Donnerstag, 7. Juli 2011

Rote-Bete-Chutney mit Ziegenkäse dank Véronique Witzigmann

Vor kurzen hatte ich das große Glück Véronique Witzigmann bei einer Aktion Spitzenköche für Afrika von Ralf Bos zu treffen. Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt mir Ihr schönes Chutney- und Marmeladen-Kochbuch signiert zu lassen. Sie war so freundlich mir auch noch ein Rezept zu empfehlen. Das mußte natürlich ausprobiert werden.

Vorab möchte ich noch erwähnen, obwohl ich ja ausreichende Chutney-Erfahrung habe, konnte ich bei diesem Rezept wieder etwas neues mitnehmen. Und das werde ich künftig für meine Chutneys auch übernehmen, weil es mir so gut gefallen hat.



500 gr. gekochte Rote Bete
1 Babyananas
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
180 gr. Rohrohrzucker
20 gr. Ingwer
1 MSP Curry
1 MSP Chiliflocken
200 ml Rotweinessig
Meersalz

Die Rote Bete in kleine Würfel schneiden. Die Ananas vierteln, die Schale und den Strunk abschneiden. Das Fruchtfleisch ebenfalls klein würfeln. Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden.





Zwiebel- und Knoblauchwürfel mit dem Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis der Zucker geschmolzen ist. Regelmäßig umrühren.






Alle anderen Zutaten, außer dem Essig, zugeben und zum Kochen bringen. Mit dem Essig ablöschen und ungefähr 20 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Es sollte regelmäßig umgerührt werden, damit es nicht anbrennt.






Das Chutney abschmecken und heiß in Gläser füllen - sofort verschließen.

Kommentare:

  1. Das ist doch schön, wenn es immer wieder was Neues zu lernen gibt! Und das will bei Deiner Chutney-Erfahrung schon was heissen.....

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  2. das ist ein tolles Rezept!
    Werde es am Wochenende mal ausprobieren.
    Der Gatte mag das ja...

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  3. Was ist denn das Neue, das Du hierbei gelernt hast? Klingt jetzt erstmal nicht so außergewöhnlich o. übersehe ich da was? Die Idee mit Roter Bete finde ich super. Allerdings mag ich Chutney gerne etwas "marmeladiger". Zu Ziegenkäse kann ich mir das super vorstellen! Lecker + auf der Nachkochliste...

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    1. Die Rote Bete bleibt einfach stückiger, das liegt in der Natur der Sache. Und das Neue war das Karamellisieren der Zwiebeln. Das hat sich mehr als bewährt und mache ich jetzt immer so.

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