Mittwoch, 10. August 2011

Wildkräutersalat, Wildschweinspeck, Essig-Brombeeren

Am Samstag kaufe ich gerne auf dem kleinen Bio-Markt bei mir um die Ecke ein. Saisonale, regionale Produkte und dann noch Bio, was will man mehr.

Wenn es Wildkräuter gibt, dann kaufe ich immer zwei Hände voll. Nicht nur, weil ich sie sehr gerne esse, sondern weil ich sie nach dem Waschen einzeln liebevoll zupfe. Dadurch lerne ich sie kennen. Ich bin die totale Praktikerin, was ich nicht in den Hände hatte, begreife ich nicht. Mittlerweile bin ich mir sicher, daß vieles davon auch in meinem Garten wächst. Und der nächste Salat wird also perfekt regional sein, mit einem Transportweg zwischen Anbaugebiet und Küche von ca. 10 Metern.

Die Brombeeren stammen zumindest aus meiner Heimatstadt. Aus einem typischen Eisenbahner-Schrebergarten, gleich hinter der S-Bahn. Der Wildschweinspeck ist gereist und ein Urlaubsmitbringsel von der Pfalz.

Den Salat habe ich mit einer Vinaigrette aus Meersalz, Zucker, schwarzem Pfeffer aus der Mühle, Honigessig und Holunderblütenöl angemacht. Unter das ganze Grünzeugs habe ich einige Ringelblumenblüten gemischt und ihn mit Tagetes-, Kapuzinerkresse- und Kornblumenblüten dekoriert.

Der Wildschweinspeck wurde kurz in der Pfanne gebraten. Und die Brombeeren habe ich letztes Jahr schon eingelegt und sie waren die perfekte Ergänzung.

Kommentare:

  1. Der reinste Eyecatcher!
    "was ich nicht in den Hände hatte, begreife ich nicht" oder "es ist nichts im Verstande, was nicht vorher in den Sinnen war" (Comenius)

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  2. Danke für das schöne Zitat. Ich bin etwas unglücklich, weil es kaum Tageslicht gab und ich nicht blitzen wollte. Deshalb ist der Teller so blaustichig.

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