Dienstag, 27. September 2011

Apfel-Meerrettich

Hilfe, ich schaffe es nicht mehr. Den Anruf bekomme ich jedes Jahr und dann rüste ich erstmal den Vorratsschrank mit Zucker, Zwiebeln und Essig auf. Dann fahre ich nach München-Daglfing. Da steht ein Baum und der übertreibt es jedes Jahr mehr.

Schwer hängen die Äpfel an den Zweigen, wenn sie reif sind haben sie lustige rote Pausbacken. Der Geschmack ist rund aromatisch und einfach nur apfelig.

Nicht so wie diese gruseligen giftgrünen Dinger im Supermarkt, nein, sie schmecken einfach angenehm.




Es gibt nur einen kleinen Nachteil. Es ist kein Lagerapfel, er muß einfach verarbeitet werden und deshalb gibt es jetzt hier noch ein paar Apfelrezepte zu lesen. So lange, bis alles im Glas ist.


1 kg Äpfel
150 g Zucker
1 TL Salz
125 ml Honigessig
30 g Meerrettich , frisch gerieben





Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zucker und dem Salz vermischen und
ca. 1 Stunde stehen lassen, bis das Obst Wasser zieht.

Den Essig zugeben und alles einmal aufkochen lassen, dann auf kleiner Hitze langsam einkochen lassen.
Regelmäßig umrühren nicht vergessen!

In der Zwischenzeit den Meerrettich schälen und sehr fein reiben.Sobald die Äpfel dicklich eingekocht sind, den frisch geriebenen Meerrettich unterrühren. Nach Geschmack abschmecken mit Meerrettich, Salz und/oder Zucker.

Noch heiß in Gläser füllen und sofort verschließen.

Der Apfel-Meerrettich schmeckt gut zu kaltem Braten, Tafelspitz oder auch Räucherfisch.


1 Kommentar:

  1. Liebe Dorotheé,

    dazu kann ich eigentlich gar nichts mehr sagen, denn ich liebe Meerrettich in allen Versionen.

    Mit einem bayrischen Rettichgruß

    Martin

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