Freitag, 28. Oktober 2011

Kleine Perle in Leipzig - La Barrica

Am nächsten Abend wollten wir lieber etwas einfacher essen. Wie bereits gesagt, war die Stadt übervoll und wir ahnten schon - das wird schwierig. Trotzdem gelang es uns noch einen Tisch zu reservieren. Wir wären gerne um 19.00 Uhr gekommen, doch man empfahl uns erst um 19.30 Uhr zu reservieren. Vorher kommt noch eine Gruppe und dann wäre in der Küche nicht so ein Stau.

Wir spazierten durch die Stadt, auf dem Weg zu unserem Tisch entdeckten wir ein Laden-Restaurant mit spanischen Spezialitäten und freien Plätzen. Ich zögerte, würden es bemerkt werden, wenn wir nicht kommen? Normalerweise wäre das für mich indiskutabel, aber der Tisch wäre nicht lange leer geblieben...

Pünktlich um 19.30 Uhr waren wir im reservierten Restaurant und das Drama nahm seinen Lauf.
19.40 Uhr
es gelang dem völlig überforderten Personal festzustellen, welcher Tisch für uns reserviert ist.
20.00 Uhr
noch nichts passiert. Ich bat die beiden Herren am Nebentisch, ob wir mal in ihre Karte schauen dürften. Wir durften, die beiden meinten aber, daß sie schon seit 30 Minuten bestellen möchten...
20.10 Uhr
nach einem Blick in die Karte erlaubte ich mir mal einen Blick über die Terrasse. Es waren so geschätzt 40 Tische. Bis auf drei alle belegt und nur an vier Tischen standen Speisen auf dem Tisch. Und alle anderen Gäste kamen vor uns. Ein kurzer Blickwechsel und wir waren uns einig. Schnell sind wir aufgestanden und haben gehofft, daß in der Tapasbar noch ein Platz frei ist. Glück gehabt, es gab noch einen Tisch im Freien.

Im Barrica waren wir endlich in guten Händen. Schnell bestellten wir uns Tapas quer durch die Karte und einen schönen Rotwein.


Wir kommen mit der netten Familie Albrecht ins Gespräch. Und erfahren viel über die Entwicklung von Leipzig und über das Leben vor der Wende. Ein schöner Abend und ein sehr versöhnliches Ende unseres, an manchen Stellen verkorksten, Leipzig-Aufenthalts.

Eine ganz besondere Ehre wurde uns noch zum Nachtisch erwiesen. Wir bekamen Tellerchen mit Käse und einem selbstgemachten Schlehen-Gelee von Frau Albrecht. Nochmals ganz vielen Dank für die herzliche Gastfreundschaft.


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