Sonntag, 6. November 2011

Und zum Schluß eine Weiberwirtschaft in Oberbayern: Klostergasthof Raitenhaslach

Bewährtes soll man beibehalten. Unsere Deutschlandreise begann in einer Weiberwirtschaft im Allgäu und sollte in einer anderen enden. Das ergab sich ganz spontan, wie eben auch unser Reisestil ist. Große Teile der Reise sind geplant, gebucht und fixiert. Dazwischen gibt es aber genug Freiraum spontan Neues zu entdecken.

Zwischen Linz und München liegt so ganz grob Raitenhaslach bei Burghausen, ein idealer Platz für eine Pause und das Abendessen. Vorbei geht es an der größten Burganlage Europas, die auch aus der Ferne sehr beeindruckend ist. Im Kopf schnell einen Merker setzen: dafür sollte man sich Zeit nehmen....

Es geht durch den Wald, hinter der nächsten Kurve sollte doch der Gasthof kommen. Oder hinter der nächsten? Wir haben nicht reserviert. Was soll an einem Dienstag Abend schon schief gehen? Alle Autos auf der Straße haben den gleichen Weg wie wir, durch den Wald bis die ersten Häuser kommen. Alles voll geparkt, links, rechts, oben, unten - einfach überall. Was ist los? Bekommen wir hier überhaupt noch einen Tisch? Aufatmen - es gibt eine Parallelveranstaltung und im Klostergasthof Raitenhaslach sind noch Tische frei.

Trotz dem ganzen Trubel findet die Wirtin, Frau Christ Zeit für ein kurzes, interessantes Gespräch. Der Gasthof besticht durch sein sehr spezielles Ambiente mit Rundbögen und klösterlichen Motiven. Alles sehr harmonisch. Zusätzlich dürfen wir auch noch die Gästezimmer besichtigen, die sehr geschmackvoll eingerichtet sind. Auf jeden Fall wissen wir jetzt, wo wir übernachten, wenn wir die Burg besichtigen.

Das letzte Essen auf unserer Genuß-Reise passte nahtlos ins Erlebte. Wir bekamen frische, gute Produkte, die engagiert und gut verarbeitet wurden, auf den Teller. So mögen wir das.

Rehschinken mit Kartoffelpuffer

 Forelle mit Kartoffeln

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