Samstag, 9. November 2013

Eingelegter Kürbis mit Spezialmarinade
von Holger Stromberg

Übermorgen geht es los, die zweite Aktionswoche "Jeden Tag ein Buch" von Arthurs Tochter initiiert, geht in die zweite Runde. Also, noch einmal durchschnaufen und dann schon mal die Wunschzettel für Weihnachten ausfüllen. Ich fürchte, es kommen eine ganze Menge tolle Kochbücher auf Euch zu.

Mir ist es wichtig, bei einer Kochbuch-Rezension, auch aus dem Buch zu kochen. In den letzten Tagen war in meiner Küche also ganz schön was los und heute stelle ich Euch schon einmal zwei Rezepte aus dem neuen Buch von Holger Stromberg vor.



Eingelegter Kürbis ergibt ca. 4 Gläser zu 200 ml

400 gr. Butternut-Kürbis
1 Schalotte
1 EL Butter
Meersalz
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
100 ml Spezialmarinade
schwarzer Pfeffer aus der Mühle





Die Schalotte und den Kürbis schälen und fein würfeln.

Die Butter in einem Topf schmelzen und die Kürbis- sowie die Schalottenwürfel darin farblos anschwitzen, sofort salzen. Thymian und Lorbeer zugeben und unter Rühren bissfest garen. Den Topf gelegentlich abdecken. Mit der Marinade ablöschen und ca. 3 - 5 Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gleich servieren oder noch heiß in ein Weckglas füllen und sofort verschließen.

Ausgekühlt und verschlossen ist der Kürbis im Kühlschrank mindestens 2 bis 3 Wochen haltbar. Er schmeckt heiß, lauwarm und kalt sehr gut. Und zum Käse ist er auch fein.




Spezialmarinade:
125 ml Agavendicksaft
250 ml weißer Essig
1 Prise Meersalz
20 gr. frischer Ingwer
3 Knoblauchzehen
2 rote Chilischoten

Den Ingwer und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Chilischoten waschen, längs halbieren, entkernen und klein schneiden.

Alle Zutaten in eine weite Flasche geben, verschließen und gut durchschütteln. Die Spezialmarinade ist sofort gebrauchsfähig, entfaltet ihr ganzes Aroma aber erst nach ein paar Stunden. Im Kühlschrank ca. 3 Wochen lang haltbar und immer griffbereit.




Rezepte aus dem neuen Buch von Holger Stromberg, erschienen im systemed Verlag.

Link zur Rezension


Kommentare:

  1. Sieht ja sehr lecker aus. Und mit Käse zusammen... Mhm.. jetzt rührt sich mein Magen... Sind die Rezepte genau nachgekocht oder frei interpretiert?

    Liebe Grüße
    Anna

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    1. Ich koche nie 100 % Rezepte nach, weil ich mir im Lauf der Jahre so viele Handgriffe angewöhnt habe, auf die kann ich nicht verzichten. Dieses Rezept ist aber schon nah am Original.

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