Dienstag, 5. November 2013

Fingerfood-Spieße: Marinierter Kürbis mit feurigen Brotbröseln, Hühnerbrust mit Curry-Cocos-Kruste und Garnelen

Die Idee für diese Tapas ist eine Sammlung von aufgelaufenen Kochideen und die Rezepte für die Jakobsmuscheln mit buntem Tomatensalat und Zitronengras-Chili-Panna-Cotta habe ich bereits vorgestellt.

Um mein neues Brett, das mir Herr bushcook gebastelt hat, optimal auszunutzen, gab es auch noch diese Spieße. Die Garnelen sind einfach nur gekochte Garnelen, geschält, entdarmt und aufgespiesst.



Hühnerbrust mit Curry-Cocos-Kruste:

Vorzugsweise sollte man immer ein ganzes Huhn kaufen und selbst zerteilen. Das ist gar nicht so schwer und mit ein bisschen Übung klappt das leicht. Eine schöne Anleitung zum Zerlegen gibt es auch bei Stefan Marquards Küchenquickies.

2 Hühnerbrüste mit Haut
Meersalz
Coconut Chips Indian Curry
Rapsöl

Die Hühnerbrüste auf der Hautseite salzen und auf der Fleischseite mit den Cocos-Chips panieren. Rapsöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Hühnerbrust zuerst auf der Hautseite goldgelb braten, dann vorsichtig wenden und kurz auf der panierten Seite braten.

Herausheben und auf ein Gitter legen und dieses für 25 Minuten in den 120 Grad heißen Backofen geben. Danach die Hühnerbrust schräg in Streifen schneiden und auf Holz-Spieße stecken.



Marinierter Kürbis mit feurigen Brotbröseln

Für meine Spieße habe ich nur wenig Kürbis gebraucht. In solchen Fällen kaufe ich einen kleinen Kürbis und schneide mir die schönen Stücke heraus. Den Rest verwerte ich für Kürbispüree oder andere Kürbisrezepte. In diesem Fall habe ich ihn eingemacht. Das Rezept für den eingelegten Kürbis mit Spezialmarinade stelle ich Euch bald vor.


1 kleiner Butternut Kürbis, benötigt werden ca. 150 gr.
1/4  Vanilleschote
1 EL Rapsöl
150 ml Gemüsebrühe (wenn man keine hat, kann man vorher auch die Kürbisschale auskochen)
1 Scheibe altbackenes Weißbrot
1 EL Olivenöl
1 rote Chilischoten
1 Knoblauchzehen
1 Bio-Limette
Meersalz
Pfeffer aus der Mühle


Den Kürbis schälen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel heraus schaben. Den Kürbis so zurecht schneiden, dass man mind. 15 gleichgroße Quader von ca. 4 x 4 x 2 cm bekommt. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen.

In einem weiten Topf das Rapsöl erhitzen. Dann die Kürbisstücke rundherum bei starker Hitze 2 Minuten anbraten und sofort leicht salzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, das Vanillemark und die Schotenschale zugeben. Den Topf abdecken und den Kürbis bei mittlerer Hitze in ca. 10 Minuten bissfest garen.

Die Schale der Limette mit dem Sparschäler fein abschälen und die Streifen einfrieren. So hat man später immer frische Schale zur Hand. Die Limette auspressen.

Den Kürbis leicht auskühlen lassen und mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen. Darauf achten, dass alle Kürbisstücke mit der Flüssigkeit bedeckt sind. Der Kürbis kann bereits 2 - 3 Tage im Voraus zubereitet werden.

Das getrocknete Weißbrot in feine Würfel schneiden. Die Chili längs halbieren und die Kerne herauskratzen, dann in feine Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein würfeln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Weißbrotwürfelchen darin knusprig braten, gegen Ende der Bratzeit Knoblauch und Chili zugeben und alles gut vermischen. Die Croutons herausheben und auf Küchenkrepp entfetten, sofort salzen. Die ausgekühlten Croutons in ein Gefäß füllen und trocken lagern. Sie können bereits 2 - 3 Tage im Voraus zubereitet werden.

Die Kürbiswürfel auf Holzspieße stecken und in den Brotbröseln wälzen. Im Originalrezept werden die Würfel in kleinen Löffeln serviert und mit den Bröseln bestreut.



Nach dieser opulenten Vorspeise haben wir auf den Hauptgang verzichtet und uns gleich einen tollen Espresso aus den Bohnen von Christof Feichtingers Café de Guatemala und den sehr aromatischen Single Malt Whisky Ziegler Aureum gegönnt, die ebenfalls in meinem schönen Paket von storykitchen waren. Die haben mich beide sehr positiv überrascht. Der Espresso schmeckte schön rund, nicht bitter oder sauer, wie es leider immer öfter zu bekommen ist und auch der Whisky hat mich begeistert, obwohl ich nicht die große Whisky-Trinkerin bin.


Der Kürbis ist eine Inspiration aus:



Und so gibt es noch einen zweiten Beitrag zu Neles schönem Blogevent "Spanien", veranstaltet bei Zorra.

Blog-Event XCIII - Spanien kulinarisch (Einsendeschluss 15. November 2013)

Kommentare:

  1. Ich bin neidisch auf das Brett! Klasse Idee!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Herr bushcook könnte Herrn pimpimella eine Bauanleitung zur Verfügung stellen :-)

      Löschen