Dienstag, 10. Februar 2015

Afrikanisch kochen mit Dodo Liadé

Die afrikanische Küche gehört schon sehr lange zu einem meiner Spezialgebiete im großen Spektrum von Kochen und Genießen. In meiner Kochbuchsammlung nehmen Bücher zu diesem Thema auch einen größeren Raum ein und viele davon habe ich mir in englischer Sprache in Afrika gekauft. Zu den bekannten deutschsprachigen Kochbuch-Autoren gehört Dr. Dodo Liadé, von dem ich schon seit langer Zeit zwei Kochbücher besitze. Und jetzt gab es endlich einmal die Gelegenheit, ihn persönlich kennenzulernen. Coolgiants bietet seine Kochkurse im Showroom in Taufkirchen an. Das ist für mich einerseits ideal, weil ich dort in der Nähe wohne und von einem andern Kurs bereits erfahren durfte, was für eine schöne und perfekt ausgestattete Location das ist.




Dodo empfing uns mit einem erfrischenden Ingwersaft mit Kardamom und erzählte von seiner Kindheit in der Elfenbeinküste. Als jüngstes von 17 Geschwistern musste er schon früh seiner Mutter in der Küche helfen. Daher stammt auch seine Liebe zum Kochen. Beruflich orientierte er sich stark an einer akademischen Ausbildung in Europa und mit viel Engagement und unterschiedlichen Nebenjobs gelang es ihm, in Paris, Göttingen und München zu studieren. Seinen Abschluss krönte er mit einer Promotion in Politologie. Doch die Leidenschaft zur afrikanischen Küche ließ ihn nie los. Er schrieb Kochbücher, führte Events durch, brachte seine Küche in die Kantinen großer Firmen und gründete eine Manufaktur für afrikanische Lebensmittel mit dem Schwerpunkt auf Gewürze. Zusätzlich gibt er seit Jahren Kochkurse.



Mit vereinten Kräften begannen wir die Kochbananen in Scheiben zu schneiden und knusprig zu frittieren. Auch für den bunten Taboulé waren Gemüse und Kräuter schnell zerkleinert, während das Couscous schonend gegart wurde.




Für die nächsten Gänge rührten wir eine Mangosauce, bereiteten die Suppe aus Süßkartoffeln vor und der Rotbarsch wurde in der Pfanne knusprig gebraten. Das alles ging uns schnell von der Hand.




Für den Hauptgang würzten wir die Hühnerbrüste auf dem Blech und schoben sie in den Ofen, damit sie schön saftig bleiben. Gleichzeitig bereiteten wir die Erdnuss-Sauce mit Tomatenmark und Schalotten vor.




Zur Hühnerbrust sollte es noch gemischtes, buntes Gemüse geben. Das wurde traditionell ganz sanft in der Tajine gegart. Und schon konnten wir die ganzen Köstlichkeiten genießen und uns ein kleines bisschen wie in Afrika fühlen.


Gemüsebananen mit scharfer Sauce
Taboulé
Hummus


Gebratenes Rotbarschfilet mit Mango-Sauce

Süßkartoffelsuppe

Hähnchenbrust mit Erdnuss-Sauce, Gemüse-Tajine und Reis

Hirse mit Kokosmilch und Schokoladensauce

Demnächst erscheint noch der Bericht meiner Blogger-Freundin Petra, den ich dann ergänzen werde.

Kommentare:

  1. Von afrikanischer Küche habe ich so überhaupt keine Ahnung, Afrika ist in großen Flächen auch ein weißer Fleck für mich. Danke fürs Mitnehmen!

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    1. Liebe Barbara,
      wenn Du dazu Fragen hast, beantworte ich sie Dir gerne. Ich habe mich ein bisserl auf die afrikanische Küche spezialisiert :-)

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  2. Antworten
    1. Caro Zava,
      wie schön, dass es Dir gefällt.

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