Freitag, 29. Mai 2015

Vegetarisch Grillen von Tom Heinzle:
Kichererbsenburger mit süßer Olivencreme

Eine Spezialität von Tom Heinzle sind kleine gegrillte Amuses auf dem Löffel. Das ist deutlich praktischer als Fingerfood im usprünglichen Sinn des Begriffs oder Holzspieße. Ich habe mich gleich gefreut, dass auch in seinem neuesten Buch "Vegetarisch grillen" wieder Rezepte dafür enthalten sind. Eins davon habe ich für meine Rezension ausgesucht.

Wer die Tapenade aus schwarzen Oliven nicht selbst machen möchte, kann dafür auch ein gutes Fertigprodukt verwenden. Das ist sogar in Bio-Qualität erhältlich. Die Bohnen und Kichererbsen gibt es auch schon vorgegart in der Dose. Damit ist der Snack schnell gemacht. Wer will, kann natürlich auch getrocknete Hülsenfrüchte verwenden und über Nacht einweichen. Dann reicht es, wenn man nur das halbe Gewicht verwendet.

Es empfiehlt sich, die Löffel bereits vorher bereit zu legen. Dann kann schneller serviert werden. Bei mir war ein "Brettchen" aus der neuen Serie Terra von ASA-Selection die optimale Unterlage.





Für 10 Mini-Burger

75 gr, vorgegarte Kichererbsen
75 gr. vorgegarte rote Bohnen
3 EL schwarze Tapenade
1/2 EL Honig
4 Thymianzweige
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Cayennepfeffer
Kichererbsenmehl

Die Erbsen und die Bohnen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Dann in einer Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und Cayenne abschmecken. Sollte die Masse zu weich sein, kann man sie mit etwas Kichererbsenmehl binden.

Die Tapenade mit dem Honig verrühen. Die Thymianzweige in kleine Stücke zerteilen.

Die Masse zu kleinen mundgerechten Burgern formen. Auf dem Grill bei direkter Hitze etwa 4 Minuten pro Seite grillen. Jeden Burger auf einen Löffel geben und einen Klecks Tapenade daraufgeben. Mit den Thymianzweigen dekorieren und sofort servieren.





Zum Grill-Auftakt darf es gerne ein besonderes Bier als Aperitif sein. Als Österreicher würde Tom Heinzle bestimmt ein Bier der Salzburger Brauerei Stiegl schmecken. Die Brauerei gehört zu den Culturbrauern, einem Zusammenschluss von 9 österreichischen Privatbrauereien. Die Stiegl Brauerei baut sogar ihr Getreide für das Malz selbst an und hat somit alle Rohstoffe und den gesamten Produktionsprozess fest in der eigenen Hand.



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