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Freitag, 14. August 2026

Pilzmarmelade

Das hat mir gleich von Anfang an gefallen, als ich in dem Buch "Pilze, Pilze, Pilze" von Moritz Schmid geblättert habe, um Rezepte zum Nachkochen für die Rezension zu entdecken. Gleich auf den ersten Seiten, bei den Grundlagen (Speisekammer - Vorräte aus dem Wald) habe ich die Pilzmarmelade entdeckt. Und sofort beschlossen, das auszuprobieren.

Es ist immer toll, so einen kleinen Schatz im Kühlschrank zu haben. Damit kann man schnell ein feines Essen auf den Tisch bringen und es hat zu meinem Konzept gepasst, nicht in den Wald zu gehen, sondern die Pilze zu kaufen. Moritz empfiehlt die Pilzmarmelade zu Käse. Das konnte ich mir gut vorstellen und habe mich für einen Brie entschieden. Der kam auf Röstbrot und darauf dann die Marmelade und etwas gepickelte Zwiebeln. Gemacht war es schnell und geschmeckt hat es sehr gut.

Als zweite Variante gab es gebratene Zucchinischeiben mit Pilzmarmelade und etwas Deko aus den gepickelten Zwiebeln bzw. Thymianblättchen. Ich liege ja ständig auf der Lauer, damit die Zucchini im Garten nicht explodieren. Und so ist das eine schöne und schnelle Idee, sie zu verwerten, solange sie noch klein sind. Damit war das erste Gläschen aufgebraucht. Mal sehen, was mir mit den beiden anderen noch einfällt.

Meine Rezension des Buchs "Pilze, Pilze, Pilze" ist hier nachzulesen.





für 3 kleine Gläser

300 gr. Kräuterseitlinge
2 rote Zwiebeln
3 Zweige Thymian
Olivenöl
Salz
1 TL brauner Zucker
2 EL Balsamico
2 EL Sojasauce
1 Schuss Mirin

Die Pilze putzen und fein würfeln. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls fein würfeln. Die Thymianblätter von den Stielen abstreifen.

Etwas Olivenöl in einer weiten, beschichteten Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Leicht salzen. Dann die Pilzwürfel dazugeben und alles unter Rühren gut anbraten. Den braunen Zucker darüberstreuen und gut verrühren, damit er karamellisieren kann.

Mit Balsamico und Sojasauce ablöschen und die Thymianblätter einstreuen. Den Mirin über die Masse träufeln. Alles gut verrühren und bei schwacher Hitze köcheln lassen. Immer wieder umrühren, bis eine marmeladige Konsistenz entsteht. Zum Schluss abschmecken und ggf. leicht salzen.

Die Pilzmarmelade in saubere Gläser füllen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält ca. 10 Tage.

Verwendung: zu Käse oder als Topping für Salate oder Gemüse.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch







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