Dienstag, 18. August 2026

Pfifferling und Aprikose

Heuer habe ich die Aprikose, pikant kombiniert, für mich entdeckt. Da hat natürlich dieses Gericht aus dem Kochbuch  "Pilze, Pilze, Pilze" von Moritz Schmid perfekt dazu gepasst. Auch die Anforderung, dass ich nicht in den Wald gehen wollte, sondern die Pilze kaufen, war erfüllt. Jetzt im Sommer gibt es wunderbare Pfifferlinge, oder Reherl, wie wir sagen, auf dem Münchner Viktualienmarkt zu kaufen.

Im Prinzip besteht das Gericht aus zwei Komponenten. Eine besteht aus den gebratenen Pfifferlingen und Aprikosen und die zweite aus Spinat. Ein Grenzgänger ist die Frühlingszwiebel, bei der ich nicht so richtig verstanden habe, was mit ihr gemacht werden soll. Auf dem Rezeptbild sieht es so aus, als ob sie mit dem Spinat zusammen angeschwitzt wird. Dazu passt auch die Rezeptanleitung, sie längs in feine Streifen zu schneiden. Allerdings passt das nicht, sie mit den kleinen Pfifferlingen und Aprikosenstücke zu braten. Ich habe mich dazu entschieden, sie in Scheiben zu schneiden und dann zu braten. Vielleicht finde ich ja noch heraus, wie es gedacht war.

Egal, das Gericht lässt sich schnell kochen und die Kombination von dem Spinat und der Aprikosen-Pfifferling-Mischung schmeckt sehr gut. Das ist ein vegetarisches Gericht, bei dem, auch als Nicht-Vegetarier, das Fleisch nicht fehlt.

Meine Rezension des Buchs "Pilze, Pilze, Pilze" ist hier nachzulesen.



für 2 Personen

250 gr. Pfifferlinge
2 Frühlingszwiebeln
2 Aprikosen
Olivenöl
Salz
großzügiger Schuss Weißwein (trocken)
1 EL Butter
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

100 gr. Babyspinat
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz
Muskat

Die Pfifferling putzen, den Stiel unten abschneiden und große Pilze ggf. halbieren. Die Frühlingszwiebel schräg in feine Ringe schneiden. Die Aprikosen achteln und die Spalten nochmals halbieren.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge darin anbraten, leicht salzen. Mit dem Weißwein ablöschen und diesen etwas reduzieren lassen. Dann Aprikosen und Frühlingszwiebeln dazugeben und leicht köcheln lassen. Die Butter einrühren, damit sich eine cremige Sauce ergibt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Babyspinat waschen und abtropfen lassen. Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln. Etwas Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen und Schalotten- und Knoblauchwürfeln darin anschwitzen, dabei leicht salzen.

Den nassen Spinat hineingeben und zusammenfallen lassen. Alles mit Salz und Muskat abschmecken.

Den Spinat auf Tellern verteilen und die Pfifferlinge dazu anrichten.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch




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