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Donnerstag, 30. Oktober 2014
Karlheinz Hauser - Kichererbsenchips Sesam-Curry
Kichererbsenmehl und ich werden immer größere Freunde. Es ist glutenfrei und nicht so schwierig in der Anwendung. In Karlheinz Hausers Kochbuch entdeckte ich diese Chips. Solche Kleinigkeiten werden gerne gleich nach Ankunft der Gäste zum Aperitif gereicht.
Sie lassen sich sehr einfach herstellen - nur das Wenden während der Backzeit ist etwas tricky und schmecken gut. Ich kann mir die noch mit vielen anderen Toppings vorstellen.
Ich habe die Menge sehr reduziert und sie ein paar Tage in einer Blechdose aufbewahrt. Das hat gut funktioniert. Und wenn sie aufgegessen sind, mache ich wieder neue.
50 gr. Kichererbsenmehl
100 ml Wasser
1/2 TL Meersalz
1 EL Olivenöl
Maldon Sea Salt
gutes Currypulver
weißer Sesam
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das Kichererbsenmehl mit Wasser, Salz und Olivenöl glatt rühren. Das geht am besten mit dem Zauberstab.
Die Masse sehr dünn mit einer Palette auf eine Silpatmatte aufstreichen. Mit Maldon Sea Salt, Curry (durch ein feines Sieb) und Sesam bestreuen und im Ofen bei 200 Grad ca. fünf Minuten backen. Das Blech aus dem Ofen nehmen und den gebackenen Teig vorsichtig von der Silpatmatte lösen, umdrehen und nochmal ca. 3 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, in kleine Stücke brechen und servieren.
Eine Inspiration aus dem Karlheinz Hauser Kochbuch.
Die Rezension findet Ihr hier.
Dienstag, 23. September 2014
Karlheinz Hauser - Oktopussalat mit Maracuja-Vinaigrette
Einen Oktopus habe ich schon lange nicht mehr verarbeitet, dabei esse ich ihn wirklich gerne und am liebsten als Salat. Bei dem Rezept von Karlheinz Hauser wird er mit einer Maracuja-Vinaigrette serviert. Ich war überrascht, dass diese Vinaigrette hauptsächlich aus Mangopüree besteht und mit Maracujakernen abgeschmeckt wird.
In meinem Tiefkühler schlummerte noch ein Paket Maracujapüree. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, die Vinaigrette entsprechend zu ändern. Die Säure der Maracuja passt sehr schön zum Oktopus und das Gemüse habe ich leicht gedünstet, damit es noch knackig im Biss ist.
Der Oktopussalat kann als leichte Vorspeise in einem sommerlichen Menü serviert werden oder einfach an einem heißen Tag als große Portion zum Abendessen.
für 2 Personen als Hauptgang oder für 4 Personen als Vorspeise
Oktopussalat:
2, 5 Liter Wasser
250 ml Weißwein
1 Zwiebel
Meerssalz
Pfeffer aus der Mühle
Zucker
Wurzelgemüse:
2 Karotten, 1 Lauch, 1 kleiner Sellerie (ich habe nur die Schalen und Abschnitte verwendet und das Gemüse für andere Gerichte genommen.)
Piment d'Espelette
1 Weinkorken
1 kleiner Oktopus ca. 400 gr.
1 rote Paprika
3 Stangen Staudensellerie
etwas abgeriebene Zitronenschale
Olivenöl
Beim Pulpo die Fangarme vom Körper schneiden. Das Kauwerkzeug in der Mitte der Fangarme herausdrücken.
Die Karotten und den Sellerie schälen. Vom Lauch den grünen Zeit in Stücke schneiden. Das Gemüse für andere Gerichte verwenden. Die Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem großen Topf die Gemüseschalen mit der Zwiebel, Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette mit Wasser, Wein und dem Korken aufkochen. Den Pulpo in die kochende Flüssigkeit geben und die Hitze etwas reduzieren. Es soll nur noch leicht köcheln. Den Pulpo kochen, bis er weich ist. Das kann 60 Minuten dauern.
Anschließend den Pulpo herausheben und unter kaltem, fließendem Wasser abschrecken. Dabei die Haut etwas abrubbeln. Anschließend in mundgerechte Stücke schneiden.
In der Kochzeit Staudensellerie und Paprika zubereiten. Die Paprika in Segmente schneiden und die Samen wegschneiden. Anschließend in schmale, kurze Streifen schneiden und mit Salz und Zucker marinieren, bis das Gemüse Wasser zieht. Beim Staudensellerie die Fäden ziehen und in feine Ringe schneiden. Ebenfalls mit Salz und Zucker marinieren. Beide Gemüse getrennt mit Olivenöl bissfest dünsten. Das Gemüse auskühlen lassen und mit dem Oktopus und der abgeriebenen Zitronenschale mischen.
Maracuja-Vinaigrette:
75 gr. Maracujapüree
1 rote Thai-Chili
1/2 Bund Koriander
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 EL Zucker
Die Chili entkernen und in feine Streifen schneiden. Den Koriander sehr fein schneiden und alles mit dem Maracujapüree mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Den marinierten Oktopussalat auf Teller verteilen und mit der Vinaigrette beträufeln.
Zu der feinen Säure des Oktupossalat hat uns sehr gut der saftige Hattenheim Nussbrunnen 2012 vom Weingut August Eser gefallen. Dort im Rheingau kümmert sich Désirée Eser mit viel Sachverstand und Charme um das Familien-Weingut und macht so schöne, klare und saubere Rieslinge.
Der schöne Teller ist aus der Serie Serie À LA PLAGE von ASA-Selection.
Eine Inspiration aus: Karlheinz Hauser, Rezepte, Konzepte, Geschichten, Philosophie
Hier geht es zur Rezension.
In meinem Tiefkühler schlummerte noch ein Paket Maracujapüree. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, die Vinaigrette entsprechend zu ändern. Die Säure der Maracuja passt sehr schön zum Oktopus und das Gemüse habe ich leicht gedünstet, damit es noch knackig im Biss ist.
Der Oktopussalat kann als leichte Vorspeise in einem sommerlichen Menü serviert werden oder einfach an einem heißen Tag als große Portion zum Abendessen.
für 2 Personen als Hauptgang oder für 4 Personen als Vorspeise
Oktopussalat:
2, 5 Liter Wasser
250 ml Weißwein
1 Zwiebel
Meerssalz
Pfeffer aus der Mühle
Zucker
Wurzelgemüse:
2 Karotten, 1 Lauch, 1 kleiner Sellerie (ich habe nur die Schalen und Abschnitte verwendet und das Gemüse für andere Gerichte genommen.)
Piment d'Espelette
1 Weinkorken
1 kleiner Oktopus ca. 400 gr.
1 rote Paprika
3 Stangen Staudensellerie
etwas abgeriebene Zitronenschale
Olivenöl
Beim Pulpo die Fangarme vom Körper schneiden. Das Kauwerkzeug in der Mitte der Fangarme herausdrücken.
Die Karotten und den Sellerie schälen. Vom Lauch den grünen Zeit in Stücke schneiden. Das Gemüse für andere Gerichte verwenden. Die Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem großen Topf die Gemüseschalen mit der Zwiebel, Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette mit Wasser, Wein und dem Korken aufkochen. Den Pulpo in die kochende Flüssigkeit geben und die Hitze etwas reduzieren. Es soll nur noch leicht köcheln. Den Pulpo kochen, bis er weich ist. Das kann 60 Minuten dauern.
Anschließend den Pulpo herausheben und unter kaltem, fließendem Wasser abschrecken. Dabei die Haut etwas abrubbeln. Anschließend in mundgerechte Stücke schneiden.
In der Kochzeit Staudensellerie und Paprika zubereiten. Die Paprika in Segmente schneiden und die Samen wegschneiden. Anschließend in schmale, kurze Streifen schneiden und mit Salz und Zucker marinieren, bis das Gemüse Wasser zieht. Beim Staudensellerie die Fäden ziehen und in feine Ringe schneiden. Ebenfalls mit Salz und Zucker marinieren. Beide Gemüse getrennt mit Olivenöl bissfest dünsten. Das Gemüse auskühlen lassen und mit dem Oktopus und der abgeriebenen Zitronenschale mischen.
Maracuja-Vinaigrette:
75 gr. Maracujapüree
1 rote Thai-Chili
1/2 Bund Koriander
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 EL Zucker
Die Chili entkernen und in feine Streifen schneiden. Den Koriander sehr fein schneiden und alles mit dem Maracujapüree mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Den marinierten Oktopussalat auf Teller verteilen und mit der Vinaigrette beträufeln.
Zu der feinen Säure des Oktupossalat hat uns sehr gut der saftige Hattenheim Nussbrunnen 2012 vom Weingut August Eser gefallen. Dort im Rheingau kümmert sich Désirée Eser mit viel Sachverstand und Charme um das Familien-Weingut und macht so schöne, klare und saubere Rieslinge.
Der schöne Teller ist aus der Serie Serie À LA PLAGE von ASA-Selection.
Eine Inspiration aus: Karlheinz Hauser, Rezepte, Konzepte, Geschichten, Philosophie
Hier geht es zur Rezension.
Donnerstag, 4. September 2014
Karlheinz Hauser - Kalbstatar, gebackene Sardelle,
Zitrone und Geeistes Mandelsüppchen
Vor einem Menü bekommen die Gäste in einem guten Restaurant ein Amuse. Das ist hilfreich, um die Wartezeit zu überbrücken und die Gäste auf den schönen Abend einzustimmen. Ich bewundere diese kunstfertigen Kleinigkeiten immer sehr. Und das hat mich auch auf die Idee gebracht, zwei dieser feinen Kleinigkeiten für die Rezension von Karlheinz Hausers Kochbuch nachzukochen.
Beim Kalbstatar habe ich ein wenig geschummelt und auf den Zitronenbaiser verzichtet. Da musste eine kleine Zitronenzeste reichen. Das Rezept hat mir gut gepasst, da ich in dieser Zeit Kalbsfilet zubereitet habe und es bietet sich immer an aus der Filetspitze ein Tatar zu machen.
Für das geeiste Mandelsüppchen braucht es junge Mandeln, die leider nicht zu bekommen waren. Ich habe also normale Mandeln genommen, sie blanchiert und enthäutet. Die Mandeln saugen die Milch ziemlich stark auf, deshalb habe ich weniger genommen. Die Suppe hat sehr gut geschmeckt, obwohl ich überzeugt bin, dass sie mit jungen Mandeln noch feiner ist. Auf jeden Fall ist sie gut vorzubereiten und so etwas bevorzuge ich immer.
Kalbstatar:
50 gr. Kalbsfilet
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
Piment d'Espelette
1 Sardelle
etwas Panko
etwas Butter
1/2 Bund Petersilie
50 ml Gemüsebrühe
1 Schuß Olivenöl
Meersalz
1/2 TL Xanthan
Zitronenzesten zur Deko
Das Kalbstatar in sehr kleine Würfel schneiden und mit Olivenöl verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken. Je nach Geschmack kann man auch noch etwas Zitronensaft zugeben.
Die Sardellen trocken tupfen, in Stücke schneiden und in Panko wälzen. In etwas Butter ausbacken.
Die Petersilie grob hacken und in Salzwasser kurz blanchieren. Eiskalt abschrecken und ausdrücken. Mit Öl und Gemüsefond sehr fein mixen und durch ein Sieb passieren. Mit etwas Salz abschmecken und mit Xanthan binden.
Anrichten:
Das Kalbstatar mit einem Ring in einem Servierlöffel anrichten. Das Petersiliengel darauf verteilen und die gebackene Sardelle aufsetzen. Mit einer Zitronenzeste garnieren.
Geeistes Mandelsüppchen:
200 ml Milch
75 gr. Mandeln
1 kleine Knoblauchzehen
1 Schuss Olivenöl
Meersalz
Piment d'Espelette
Die Milch mit den Mandeln und dem Knoblauch drei Stunden bei sehr kleiner Hitze langsam köcheln lassen. Dann die Mandelmilch abpassieren. Die Hälfte der Mandeln in der Milch mixen, den anderen Teil zu Püree weiterverarbeiten. Die passierte Mandelsuppe mit Olivenöl, etwas Salz und Piment d'Espelette abschmecken und gekühlt servieren.
Beim Kalbstatar habe ich ein wenig geschummelt und auf den Zitronenbaiser verzichtet. Da musste eine kleine Zitronenzeste reichen. Das Rezept hat mir gut gepasst, da ich in dieser Zeit Kalbsfilet zubereitet habe und es bietet sich immer an aus der Filetspitze ein Tatar zu machen.
Für das geeiste Mandelsüppchen braucht es junge Mandeln, die leider nicht zu bekommen waren. Ich habe also normale Mandeln genommen, sie blanchiert und enthäutet. Die Mandeln saugen die Milch ziemlich stark auf, deshalb habe ich weniger genommen. Die Suppe hat sehr gut geschmeckt, obwohl ich überzeugt bin, dass sie mit jungen Mandeln noch feiner ist. Auf jeden Fall ist sie gut vorzubereiten und so etwas bevorzuge ich immer.
Kalbstatar:
50 gr. Kalbsfilet
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
Piment d'Espelette
1 Sardelle
etwas Panko
etwas Butter
1/2 Bund Petersilie
50 ml Gemüsebrühe
1 Schuß Olivenöl
Meersalz
1/2 TL Xanthan
Zitronenzesten zur Deko
Das Kalbstatar in sehr kleine Würfel schneiden und mit Olivenöl verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken. Je nach Geschmack kann man auch noch etwas Zitronensaft zugeben.
Die Sardellen trocken tupfen, in Stücke schneiden und in Panko wälzen. In etwas Butter ausbacken.
Die Petersilie grob hacken und in Salzwasser kurz blanchieren. Eiskalt abschrecken und ausdrücken. Mit Öl und Gemüsefond sehr fein mixen und durch ein Sieb passieren. Mit etwas Salz abschmecken und mit Xanthan binden.
Anrichten:
Das Kalbstatar mit einem Ring in einem Servierlöffel anrichten. Das Petersiliengel darauf verteilen und die gebackene Sardelle aufsetzen. Mit einer Zitronenzeste garnieren.
Geeistes Mandelsüppchen:
200 ml Milch
75 gr. Mandeln
1 kleine Knoblauchzehen
1 Schuss Olivenöl
Meersalz
Piment d'Espelette
Die Milch mit den Mandeln und dem Knoblauch drei Stunden bei sehr kleiner Hitze langsam köcheln lassen. Dann die Mandelmilch abpassieren. Die Hälfte der Mandeln in der Milch mixen, den anderen Teil zu Püree weiterverarbeiten. Die passierte Mandelsuppe mit Olivenöl, etwas Salz und Piment d'Espelette abschmecken und gekühlt servieren.
Samstag, 12. Juli 2014
Karlheinz Hauser - Geleewürfel, Passionsfrucht, Olivenöl
Zum Abschluss eines Menüs freue ich mich immer, wenn es nicht nur eine feine Pralinenauswahl, sondern auch Frucht-Gelees gibt. In Karlheinz Hausers neuem Kochbuch gibt es ein Rezept dafür mit Passionsfrucht und Olivenöl. Die Aromen-Kombination hat mich gleich gereizt.
Interessant für mich war auch die Zubereitung im Thermomix, da ich ihn wirklich nur zum Pürieren benutze und mich gerne in weitere Zubereitungen einarbeiten möchte.
125 gr. Passionsfruchtmark
150 gr. Isomalt
100 gr. Puderzucker
8 Blatt Gelatine
1 Vanilleschote
250 ml Olivenöl
Zucker
1 MSP Ascorbinsäure
Das Passionsfruchtmark mit Isomalt und Puderzucker im Thermomix bei 80 Grad auf Stufe 3 für 7 Minuten laufen lassen. Die Gelatine in der Zwischenzeit in kaltem Wasser einweichen und das Mark der Vanilleschote auskratzen.
Den Thermomix auf Stufe 5 schalten und das Vanillemark und die ausgedrückte Gelatine zugeben. Auf Stufe 3 schalten und das Olivenöl langsam zugeben. Die Masse in eine Schale geben und erstarren lassen.
Zucker mit etwas Ascorbinsäure vermischen. Die Geleemasse in Würfel schneiden und im Zucker wälzen.
Eine Inspiration aus dem Karlheinz Hauser Kochbuch.
Hier geht es zur Rezension.
Bei Doc Eva steht ein schönes Fest an, ihre Tochter heiratet. Da die beiden sich bei Topfgeldjäger wacker geschlagen haben, bin ich mir sicher, dass sie auch diese Geleewürfel gut im Griff haben werden. Eva hat um Portionsgrößen für 10 pax gebeten. Das Rezept reicht leicht für 40 Würfelchen und soll ja nur ein kleiner Genuss sein.
Interessant für mich war auch die Zubereitung im Thermomix, da ich ihn wirklich nur zum Pürieren benutze und mich gerne in weitere Zubereitungen einarbeiten möchte.
125 gr. Passionsfruchtmark
150 gr. Isomalt
100 gr. Puderzucker
8 Blatt Gelatine
1 Vanilleschote
250 ml Olivenöl
Zucker
1 MSP Ascorbinsäure
Das Passionsfruchtmark mit Isomalt und Puderzucker im Thermomix bei 80 Grad auf Stufe 3 für 7 Minuten laufen lassen. Die Gelatine in der Zwischenzeit in kaltem Wasser einweichen und das Mark der Vanilleschote auskratzen.
Den Thermomix auf Stufe 5 schalten und das Vanillemark und die ausgedrückte Gelatine zugeben. Auf Stufe 3 schalten und das Olivenöl langsam zugeben. Die Masse in eine Schale geben und erstarren lassen.
Zucker mit etwas Ascorbinsäure vermischen. Die Geleemasse in Würfel schneiden und im Zucker wälzen.
Eine Inspiration aus dem Karlheinz Hauser Kochbuch.
Hier geht es zur Rezension.
Bei Doc Eva steht ein schönes Fest an, ihre Tochter heiratet. Da die beiden sich bei Topfgeldjäger wacker geschlagen haben, bin ich mir sicher, dass sie auch diese Geleewürfel gut im Griff haben werden. Eva hat um Portionsgrößen für 10 pax gebeten. Das Rezept reicht leicht für 40 Würfelchen und soll ja nur ein kleiner Genuss sein.
Freitag, 30. Mai 2014
Rezension: Karlheinz Hauser
Rezepte, Konzepte, Geschichte, Philosophie
Um der unternehmerischen Leistung von Karlheinz Hauser gerecht zu werden, sollte man einmal auf dem Süllberg in Hamburg gewesen sein. Dieses große Glück hatte ich im März bei der Gastro Premium Night, bei der ich Gast sein durfte. Schon oft hatte ich von diesem Haus gelesen und gestaunt, dass dort auch eine Hütte steht. So richtig vorstellen konnte ich es mir nicht. Als Münchnerin ist mir der Begriff Berg etwas hoch gegriffen. Ich würde es als Terasse bezeichnen, als eine besonders große Terrasse mit einem herrlichen Ausblick über die Elbe.
Der Süllberg beheimatet das Gourmetrestaurant Seven Seas (bewertet mit 2 Michelin-Sternen), das Deck 7 Market Restaurant, die Almhütte, den Biergarten und ein kleines Hotel. Dazu gibt es noch einen historischen Ballsaal, die Transatlantikbar und weitere Veranstaltungsräume. Rund 80 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohlergehen der Gäste und so bekommt man einen Eindruck davon, welche Verantwortung Karlheinz Hauser trägt.
Im Fackelträger-Verlag ist nun das Buch "Karlheinz Hauser - Rezepte, Konzepte, Geschichte, Philosophie" erschienen und porträtiert damit nicht nur einen Spitzenkoch, sondern auch einen Unternehmer.
Nach seiner Ausbildung zum Koch zog es ihn 1988 nach München und er kochte in den Traditions-Unternehmen Königshof und Feinkost Käfer. Besonders prägend waren die beiden Jahre von 1990 bis 1992 als Souschef bei Eckart Witzigmann in der Aubergine. Danach ging es für ihn zurück zu Feinkost Käfer als Küchenchef. Bis 1996 blieb er in München im Andechser am Dom und als Küchendirektor bei Käfers am Hofgarten.
Seine berufliche Laufbahn setzte er in Berlin fort und übernahm 1997 die Position des Küchendirektors im Hotel Adlon. Zu seinen Aufgaben gehörte die Organisation von großen Banketten für prominente Gäste und er kam in Kontakt mit dem Bundeskanzler, US-Präsidenten, Mitgliedern der europäischen Königshäusern und Prominenz aus Politik, Medien und dem Showgeschäft.
Nach fünf Jahren in Berlin ergab sich die Möglichkeit den Süllberg in Hamburg zu übernehmen. Karlheinz Hauser und seine Frau folgten im Frühjahr 2002 dem Ruf an die Elbe. Mit viel Engagement und gastronomischer Kompetenz schaffte es das Ehepaar Hauser den Süllberg wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
Parallel können wir Karlheinz Hauser im ARD Buffet beim Kochen zusehen und er fungiert mit seiner Hauser Catering & Consulting Company als Berater für anspruchsvolle gastronomische Konzepte.
Diese vielen Facetten von Karlheinz Hauser galt es jetzt in diesem großformatigen Buch zu zeigen und das ist sehr gelungen. Der renommierte Food-Fotograf Thomas Ruhl zeichnet für die ansprechenden Rezept-Fotos verantwortlich. Zusätzlich ist das Buch mit vielen stimmungsvollen Fotos von Karlheinz Hauser und seiner Familie, den Begegnungen mit Prominenten und dem Süllberg illustriert.
Über Karlheinz Hauser gibt es viele interessante Geschichten zu erzählen und daran dürfen wir gleich zu Beginn teilhaben. Wir lernen ihn als Familienmensch kennen und verfolgen seinen Weg von der Kochausbildung bis zu seinen beruflichen Stationen in München, Berlin und Hamburg. Bekannte Wegbegleiter, wie Eckart Witzigmann, Gerd Käfer und Otto Koch kommen zu Wort.
Der ausführliche Rezeptteil ist so vielseitig, wie das gastronomische Konzept des Süllbergs und darin verrät uns Karlheinz Hauser seine 100 Lieblingsrezepte. Der Bogen spannt sich von sehr anspruchsvollen Gerichten aus der Sternegastronomie, über feine Küche aus dem Marktrestaurant, bis zu den rustikalen Rezepten der Almhütte. Abschließend können wir einen Blick hinter die Kulissen seiner Aktivitäten als Berater und Fernsehkoch werfen. Auch zu diesen Themen gibt es passende Rezepte.
Die Gourmetrezepte des Seven Seas sind anspruchsvoll und komplex. Hier sollte schon einiges an Kocherfahrung und Equipment vorhanden sein. Trotzdem besteht immer die Möglichkeit sich einzelne Komponenten oder Methoden auszusuchen und diese auch in der Haushaltsküche umzusetzen. Die Rezepte einer frischen Marktküche des Deck 7 sind gehoben, lassen sich aber gut am heimischen Herd nachvollziehen. Sie sind besonders geeignet, wenn man sich am Wochenende zum Kochen Zeit nehmen möchte, oder Gäste eingeladen hat. Sogar eine Reihe von Kuchen werden vorgestellt, so wie sie am Süllberg auf der Terrasse serviert werden. In der Almhütte gibt es natürlich gutbürgerliche Küche und die passenden Rezepte, die im Alltag gut funktionieren.
Die Fülle der sehr attraktiven Rezepte hat mir die Auswahl nicht leicht gemacht. Deshalb bin ich diesmal einen anderen Weg gegangen und habe mich für Kleinigkeiten aus dem Gourmetrestaurant und ein Gericht aus der Fernseh-Aktivität entschieden. Die Kleinigkeit konnte ich sehr nah am Original kochen und das war mir diesmal ein Anliegen. Es hat mir wieder einmal gezeigt, welche Köstlichkeiten man zaubern kann, wenn man viel Liebe in das Detail legt. Das lohnt sich besonders beim Einstieg und beim Abschluss eines Menüs. Meine Gäste waren sehr begeistert.
Kichererbsenchips Sesam-Curry
Kalbstatar, gebackene Sardelle,
Zitrone und Geeistes Mandelsüppchen
Oktopussalat mit Passionsfruchtsauce
Geleewürfel, Passionsfrucht, Olivenöl
Karlheinz Hauser - Rezepte, Konzepte, Geschichte, Philosophie ist ein sehr gelungenes Buch und bietet einen spannenden Einblick in das Leben eines sehr kompetenten und engagierten Gastronomen. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen der Rezepte bieten viel Anregung für Hobbyköche, aber auch für Profis. Eine ganz besondere Erinnerung ist dieses Buch natürlich, wenn man bei Karlheinz Hauser schon einmal als Gast war.
Mein Beitrag zur großen Rezensions-Woche der Foodblogger - Jeden Tag ein Buch.
Der Süllberg beheimatet das Gourmetrestaurant Seven Seas (bewertet mit 2 Michelin-Sternen), das Deck 7 Market Restaurant, die Almhütte, den Biergarten und ein kleines Hotel. Dazu gibt es noch einen historischen Ballsaal, die Transatlantikbar und weitere Veranstaltungsräume. Rund 80 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohlergehen der Gäste und so bekommt man einen Eindruck davon, welche Verantwortung Karlheinz Hauser trägt.
Im Fackelträger-Verlag ist nun das Buch "Karlheinz Hauser - Rezepte, Konzepte, Geschichte, Philosophie" erschienen und porträtiert damit nicht nur einen Spitzenkoch, sondern auch einen Unternehmer.
Nach seiner Ausbildung zum Koch zog es ihn 1988 nach München und er kochte in den Traditions-Unternehmen Königshof und Feinkost Käfer. Besonders prägend waren die beiden Jahre von 1990 bis 1992 als Souschef bei Eckart Witzigmann in der Aubergine. Danach ging es für ihn zurück zu Feinkost Käfer als Küchenchef. Bis 1996 blieb er in München im Andechser am Dom und als Küchendirektor bei Käfers am Hofgarten.
Seine berufliche Laufbahn setzte er in Berlin fort und übernahm 1997 die Position des Küchendirektors im Hotel Adlon. Zu seinen Aufgaben gehörte die Organisation von großen Banketten für prominente Gäste und er kam in Kontakt mit dem Bundeskanzler, US-Präsidenten, Mitgliedern der europäischen Königshäusern und Prominenz aus Politik, Medien und dem Showgeschäft.
Nach fünf Jahren in Berlin ergab sich die Möglichkeit den Süllberg in Hamburg zu übernehmen. Karlheinz Hauser und seine Frau folgten im Frühjahr 2002 dem Ruf an die Elbe. Mit viel Engagement und gastronomischer Kompetenz schaffte es das Ehepaar Hauser den Süllberg wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
Parallel können wir Karlheinz Hauser im ARD Buffet beim Kochen zusehen und er fungiert mit seiner Hauser Catering & Consulting Company als Berater für anspruchsvolle gastronomische Konzepte.
Diese vielen Facetten von Karlheinz Hauser galt es jetzt in diesem großformatigen Buch zu zeigen und das ist sehr gelungen. Der renommierte Food-Fotograf Thomas Ruhl zeichnet für die ansprechenden Rezept-Fotos verantwortlich. Zusätzlich ist das Buch mit vielen stimmungsvollen Fotos von Karlheinz Hauser und seiner Familie, den Begegnungen mit Prominenten und dem Süllberg illustriert.
Über Karlheinz Hauser gibt es viele interessante Geschichten zu erzählen und daran dürfen wir gleich zu Beginn teilhaben. Wir lernen ihn als Familienmensch kennen und verfolgen seinen Weg von der Kochausbildung bis zu seinen beruflichen Stationen in München, Berlin und Hamburg. Bekannte Wegbegleiter, wie Eckart Witzigmann, Gerd Käfer und Otto Koch kommen zu Wort.
Der ausführliche Rezeptteil ist so vielseitig, wie das gastronomische Konzept des Süllbergs und darin verrät uns Karlheinz Hauser seine 100 Lieblingsrezepte. Der Bogen spannt sich von sehr anspruchsvollen Gerichten aus der Sternegastronomie, über feine Küche aus dem Marktrestaurant, bis zu den rustikalen Rezepten der Almhütte. Abschließend können wir einen Blick hinter die Kulissen seiner Aktivitäten als Berater und Fernsehkoch werfen. Auch zu diesen Themen gibt es passende Rezepte.
Die Gourmetrezepte des Seven Seas sind anspruchsvoll und komplex. Hier sollte schon einiges an Kocherfahrung und Equipment vorhanden sein. Trotzdem besteht immer die Möglichkeit sich einzelne Komponenten oder Methoden auszusuchen und diese auch in der Haushaltsküche umzusetzen. Die Rezepte einer frischen Marktküche des Deck 7 sind gehoben, lassen sich aber gut am heimischen Herd nachvollziehen. Sie sind besonders geeignet, wenn man sich am Wochenende zum Kochen Zeit nehmen möchte, oder Gäste eingeladen hat. Sogar eine Reihe von Kuchen werden vorgestellt, so wie sie am Süllberg auf der Terrasse serviert werden. In der Almhütte gibt es natürlich gutbürgerliche Küche und die passenden Rezepte, die im Alltag gut funktionieren.
Die Fülle der sehr attraktiven Rezepte hat mir die Auswahl nicht leicht gemacht. Deshalb bin ich diesmal einen anderen Weg gegangen und habe mich für Kleinigkeiten aus dem Gourmetrestaurant und ein Gericht aus der Fernseh-Aktivität entschieden. Die Kleinigkeit konnte ich sehr nah am Original kochen und das war mir diesmal ein Anliegen. Es hat mir wieder einmal gezeigt, welche Köstlichkeiten man zaubern kann, wenn man viel Liebe in das Detail legt. Das lohnt sich besonders beim Einstieg und beim Abschluss eines Menüs. Meine Gäste waren sehr begeistert.
Kichererbsenchips Sesam-Curry
Kalbstatar, gebackene Sardelle,
Zitrone und Geeistes Mandelsüppchen
Oktopussalat mit Passionsfruchtsauce
Geleewürfel, Passionsfrucht, Olivenöl
Karlheinz Hauser - Rezepte, Konzepte, Geschichte, Philosophie ist ein sehr gelungenes Buch und bietet einen spannenden Einblick in das Leben eines sehr kompetenten und engagierten Gastronomen. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen der Rezepte bieten viel Anregung für Hobbyköche, aber auch für Profis. Eine ganz besondere Erinnerung ist dieses Buch natürlich, wenn man bei Karlheinz Hauser schon einmal als Gast war.
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| Bildnachweis: Ariane Bille |
Mein Beitrag zur großen Rezensions-Woche der Foodblogger - Jeden Tag ein Buch.
Freitag, 25. April 2014
Fulminanter Abschluss auf dem Süllberg:
Gastro-Premium-Night und Finale Junge Wilde 2014
Die vergangenen Tage in Hamburg mit Besuch von Internorga, Gastro-Vision, Küchenwerkstatt, Piment und Olsen sind wie im Flug vergangen und haben uns jede Menge Spaß und neue Erfahrungen bereitet. Der letzte Abend sollte trotzdem noch der absolute Höhepunkt werden.
Es lockte die Gastro-Premium-Night auf dem Süllberg mit dem Gastgeber Karl-Heinz Hauser. Bereits am Vormittag spürte ich auf der Internorga schon die Aufregung. Gibt es noch Karten? Hast Du schon eine Karte? Jeder wollte dabei sein, bei dieser schon legendären Party. Und wer schon einmal erlebt hat, wie die Gastro feiert, der weiß, was eine Party ist.
Die Anfahrt gestaltete sich schon aufregend, da das Auto unseres Freunds abgeschleppt war und er es erst wieder einmal "befreien" musste. Wir fuhren mit dem Taxi voraus. Es war ein aussichtsloses Unterfangen, da sich über die gesamte Elbchaussee ein gewaltiger Stau zog. War ja klar, jeder wollte jetzt dabei sein und es wurden 1.600 Gäste erwartet. Unseren Taxifahrer verließ die Geduld und er begab sich auf Nebenpfade. So kamen wir noch in den Genuss einer schönen Rundfahrt durch Hamburgs Treppenviertel Blankenese.
Irgendwann haben wir es dann doch geschafft und unser erster Anlaufpunkt war die Bar, in der sich die Jury für das Finale der Jungen Wilden langsam warm lief. Bernd Arold und Lucki Maurer hielten sich vorbildlich an einer Flasche Mineralwasser fest. Jetzt konnte man sich noch frei bewegen und die Stände der Aussteller und Sponsoren besuchen. Da gab es einiges zu entdecken und zu probieren. Einen guten Eindruck davon vermittelt dieser kleine Film:
Video: © rolling pin
Ich war schon sehr gespannt auf das Finale der Jungen Wilden und habe mich gleich darauf konzentriert. Die Jury war erstklassig besetzt mit Stefan Marquard, Karlheinz Hauser, Lucki Maurer, Tom Rossner, Marvin Böhm (der Junge Wilde 2013), Heinz Hanner, Bernd Arold, Otto Koch und Heiko Antoniewicz.
Vor diesem Finale gab es bereits drei Regionalausscheidungen, bei denen sich drei junge Köche durchgesetzt hatten. Und diese drei standen jetzt mit zittrigen Händen in der Küche: Dennis Joza (21 Jahre) von der Speisemeisterei in Stuttgart, Walter Triebl (25 Jahre) vom aiola upstairs in Graz und Matthias Bernwieser (26 Jahre) vom Ylajali in Oslo. Insgesamt haben sich 2.271 Köche für die Teilnahme bei den Jungen Wilden beworben. Für den Gewinner winkt ein Praktikum bei Joan Roca, der laut S.-Pellegrino-Liste aktuell der beste Koch der Welt ist.
Die Anforderung war, ein Drei-Gang-Menü für die Jury zu kochen und alle Produkte aus dem Warenkorb zu verwenden. Im Warenkorb lagen Oberschale vom Neuseelandhirsch, Parmigiano Reggiano, Nespresso Ristretto Origin India, Mermaid King Prawns by Servicebund, Albers Wagyu Flanksteak, Wiberg Exquisite Camelina-Hanf-Öl Edel-Cuvée, SteirerKren, Franks Kürbiskernöl, Wiberg Curry Orange und BASIC textur. Ohne diese Sponsoren wäre die Veranstaltung und Förderung der jungen Köche nicht möglich. Deshalb mussten auch zwei Techniken angewendet werden, sous-vide-Garen mit dem Fusion Chef by Julabo und die Verwendung einer iSi-Flasche.
Die jungen Köche hatten insgesamt nur 4 Stunden Zeit, das Menü zu kochen. Die Gerichte mussten zu einer festgelegten Zeit bei der Jury angekommen sein, sonst gab es Punktabzug. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ertönte ein akustisches Signal und in der Küche wurde es hektisch. Dies konnten wir auf großen Bildschirmen beobachten, die live das Geschehen in der Küche zeigten. Sobald die Teller bei der Jury angekommen waren, erzählten die Köche etwas zu diesem Gang. Da konnte man schon merken, dass sie ganz schön aufgeregt waren. Aber wer sollte es ihnen verdenken, wenn ihr Gericht nun von so einer hochkarätigen Jury beurteilt wird. Die Jury beurteilte jedes Gericht nach den Kriterien Optik des Arrangements, Konsistenz, Geschmack und Idee, Innovation, Kreativität. In jeder Kategorie wurden zwischen 0 und 10 Punkte vergeben.
Höhepunkt waren die drei Hauptgänge von denen mir auch Dank Bernd Arold die besten Fotos gelungen waren. Bernd sass ganz außen und ich durfte mich immer anschleichen und ein Foto von seinem Teller machen. Überhaupt habe ich die Jury sehr bewundert, die da im grellen Scheinwerfer-Licht sass, umschwirrt von Fernsehkameras und Foto-Apparaten wurde und auch noch während der Verkostung und Bewertung Interviews gab. Aber so erfuhr man immerhin, dass es ausgezeichnet schmeckt und zum Beweis meinte Heiko Antoniewicz: "Ich habe alles aufgegessen!"
Jeder Gang wurde in Windeseile von den Service-Mitarbeitern des Süllberg zur Jury gebracht. Die sind so schnell gelaufen, da war ein Foto nahezu unmöglich. Unterwegs gab es auch noch das ein oder andere Malheur. Das war sehr nett zu beobachten, als Bernd Arold und Lucki Maurer das Dessert von Matthias Bernwieser verglichen und feststellten, da stimmt irgend etwas nicht. Im Eifer des Gefechts rutschte die Parmesanhülle vom Eis und mit einem eleganten Löffel-Schubs platzierte Bernd sie wieder an die richtige Stelle.
Die Jury hatte ordentlich zu rechnen, insgesamt 9 Gerichte mit jeweils vier Bewertungen und jetzt musste der Gewinner ermittelt werden. Da zogen sich die Jury-Mitglieder erst einmal zurück, um intensiv zu beraten. Das Ergebnis fiel sehr knapp aus und die Spannung stieg. Wer der drei sympathischen jungen Köche wird Junger Wilder 2014?
Die Anspannung macht der großen Freude Platz und den Titel Junger Wilder 2014 hat Walter Triebl aus Graz gewonnen. Sein mitgereister Fanclub feiert ihn begeistert und seine Mitstreiter gratulieren ihm sehr fair. Die drei haben dieses große Erlebnisse noch bis tief in die Nacht gemeinsam gefeiert. Es war schön zu sehen, wie viel Spaß sie gemeinsam gehabt haben.
Auch wir sind noch ziemlich lange hängen geblieben und der Abschied am nächsten Tag ist uns nicht leicht gefallen. Vielleicht ist die Elbphilharmonie nächstes Jahr fertig, wenn wir wieder kommen.
Es lockte die Gastro-Premium-Night auf dem Süllberg mit dem Gastgeber Karl-Heinz Hauser. Bereits am Vormittag spürte ich auf der Internorga schon die Aufregung. Gibt es noch Karten? Hast Du schon eine Karte? Jeder wollte dabei sein, bei dieser schon legendären Party. Und wer schon einmal erlebt hat, wie die Gastro feiert, der weiß, was eine Party ist.
Die Anfahrt gestaltete sich schon aufregend, da das Auto unseres Freunds abgeschleppt war und er es erst wieder einmal "befreien" musste. Wir fuhren mit dem Taxi voraus. Es war ein aussichtsloses Unterfangen, da sich über die gesamte Elbchaussee ein gewaltiger Stau zog. War ja klar, jeder wollte jetzt dabei sein und es wurden 1.600 Gäste erwartet. Unseren Taxifahrer verließ die Geduld und er begab sich auf Nebenpfade. So kamen wir noch in den Genuss einer schönen Rundfahrt durch Hamburgs Treppenviertel Blankenese.
Irgendwann haben wir es dann doch geschafft und unser erster Anlaufpunkt war die Bar, in der sich die Jury für das Finale der Jungen Wilden langsam warm lief. Bernd Arold und Lucki Maurer hielten sich vorbildlich an einer Flasche Mineralwasser fest. Jetzt konnte man sich noch frei bewegen und die Stände der Aussteller und Sponsoren besuchen. Da gab es einiges zu entdecken und zu probieren. Einen guten Eindruck davon vermittelt dieser kleine Film:
Video: © rolling pin
Ich war schon sehr gespannt auf das Finale der Jungen Wilden und habe mich gleich darauf konzentriert. Die Jury war erstklassig besetzt mit Stefan Marquard, Karlheinz Hauser, Lucki Maurer, Tom Rossner, Marvin Böhm (der Junge Wilde 2013), Heinz Hanner, Bernd Arold, Otto Koch und Heiko Antoniewicz.
Vor diesem Finale gab es bereits drei Regionalausscheidungen, bei denen sich drei junge Köche durchgesetzt hatten. Und diese drei standen jetzt mit zittrigen Händen in der Küche: Dennis Joza (21 Jahre) von der Speisemeisterei in Stuttgart, Walter Triebl (25 Jahre) vom aiola upstairs in Graz und Matthias Bernwieser (26 Jahre) vom Ylajali in Oslo. Insgesamt haben sich 2.271 Köche für die Teilnahme bei den Jungen Wilden beworben. Für den Gewinner winkt ein Praktikum bei Joan Roca, der laut S.-Pellegrino-Liste aktuell der beste Koch der Welt ist.
Die Anforderung war, ein Drei-Gang-Menü für die Jury zu kochen und alle Produkte aus dem Warenkorb zu verwenden. Im Warenkorb lagen Oberschale vom Neuseelandhirsch, Parmigiano Reggiano, Nespresso Ristretto Origin India, Mermaid King Prawns by Servicebund, Albers Wagyu Flanksteak, Wiberg Exquisite Camelina-Hanf-Öl Edel-Cuvée, SteirerKren, Franks Kürbiskernöl, Wiberg Curry Orange und BASIC textur. Ohne diese Sponsoren wäre die Veranstaltung und Förderung der jungen Köche nicht möglich. Deshalb mussten auch zwei Techniken angewendet werden, sous-vide-Garen mit dem Fusion Chef by Julabo und die Verwendung einer iSi-Flasche.
Die jungen Köche hatten insgesamt nur 4 Stunden Zeit, das Menü zu kochen. Die Gerichte mussten zu einer festgelegten Zeit bei der Jury angekommen sein, sonst gab es Punktabzug. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ertönte ein akustisches Signal und in der Küche wurde es hektisch. Dies konnten wir auf großen Bildschirmen beobachten, die live das Geschehen in der Küche zeigten. Sobald die Teller bei der Jury angekommen waren, erzählten die Köche etwas zu diesem Gang. Da konnte man schon merken, dass sie ganz schön aufgeregt waren. Aber wer sollte es ihnen verdenken, wenn ihr Gericht nun von so einer hochkarätigen Jury beurteilt wird. Die Jury beurteilte jedes Gericht nach den Kriterien Optik des Arrangements, Konsistenz, Geschmack und Idee, Innovation, Kreativität. In jeder Kategorie wurden zwischen 0 und 10 Punkte vergeben.
Höhepunkt waren die drei Hauptgänge von denen mir auch Dank Bernd Arold die besten Fotos gelungen waren. Bernd sass ganz außen und ich durfte mich immer anschleichen und ein Foto von seinem Teller machen. Überhaupt habe ich die Jury sehr bewundert, die da im grellen Scheinwerfer-Licht sass, umschwirrt von Fernsehkameras und Foto-Apparaten wurde und auch noch während der Verkostung und Bewertung Interviews gab. Aber so erfuhr man immerhin, dass es ausgezeichnet schmeckt und zum Beweis meinte Heiko Antoniewicz: "Ich habe alles aufgegessen!"
Jeder Gang wurde in Windeseile von den Service-Mitarbeitern des Süllberg zur Jury gebracht. Die sind so schnell gelaufen, da war ein Foto nahezu unmöglich. Unterwegs gab es auch noch das ein oder andere Malheur. Das war sehr nett zu beobachten, als Bernd Arold und Lucki Maurer das Dessert von Matthias Bernwieser verglichen und feststellten, da stimmt irgend etwas nicht. Im Eifer des Gefechts rutschte die Parmesanhülle vom Eis und mit einem eleganten Löffel-Schubs platzierte Bernd sie wieder an die richtige Stelle.
Die Jury hatte ordentlich zu rechnen, insgesamt 9 Gerichte mit jeweils vier Bewertungen und jetzt musste der Gewinner ermittelt werden. Da zogen sich die Jury-Mitglieder erst einmal zurück, um intensiv zu beraten. Das Ergebnis fiel sehr knapp aus und die Spannung stieg. Wer der drei sympathischen jungen Köche wird Junger Wilder 2014?
Die Anspannung macht der großen Freude Platz und den Titel Junger Wilder 2014 hat Walter Triebl aus Graz gewonnen. Sein mitgereister Fanclub feiert ihn begeistert und seine Mitstreiter gratulieren ihm sehr fair. Die drei haben dieses große Erlebnisse noch bis tief in die Nacht gemeinsam gefeiert. Es war schön zu sehen, wie viel Spaß sie gemeinsam gehabt haben.
Auch wir sind noch ziemlich lange hängen geblieben und der Abschied am nächsten Tag ist uns nicht leicht gefallen. Vielleicht ist die Elbphilharmonie nächstes Jahr fertig, wenn wir wieder kommen.
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