Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino beinhaltet ein Rezept, das ich einfach ausprobieren musste. Mandelplätzchen, bei denen kein Brösel Mehl verwendet wird und die somit automatisch glutenfrei sind. Herr bushcook war von Anfang an begeistert und freute sich darauf. Die Vorfreude konnte absolut erfüllt werden, da das Gebäck sehr gut schmeckte und ich war auch begeistert, weil der Teig wirklich einfach herzustellen war und man auch nicht viele Zutaten dafür brauchte.
Gegen das Backen habe ich wirklich eine ausgeprägte Aversion, aber dieses Rezept ging mir sehr gut von der Hand und das werde ich künftig öfter machen. Im Original werden kandierte Kirschen oder blanchierte Mandeln als Deko verwendet. Ich hatte noch eine angebrochene Tüte getrocknete Kirschen und die haben auch gut gepasst.
Beim Formen der Plätzchen habe ich es mir sehr einfach gemacht und aus dem Teig einfach kleine Kugeln gedreht und mit einer Gabel eingedrückt, so wie man es auch mit Gnocchi macht. Sie sehen noch schöner aus, wenn man sie spritzt. Dafür hatte ich keine Geduld. Die Qualität des Rezepts lässt also jede Menge Anti-Bäcker-Verhalten zu.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Paste di Mandorla - Mandelplätzchen
200 gr. gemahlene Mandeln
120 gr. Puderzucker plus etwas mehr für die Arbeitsfläche
5 Tropfen Bittermandelaroma
1/2 Bio-Zitrone - die Schale fein abreiben
1 Eiweiß
getrocknete Kirschen für die Deko
Alle Zutaten außer den Kirschen zum Belegen in einer Schüssel zu einer homogenen Masse vermischen und zugedeckt im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Mandelmasse auf eine mit Puderzucker bestäubte Arbeitsfläche geben und zu einem glatten Teig kneten. Daraus ca. 20 kleine Kugeln rollen. Die Kugeln mit einer Gabel flach drücken und eine halbe getrocknete Kirsche eindrücken. Die Plätzchen auf das Backblech geben und 8 bis 10 Minuten im Ofen backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
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Samstag, 7. Oktober 2017
Donnerstag, 25. September 2014
Kochen nach Farben. 12 Farben - 12 Menüs
Grüner Tee-Eiscreme mit Pistazienkeksen
Bei der Zusammenstellung des "Ampel-Menüs" aus Kochen nach Farben. 12 Farben - 12 Menüs fiel die Auswahl des Desserts auf Grüner Tee-Eiscreme mit Pistazienkeksen. Das hat mir schon deshalb sehr gut gepasst, da ich noch Matcha-Pulver und Pistazien im Vorrat hatte, die weg mussten.
Beides schmeckt - ja, aber.....
Beim Tee-Eis, warum benennt man es nicht als Matcha-Eis, was es ja eigentlich ist, hätte man mit zwei einfachen Schritten bessere Ergebnisse erzielen können. Die Sahne sollte geschlagen werden und ein Blatt Gelatine sorgt für besseren Stand. Auch nach einem Tag Gefrierzeit hatte das Eis nicht die gewünschte Konsistenz.
Die Pistazienkekse zerlaufen zu sehr großen Talern und deshalb wäre die Angabe von Teigmenge und Abstand auf dem Blech hilfreich gewesen. Mein kulinarisches Langzeit-Gedächtnis hat dann leider auch noch zugeschlagen und ich habe mich erinnert, dass ich vor mindestens 10 Jahren die Pistazienplätzchen von Bill Granger gemacht habe. Ein Griff ins Kochbuch-Regal (ja, ich bin stolz darauf, dass ich wusste in welchem Buch das steht) und ich habe das Rezept mit den handschriftlichen Notizen (damals habe ich leider noch nicht gebloggt) gefunden. In meiner Erinnerung ist dieses Rezept attraktiver.
Grüner Tee-Eiscreme:
10 gr. Matcha
250 ml Sahne
250 ml Milch
80 gr. Zucker
1 Prise Salz
1 Blatt Gelatine
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, abtropfen lassen und in der erwärmten Milch auflösen. Etwas abkühlen lassen und Zucker, Salz und Matcha einrühren und auflösen lassen. Am einfachsten geht das mit einem Zauberstab.
Die Sahne mit einer Prise Zucker steif schlagen und unter die Matcha-Milch heben. Die Masse für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, um sie "reifen" zu lassen. Danach in die Eismaschine füllen und gefrieren lassen.
Pistazienkekse:
100 gr. Pistazienkerne
90 gr. Mehl
75 gr. Vanillezucker (selbstgemacht mit Vanilleschalen in Zucker eingelegt)
1/2 TL Weinsteinbackpulver
50 gr. weiche Butter
40 ml Milch
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich wird.
Die Pistazienkerne in einer beschichteten Pfanne rösten und etwas abkühlen lassen. Eine Hälfte der Pistazien in der Moulinette fein mahlen, die andere Hälfte grob hacken.
Die weiche Butter mit Mehl, Backpulver, Zucker, gemahlenen Pistazien und Milch mit dem Handrührgerät zu einem schweren Teig durchrühren. Die gehackten Pistazien untermengen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen Teig abstechen und auf das Blech setzen. Die Plätzchen brauchen große Abstände, weil sie ziemlich auseinander laufen. Auf der mittleren Schiene für ca. 10 - 12 Minuten backen.
Eine Inspiration aus Kochen nach Farben. 12 Farben - 12 Menüs.
Hier könnt Ihr die Rezension lesen.
Beides schmeckt - ja, aber.....
Beim Tee-Eis, warum benennt man es nicht als Matcha-Eis, was es ja eigentlich ist, hätte man mit zwei einfachen Schritten bessere Ergebnisse erzielen können. Die Sahne sollte geschlagen werden und ein Blatt Gelatine sorgt für besseren Stand. Auch nach einem Tag Gefrierzeit hatte das Eis nicht die gewünschte Konsistenz.
Die Pistazienkekse zerlaufen zu sehr großen Talern und deshalb wäre die Angabe von Teigmenge und Abstand auf dem Blech hilfreich gewesen. Mein kulinarisches Langzeit-Gedächtnis hat dann leider auch noch zugeschlagen und ich habe mich erinnert, dass ich vor mindestens 10 Jahren die Pistazienplätzchen von Bill Granger gemacht habe. Ein Griff ins Kochbuch-Regal (ja, ich bin stolz darauf, dass ich wusste in welchem Buch das steht) und ich habe das Rezept mit den handschriftlichen Notizen (damals habe ich leider noch nicht gebloggt) gefunden. In meiner Erinnerung ist dieses Rezept attraktiver.
Grüner Tee-Eiscreme:
10 gr. Matcha
250 ml Sahne
250 ml Milch
80 gr. Zucker
1 Prise Salz
1 Blatt Gelatine
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, abtropfen lassen und in der erwärmten Milch auflösen. Etwas abkühlen lassen und Zucker, Salz und Matcha einrühren und auflösen lassen. Am einfachsten geht das mit einem Zauberstab.
Die Sahne mit einer Prise Zucker steif schlagen und unter die Matcha-Milch heben. Die Masse für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, um sie "reifen" zu lassen. Danach in die Eismaschine füllen und gefrieren lassen.
Pistazienkekse:
100 gr. Pistazienkerne
90 gr. Mehl
75 gr. Vanillezucker (selbstgemacht mit Vanilleschalen in Zucker eingelegt)
1/2 TL Weinsteinbackpulver
50 gr. weiche Butter
40 ml Milch
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich wird.
Die Pistazienkerne in einer beschichteten Pfanne rösten und etwas abkühlen lassen. Eine Hälfte der Pistazien in der Moulinette fein mahlen, die andere Hälfte grob hacken.
Die weiche Butter mit Mehl, Backpulver, Zucker, gemahlenen Pistazien und Milch mit dem Handrührgerät zu einem schweren Teig durchrühren. Die gehackten Pistazien untermengen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen Teig abstechen und auf das Blech setzen. Die Plätzchen brauchen große Abstände, weil sie ziemlich auseinander laufen. Auf der mittleren Schiene für ca. 10 - 12 Minuten backen.
Eine Inspiration aus Kochen nach Farben. 12 Farben - 12 Menüs.
Hier könnt Ihr die Rezension lesen.
Freitag, 16. Dezember 2011
Rumfort-Makronen
Jetzt wo ich meinen neuen, persönlichen Backmentor habe, werde ich ganz mutig. Der liebe Martin, war so reizend und hat für Herrn bushcook ein glutenfreies Plätzchenrezept entwickelt. Ich habe ihm nicht verraten, daß ich Tür an Tür mit einem ausgefuchsten Anwalt (Fachgebiet: Internetrecht) lebe und deshalb sehe ich dem Plätzchenrezept-Lieferservice-Knebelvertragsverstoß gelassen entgegen.
Die Diamantinis sind ausgezeichnet gelungen und so einem perfekten Rezept ist natürlich nichts hinzuzufügen. Deshalb bitte bei Martin nachlesen, aber zuerst den Knebelvertrag unterschreiben!
(Nur eine kleine Notiz für mich: Martin backt immer mit Umluft, also sollte ich das beachten!)
Plötzlich waren drei Eiweiß übrig und ich habe ja die Devise: alles verwerten! Da sind mir sofort Nußmakronen eingefallen, die perfekte Eiweißverwertung und auch noch glutenfrei. In solchen Fällen gibt es nur ein Backbuch das zu Rate gezogen werden kann. Das gute alte "Backen macht Freude" von Dr. Oetker. Meines ist die 37. Auflage von 1979 - mit dem gleichen Cover, wie verlinkt. Das habe ich als Teenager von meiner Mutter geschenkt bekommen, damit ich ein eigenes habe.
Bei Verzicht auf die üblichen Dr.-Oetker-Zusatzdinger kann man damit wirklich gut und lecker die "Klassiker" backen. Das Rezept war für 4 Eiweiß und benötigte auch viel mehr Haselnüsse, als ich im Haus hatte. Deshalb wollte ich so eine Art Basis-Tabellen-Rezept für Rumfort-Makronen (alles was rumliegt und fort muß...) schaffen. In meinem Fall kamen einige Haselnußsplitter, jede Menge gemahlene Mandeln und einige Mandelstifte hinein. Und weil das Backpapier leer war, konnte ich auch endlich mal diese komische Back-Alufolie aufbrachen.
Meine Umrechnungstabelle sieht also so aus:
Die Eiweiß mit Zucker und Salz steif schlagen. Die gehackten und gemahlenen Nüsse oder Mandeln unterheben und mit geriebener Zitronenschale und den Gewürzen abschmecken.
Den Backofen auf 130 Grad Umluft vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Löffel Nocken abstechen und auf das Blech legen. Die Makronen für 20 bis 25 Minuten im Ofen trocknen. Dabei einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, damit die Flüssigkeit entweichen kann.
Nach Geschmack können die Rumfort-Makronen auch noch mit etwas Kuvertüre überzogen werden.
Die Diamantinis sind ausgezeichnet gelungen und so einem perfekten Rezept ist natürlich nichts hinzuzufügen. Deshalb bitte bei Martin nachlesen, aber zuerst den Knebelvertrag unterschreiben!
(Nur eine kleine Notiz für mich: Martin backt immer mit Umluft, also sollte ich das beachten!)
Plötzlich waren drei Eiweiß übrig und ich habe ja die Devise: alles verwerten! Da sind mir sofort Nußmakronen eingefallen, die perfekte Eiweißverwertung und auch noch glutenfrei. In solchen Fällen gibt es nur ein Backbuch das zu Rate gezogen werden kann. Das gute alte "Backen macht Freude" von Dr. Oetker. Meines ist die 37. Auflage von 1979 - mit dem gleichen Cover, wie verlinkt. Das habe ich als Teenager von meiner Mutter geschenkt bekommen, damit ich ein eigenes habe.
Bei Verzicht auf die üblichen Dr.-Oetker-Zusatzdinger kann man damit wirklich gut und lecker die "Klassiker" backen. Das Rezept war für 4 Eiweiß und benötigte auch viel mehr Haselnüsse, als ich im Haus hatte. Deshalb wollte ich so eine Art Basis-Tabellen-Rezept für Rumfort-Makronen (alles was rumliegt und fort muß...) schaffen. In meinem Fall kamen einige Haselnußsplitter, jede Menge gemahlene Mandeln und einige Mandelstifte hinein. Und weil das Backpapier leer war, konnte ich auch endlich mal diese komische Back-Alufolie aufbrachen.
Meine Umrechnungstabelle sieht also so aus:
| 1 Eiweiß | 2 Eiweiß | |
| 50 gr. Zucker | 100 gr. Zucker | |
| 1 Prise Salz | 1 Prise Salz | |
| 50 gr. gehackte Nüsse od. Mandeln | 100 gr. gehackte Nüsse od. Mandeln | |
| 40 gr. gemahlene Nüsse od. Mandeln | 75 gr. gemahlene Nüsse od. Mandeln | |
| Zitronenschalenabrieb | Zitronenschalenabrieb | |
| gemahlener Zimt | gemahlener Zimt | |
| gemahlener Koriander | gemahlener Koriander | |
| 3 Eiweiß | 4 Eiweiß | |
| 150 gr. Zucker | 200 gr. Zucker | |
| 1 Prise Salz | 1 Prise Salz | |
| 150 gr. gehackte Nüsse od. Mandeln | 200 gr. gehackte Nüsse od. Mandeln | |
| 115 gr. gemahlene Nüsse od. Mandeln | 150 gr. gemahlene Nüsse od. Mandeln | |
| Zitronenschalenabrieb | Zitronenschalenabrieb | |
| gemahlener Zimt | gemahlener Zimt | |
| gemahlener Koriander | gemahlener Koriander |
Die Eiweiß mit Zucker und Salz steif schlagen. Die gehackten und gemahlenen Nüsse oder Mandeln unterheben und mit geriebener Zitronenschale und den Gewürzen abschmecken.
Den Backofen auf 130 Grad Umluft vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Löffel Nocken abstechen und auf das Blech legen. Die Makronen für 20 bis 25 Minuten im Ofen trocknen. Dabei einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, damit die Flüssigkeit entweichen kann.
Nach Geschmack können die Rumfort-Makronen auch noch mit etwas Kuvertüre überzogen werden.
Samstag, 3. Dezember 2011
Die müssen immer sein: Butterplätzchen
Alle die mich kennen wissen, daß Backen und ich irgendwie keine Harmonie eingehen. Aber diese Plätzchen sind meine allerallerliebsten und die backe ich mir sogar freiwillig, weil ich sie so gerne habe.
Das Rezept stammt von meiner Urgroßmutter und ich habe sie zum ersten Mal mit meiner Großmutter in den Ferien gebacken. Morgen lest Ihr noch ein bißchen mehr über sie.
125 gr. Puderzucker
250 gr. zimmerwarme Butter
3 Eigelb von Eiern der Größe L
1 Prise Salz
1 Bio-Zitrone
375 gr. Mehl
50 gr. Mandelstifte
Unbedingt rechtzeitig die Butter aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich ist!
Die Schale der Zitrone fein abreiben.
Puderzucker, Butter, 1 Eigelb, die Prise Salz und die geriebene Zitronenschale zu einer cremigen Masse verrühren. Dann das Mehl zugeben und rasch einen Mürbteig kneten. Dieser letzte Arbeitsschritt sollte mit der Hand gemacht werden.
Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
Den Teig mti einem Messer in 4 Teile schneiden, so lässt er sich leichter verarbeiten. Mit der Hand etwas kneten, damit er geschmeidiger wird. Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 3 - 4 mm dick) und in der gewünschten Form ausstechen. Für mich darf es nur die "Blümchen-Form" sein. Nur die ist Original Oma.
Den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen (Oma hat noch ordentlich gebuttert...) und die Plätzchen darauf legen. Sie sollten etwas Abstand haben, weil sie ein bißchen aufgehen.
Die restlichen 2 Eier trennen und das Eigelb leicht verrühren. Dann die Plätzchen damit bestreichen und drei (ja: genau drei!) Mandelstifte auflegen und leicht andrücken.
Auf der mittleren Schiene 8 - 10 Minuten goldgelb backen. Leicht abkühlen lassen, bevor man sie vom Blech nimmt. Im warmen Zustand zerfallen sie leicht. Vollständig abgekühlt in Blechdosen geben und darin aufbewahren.
Mir reichen sie gerade bis über die Feiertage. Aber nach Sylvester mag' ich sowieso keine mehr. Ab da warte ich auf den Frühling.
Mit dem übrigen Eiweiß kann man Zimtsterne oder Makronen backen. Ich friere es mir ein, um damit Suppen zu klären.
Und hier noch ein kleiner Blick in das Kochbuch meiner Urgroßmutter. Meine Großmutter war das älteste von 13 Kindern und hat es von ihrer Mutter übernommen und ebenfalls danach gekocht. Danach habe ich es bekommen und halte es in Ehren.
Das Rezept stammt von meiner Urgroßmutter und ich habe sie zum ersten Mal mit meiner Großmutter in den Ferien gebacken. Morgen lest Ihr noch ein bißchen mehr über sie.
125 gr. Puderzucker
250 gr. zimmerwarme Butter
3 Eigelb von Eiern der Größe L
1 Prise Salz
1 Bio-Zitrone
375 gr. Mehl
50 gr. Mandelstifte
Unbedingt rechtzeitig die Butter aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich ist!
Die Schale der Zitrone fein abreiben.
Puderzucker, Butter, 1 Eigelb, die Prise Salz und die geriebene Zitronenschale zu einer cremigen Masse verrühren. Dann das Mehl zugeben und rasch einen Mürbteig kneten. Dieser letzte Arbeitsschritt sollte mit der Hand gemacht werden.
Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
Den Teig mti einem Messer in 4 Teile schneiden, so lässt er sich leichter verarbeiten. Mit der Hand etwas kneten, damit er geschmeidiger wird. Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 3 - 4 mm dick) und in der gewünschten Form ausstechen. Für mich darf es nur die "Blümchen-Form" sein. Nur die ist Original Oma.
Den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen (Oma hat noch ordentlich gebuttert...) und die Plätzchen darauf legen. Sie sollten etwas Abstand haben, weil sie ein bißchen aufgehen.
Die restlichen 2 Eier trennen und das Eigelb leicht verrühren. Dann die Plätzchen damit bestreichen und drei (ja: genau drei!) Mandelstifte auflegen und leicht andrücken.
Auf der mittleren Schiene 8 - 10 Minuten goldgelb backen. Leicht abkühlen lassen, bevor man sie vom Blech nimmt. Im warmen Zustand zerfallen sie leicht. Vollständig abgekühlt in Blechdosen geben und darin aufbewahren.
Mir reichen sie gerade bis über die Feiertage. Aber nach Sylvester mag' ich sowieso keine mehr. Ab da warte ich auf den Frühling.
Mit dem übrigen Eiweiß kann man Zimtsterne oder Makronen backen. Ich friere es mir ein, um damit Suppen zu klären.
Und hier noch ein kleiner Blick in das Kochbuch meiner Urgroßmutter. Meine Großmutter war das älteste von 13 Kindern und hat es von ihrer Mutter übernommen und ebenfalls danach gekocht. Danach habe ich es bekommen und halte es in Ehren.
Und mit meinen Lieblingsplätzchen nehme ich am Plätzchen-Event von Petra teil.
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