Donnerstag, 23. April 2026

#spargelzeit - Gratinierter Spargel mit Tomaten-Zitrus-Salat und Kräuter-Mayonnaise

Spargelzeit - da koche ich gerne einfach Spargel satt nach bewährten Familienrezepten, probiere aber auch gerne was Neues aus. Manchmal läuft mir ein neues Rezept über den Weg, so wie dieses von Lisa Angermann aus ihrem aktuellen Kochbuch. Ich war von der Idee sofort überzeugt und habe an ein paar Stellen Anpassungen vorgenommen, weil es für uns besser passt. Der Spargel wird in Pergament eingeschlagen und im Ofen gegart. Es ist ein lustiger Zufall, dass Felix vom Blog Felix Kitchen aktuell ein Blog-Event bei Zorra im Blog Kochtopf veranstaltet. Unter dem Motto "Von der Rolle" sucht er Gerichte, bei denen Aufrollen, Einwickeln oder Einschlagen eine Rolle spielt. Da bin ich gerne dabei.

Da ich glutenfrei kochen muss, habe ich das Panko mit Teffflocken ersetzt. Die sind sowieso mein Geheimtipp, wenn man glutenfreien Knusper braucht. Ich bin auch mit deutlich weniger Parmesan ausgekommen, um den Spargel zu überbacken. Er war schön knusprig und deshalb habe ich ihn auch auf den saftigen Tomatensalat gelegt und nicht umgekehrt.

Das Salatdressing habe ich als Dip verwendet, da es sehr dickflüssig war. Es ist eine wirklich tolle Alternative für eine Mayonnaise ohne Ei. Ich mache öfters eine vegane Alternative mit Sojadrink und es nervt mich, dass ich einen Liter kaufen muss und irgend etwas zwischen 100 und 250 ml benötige. Der Rest dümpelt im Kühlschrank vor sich hin......

Der Salat hat mich sehr überzeugt. Besonders gut gefallen hat mir der "abgespülte" Hüttenkäse. Mit den Zitrusfrüchten braucht es dazu kein eigenes Dressing.

Weitere Spargelrezepte habe ich in der Rezeptsammlung #spargelzeit (Link) zusammengefasst.




für 2 Personen

Gratinierter Spargel:
10 Stangen weißer Spargel
Salz
Zucker
2 EL Butter
20 gr. geriebenen Parmesan
1 EL Teffflocken (wer nicht glutenfrei kochen muss, nimmt Panko oder Semmelbrösel)
1 Bio-Zitrone - nur Schale
2 Zweige Zitronenmelisse
Pergamentpapier

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Spargel schälen und die trockenen Enden abschneiden. Jeweils 5 Stangen auf einen langen Streifen Papier legen und mit Salz und Zucker würzen. Die Butter zerlassen und etwas bräunen lassen, dann über den Spargel träufeln.

Den Spargel im Pergamentpapier einschlagen, damit ein Päckchen entsteht. Die beiden Päckchen in eine passende Auflaufform legen und für 30 Minuten in den Ofen geben.

Den Parmesan fein reiben und mit den Teffflocken mischen. Die Zitronenmelisseblätter von den Stengeln zupfen und in sehr feine Streifen schneiden.

Nach der Backzeit den Spargel auspacken und mit der Flüssigkeit in die Auflaufform legen. Die Parmesan-Teff-Mischung über den Spargel streuen und zurück in den Ofen geben und überbacken. Alternativ kann man es auch mit einem Bunsenbrenner gratinieren.

Beim Anrichten etwas frisch abgeriebene Zitronenschale und die Zitronenmelisse über den Spargel geben.


Tomaten-Zitrus-Salat:
200 gr. Cocktailtomaten
1 Grapefruit
1 Orange
1 kleine rote Zwiebel
200 gr. Hüttenkäse
Salz
Zucker
Pfeffer

Die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Grapefruit und Orange filetieren und die Filets dritteln. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.

Den Hüttenkäse in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser waschen und abtropfen lassen. Die losen Körner auf Küchenkrepp geben und trocknen lassen.

Alle Zutaten mischen und mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.


Kräuter-Mayonnaise:
50 gr. gegarte Salzkartoffel
25 gr. Kräuter (bei mir: Petersilie, Kerbel, Estragon, Zitronenmelisse)
60 ml weißer Balsamico
50 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
1 TL mittelscharfer Senf
frischer Abrieb von Zitronenschale
250 ml mildes Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Kartoffel grob zerteilen. Die Kräuter in sehr feine Streifen schneiden. Beides zusammen mit Balsamico, Brühe und Senf in ein hohes Becherglas geben und mit dem Stabmixer pürieren. Dabei das Öl in feinem Strahl dazugeben und weiter mixen, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Die Mayo mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken.


Anrichten:
Den Tomaten-Zitrus-Salat auf Teller geben. Den Spargel darauf anrichten und mit Zitronenabrieb und Zitronenmelisse bestreuen.  Die Mayonnaise mit einem Löffel als Nocken auf den Teller geben.



Mein Beitrag zum Blog-Event:

Blog-Event CCXXIX – Lasst es rollen! (Einsendeschluss 15. Mai 2026)


Eine Inspiration aus:








Dienstag, 21. April 2026

fine dining in Nürnberg: Andree Köthe und Yves Ollech im Essigbrätlein

Wenn wir in Nürnberg sind, gehen wir sehr gerne ins Essigbrätlein. Dieses kleine Restaurant in der Nürnberger Altstadt ist etwas ganz besonderes. Die beiden Köche Andree Köthe und Yves Ollech arbeiten seit sehr vielen Jahren mit Landwirten und Produzenten zusammen, um deren Erzeugnisse optimal zu verwerten.

Diese Zusammenarbeit praktizieren mittlerweile viele Restaurants, aber die beiden können als Vorreiter benannt werden. Und seit Jahren sind sie dafür vom Guide Michelin mit 2 Sternen ausgezeichnet. Auf den Tellern liegen keine typischen Luxus-Produkte aus der Sterne-Gastronomie, sondern eigentlich ganz einfache. aber ungewöhnliche, Sachen. So verarbeiten Sie auch Nachtrieb, Strunk oder Schale von Gemüse. Also Dinge, die normalerweise weggeworfen werden. Sie zeigen, wie schmackhaft so etwas auf den Teller gebracht werden kann.

Wir gehen gerne dort essen, weil das Menü immer ungewöhnlich und geschmacklich ausgezeichnet ist. Dazu gibt es eine interessante Weinbegleitung, in der auch immer ein Wein aus der kroatischen Heimat des Sommeliers Ivan Jaskir ausgeschenkt wird.

(Besuch vom 11.03.2026)

Besuch vom 12. März 2025

Besuch vom 6. September 2024

Besuch vom 3. September 2021

Besuch vom 17. September 2015

Besuch vom 16. Oktober 2014

Besuch vom Oktober 2011




Kürbissaft | Reiscreme | Ingwer

Kopfsalat | Pistazien | Vogelmiere

Grünkohl Nachtrieb | Gemischte Kräuter
köstlich und leider zu schnell gegessen


Spinat | Mandarine | Walnüsse

Schwarzer Rettich fermentiert

Sauerteigbrot von Arnd Erbel
Bohnenbutter

Beten


Bohnen


Weißkrautstrunk


Forelle mit Kartoffelschalen


Schwarzwurzeln


Lamm mit Steckrübe


Zitroneneis mit Bergamotte

Schokolade


Sonntag, 19. April 2026

Dirty Bistro: Brie brûlée

In unserem Freundeskreis gibt es einen Dessert-Hasser. Stattdessen isst er sehr gerne Käse. Das fiel mir sofort ein, als ich in dem Kochbuch "Dirty Bistro" von Max Strohe den Brie brûlée entdeckt habe. Das ist die perfekte Alternative zu Crème brûlée. Deshalb wollte ich das für meine Rezension (hier nachzulesen) ausprobieren.

Anfangs dachte ich, dass das ein sehr einfaches Rezept ist, aber es hat doch ein paar Tücken. Es ist in einem normalen Supermarkt kaum möglich einen ganzen Brie zu bekommen. Auch Camembert, als Alternative, ist schwierig. Entweder gibt es ihn in 6 Teile geschnitten oder mit merkwürdigen Dingen, wie Chili, kombiniert.

Der erste Käse wollte gar nicht mitmachen und ist ausgelaufen. Deshalb empfehle ich bei solchen Gerichten immer, sie in eine Auflaufform zu setzen. Das erspart viel Putzarbeit. Beim zweiten Mal haben wir zwei verschiedene Käse gekauft und gelernt, dass sie sich unterschiedlich verhalten. Letztendlich hat einer besser geschmeckt und war cremiger. 

Ich habe auch mit der Grillfunktion des Backofens und dem Bunsenbrenner experimentiert. Die ideale Kombination war Erwärmen im Backofen und danach abflämmen. Hier muss man vermutlich eigene Erfahrungen machen und viele Wege können zum Ziel führen.



für 4 Personen zum Teilen

eingelegte Zwiebeln:
1 rote Zwiebel
100 ml Wasser
100 ml Weißweinessig
50 gr. Zucker
1 Lorbeerblatt
1 TL gelbe Senfsaat
3 schwarze Pfefferkörner
2 Wacholderbeeren
1 gestrichener TL Salz

Die Zwiebel schälen und längs in feine Streifen schneiden. In eine Schüssel geben.

Wasser, Essig, Zucker, Lorbeerblatt, Senfsaat, Pfeffer, Wacholder und Salz in einem kleinen Topf aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die heiße Flüssigkeit über die Zwiebeln geben. Abkühlen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.


Quittengelee:

Bei Max Strohe wird das mit Quittensaft, Gelierzucker, Zitrone und Champagner gekocht. Ich habe einen kleinen Quittenbaum im Garten und gebe einige davon an meine Nachbarin ab. Sie kocht mir ein wunderbares Quittengelee und das habe ich einfach aus dem Vorrat genommen.


Käse:
2 Brie oder Camembert, zu je 250 gr.
2 - 3 EL Ahornsirup

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Den Käse aus dem Kühlschrank nehmen.

Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen. Vom Käse den Deckel dünn abschneiden und ihn auf das Backpapier setzen. Ahornsirup auf der Käseoberfläche verteilen. Die Auflaufform für 8 Minuten in den Ofen geben, damit der Käse schmilzt.

Den warmen Käse aus dem Ofen nehmen, auf Teller setzen und die Oberfläche mit dem Bunsenbrenner karamellisieren.


Anrichten:

Frisches Baguette in Scheiben schneiden, Quittengelee und Zwiebeln in kleine Schüsseln füllen und alles gemeinsam servieren.

Das Baguette wird am Tisch in den Käse gedippt, wie ein Käse-Fondue.


Eine Inspiration aus:


















Freitag, 17. April 2026

fine dining in Regensburg: Gastkoch Stefan Marquard im Landgasthof Schwögler

Es gehörte zu den schönen Routinen in unserem kulinarischen Leben, dass Stefan Marquard einmal im Jahr, bei seinem Schwager Helmut Schwögler, ein Menü kochte. Dann zog er mit seiner Frau, Helmuts Schwester, nach Südfrankreich und gab sein Abschiedsmenü.

Wahrscheinlich ist es so ähnlich wie bei Rockstars, die mehrere Abschiedskonzerte geben. Zu meiner großen Freude gab es heuer wieder ein Marquard-Menü im Landgasthof Schwögler. Der Abend stand unter dem Motto "cucina casalinga" und das bedeutet kochen, wie die traditionelle italienische Mama-Küche. Als junger Koch schickte ihn sein Mentor, Adalbert Schmitt, für ein Jahr nach Italien. Jeden Monat arbeitete er in einem anderen Spitzen-Restaurant und konnte so unglaublich viele Erfahrungen sammeln. Zurück in Deutschland übernahm er die Küchenleitung im neuen Restaurant La Vigna von Adalbert Schmitt. Danach machte er sich am Bodensee selbständig und wurde schnell mit einem Michelinstern ausgezeichnet. Aber, die italienische Küche ist nicht nur sein Steckenpferd geblieben, es ist ein großes Glück das aus seiner Hand essen zu dürfen.

Wie immer, bei diesen Abenden präsentiert auch ein Gastwinzer seine Weine. Dieses mal war es das Weingut Nigl aus dem Kremstal. Wir hatten einen rundum gelungenen Abend.

(Besuch vom 07.03.2026)

Besuch vom 11. März 2022

Besuch vom 7. April 2018

Besuch vom 3. März 2017

Besuch vom 2. April 2016

Besuch vom 10. April 2015

Besuch vom 8. März 2014

Besuch vom 16. März 2012


Stefan Marquard, Anna Nigl, Helmut Schwögler

Focaccia, Grissini
Aufstrich und Olivenöl


Vitello Tonnato total anders


Carne Cruda


Branzino in Gewürz-Öl konfiert
auf Safranrisotto und Tomatenconfit


Kaninchensugo
mit Parmesan Gnocchi und Involtini di Cavolo


Ente a la Cesare
mit Topinambur und Essig-Schalotten
dazu Ravioli Stefano


Schaumbirne, Piemont Kirsche
Mascarpone und Schokoladen Sorbet



Mittwoch, 15. April 2026

Dirty Bistro: Rinder-Carpaccio mit Haselnuss und Räucheraal-Mayonnaise

Seit meiner Kindheit liebe ich geräucherten Aal, das habe ich von meinem Vater. Im Sommer sind wir gerne an den Starnberger See gefahren und fast an jeder Ecke gab es ihn zu kaufen. Vor der Heimfahrt musste immer einer mit. Meine Mutter und mein Bruder konnten ihn nicht leiden - egal, so blieb mehr für uns beide.

Also musste ich dieses Carpaccio mit Haselnuss und Räucheraal-Mayonnaise, aus dem ersten Kochbuch "Dirty Bistro" von Max Strohe, für meine Rezension (hier nachzulesen) unbedingt ausprobieren. Die geschmackliche Kombination von Zitrone, Räucheraal und Haselnüssen zu dem Rinderfilet hat uns sehr begeistert. 

Die Zubereitung geht leicht von der Hand und es kann auch vieles vorbereitet werden. Mir gefällt besonders die gute Strukturierung des Rezepts. Die Haselnüsse lassen sich vorher reiben. Die Zitrusvinaigrette ich einfach zu machen hält auch ein bis zwei Tage. Die Räucheraal-Mayonnaise braucht etwas Aufmerksamkeit, wie jede Mayonnaise, damit sie nicht gerinnt. Sobald sie fertig ist, verträgt sie auch einen Tag im Kühlschrank. Damit könnte man alles vorbereiten und am Tag des Essens nur noch das Fleisch einfrieren und schneiden. Ein perfektes Rezept für Gästebewirtung.

Die Mengenangaben sind für den normalen Haushalt sehr gut gewählt. Trotzdem bleibt immer etwas übrig und für dieses Gericht kann man alles perfekt und in kurzer Zeit aufbrauchen. Mein Rinderfilet war etwas größer, aber das ist ein Vorteil beim Schneiden. Den Rest habe ich in zwei dicke Scheiben geschnitten und am nächsten Tag gebraten. Dazu gab es Kartoffeln und die restliche Mayo - ein perfektes Abendessen für zwei Personen. Die restlichen Haselnüsse bekam mein Mann in das Müsli und so waren sie auch schnell aufgebraucht. Die restliche Vinaigrette habe ich für ein Salatdressing verwendet.


für 4 Personen als Vorspeise


Carpaccio:
300 gr. Rinderfilet

Das Fleisch parieren und straff in Frischhaltefolie einwickeln. Die Enden fest einrollen, damit das Fleisch straff zu einer Rolle geformt wird. Für eine Stunde einfrieren und dann mit dem Messer in dünne Scheiben schneiden.


Zitronenvinaigrette:
1/2 Zitrone - Abrieb
Zitronensaft
1,5 TL Ahornsirup
1,5 TL Weißweinessig
50 ml Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Schale der Zitrone fein abreiben und mit einem Spritzer Zitronensaft, Ahornsirup, und Weißweinessig in ein hohes Becherglas geben. Mit dem Stabmixer pürieren und dabei das Olivenöl langsam einlaufen lassen. Die Vinaigrette mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.


Räucheraal-Mayonnaise:
1 Eigelb
1 EL Senf
50 gr. Räucheraal
Zitronensaft
100 ml Rapsöl
Salz

Den Aal in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Senf, etwas Zitronensaft und einem Eigelb in ein hohes Becherglas geben. Mit dem Stabmixer alles fein pürieren. Den Mixer laufen lassen und das Rapsöl in einem dünnen Strahl dazugeben und einarbeiten, bis eine cremige Mayonnaise entsteht. Wenn sie zu dünn ist, mehr Öl einarbeiten. Wenn sie zu fest ist, etwas heißes Wasser einarbeiten. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.


Anrichten:
50 gr. geschälte Haselnüsse

Die Haselnüsse fein reiben und in eine kleine Schüssel geben.

Die Teller mit etwas Vinaigrette ausstreichen und einen großzügigen EL Räucheraal-Mayonnaise darauf verteilen. Das Carpaccio darauflegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann nochmals mit der Vinaigrette bepinseln. Die Haselnüsse darüber streuen und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:





















Montag, 13. April 2026

fine dining in Regensburg: Max Schmidt im Roten Hahn

Mitten in der Regensburger Altstadt liegt das Traditionshaus "Roter Hahn". Den Familienbetrieb hat der Spitzenkoch Max Schmidt vor einiger Zeit übernommen und ein kulinarisches Juwel geschaffen. Sein Rüstzeug hat er während der Ausbildung bei Anton Schmaus erhalten und auch danach an seiner kulinarischen Expertise gearbeitet. Zu seinen Stationen zählen der Stockholmer Drei-Sterne Frantzén, das Ikarus im Hangar 7 in Salzburg und das Zén in Singapur, ebenfalls drei Sterne. 

Er hat aus diesen Erfahrungen seine eigene Handschrift erarbeitet und wir sind froh, dass wir seine Küche für uns entdeckt haben. Nun geht er den nächsten Schritt und konnte Räume für ein zweites Restaurant im Haus übernehmen. Aktuell gibt es eine Übergangsphase und im bisherigen Restaurant bietet er sein fine-dining-Menü und zusätzlich eine Auswahl à la carte an. 

Anfang Mai ist der Umbau im neuen Restaurant abgeschlossen und das fine dining zieht um. Im bisherigen Restaurant gibt es dann immer à la carte-Gerichte und die Gäste können nach Herzenslust bestellen. Wir sind schon sehr gespannt und werden gerne, bei nächste Gelegenheit, die neuen Konzepte ausprobieren.

Bei unserem letzten Besuch war alles noch beim "alten" und wir durften einen sehr genussvollen Abend erleben, zu dem die Restaurantleiterin Eva Sendtner, der Sommelier Michael Zansitis und die beiden Sous-Chefs Lorenz Hausladen und Jonas Fechner sehr beigetragen haben.

Zusätzlich zum Menü wurden wieder einige Signature Dishes angeboten. Wir haben die Gelegenheit genutzt und am nächsten Tag diese als "Mittagsmenü" bestellt. So konnten wir die auch noch entspannt genießen. Wie immer, hat uns besonders gut gefallen, dass Max es gelingt aus den "un-edlen" Fleischteilen ganz besondere Gerichte zu entwickeln. Dazu zählen besonders die Schweineschwänzchen und die Zunge im Hauptgang.

(Besuch vom 06.03.2026)

Besuch vom 14. November 2024

Besuch vom 28. Juli 2023




Baiser "Berliner Art"
Taco, Parmesan & Perigord Trüffel

Tartelette, Forellensülze & Frankfurter Grüne Sauce
Crustard, Beef Tatar & Jalapeno

Flusskrebsbisque


Sauerteigbrot
Salz-Butter, PX-Essig & Schnittlauch

Lachsforelle vom Marco
Rettich & Ingwer


Schweineschwänzchen aus Altdorf
Ampfer & Sauerkraut


Chawanmushi
Aal & Fenchel


Bayerische Garnele
Kürbis, Granny Smith & Limette


Skrei
Fermentierter Pilztee & Morchel


Rinderzunge
Curry & Sauce Vierge


Champagner & Kirsche


Schupfnudel
Vanille & Rauch

Cannele

Weinbegleitung

Am nächsten Tag haben wir uns noch ein Mittagessen, bestehend aus den Signature Dishes von
Max Schmidt gegönnt.




Taco, Parmesan & Perigord Trüffel
Tartelette, Forellensülze & Frankfurter Grüne Sauce

Flusskrebsbisque


Sauerteigbrot
Salz-Butter, PX-Essig & Schnittlauch

Zwiebel Velouté


Saibling
Fermentierte Spargel-Beurre-Monte, Meerrettich & Dill


Kalbsbries "Korean Style"
Gochujang & Zimt

Aktiv-Kohle-Macarons mit Maracuja
Golden Milk
Schoko-Haselnuss-Pralinen