Als ich vor über 30 Jahren eine koreanischen Kochkurs gemacht habe, hatte ich mir genau so ein Kochbuch gewünscht, wie "Korea Küche". Leider gab es damals gar keines auf dem deutschen Buchmarkt.
Beim Durchblättern haben mich viele Rezepte sofort angesprochen, da sie wirklich wenig Zutaten benötigen und schnell umsetzbar sind. Irgendwie hat sich in meinem Kopf gleich die Idee von einem koreanischen Tapas festgesetzt. Ganz schnell ausprobieren wollte ich dieses Spargelgericht, das uns geschmacklich begeistert hat.
Ein paar Kleinigkeiten habe ich geändert, da ich grundsätzlich Spargel nicht in Wasser gare. Mit meiner Methode, ihn vorher in Salz und Zucker zu marinieren und dann sanft mit etwas Fett zu dünsten, wird er sehr geschmacksintensiv. Und das braucht es zu dem stark gewürzten Fleisch.
Weitere Spargelrezepte habe ich in der Rezeptsammlung #spargelzeit (Link) zusammengefasst.
500 gr. grüner Spargel
Salz
Zucker
Rapsöl
Das untere Ende des Saprgels schälen und das holzige Ende wegschneiden. Die Spargelstangen halbieren und in einen weiten Topf geben. Mit Salz und Zucker marinieren und mindestens 30 Minuten Wasser ziehen lassen. Das Rapsöl dazugeben und den Spargel mit geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze bissfest dünsten. Zwischendurch etwas umrühren.
250 gr. Rindersteak
2 Knoblauchzehen
3 EL Sojasauce
2 EL Zucker
2 EL Mirin
2 EL geröstetes Sesamöl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Pinienkerne
Beilage: Jasminreis
Das Steak gegen die Faser in Streifen schneiden, die längenmäßig zum Spargel passen.
Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Mit Sirup, Sojasauce, Zucker, Mirin, Sesamöl und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Die Steakstreifen einlegen und mind. zwei Stunden darin marinieren lassen.
In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne goldgelb rösten und anschließend sehr fein hacken. Die Pfanne kann später für das Fleisch verwendet werden.
Die Rindfleischstreifen in einem Sieb etwas abtropfen lassen und dan in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten. Danach die Spargel- und Fleischstreifen abwechselnd auf Spieße stecken und mit den Pinienkernen bestreuen.
Wer mag kann die Reste der Marinade noch dicklich einkochen und über den Reis träufeln.
Eine Inspiration aus: