Freitag, 3. Februar 2012

Cooking Nelson: Curry-Zitronengras-Suppe mit Kokosmilch und Ingwer

Wir drei, Heike, Sabine und ich durften das neue Kochbuch von Nelson Müller rezensieren. Ermöglicht hat uns das Katharina Höhnk von Valentinas Kochbuch. Das Ergebnis unseres Tests findet Ihr hier.

Wie versprochen stelle ich die getesteten Rezepte vor und gebe Euch hier die Liste mit den Links mit:
Erbsensamtsüppchen mit Minze und Wan Tans
Parfait von der Entenleber mit Pfefferkirschen
Blutwurststrudel mit marinierten Linsen


Die Curry-Zitronengras-Suppe war eins der Rezepte ohne Bild im Buch. Mich hat aber die Kombination der Zutaten sehr angesprochen. Das sind Aromen, die ich gerne esse.



Farblich ist die Suppe leider nicht so schön, aber der Geschmack dafür um so besser. Für die drei von mir getesteten Rezepte habe ich ein ganzes Huhn gekauft und entsprechend aufgeteilt. Nelson empfiehlt als Zugabe Poularde oder Krusten- und Schalentiere wie Garnele, Hummer, Languste und Bärenkrebs. Ich hatte halt noch ein Stück von meinem Huhn übrig.

Ansonsten habe ich an dem Rezept wenig verändert. Statt Erdnußöl nehme ich grundsätzlich Rapsöl, da es ebenfalls hocherhitzbar ist, genauso geschmacksneutral, aber dafür ein regionales Öl ist.


für 2 - 4 Personen

1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
4 Stängel Zitronengras
1 Frühlingszwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
4 EL Rapsöl
1 EL brauner Zucker
1 EL gelbe Currypaste
1 TL Tamarindenpaste
300 ml Geflügelfond - selbstgemacht aus den Karkassen des Huhns und Gemüse
300 ml Kokosmilch
3 EL helle Sojasauce
1 Kaffirlimettenblatt
Meersalz
Limette


Die Schalotten und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Vom Zitronengras die welken Außenblätter und die obere, trockene Hälfte entfernen, die untere Hälfte mit dem Fleischklopfer grob zerstoßen. Die Frühlingszwiebel putzen, waschen und in 1 cm breite Ringe schneiden. Den Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden.

Das Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin bei schwacher Hitze andünsten. Den braunen Zucker hinzufügen und schmelzen lassen. Dann die Curry- und die Tamarindenpaste, den Knoblauch, das Zitronengras, den Ingwer und die Frühlingszwiebel dazugeben und unter Rühren andünsten, bis die Gewürze zu duften beginnen.

Mit dem Geflügelfond, der Kokosmilch und der Sojasauce ablöschen und das Kaffir-Limettenblatt dazugeben. Die Suppe bei schwacher Hitze auf zwei Drittel einkochen und mit dem Meersalz vorsichtig abschmecken.

Vor dem Servieren die Suppe durch ein Sieb passieren. Die Curry-Zitronengras-Suppe noch einmal mit Salz abschmecken und nach Belieben mit Korianderblättern und Limettensaft verfeinern.


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