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Montag, 7. September 2026

Gurken-Sellerie-Salat mit Kapern und Salzzitrone

Der Star auf diesem Teller ist der Salat und der schmeckt alleine oder passt zu vielen Begleitern. Bei uns gab es dazu Lachs. Jeder andere Fisch schmeckt ebenfalls dazu, oder Geflügel oder Schwein oder Käse wie Mozzarella oder Hallumi.

Das schönste an diesem Salat ist aber, dass er schnell gemacht ist und Schätze aus dem Vorrat zum Einsatz kommen. Ich mache sehr gerne ein, aber manchmal gelingt es mir nicht, die Sachen dann auch auf den Tisch zu bringen. Hier war jetzt die schöne Gelegenheit, dass die Salzzitrone und die gepickelten Zwiebeln das Glas verlassen konnten. 

Die Gurke war aus dem Garten, wie auch die Minze und der Verveine. Für noch mehr Gurken-Rezepte gibt es die Rezeptsammlung #gurkengrün - Link zur Sammlung.


Für 2 Personen

Salat:
2 kleine Landgurken
2 Stiele Staudensellerie
Zucker
Salz
1/4 Salzzitrone - nach diesem Rezept
1 EL Kapern
1/2 Zitrone
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
1 Stiel Minze
1 Stiel Verveine
gepickelte Zwiebeln - nach diesem Rezept

Die Gurken teilweise schälen und längs vierteln. Das Kerngehäuse entfernen und die Gurke in Scheiben schneiden. Den Staudensellerie schälen und in Scheiben schneiden. Beides in eine Schüssel geben und mit Salz und Zucker marinieren.

Die Salzzitrone fein würfeln und mit den Kapern vermengen. Die Schale der Zitrone fein abreiben und zur Salzzitrone geben.

Den Gurken-Sellerie-Salat mit Pfeffer würzen. Den Saft der Zitrone auspressen und mit dem Olivenöl verrühren. Damit den Salat anmachen. Danach die Salzzitrone und die Kapern unterrühren.

Minze und Verveine von den Stielen zupfen. Größere Blätter evtl. halbieren.

Den Salat auf Tellern verteilen und mit den Zwiebeln und Kräuterblättchen garnieren.


Lachs:
200 - 300 gr. Lachs - es eignen sich Filet, Loin, aber auch Lachsbauch
Olivenöl
Maldon Sea Salt

Den Backofen auf 80 Grad vorheizen. 

Den Lachs portionieren und beidseitig mit etwas Olivenöl einstreichen. Die Stücke auf den Gitter legen und für 10 Minuten bei 80 Grad im Ofen garen.

Herausnehmen und die Lachsstücke auf den Salat setzen. Mit dem Salz bestreuen und sofort servieren.




Donnerstag, 3. September 2026

#gutbeihitze - Labneh mit Koriander und Tomate

Eigentlich bin ich Joghurt-Hasser, weil der für mich zum Frühstück gehört und auf das kann ich verzichten. Aber, ich liebe ja die orientalische Küche und da wird der Joghurt traditionell abgetropft und pikant serviert.

Das ist ein wunderbares Essen, wenn es heiß wird und schnell gemacht ist es auch. Da habe ich den Joghurt für mich neu entdeckt und diesen Sommer so einige Labneh-Gerichte gemacht. Da die Tomaten im Garten immer alle gleichzeitig reif werden und ich nicht ständig "Tussi-Teller" (Mozzarella, Tomate, Basilikum) essen möchte, ist diese Labneh-Variation eine tolle Alternative für mich.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

500 gr. Sahnejoghurt 10 %
1 TL Salz
Handvoll Cocktailtomaten
1 grüne Chili
1 Stiel Zitronenverbene
kleines Stück Salzzitrone
1 EL Mandeln
1/2 TL Koriandersamen
Olivenöl

Den Joghurt cremig rühren und dann salzen und das Salz gut mit dem Joghurt vermischen. Die Masse in ein feinmaschiges Sieb geben und für 5 Stunden abtropfen lassen.

Die Cocktailtomaten, je nach Größe, halbieren oder vierteln. Die Chili längs halbieren und die Kerne entfernen, dann in feine Streifen schneiden. Die Blätter der Zitronenverbene abzupfen und in feine Streifen schneiden. Die Salzzitrone ebenfalls in sehr feine Stücke schneiden.

Die Mandeln grob hacken und in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten. Die Koriandersamen ebenfalls in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie duften.

Den Labneh auf Teller verteilen und ausstreichen. Dann die Tomaten, den Chili, die Zitronenverbene, die Salzzitrone, die Mandeln und den Koriandersamen darüber verteilen. Mit dem Olivenöl begießen und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch






Freitag, 17. Juli 2026

#lunchtapas - marinierter Lachs mit Tomaten, Verveine und Shiso

In der heißen Jahreszeit gibt es bei uns das, was der Garten gerade hergibt. Und da finden sich immer verschiedene Sorten Cocktailtomaten und Kräuter. Dazu kombiniere ich sehr gerne Zitrusaromen und Fisch. Und so ist dieses schöne und frische Gericht entstanden.


für 2 Personen

200 gr. Lachsloin
1 kleine Knoblauchzehe
5 - 6 kleine Tomaten, gerne verschiedene Sorten
1 Limette
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

zum Anrichten:
Salzflocken
kleine Verveineblätter
kleine Shisoblätter

Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Tomaten vierteln. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Eine cremige Vinaigrette aus Knoblauch, Limettenschale und -saft, Salz, Pfeffer und Olivenöl rühren.

Den Lachs in feine Scheiben schneiden und auf Tellern auslegen. Mit einem Löffel die Vinaigrette darübergeben, damit er mariniert wird. Etwas Vinaigrette aufheben.

Die Tomaten, Verveine- und Shisoblätter auf dem Lachs verteilen und mit der restlichen Vinaigrette beträufeln. Mit den Krätuerblättern und Tomaten dekorieren und etwas Salzflocken bestreuen. Sofort servieren.




Montag, 13. Juli 2026

Venusmuscheln mit Sake und Koriander

Nach meinen bisherigen Schwierigkeiten beim Ausprobieren der Rezepte aus dem Kochbuch "Einfach Bau" von Sarah und Christian Bau, war ich richtig froh, dass dieses gut funktioniert und gut geschmeckt hat. Weshalb man fertig gekaufte Kräuterbutter verwenden soll, erschließt sich mir nicht, wo das doch wirklich jeder Hobbykoch leicht zubereiten kann.

Ich mache mir gerne viel Arbeit in der Küche, am Tisch bin ich eher faul. Da will ich nur in Ruhe genießen. Deshalb habe ich es nicht so gerne, wenn die Muscheln mit der Schale serviert werden. Beim nächsten Mal würde ich die Vongole auslösen, in einen Teller geben, den Sud erhitzen und über das Muschelfleisch gießen. So kommt es als eine Art Suppe auf den Tisch und ist angenehmer zu essen.

Meine Rezension zum Kochbuch ist hier zu finden: Link



für 2 Personen

Muscheln:
1 kg Venusmuscheln
1 Stängel Zitronengras
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer - etwas Walnussgroß
2 Frühlingszwiebeln
2 Chilischoten
1/2 Bund Koriander
2 EL Sesamöl
1 EL Rapsöl
50 ml trockenen Weißwein
50 ml Sake
1 Limette
50 gr. Butter
Salz

Brot:
einige Scheiben Brot oder Ciabatta
Butter
Salz
gemischte Kräuter
(aus Butter, Kräutern und Salz eine Kräuterbutter machen)


Damit die Muscheln ohne Sand sind, müssen sie vorher gewässert werden. Dafür eine Schüssel mit sehr kaltem Wasser füllen, eine Chilischote längs aufschlitzen und hineingeben. Die Muscheln in das Chiliwasser geben und abgedeckt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit den dicken Teil des Zitronengras mit der flachen Schneide des Messers zerdrücken und abtrennen. Die zarten Teile in sehr feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen und den Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Die zweite Chilischote längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Korianderblätter abzupfen und für das Anrichten aufbewahren. Die Stiele in feine Ringe schneiden.

Die Muscheln in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abbrausen. Dann gut aussortieren und ggf. putzen. Alle geöffneten oder kaputten Muscheln müssen aussortiert werden

Sesam- und Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und Zitronengras, Knoblauch und Ingwer darin goldgelb anbraten. Die Muscheln dazugeben und kurz mit rösten, dann mit Wein und Sake ablöschen. Den Topfdeckel auflegen und die Muscheln zugedeckt dünsten, bis alle geöffnet sind. Sie sollten nur kurz garen, damit das zarte Fleisch nicht zu trocken wird.

Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Die Teller vorwärmen.

Frühlingszwiebel, Chili, Korianderstiele und etwas Limettensaft mit dem Topfinhalt verrühren.

Die Brotscheiben mit der Kräuterbutter bestreichen und in einer beschichteten Pfanne rösten.

Die Muscheln mit der Gemüseeinlage mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben und auf tiefe Teller verteilen. Den dicken Teil des Zitronengras entfernen. Den restlichen Sud aufkochen lassen und die Butter stückchenweise einrühren, damit der Sud bindet. Mit Salz und Limettensaft abschmecken.

Den Sud zu den Muschel in die Teller geben, mit Limettenschale bestreuen und Korianderblättern dekorieren. Zusammen mit dem Kräuterbaguette sofort servieren.

Alternative:
Sobald die Muscheln geöffnet und gar sind, mit dem Schaumlöffel herausheben. Das Muschelfleisch auslösen und ggf. die Gemüseeinlage ebenfalls aus den Muscheln nehmen.

In den Sud Frühlingszwiebeln, Chili, Korianderstiele und etwas Limettensaft geben und aufkochen lassen. Dann mit der Butter binden und mit Salz und Limettensaft abschmecken.

Das Muschelfleisch und die Gemüseeinlage auf Teller verteilen und mit dem Sud aufgießen. Sofort servieren.





Mittwoch, 1. Juli 2026

Gebeizter Sternanis-Lachs mit Zuckerschoten und Soja-Vinaigrette

Es ist eine Herausforderung ein Gericht aus einem 3-Sterne-Restaurant daheim nachzukochen. Mit ihrem ersten gemeinsamen Kochbuch "Einfach Bau" wollten Sarah und Christian Bau Hobbyköchen genau das ermöglichen. 

Für mich bedeutet das, dass man die Rezepte originalgetreu nachkochen kann. Leider hatte ich nicht genug Mut. Wobei ich gar nicht sagen kann, ob ich zu mutlos war, es einfach genau wie im Rezept beschrieben, zu kochen. Oder, zu mutlos, es stärker zu verändern.

Ich habe mich nicht getraut, bei der Beize 50 gr. Sternanis zu verwenden. Ich habe auch nicht verstanden, weshalb man eine Gewürzmischung herstellt und dann nur einen Teil davon verwendet. Im Restaurant ja, daheim macht man die notwendige Menge, da man es später nicht mehr verwenden kann.

Ich habe mich nicht getraut die notwendige Menge Öl für die Vinaigrette zu verwenden. Obwohl ich die Menge schon reduziert hatte, hat der Geschmack gelitten. Für dieses Rezept habe ich nochmals deutlich verringert.

Ich habe mich getraut, den Lachs nach dem Beizen kurz zu braten. Das Ergebnis war, dass sich die Haut leicht lösen lies, aber mit einem Messer kann ich sie auch entfernen. Schließlich muss ich dann den Tran auch noch wegschneiden. Auf der Fleischseite ist der gebratene Teil dann leider beim Aufrollen zum Röschen gebrochen.

Also musste ich improvisieren, so wie ich es bei Restaurant-Rezepten auch muss und damit macht es für mich keinen Unterschied.

Das ist ein schönes Gericht und in meiner geänderten Version werde ich da auch noch einmal kochen. Es lässt sich gut vorbereiten und so etwas schätze ich sehr, um Gäste zu bewirten.

Meine Rezension zu "Einfach Bau" ist hier zu lesen.



für 4 Personen

gebeizter Lachs:

600 gr. Lachsfilet mit Haut
5 Stück Sternanis
1 EL schwarzer Pfeffer
2 EL getrockneter Thymian
1/2 EL Kümmel
1 EL Fenchel
5 Lorbeerblätter getrocknet
2,5 EL Rohrohrzucker
3 EL grobes Meersalz

Die Gewürze grob mörsern, den Lorbeer in Stücke reißen und alles mit Salz und Zucker mischen. Den Lachs, mit der Hautseite nach unten, in eine passende Auflaufform legen und die Gewürze auf der Fleischseite verteilen. Mit Frischhaltefolie abdecken und für 2 Tage in den Kühlschrank geben.


Vinaigrette:

1 Zitronengras
50 gr. Sojasauce
10 gr. Mirin
10 gr. Reisessig
10 gr. Geflügelfond
Fingerspitze Ingwer
1/2 TL Abrieb einer Limette
Zucker
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 gr. Xanthan
50 gr. Traubenkernöl
10 gr. geröstetes Sesamöl

Am nächsten Tag das Zitronengras in grobe Ringe schneiden und mit allen Zutaten, außer Xanthan und den beiden Ölen mischen. Für 24 Stunden kalt stellen und ziehen lassen.

Am Zubereitungstag die Vinaigrette durch ein feines Sieb abpassieren und mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. 

Das Xanthan in etwas kaltem Wasser verrühren, durch ein feines Sieb streichen und in die Vinaigrette einrühren. Für 30 Minuten quellen lassen und die beiden Öle vorsichtig einrühren. Sie sollten sich nicht mit der Vinaigrette verbinden, sondern noch als Tröpfchen sichtbar sein.


Zuckerschoten:

40 Zuckerschoten
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Avocado

Die Zuckerschoten an einem Ende über Kreuz einschneiden und in kräftigem Salzwasser für 2 Minuten kurz blanchieren. Sie sollten knackig bleiben. Dann durch ein Sieb abgießen und sofort in Eiswasser abschrecken. Auf einem Küchentuch verteilen und trocken tupfen.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale heben. Mit einem mittelgroßen Pariser Ausstecher aus dem Fruchtfleisch Kugeln ausstechen. Die Kugeln mit dem Bunsenbrenner abflämmen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Anrichten:

1 TL weißer Sesam
1 TL schwarzer Sesam
Daikonkresse oder eine andere Kresse
einige Stiele Koriander

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten. Kresseblättchen und Korianderblättchen abzupfen und bereitstellen.

Den Lachs aus der Beize holen und unter kaltem Wasser abpülen, mit Küchenpapier trocken tupfen. Anschließend die Haut und den Tran entfernen. Das Lachsfilet nun in sehr dünne Scheiben schneiden und diese zu Röschen aufrollen.

Die Zuckerschoten mit etwas Vinaigrette marinieren und pro Teller je 10 Stück sternenförmig auslegen. Die Lachsröllchen darauf setzen und mit Kresse und Koriander garnieren. Alles mit der Vinaigrette beträufeln und mit Sesam bestreuen.








Dienstag, 23. Juni 2026

Lauwarme Forelle mit Senfkohlrabi und Forellenkaviar

Das ist ein sehr schönes Fischgericht aus dem aktuellen Kochbuch "Kochen für Leib und Seele" von Hans Jörg Bachmeier. Gerade für die anstehende Sommerzeit ist es perfekt und vorbereiten lässt es sich auch noch. 

Eigentlich habe ich es gemacht, weil mich der Kohlrabi mit dem Senf sehr gereizt hat. Er wird mit süßem bayerischen Senf und Senfkaviar aus gelben Senfkörnern zubereitet. Das ist eine geniale Kombination, die auch zu kaltem Schweinebraten und abgebräuntem Leberkäse passt. Somit trifft das auch genau den Nerv, den Hans Jörg treffen will. Heimatliche, bayerische Küche mit internationalen Einflüssen.

Wer gerne Gäste einlädt ist mit diesem Gericht auch sehr gut bedient. Alle Komponenten kann man einen Tag vorher vorbereiten. Dann nur noch die Fischfilets mit dem aromatisierten Öl bestreichen und in den Ofen geben. Wichtig ist, dass 5 Minuten, bevor der Fisch aus dem Ofen kommt, alle Komponenten auf dem Teller sind. Der Fisch wird bei 80 Grad einfach nicht heiß und kühlt schnell aus. Dafür schmeckt er mit dieser Methode phantastisch und bleibt saftig.

Meine Rezension des Kochbuchs ist hier zu finden.





Für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise


Forelle:
2 Forellenfilets mit Haut, je ca. 100 gr. - bei mir war es eine Lachsforelle
1/2 Limette
3 EL Olivenöl
Salz

Der Fisch sollte erst zubereitet werden, wenn alle anderen Komponenten fertig sind.

Den Backofen auf 80 Grad Umluft vorheizen.

Die Filets auf Gräten kontrollieren und ggf. entfernen. Danach die Haut wegschneiden und die Filets halbieren.

Die Schale der Limette fein abreiben und mit Salz und Olivenöl verrühren. Etwas von der Mischung auf einen Teller geben und verstreichen. Die Filets von beiden Seiten damit einpinseln und auf den Teller legen.

Den Teller mit Frischhaltefolie abdecken und für 20 Minuten in den Ofen geben. Der Fisch ist dann gegart, aber nur lauwarm. Deshalb muss er schnell serviert werden.


Senfkohlrabi:
1 Kohlrabi
1/2 Bund Schnittlauch
1 EL gelbe Senfkörner
50 ml trockenen Weißwein
50 ml Wasser
Salz
Cayennepfeffer
2 EL Olivenöl
1 EL Weißweinessig
1 EL süßer Senf

Den Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben hobeln. Dann die Scheiben aufeinander stapeln und in feine Streifen schneiden. Ein paar Streifen zum Anrichten zur Seite legen. Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden.

Weißwein und Wasser aufkochen lassen, die Senfkörner mit einer Prise Salz in den Topf geben und bei mittlerer Hitze weich kochen.

Aus Weißweinessig, Olivenöl, Salz, Cayennepfeffer und Senf eine cremige Vinaigrette rühren und den Kohlrabi damit marinieren. Kurz vor dem Servieren die Schnittlauchröllchen und die Senfkörner darunter mischen.


Gurkenvinaigrette:
1 Gurke
2 EL Olivenöl
Salz
Zucker
1 El Weißweinessig
2 EL Crème fraîche

Die Gurke schälen, längs vierteln und die Kerngehäuse herausschneiden. Einige feine Streifen schneiden und zur Seite legen. Den Rest grob schneiden und in ein hohes Becherglas geben. Mit Salz und einer Prise Zucker marinieren. Olivenöl dazugeben und mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Essig abschmecken und die Crème fraîche untermischen.


Anrichten:
Kohlrabistreifen
Gurkenstücke
2 EL Crème fraîche
2 EL Forellenkaviar

Crème fraîche und Forellenkaviar verrühren. Etwas Forellenkaviar zurückbehalten.

Die Gurkenvinaigrette auf den Tellern verteilen und den Kohlrabisalat darauf anrichten. Die Teller sollten soweit fertig sein, bevor der Fisch aus dem Ofen kommt.

Die Fischfilets auf den Kohlrabisalat legen und mit Kohlrabistreifen und Gurkenstücken garnieren. Die Forellenkaviarmischung auf die Teller geben und mit etwas Forellenkaviar toppen. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:




























Freitag, 19. Juni 2026

Gebeizte Forelle asiatisch mit Zuckerschotensalat

Als ich das neue Kochbuch von Hans Jörg Bachmeier in der Hand hatte, stach mir sofort ein Fischgericht ins Auge. Die marinierte Dorade mit Oliven-Sesam-Dressing hat uns auch auf dem Teller sehr gut gefallen. Beim weiteren Blättern haben mich noch zwei Fischgerichte sehr angelacht. Damit ich für meine Rezension aber unterschiedliche Rezepte ausprobiere, habe ich die beiden zurückgestellt.

Jetzt war es endlich soweit und bei meinem Fischhändler gab es wunderschöne Goldforellenfilets. Man kann das aber auch sehr gut mit Lachsforellen, normalen Forellen oder Saibling zubereiten. Mir hat besonders gut gefallen, dass man es so gut vorbereiten kann. Der Fisch muss 5 Stunden gebeizt werden, den Lack und den Salat kann man ebenfalls schon früher machen. Dann muss nur noch angerichtet werden und man hat ein sehr feines Fischgericht mit asiatischen Aromen.



für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

Forelle:
2 Forellenfilets  (Lachsforelle oder, wie bei mir Goldforelle) mit Haut, je ca. 150 gr.
2 EL Salz
2 EL Zucker
2 Zweige Dill
2 Zweige Koriander
1/2 Stängel Zitronengras
1 EL Korianderkörner
1 EL rosa Pfeffer
8 Wacholderbeeren

Die Fischfilets auf Gräten kontrollieren und ggf. entfernen, dann mit der Hautseite nach unten in eine passende Form legen.

Dill und Koriander in feine Streifen schneiden. Das Zitronengras längs halbieren und die zweite Hälfte für den Lack verwenden. Die erste Hälfte in feine Ringe schneiden. Alles mit Salz und Zucker mischen. 

Korianderkörner, rosa Pfeffer und Wacholder in einer elektrischen Kaffeemühle fein mahlen. Die Gewürze mit der Beize vermengen. Alles über die Fischfilets verteilen. Die Form mit Frischhaltefolie abdecken und für 5 Stunden in den Kühlschrank geben.

Danach die Filets aus der Beize nehmen und mit kaltem Wasser abwaschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Haut entfernen und den Fisch in Portionsstücke schneiden.


Lack:
100 ml Sojasauce
50 gr. Honig
1/2 Chilischote
1 cm Ingwer mit Schale
1/2 Stängel Zitronengras
1/2 Limette (Saft und Schale)

Sojasauce und Honig in einem kleinen Topf mischen. Die Chilischote längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Den Ingwer fein würfeln, Das Zitronengrad in feine Ringe schneiden. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. 

Alle Zutaten in den Topf geben aufkochen lassen. Bei kleiner Hitze langsam dickflüssig einkochen. Den Lack durch ein Sieb abpassieren und abkühlen lassen.


Zuckerschotensalat:
250 gr. Zuckerschoten
5 Radieschen
2 EL Reisessig
1 EL geröstetes Sesamöl
1 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Zuckerschoten diagonal in feine Streifen schneiden und in kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Abgießen und in kaltes Wasser mit Eiswürfel geben. Danach erneut abgießen und auf einem Küchentuch ausbreiten zum trocknen.

Die Radieschen in feine Streifen schneiden, die etwa die gleiche Größe haben, wie die Zuckerschoten. Die Radieschenstreifen unter die Zuckerschoten mischen.

Aus Reisessig, Sesamöl, Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren und den Salat damit anmachen. 


Anrichten:
Sprossen
1 EL weißer Sesam

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Zuckerschotensalat auf Tellern verteilen und mit dem Sesam bestreuen. Die Fischfilets daraufgeben und mit dem Lack bestreichen. Etwas Lack kreisförmig auf die Teller tröpfeln. 

Den Fisch mit den Sprossen dekorieren und sofort servieren.



Eine Inspiration aus:




















Mittwoch, 3. Juni 2026

#zitrusliebe: Zitronensalat - Insalata di Cedri

Für manche Rezepte brauche ich wirklich sehr lang. Diesen Salat habe ich letztes Jahr, kurz vor dem Ende der Zitrussaison, ausprobiert. Allerdings mit Zitronen und einer anderen Radicchio-Art. Er hat nicht schön ausgesehen und genauso geschmeckt. Am liebsten wollte ich ihn gleich nochmal versuchen, allerdings habe ich keine Cedri mehr bekommen. Also machte ich mir Notizen, wie ich es anders machen könnte und übte mich in Geduld.

Für meine neue Rezeptsammlung #zitrusliebe wollte ich ihn unbedingt nochmal ausprobieren und dank meiner Notizen vom letzten Jahr war er auch ruck-zuck zubereitet. Die lange Wartezeit hat sich gelohnt. Der Salat hat gut ausgesehen und sehr gut geschmeckt. Er ist erfrischend und lässt sich sehr schnell machen, also ideal für ein gesundes Mittagessen.

Weitere Lieblingsrezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in meiner Sammlung #zitrusliebe - direkter Link.

Rezeptsammlungen zu anderem saisonalen Obst und Gemüse gibt es auf dem gleichnamigen Reiter - direkter Link.
 


für 2 Pesonen

1/2 Cedri-Zitrone
1/2 Bund grüne Minze (keine Pfefferminze!)
3 EL Olivenöl
Salz
Zucker
1 TL Chiliflocken
1 Radicchio

Die Cedri heiß abwaschen und gut abtrocknen. Dann längs halbieren und sehr fein hobeln. Immer wieder auf Kerne kontrollieren und diese entfernen. Sehr harte Stellen von den Häutchen zwischen dem Fruchtfleisch immer wieder mit dem Messer wegschneiden.

Das Fruchtfleisch mit 2 EL Olivenöl, etwas Salz, einer Prise Zucker und den Chiliflocken vermengen. Abgedeckt ca. 30 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Minzeblätter abzupfen, große Blätter längs halbieren, dann in sehr feine Streifen schneiden. Etwas für die Deko aufheben.

Den Radicchio waschen und gut trocken tupfen. Den Strunk diagonal einschneiden und entfernen. Vorsichtig die Blätter auseinanderziehen und einzeln auslösen. Die schönsten Blätter auf Teller legen. Die restlichen Blätter kann man für einen Salat oder ein Risotto verwenden.

Die Minze in den Salat mischen und mit Salz, Zucker, Chiliflocken und Olivenöl abschmecken. Die Radicchioblätter mit dem Zitronensalat füllen und auf Tellern anrichten. Mit etwas Minze dekorieren und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch



Dienstag, 19. Mai 2026

Ceviche vom Kabeljau

Ceviche ist ein wunderbares Gericht im Hochsommer und ich habe viel zu lange keine mehr gemacht. Im aktuellen Kochbuch "Halb so wild" von Viki Fuchs habe ich eine Kabeljau-Ceviche im Kokossud entdeckt. Die musste natürlich ausprobiert werden. Sie passt auch perfekt zum Titel des Kochbuchs und zeigt, dass es in Vikis Küche im Spielweg nicht nur Wild gibt.

Anfangs war ich in Sorge, dass die Zubereitung aufwändig sein wird. Leider passte an diesem Tag meine Küchenplanung nicht mit meinem echten Leben zusammen und ich war dann sehr froh, dass die Zubereitung doch zügig von der Hand ging. Und geschmeckt hat es uns ausgezeichnet. Im Originalrezept gibt es dazu noch eine geräucherte Paprika-Mayonnaise. Auf die habe ich verzichtet und sie hat uns auch nicht gefehlt.

Mit der großzügigen Verwendung der Limetten passt das Gericht auch gut zu meiner Rezeptsammlung #zitrusliebe.


für 2 Personen

400 gr. Kabeljaufilet ohne Haut

Den Kabeljau auf Gräten kontrollieren und ggf. entfernen. Dann in feine Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben und kaltstellen.

Sud:
200 ml Kokosmilch
3 Limetten
2 Passionsfrüchte
2 Chili
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zucker

Die Kokosmilch in ein hohes Bechergefäß geben. Die Schale der Limetten fein abreiben und den Saft auspressen. Beides zur Kokosmilch geben. Die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausschaben. Das Fruchtfleisch durch ein Sieb streichen. Den Saft zur Kokosmilch geben, die Kerne zum Anrichten aufheben. Alles mit dem Stabmixer gut vermengen.

Die Chili längs halbieren und entkernen. Dann in feine Streifen schneiden und diese in den Sud geben. Den Sud mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und über den Kabeljau geben. Alles gut vermengen und wieder kaltstellen. Für mindestens 15 Minuten durchziehen lassen.

Anrichten:
einige Granatapfelkerne
1 Limette
2 EL Kokoschips
1 Stengel Basilikum

Die Kerne aus dem Granatapfel lösen und den Rest anderweitig verwenden.
Die Limette filetieren.
Die Kokoschips in einer trockenen Pfanne rösten.
Die Basilikumblätter abzupfen.

Die Kabeljauscheiben auf Tellern anrichten und mit dem Sud beträufeln. Mit Granatapfelkernen, Limettenfilets, Kokoschips und Basilikum dekorieren und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:
















Samstag, 2. Mai 2026

Marinierte Dorade mit Oliven-Sesam-Dressing

In dem neuen Kochbuch "Essen für Leib & Seele" von Hans Jörg Bachmeier sind einige Rezepte mit Fisch, die mich sehr angesprochen habe. Die werde ich sicher später auch noch ausprobieren, aber zum Start habe ich mich für dieses entschieden. Da gefällt mir besonders gut, dass die Doradenfilets ganz  verwendet werden, da die Haut knusprig frittiert auf den Teller kommt.

Auch das Topping aus Staudensellerie, Oliven und Sesam ist ungewöhnlich und folgt der Philosphie des Buchs, die bayerische Küche mit internationalen Aromen zu kombinieren. Für die bayerische Note sollte der Rettich sorgen, den ich leider nicht bekommen habe. Die Radieschen sind ein guter Ersatz dafür.

Mehr Informationen über das Kochbuch gibt es in meiner Rezension - Link zur Rezension.


für 2 Personen

Dorade:
2 Doradenfilets mit Haut
1/2 Limette
1 TL Reisessig
Salz
Rapsöl

Die Filets auf Gräten kontrollieren und ggf. ziehen. Das Fischfilet von der Haut schneiden und dann in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einem großen Teller auslegen.

Den Saft der Limette auspressen und mit Reisessig und Salz verrühren. Das Fischfilet mit der Mischung für rund 10 Minuten marinieren.

Einen Teller mit Küchenpapier auslegen. Die Fischhaut in lange Streifen schneiden und einzeln auf das Küchenpapier legen. Das Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Fischstreifen einzeln hineingeben und frittieren. Herausheben und auf dem Küchenpapier abtropfen lassen. Leicht salzen.


Oliven-Sesam-Dressing:
1 kleine Landgurke
1 Stange Staudensellerie
1/2 kleine rote Zwiebel
Salz
1 kleine Chili
1 TL Reisessig
1 TL Sesamöl
2 EL Olivenöl
1 EL schwarzer Sesam
4 schwarze Oliven
Zucker

Die Gurke schälen und längs vierteln. Das Kerngehäuse wegschneiden und die Gurke in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Fäden vom Staudensellerie ziehen und in ca. 0,5 cm breite Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und längs in feine Streifen schneiden.

Die Chilischote in gesalzenes Wasser geben und zum Kochen bringen. Das vorbereitete Gemüse darin für ein paar Minuten bissfest blanchieren. Abgießen und sofort in eiskaltes Wasser geben. Kurz abkühlen lassen und dann erneut abgießen und abtropfen lassen. Die Chili entfernen.

Reisessig, Sesamöl, Olivenöl mit Salz verrühren und das Gemüse damit marinieren.

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten. Die Oliven entkernen und fein würfeln. Beides mit dem Gemüse vermengen und mit Salz und Zucker abschmecken.


Fertigstellen:
4 Radieschen
Salz
2 Stiele Koriander
1 Frühlingszwiebel

Die Radieschen in feine Streifen schneiden und mit dem Salz würzen, gut durchmischen.

Die Korianderblätter abzupfen.

Die Frühlingszwiebel schräg in feine Streifen schneiden.


Die Scheiben des Doradenfilets auf zwei Tellern auslegen. Das Oliven-Sesam-Dressing darauf verteilen und mit Koriander, Frühlingszwiebeln und der Fischhaut dekorieren. Die Radieschen an die Seite geben. Sofort servieren.



Eine Inspiration aus:





















Mittwoch, 15. April 2026

Dirty Bistro: Rinder-Carpaccio mit Haselnuss und Räucheraal-Mayonnaise

Seit meiner Kindheit liebe ich geräucherten Aal, das habe ich von meinem Vater. Im Sommer sind wir gerne an den Starnberger See gefahren und fast an jeder Ecke gab es ihn zu kaufen. Vor der Heimfahrt musste immer einer mit. Meine Mutter und mein Bruder konnten ihn nicht leiden - egal, so blieb mehr für uns beide.

Also musste ich dieses Carpaccio mit Haselnuss und Räucheraal-Mayonnaise, aus dem ersten Kochbuch "Dirty Bistro" von Max Strohe, für meine Rezension (hier nachzulesen) unbedingt ausprobieren. Die geschmackliche Kombination von Zitrone, Räucheraal und Haselnüssen zu dem Rinderfilet hat uns sehr begeistert. 

Die Zubereitung geht leicht von der Hand und es kann auch vieles vorbereitet werden. Mir gefällt besonders die gute Strukturierung des Rezepts. Die Haselnüsse lassen sich vorher reiben. Die Zitrusvinaigrette ich einfach zu machen hält auch ein bis zwei Tage. Die Räucheraal-Mayonnaise braucht etwas Aufmerksamkeit, wie jede Mayonnaise, damit sie nicht gerinnt. Sobald sie fertig ist, verträgt sie auch einen Tag im Kühlschrank. Damit könnte man alles vorbereiten und am Tag des Essens nur noch das Fleisch einfrieren und schneiden. Ein perfektes Rezept für Gästebewirtung.

Die Mengenangaben sind für den normalen Haushalt sehr gut gewählt. Trotzdem bleibt immer etwas übrig und für dieses Gericht kann man alles perfekt und in kurzer Zeit aufbrauchen. Mein Rinderfilet war etwas größer, aber das ist ein Vorteil beim Schneiden. Den Rest habe ich in zwei dicke Scheiben geschnitten und am nächsten Tag gebraten. Dazu gab es Kartoffeln und die restliche Mayo - ein perfektes Abendessen für zwei Personen. Die restlichen Haselnüsse bekam mein Mann in das Müsli und so waren sie auch schnell aufgebraucht. Die restliche Vinaigrette habe ich für ein Salatdressing verwendet.


für 4 Personen als Vorspeise


Carpaccio:
300 gr. Rinderfilet

Das Fleisch parieren und straff in Frischhaltefolie einwickeln. Die Enden fest einrollen, damit das Fleisch straff zu einer Rolle geformt wird. Für eine Stunde einfrieren und dann mit dem Messer in dünne Scheiben schneiden.


Zitronenvinaigrette:
1/2 Zitrone - Abrieb
Zitronensaft
1,5 TL Ahornsirup
1,5 TL Weißweinessig
50 ml Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Schale der Zitrone fein abreiben und mit einem Spritzer Zitronensaft, Ahornsirup, und Weißweinessig in ein hohes Becherglas geben. Mit dem Stabmixer pürieren und dabei das Olivenöl langsam einlaufen lassen. Die Vinaigrette mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.


Räucheraal-Mayonnaise:
1 Eigelb
1 EL Senf
50 gr. Räucheraal
Zitronensaft
100 ml Rapsöl
Salz

Den Aal in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Senf, etwas Zitronensaft und einem Eigelb in ein hohes Becherglas geben. Mit dem Stabmixer alles fein pürieren. Den Mixer laufen lassen und das Rapsöl in einem dünnen Strahl dazugeben und einarbeiten, bis eine cremige Mayonnaise entsteht. Wenn sie zu dünn ist, mehr Öl einarbeiten. Wenn sie zu fest ist, etwas heißes Wasser einarbeiten. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.


Anrichten:
50 gr. geschälte Haselnüsse

Die Haselnüsse fein reiben und in eine kleine Schüssel geben.

Die Teller mit etwas Vinaigrette ausstreichen und einen großzügigen EL Räucheraal-Mayonnaise darauf verteilen. Das Carpaccio darauflegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann nochmals mit der Vinaigrette bepinseln. Die Haselnüsse darüber streuen und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:





















Samstag, 11. April 2026

Dirty Bistro: Lachs-Ceviche mit Kumquat und Estragon

Fisch und ganz besonders Lachs geht bei uns immer. So wusste ich sofort, dass ich dieses Gericht aus dem ersten Kochbuch "Dirty Bistro" von Max Strohe ausprobieren möchte.

Es war das erste Rezept, das ich für meine Rezension (hier nachzulesen) ausprobiert habe und ich war von der ersten Sekunde an begeistert. Endlich hat mal jemand eine Idee, wie man Kräuteröle auch in kleinen Mengen herstellen kann. Max Strohe beschreibt eine Methode im Thermomix und eine einfach in einem kleinen Topf. Das Problem ist nie der Thermomix, es ist die Menge. Mit der Topfmethode kann man die Menge sehr reduzieren. 

Zum zweiten kommt hier ein Zitronenöl zum Einsatz. Was für eine tolle Idee, die Schale von Biofrüchten gut zu verwerten, wenn man den Abrieb gerade nicht brauchen kann, aber den Saft.

Diese Variation der Ceviche schmeckt nicht nur ausgezeichnet, sie kann auch sehr gut für Gäste vorbereitet werden. Man kann alle Komponenten mindestens einen Tag vorher fertig haben und muss nur noch die Lachs beizen. Das sollte sowieso erst kurz vor dem Servieren gemacht werden.

Die Aromatik ist sehr zitrusbetont, da nicht nur Kumquat, sondern auch Limette, Zitrone und Yuzu verwenden werden. Ein perfektes Rezept für meine Rezeptsammlung #zitrusliebe.


für 4 Personen als Vorspeise oder 2 Personen als Hauptgericht


Kumquats:
5 Kumquats
50 gr. Zucker

Die Kumquats längs halbieren, entkernen und dann in feine Scheiben schneiden.

Den Zucker mit 100 ml Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Die Kumquats dazugeben, die Hitze reduzieren und rund eine Minute sanft köcheln lassen. Die Früchte mit dem Sud auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Im Kühlschrank aufbewahrt, können die Kumquats 2 - 3 Tage vorher vorbereitet werden. Vor das Gericht rechtzeitig herausnehmen, damit sie wieder Zimmertemperatur bekommen.


Lachs:
300 gr. Lachsloin
Abrieb einer Limette
50 gr. Salz
25 gr. Zucker

Die Schale der Limette abreiben und mit Salz und Zucker mischen. Die Limette für die Vinaigrette verwenden. Den Lachs rundum mit der Mischung bedecken und für 4 Minuten beizen. Dann mit kaltem Wasser abwaschen und mit Küchenkrepp gut abtrocknen. In feine Scheiben schneiden.

Die Beize kann einen Tag vorher vorbereitet werden. Der Lachs sollte unmittelbar vor dem Servieren gebeizt werden.


Zitronenöl:
1 Zitrone
125 ml mildes Olivenöl

Die Zitrone fein abreiben und mit dem Öl in ein Glas geben und gut verschließen. Drei bis fünf Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen und täglich schütteln. Dann durch ein feines Sieb abpassieren und im Kühlschrank aufbewahren. Es ist etwa zwei Wochen haltbar.


Vinaigrette:
1 Limette
20 ml Yuzusaft
1,5 EL Ahornsirup
1 Jalapeno
1 kleine Schalotte
20 ml Zitronenöl
Salz

Den Saft der Limette auspressen und mit Yuzusaft und Ahornsirup in ein kleines Becherglas geben. 

Die Jalapeno längs halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotte schälen und ebenfalls fein würfeln. Alles zur Flüssigkeit geben und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Dann mit dem Stabmixer mixen und durch ein Sieb abpassieren. Nun das Zitronenöl dazugeben und mit dem Stabmixer einarbeiten. Mit Salz abschmecken.

Die Vinaigrette kann einen Tag vorher vorbereitet werden.


Estragonöl:
25 gr. Estragonblätter und zarte Zweige
50 ml Rapsöl

Den Estragon grob schneiden und mit dem Öl in einen kleinen Topf geben. Das Öl leicht erwärmen, bis es 80 Grad hat. Nun in ein Becherglas geben und mit dem Stabmixer rund fünf Minuten durchmixen. Danach durch ein feines Passiersieb in ein anderes Becherglas abgießen.

Das Öl für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, bis sich das Öl vom Wasser der Kräuter absetzt. Nun das obere Öl vorsichtig abgießen und kalt aufbewahren. Das Öl hält rund 5 Tage.


Anrichten:
Kresse

Die Lachsscheiben auf Tellern anrichten, mit der Vinaigrette marinieren. Kumquatscheiben mit einem Löffel aus dem Sud holen und auf die Lachsscheiben geben. Mit der Kresse garnieren. Alles mit dem Estragonöl beträufeln.


Eine Inspiration aus:




















Sonntag, 29. März 2026

#zitrusliebe - Tussi-Teller Winter-Edition

Seit Eline vom wunderbaren Blog Küchentanz (den sie leider geschlossen hat) zum ersten Mal Mozzarella mit Tomate als Tussi-Teller bezeichnet hat, verwenden wir diesen Begriff nur noch dafür. Es ist ein sehr einfaches Gericht, aber es schmeckt sehr gut. Weshalb man es im Restaurant bestellt, wo man es doch in wenigen Minuten daheim machen kann, hat sich mir nie erschlossen.

Vor kurzem hatte ich ein paar Stangen Staudensellerie und einige Kumquats übrig, die weg mussten. Irgendwie drängte sich mir ein Salat-Topping für Mozzarella auf. Und das hat so gut geschmeckt, dass ich mir unbedingt einen "Merker" im Blog machen muss. Also, wer auch Spaß daran hat, es geht blitzschnell und schmeckt schön frisch.

Weitere Rezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in meiner Rezeptsammlung #zitrusliebe.


für 2 Personen

2 kleine Mozzarella
6 Kumquat
2 - 3 Stiele Staudensellerie
5 Cocktailtomaten
Weißweinessig
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 - 3 Zweige Koriander, gerne auch die Wurzel verwenden

Den Mozzarella abtropfen lassen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben fächerartig auf Teller platzieren.

Die Kumquat längs halbieren, die Kerne entfernen und dann in feine Scheiben schneiden.

Den Staudensellerie schälen und damit die Fäden entfernen. Dann diagonal in Streifen schneiden. Die breite Stelle unten vorher längs halbieren, damit die Stücke etwa gleichgroß sind.

Die Tomaten halbieren, den Strunk entfernen und dann fein würfeln.

Alles in einer Schüssel vermischen. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und den Salat damit marinieren. Kurz ziehen lassen.

Die Korianderblätter von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden. Wenn der Koriander Wurzeln hat, diese schälen und fein würfeln. Die Korianderwürfel und die Hälfte der Korianderblätter mit dem Salat vermischen.

Den Salat auf den Mozzarellascheiben verteilen und mit dem restlichen Koriander bestreuen. Sofort servieren.









Dienstag, 17. März 2026

Türkei vegetarisch: Geröstete Aubergine mit grünem Kräuteröl

Die Aubergine ist eine Diva. Sie schmeckt phantastisch, wenn man sie richtig behandelt. Sobald sie falsch zubereitet wird, sieht sie schrecklich aus und schmeckt genauso. Deshalb sollte man immer Gerichte aus Länderküchen probieren, wo sie heimisch ist, wie in der türkischen Küche.

Also war es klar, dass ich für meine Rezension von dem neuen Kochbuch "Türkei vegetarisch" diese geröstete Aubergine ausprobieren werde. Und dieses Gericht hat uns sehr begeistert. Es lässt sich auch mit überschaubarem Aufwand zubereiten. Man könnte die einzelnen Komponenten, wie Aubergine, Joghurt, Kräuteröl und Garnitur sogar ein bis zwei Tage im voraus kochen. Zum Servieren sollte die Aubergine unbedingt Zimmertemperatur haben.

Gut gefallen hat mir auch das grüne Kräuteröl in einer haushaltsüblichen Menge. Natürlich lässt sich das perfekt im Thermomix machen, aber so kleine Mengen sind damit nicht möglich. So ist das eine sehr gute Alternative.

Weitere schöne Auberginenrezepte habe ich in meiner Rezeptsammlung #lilafreude veröffentlicht. 

Mehr Information zum neuen Kochbuch von Orhan und Orkide Tancgil gibt es in meiner Rezension.



für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

1 längliche, schmale Aubergine mit ca. 250 gr.

Tahini-Joghurt:
1 Knoblauchzehe
125 gr. Sahnejoghurt
Prise Salz
1 EL Tahini
Zitronenabrieb
1 EL Zitronensaft

Kräuteröl:
5 EL Olivenöl
3 Stängel Petersilie
2 Stängel Minze
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Anrichten:
Granatapfelkerne
2 EL geröstete Pinienkerne
1 kleine Chili
Petersilienblätter
Minzeblätter

Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.

Den Knoblauch schälen, grob hacken und salzen. Mit der breiten Schneide des Messers zu einer Paste verreiben. Die Knoblauchpaste mit Joghurt, Tahini, Zitronenschale und Zitronensaft gut verrühren und kalt stellen.

Die Aubergine mit einem scharfen Messer einige Male einstechen. Beim Backofen die Grillfunktion zuschalten und die Aubergine auf der obersten Schiene für ca. 25 Minuten rösten. Sie sollte außen schwarz und innen weich sein.

Danach herausnehmen und in einen kleinen Topf mit Deckel geben, damit sie schwitzt. So lässt sich die Schale besser entfernen. Die Schale vorsichtig abziehen. Den Stiel, aus optischen Gründen, dranlassen und die Aubergine etwas flachdrücken und einschneiden, damit sie sich gut auffächern lässt.

Für das Kräuteröl die Kräuterblätter abzupfen, in Streifen schneiden und in ein hohes Becherglas geben. Den Knoblauch schälen und fein würfeln und mit dem Zitronensaft zu den Kräutern geben. Das Olivenöl auf 65 Grad erhitzen und die Kräuter übergießen. Sofort mit dem Stabmixer pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.

Granatapfelkerne auslösen, Pinienkerne in einer trockenen Pfanne rösten, die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Ein paar kleine Petersilienblätter und Minzblätter vorbereiten.

Den Tahini-Joghurt auf einen Teller streichen und die Aubergine auf dem Joghurt platzieren. Mit dem Kräuteröl beträufeln und mit Granatapfelkernen, Pinienkernen, Chili und Kräuterblättern garnieren.

Eine Inspiration aus:















Link zum Buch






Mittwoch, 4. Februar 2026

#lunchtapas - Räucheraal und Ringelbete auf Röstbrot

Für das Rote-Bete-Carpaccio mit Bottarga habe ich zusätzlich Ringelbete gegart und mariniert. Vom Geschmack war ich begeistert, aber es passte überhaupt nicht zum Bottarga. In meinem Kopf spuckte sofort ein Stück geräucherte Aal herum. Ich liebe geräucherten Aal. 

Wenn meine Eltern mit uns Kindern am Wochenende an den Starnberger See gefahren sind, kauften wir kurz vor der Heimfahrt einen geräucherten Aal. Überall gab es Fischerhütten, die Tafeln hatten, auf denen "Räucheraal" angeschrieben war. Mein Vater liebte auch Räucheraal. Meine Mutter und mein Bruder nicht. Also blieb der Aal für Papa und mich und mir ist diese Liebe geblieben.

Diese Kombination mit dem Aal und dem gerösteten Brot war perfekt, genauso, wie ich mir das vorgestellt habe. Deshalb darf die Ringelbete auch in meine Rezeptsammlung #rotebeteglück - Link zur Sammlung.

An dem Tag, als ich das gekocht habe, gab es auch noch eine weitere Neuentwicklung - Kohlrabi und Bottarga auf Röstbrot und somit ein ganz wunderbares Mittagessen. 



für 8 - 10 kleine Bissen

100 gr. geräuchertes Aalfilet
2 kleine Ringelbeten
Rapsöl
Salz
Zucker
schwarzer Pfeffer
Kümmel
1/2 Zitrone
Olivenöl
ein paar Stiele Schnittlauch
4 bis 5 Scheiben Ciabatta
etwas Butter
etwas Olivenöl

Die Ringelbeten waschen, trocken tupfen und auf je ein Stück Alufolie legen. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus Rapsöl, Salz, Zucker, Pfeffer und Kümmel eine Marinade rühren und die Ringelbeten rundum damit einpinseln. Dann fest in die Alufolie einwickeln und in eine Auflaufform geben.

Für ca. 75 Minuten bei 200 Grad garen. Herausnehmen, auskühlen lassen und dann schälen und in sehr feine Scheiben hobeln.

Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen. Beides mit Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl zu einer Vinaigrette verrühren und die Ringelbete darin über Nacht marinieren.

Den Aal in Stücke schneiden, die auf die Brote passen. Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden.

Die Brotscheiben halbieren. Butter und Olivenöl in einer beschichteten Pfanne aufschäumen lassen und das Brot, bei mittlerer Temperatur, darin rösten.

Die Brote erst kurz vor dem Servieren anrichten, damit das Brot knusprig bleibt. Aal auf das Brot geben, mit der Ringelbete belegen und mit Schnittlauch bestreuen. Sofort servieren.



Räucheraal und Ringelbete auf Röstbrot
Kohlrabi und Bottarga auf Röstbrot





Samstag, 31. Januar 2026

#lunchtapas - Kohlrabi und Bottarga auf Röstbrot

Reste sind etwas schönes, wenn etwas Neues daraus entsteht. Das war meine Grundidee, als noch ein kleines Stückchen Bottarga übrig geblieben ist. Den Bottarga kann man nur in einem Doppelstrang kaufen und dann müssen eben verschiedene Gerichte damit zubereitet werden. Rote-Bete-Carpaccio mit Bottarga und Spaghetti mit Bottarga gab es schon.

Jetzt musste was Neues her. Irgendwie kam ich auf die Idee es mit einer Art Kohlrabi-Salat zu versuchen. Da Zitrusaromen sehr gut zu Bottarga passen und ich noch Salzzitronen hatte, war die neue Bottarga-Variante schnell gezaubert. Und weil ich gerade so schön im Schwung war, gab es für uns auch noch Räucheraal und Ringelbete auf Röstbrot.


für 8 - 10 kleine Bissen

1 kleiner Kohlrabi
etwas Salzzitrone
ca. 5 cm Bottarga-Stück
2 EL Crème fraîche
1 EL Sud der Salzzitrone
1/2 EL Olivenöl
Salz
Prise Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 bis 5 Scheiben Ciabatta
etwas Butter
etwas Olivenöl

Den Kohlrabi schälen und in feine Julienne hobeln. Die kleinen, zarten Kohlrabiblätter für die Deko verwenden. Den Stiel herausschneiden und die Blätter in sehr feine Streifen schneiden.

Das Stück Salzzitrone in kleine Würfel schneiden und mit Crème fraîche, dem Sud, Olivenöl zu einer Marinade verrühren. Mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Den Bottarga grob raspeln.

Die Brotscheiben halbieren. Butter und Olivenöl in einer beschichteten Pfanne aufschäumen lassen und das Brot, bei mittlerer Temperatur, darin rösten.

Die Brote erst kurz vor dem Servieren anrichten, damit das Brot knusprig bleibt. Kohlrabi auf das Brot geben, mit Bottarga bestreuen und mit Kohlrabiblättern garnieren. Sofort servieren.



Räucheraal und Ringelbete auf Röstbrot
Kohlrabi und Bottarga auf Röstbrot





Mittwoch, 14. Januar 2026

Gebackene Sardinen mit frischem Oregano

Ich liebe Sardinen mit ihrem würzig-kräftigen Geschmack. Leider kann man sie nicht das ganze Jahr frisch kaufen. Ihre Saison geht von Mai bis September und nicht jeder Fischhändler hat sie im Angebot. Ich kaufe sie immer, wenn ich sie sehe. 

Als es in meinem Frischeparadies wieder fangfrische Sardinen gab, habe ich gleich ein paar Rezepte ausprobiert. Dieses Gericht lässt sich sehr schön vorbereiten. Man könnte sogar alles in den Auflaufförmchen einen halben Tag vorher fertig machen und dann in den Ofen schieben. Somit wäre das perfekt für Gäste. Weil es mir so gut gefallen hat, habe ich es nochmals in einer anderen Variante ausprobiert. Beides hat seinen Reiz.

Noch bis morgen sucht Nadja von Little Kitchen and more Rezepte aus dem Ofen und veranstaltet gemeinsam mit Zorra vom Blog Kochtopf das gleichnamige Blog-Event. Da bin ich gerne dabei und mache mit meinem Rezept ein bisschen Lust auf die wärmere Jahreszeit.

für 2 Personen als Snack

4 Sardinen
2 Knoblauchzehen
1 kleine rote Chili
1/2 Zitrone
2 Zweige Majoran
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Sardinen schuppen, Kopf und Schwanz wegschneiden und die Gräten entfernen. Darauf achten, dass die beiden Filets noch verbunden sind. Die Filets auf beiden Hautseiten diagonal einschneiden.

Die Knoblauchzehen mit der Schale andrücken. Die Chili längs halbieren, die Kerne entfernen und fein würfeln. Die Zitrone in feine Scheiben schneiden, dabei die Kerne entfernen. Die Majoranblättchen abzupfen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ofenfeste Förmchen mit Olivenöl ausstreichen. Die Sardinen mit Salz und Pfeffer würzen und in die Förmchen legen. Knoblauchzehen und Chili dazugeben und die Zitronenscheiben zwischen die Fische legen. Die Majoranblättchen auf den Sardinen verteilen (ein paar für die Deko aufheben). Alles mit Olivenöl beträufeln und für ca. 10 Minuten in den Ofen geben.



Und das Ganze als Variante:

4 Sardinen
2 Knoblauchzehen
1 kleine rote Chili
1 Schnitz Salzzitrone
2 Zweige Majoran
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Sardinen schuppen, die Gräten und Innereien entfernen. Darauf achten, dass die beiden Filets noch verbunden sind. Die Filets auf beiden Hautseiten diagonal einschneiden.

Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Chili längs halbieren, die Kerne entfernen und fein würfeln. Die Salzzitrone ebemfalls fein würfeln. Die Majoranblättchen abzupfen. Alles mit etwas Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ofenfeste Form mit Olivenöl ausstreichen. Die Sardinen mit Salz und Pfeffer würzen und in die Form legen und mit der vorbereiteten Mischung bedecken und für ca. 10 Minuten in den Ofen geben.




Mein Beitrag zum Blog-Event "Aus dem Ofen"

Blog-Event CCXXV - Aus dem Ofen! (Einsendeschluss 15. Januar 2026)



Eine Inspiration aus: