Auf diesem Blog gibt es eindeutig zu wenig "Süßkram". Das wollte ich ändern und habe mich entschlossen für meine Rezension von Andreas Döllerers Kochbuch "Cuisine Alpine" diese Pralinen auszuprobieren. Die Rezension könnt Ihr hier nachlesen.
Die Idee Enzianschnaps für die Ganache zu verwenden, hat mich gleich begeistert, seit ich von einem Besuch der Brennerei Liebl weiß, dass dieser Schnaps zu Unrecht einen schlechten Ruf hat. Der Geschmack ist schon speziell, gefällt mir aber. Und so war natürlich die erste Tat, mir den Enzian zu bestellen.
Ich mache ja nicht so gerne Pralinen, da mir das zu pfriemelig ist, aber mit diesem Rezept ging mir das mühelos und schnell von der Hand. Unterschätzt habe ich, dass die abgekühlte Schokolade in Verbindung mit dem Puderzucker den Kern großzügig ummantelt. So wurden die Pralinen deutlich größer als geplant und ich hatte nur 13 Stück herausbekommen. Also, beim nächsten Mal wirklich ganz kleine Steine formen.
Bei einem Kurs von Beate Wöllstein habe ich vor Jahren gelernt, wie man Schokolade in der Mikrowelle schmilzt und seitdem mache ich es nicht mehr anders. Die zerkleinerte Schokolade, oder man nimmt gleich Chips, kommt in eine Tasse und wird bei mittlerer Wattzahl für eine Minute erhitzt. Dann herausnehmen, umrühren und wieder eine Minute erhitzen. Das wiederholt man so lange, bis sie gut geschmolzen ist. Danach lässt man sie auf 28 Grad abkühlen. Diese Temperatur ist wirklich ideal, da die Ganache nicht schmilzt und der Schokomantel sich schnell mit dem Puderzucker verbindet und aushärtet. Wenn die Schokolade zu fest geworden ist, kann man sie nochmal kurz in der Mikrowelle erwärmen. Ansonsten kann ich nur sagen, wie begeistert ich davon bin, dass dieses Rezept so gut funktioniert.
Noch eine grundsätzliche Anmerkung. Ich mache selten Pralinen und versuche deshalb wenig Reste zu haben. Für die dunkle Schokolade habe ich eine große Haferltasse verwendet, damit die Füllmenge der flüssigen Schokolade hoch genug ist, um die Enziansteine vollständig zu tauchen. Für den Puderzucker hat mir eine kleine Kompottschale gereicht. Den restlichen Puderzucker fülle ich zum Schluss in die Tasse mit dem Schokoladenrest. Das ganze fülle ich mit heißer Milch auf und trinke zum Schluss eine Tasse heiße Schokolade. Und so bleibt mir nichts übrig und das ist mir sehr angenehm.
25 Stück
20 ml Sahne
10 ml Enzianschnaps
75 gr. Milchschokolade, am besten Chips
100 gr. dunkle Schokolade, am besten Chips
4 EL Puderzucker
Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, den Schnaps dazugeben und die Milchschokoladenchips darin auflösen. Gründlich umrühren. Die Masse für 2 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Aus der abgekühlten Ganache von Hand kleine Steine formen. Diese auf einen Teller legen, der mit Backpapier bedeckt ist und wiederum kalt stellen. Die dunkle Schokolade in der Mikrowelle schmelzen und auf 28 Grad abkühlen lassen. Die Ganache-Steine in die abgekühlte Schokolade tauchen und dann sofort im Puderzucker wälzen. Die fertigen Pralinen erneut auf Backpapier lagern und bis zum Servieren kalt stellen. Den überflüssigen Puderzucker mit einem feinen Pinsel entfernen.
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Freitag, 10. März 2017
Dienstag, 3. März 2015
Schokoladen-Kardamom-Trüffel
aus Theresas Küche - Kochen mit Freunden
Das Schokoladentrüffel-Rezept in dem Buch "Theresas Küche - Kochen mit Freunden" hat mich angesprochen, da ich Pralinen in dieser Art schon öfters gemacht habe und deshalb gut vergleichen kann. Für meine Rezension habe ich mich entschieden eine der angegebenen Variationen mit Kardamom zu machen.
Ich nehme an, dass bei der beschriebenen Backform eine Silikomform für kleine Gugglhupf gemeint war. Eine solche besitze ich nicht und habe stattdessen eine Form mit halben Kuppeln verwendet.
Bei der Trüffelmasse ist mir gleich aufgefallen, dass kein Zucker im Rezept steht. Ich habe mich daran gehalten und deshalb war der Geschmack leider auch nicht so harmonisch, wie ich es sonst kenne. Ein Löffelchen Zucker hätte den Trüffeln sehr gut getan. Beim Vergleich mit meinem bewährten Rezept für die Rosmarin-Trüffel habe ich festgestellt, dass alle Zutaten in der identischen Menge verwendet werden - nur der Zucker fehlt.
Nach dem Aushärten werden die Trüffel in Kakao gewälzt. Ich kenne das so, dass man dem Kakao nochmals das Aroma beigibt. Das Kardamomaroma hätte dadurch verstärkt werden können, so war es kaum wahrnehmbar.
Die Callets in eine kleine Schüssel geben und in der Mikrowelle in kurzen Etappen erhitzen. Dabei die Schokolade immer wieder herausnehmen und gut umrühren. Sie darf nicht verbrennen.
Die Sahne erneut erhitzen und durch ein Sieb zur geschmolzenen Schokolade gießen und alles sofort gut verrühren. Zum Schluss die weiche Butter einrühren.
Die Masse in die Förmchen gießen und diese abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank geben.
Am nächsten Tag den Kakaopulver mit etwas Kardamompulver mischen, die Pralinen aus den Förmchen drücken und im Kakao wälzen. Die fertigen Pralinen in kleine Papierförmchen setzen. Die Pralinen kühl aufbewahren - sie halten einige Tage.
Ich nehme an, dass bei der beschriebenen Backform eine Silikomform für kleine Gugglhupf gemeint war. Eine solche besitze ich nicht und habe stattdessen eine Form mit halben Kuppeln verwendet.
Bei der Trüffelmasse ist mir gleich aufgefallen, dass kein Zucker im Rezept steht. Ich habe mich daran gehalten und deshalb war der Geschmack leider auch nicht so harmonisch, wie ich es sonst kenne. Ein Löffelchen Zucker hätte den Trüffeln sehr gut getan. Beim Vergleich mit meinem bewährten Rezept für die Rosmarin-Trüffel habe ich festgestellt, dass alle Zutaten in der identischen Menge verwendet werden - nur der Zucker fehlt.
Nach dem Aushärten werden die Trüffel in Kakao gewälzt. Ich kenne das so, dass man dem Kakao nochmals das Aroma beigibt. Das Kardamomaroma hätte dadurch verstärkt werden können, so war es kaum wahrnehmbar.
40 gr. Callets Zartbitter
40 gr. Callets Vollmilch
40 gr. Sahne
1 TL Zucker
1 TL Zucker
10 gr. weiche Butter
2 Kardamomkapseln
1/2 Zimtstange
Kakaopulver zum Wälzen
gemahlener Kardamom
gemahlener Kardamom
Die Kardamomkapsel aufbrechen und zusammen mit der Zimtstange und dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Einmal aufkochen lassen und dann für 30 Minuten ziehen lassen.
Die Callets in eine kleine Schüssel geben und in der Mikrowelle in kurzen Etappen erhitzen. Dabei die Schokolade immer wieder herausnehmen und gut umrühren. Sie darf nicht verbrennen.
Die Sahne erneut erhitzen und durch ein Sieb zur geschmolzenen Schokolade gießen und alles sofort gut verrühren. Zum Schluss die weiche Butter einrühren.
Die Masse in die Förmchen gießen und diese abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank geben.
Am nächsten Tag den Kakaopulver mit etwas Kardamompulver mischen, die Pralinen aus den Förmchen drücken und im Kakao wälzen. Die fertigen Pralinen in kleine Papierförmchen setzen. Die Pralinen kühl aufbewahren - sie halten einige Tage.
Samstag, 13. Dezember 2014
Kandierte Orangen aus dem gleichnamigen Buch
Wenn ein Buch den schönen Titel "Kandierte Orangen" trägt, dann bietet es sich doch an, das Titel-Rezept für eine Rezension auszuprobieren.
In der Weihnachtsbäckerei verwenden wir traditionell Zitronat und Orangeat und viele mögen den Geschmack nicht. Diese kandierten Orangen haben nicht im entferntesten etwas mit dem Angebot des Handels zu tun. Sie erfordern ein wenig Mühe, beim Vorbereiten der Schale. Doch die Arbeit lohnt sich sehr. Ein wunderbarer Duft zieht durch das Haus, wenn sie im Sirup köcheln und als Lohn der Arbeit bekommt man eine kandierte Orangenschale, die ein herrliches Aroma hat.
Am nächsten Tag habe ich ein paar Streifen für die Mohnnudeln klein geschnitten. Sofort haben sie wieder ihren schönen Duft verbreitet. Ich finde sie fast zu schade, sie mitzubacken oder mitzukochen. Sie sind Aromageber und sollten eher zur Abrundung eines Gerichts oder als Luxus-Süßigkeit einfach so gegessen werden.
2 Bio-Orangen
600 ml Wasser
340 gr. Zucker
Zucker zum Wälzen
Die Orangen heiß abwaschen. Mit einem scharfen Messer die Orangenschale rundum zweimal einschneiden, damit vier gleichgroße Segmente entstehen. Aufpassen, damit man nicht in das Fruchtfleisch schneidet.
Die vier Schalensegmenten vorsichtig mit den Fingern abschälen. Die Haut möglichst plan auf das Schneidebrett legen und mit einem kleinen scharfen Messer das innere Weiße abschneiden. Dies muss in mehreren Schichten erfolgen. Je weniger von dem Weißen noch vorhanden ist, desto gerader kann man die Schale auflegen und desto besser kann das Weiße entfernt werden.
Die Schalensegmente längs in 4 gleichgroße Streifen schneiden.
In einem großen Topf Wasser und Zucker bei kleiner Hitze aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, damit sich der Zucker vollständig auflöst. Die Schalen hineingeben und für ca. 2 Stunden bei schwacher Hitze offen köcheln lassen. Regelmäßig kontrollieren, ob die Schalen noch in genug Sirup schwimmen. Gegen Ende der Garzeit reduziert sich der Sirup sehr und wird sehr schaumig. Jetzt bleibt man besser neben dem Topf stehen und rührt öfters, damit nichts anbrennt.
Nach den 2 Stunden die Schalen mit einem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen und etwas abkühlen lassen. Zucker in eine Schüssel geben, die noch warmen, klebrigen Schalen darin wälzen und anschließend nebeneinander auf Backpapier trocknen lassen. Dafür nimmt man am besten eine Pinzette, damit die Orangenschalen einzeln auf dem Backpapier liegen.
Die getrockneten kandierten Orangenschalen kann man in Gläsern an einem trockenen Ort bis zu 3 Monate aufbewahren.
In der Weihnachtsbäckerei verwenden wir traditionell Zitronat und Orangeat und viele mögen den Geschmack nicht. Diese kandierten Orangen haben nicht im entferntesten etwas mit dem Angebot des Handels zu tun. Sie erfordern ein wenig Mühe, beim Vorbereiten der Schale. Doch die Arbeit lohnt sich sehr. Ein wunderbarer Duft zieht durch das Haus, wenn sie im Sirup köcheln und als Lohn der Arbeit bekommt man eine kandierte Orangenschale, die ein herrliches Aroma hat.
Am nächsten Tag habe ich ein paar Streifen für die Mohnnudeln klein geschnitten. Sofort haben sie wieder ihren schönen Duft verbreitet. Ich finde sie fast zu schade, sie mitzubacken oder mitzukochen. Sie sind Aromageber und sollten eher zur Abrundung eines Gerichts oder als Luxus-Süßigkeit einfach so gegessen werden.
2 Bio-Orangen
600 ml Wasser
340 gr. Zucker
Zucker zum Wälzen
Die Orangen heiß abwaschen. Mit einem scharfen Messer die Orangenschale rundum zweimal einschneiden, damit vier gleichgroße Segmente entstehen. Aufpassen, damit man nicht in das Fruchtfleisch schneidet.
Die vier Schalensegmenten vorsichtig mit den Fingern abschälen. Die Haut möglichst plan auf das Schneidebrett legen und mit einem kleinen scharfen Messer das innere Weiße abschneiden. Dies muss in mehreren Schichten erfolgen. Je weniger von dem Weißen noch vorhanden ist, desto gerader kann man die Schale auflegen und desto besser kann das Weiße entfernt werden.
Die Schalensegmente längs in 4 gleichgroße Streifen schneiden.
In einem großen Topf Wasser und Zucker bei kleiner Hitze aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, damit sich der Zucker vollständig auflöst. Die Schalen hineingeben und für ca. 2 Stunden bei schwacher Hitze offen köcheln lassen. Regelmäßig kontrollieren, ob die Schalen noch in genug Sirup schwimmen. Gegen Ende der Garzeit reduziert sich der Sirup sehr und wird sehr schaumig. Jetzt bleibt man besser neben dem Topf stehen und rührt öfters, damit nichts anbrennt.
Nach den 2 Stunden die Schalen mit einem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen und etwas abkühlen lassen. Zucker in eine Schüssel geben, die noch warmen, klebrigen Schalen darin wälzen und anschließend nebeneinander auf Backpapier trocknen lassen. Dafür nimmt man am besten eine Pinzette, damit die Orangenschalen einzeln auf dem Backpapier liegen.
Die getrockneten kandierten Orangenschalen kann man in Gläsern an einem trockenen Ort bis zu 3 Monate aufbewahren.
Samstag, 12. Juli 2014
Karlheinz Hauser - Geleewürfel, Passionsfrucht, Olivenöl
Zum Abschluss eines Menüs freue ich mich immer, wenn es nicht nur eine feine Pralinenauswahl, sondern auch Frucht-Gelees gibt. In Karlheinz Hausers neuem Kochbuch gibt es ein Rezept dafür mit Passionsfrucht und Olivenöl. Die Aromen-Kombination hat mich gleich gereizt.
Interessant für mich war auch die Zubereitung im Thermomix, da ich ihn wirklich nur zum Pürieren benutze und mich gerne in weitere Zubereitungen einarbeiten möchte.
125 gr. Passionsfruchtmark
150 gr. Isomalt
100 gr. Puderzucker
8 Blatt Gelatine
1 Vanilleschote
250 ml Olivenöl
Zucker
1 MSP Ascorbinsäure
Das Passionsfruchtmark mit Isomalt und Puderzucker im Thermomix bei 80 Grad auf Stufe 3 für 7 Minuten laufen lassen. Die Gelatine in der Zwischenzeit in kaltem Wasser einweichen und das Mark der Vanilleschote auskratzen.
Den Thermomix auf Stufe 5 schalten und das Vanillemark und die ausgedrückte Gelatine zugeben. Auf Stufe 3 schalten und das Olivenöl langsam zugeben. Die Masse in eine Schale geben und erstarren lassen.
Zucker mit etwas Ascorbinsäure vermischen. Die Geleemasse in Würfel schneiden und im Zucker wälzen.
Eine Inspiration aus dem Karlheinz Hauser Kochbuch.
Hier geht es zur Rezension.
Bei Doc Eva steht ein schönes Fest an, ihre Tochter heiratet. Da die beiden sich bei Topfgeldjäger wacker geschlagen haben, bin ich mir sicher, dass sie auch diese Geleewürfel gut im Griff haben werden. Eva hat um Portionsgrößen für 10 pax gebeten. Das Rezept reicht leicht für 40 Würfelchen und soll ja nur ein kleiner Genuss sein.
Interessant für mich war auch die Zubereitung im Thermomix, da ich ihn wirklich nur zum Pürieren benutze und mich gerne in weitere Zubereitungen einarbeiten möchte.
125 gr. Passionsfruchtmark
150 gr. Isomalt
100 gr. Puderzucker
8 Blatt Gelatine
1 Vanilleschote
250 ml Olivenöl
Zucker
1 MSP Ascorbinsäure
Das Passionsfruchtmark mit Isomalt und Puderzucker im Thermomix bei 80 Grad auf Stufe 3 für 7 Minuten laufen lassen. Die Gelatine in der Zwischenzeit in kaltem Wasser einweichen und das Mark der Vanilleschote auskratzen.
Den Thermomix auf Stufe 5 schalten und das Vanillemark und die ausgedrückte Gelatine zugeben. Auf Stufe 3 schalten und das Olivenöl langsam zugeben. Die Masse in eine Schale geben und erstarren lassen.
Zucker mit etwas Ascorbinsäure vermischen. Die Geleemasse in Würfel schneiden und im Zucker wälzen.
Eine Inspiration aus dem Karlheinz Hauser Kochbuch.
Hier geht es zur Rezension.
Bei Doc Eva steht ein schönes Fest an, ihre Tochter heiratet. Da die beiden sich bei Topfgeldjäger wacker geschlagen haben, bin ich mir sicher, dass sie auch diese Geleewürfel gut im Griff haben werden. Eva hat um Portionsgrößen für 10 pax gebeten. Das Rezept reicht leicht für 40 Würfelchen und soll ja nur ein kleiner Genuss sein.
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Michaela Hager: Trüffeln
Im Buch "Echt bayerisch kochen" erzählt Michaela Hager davon, dass sie diese Köstlichkeit bei ihrer Lehrerin kennengelernt und sie um das Rezept gebeten hat. So eine ähnliche Leckerei wurde von meiner Oma auch gemacht. Da war es natürlich sofort klar, das will ich ausprobieren. Und einen weiteren Vorteil haben die Trüffeln, sie sind glutenfrei, da ich die geplanten Oblaten weggelassen habe.
Die sind so schnell gemacht, da lohnt es sich auch nur die Hälfte zuzubereiten, wenn man sie nicht so schnell essen kann.
ca. 35 Stück
2 Eier
125 gr. Zucker
3 EL Kakao
200 gr. Palmin
4 EL Haselnüsse gemahlen
1 EL Rum
kleine Oblaten
Die Haselnüsse in einer trockenen Pfanne rösten, etwas auskühlen lassen und dann mahlen. Das Palmin schmelzen und etwas auskühlen lassen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, Kakao, Palmin, Nüsse und Schnaps dazugeben. Abgedeckt kaltstellen, damit die Masse anzieht. Mit einem Teelöffel Nocken abstechen und in Pralinenförmchen setzen. Die Trüffeln müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden und sind zum baldigen Verbrauch bestimmt.
Für Kinder verwendet man statt dem Schnaps Vanilleschote.
Mit solchen Rezepten vermittelt Michaela Hager in ihrem stimmungsvollen Buch "Echt bayerisch kochen", das bayerische Lebensgefühl. Erschienen im Christian Brandstätter Verlag.
Link zur Rezension
Die sind so schnell gemacht, da lohnt es sich auch nur die Hälfte zuzubereiten, wenn man sie nicht so schnell essen kann.
ca. 35 Stück
2 Eier
125 gr. Zucker
3 EL Kakao
200 gr. Palmin
4 EL Haselnüsse gemahlen
1 EL Rum
kleine Oblaten
Die Haselnüsse in einer trockenen Pfanne rösten, etwas auskühlen lassen und dann mahlen. Das Palmin schmelzen und etwas auskühlen lassen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, Kakao, Palmin, Nüsse und Schnaps dazugeben. Abgedeckt kaltstellen, damit die Masse anzieht. Mit einem Teelöffel Nocken abstechen und in Pralinenförmchen setzen. Die Trüffeln müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden und sind zum baldigen Verbrauch bestimmt.
Für Kinder verwendet man statt dem Schnaps Vanilleschote.
Mit solchen Rezepten vermittelt Michaela Hager in ihrem stimmungsvollen Buch "Echt bayerisch kochen", das bayerische Lebensgefühl. Erschienen im Christian Brandstätter Verlag.
Link zur Rezension
Sonntag, 16. Dezember 2012
Mandarinen-Trüffel
Statt Plätzchen bekommt Herr bushcook Pralinen. Die schmecken ihm auch sehr gut und sie bekommen ihm besser, als Gebäck. Mandarinen waren schon immer meine Lieblings-Zitrus-Frucht und nach dem Weihnachtsmenü-Vorkochen hatte ich immer noch den Geschmack vom Mandarinen-Jus im Kopf und auf der Zunge. Ich habe Mandarinen auch schon ein paar Mal bei Desserts verwendet und diesmal wollte ich unbedingt eine Praline damit aromatisieren.
25 gr. dunkle Kuvertüre
75 gr. Vollmilch-Kuvertüre
100 gr. Sahne
6 Bio-Mandarinen
5 EL Zucker
Prise Meersalz
Prise schwarze Pfeffer aus der Mühle
35 Vollmilch-Pralinen-Hohlkörper
50 gr. Vollmilch-Kuvertüre zum Deckeln
125 gr. Vollmilch-Kuvertüre zum Überziehen
Die Mandarinen waschen und fein abreiben. Den Abrieb sofort mit 3 EL Zucker vermischen und am besten in einem Suppenteller ausbreiten. Die Mandarinen auspressen.
Den Mandarinensaft mit 2 EL Zucker, einer Prise Salz und Pfeffer auf ca. 50 ml reduzieren lassen.
Die Sahne aufkochen und die dunkle und Vollmilch-Kuvertüre darin schmelzen. Laufend umrühren. Die Mandarinen-Reduktion und 2 EL von der Mandarinen-Zucker-Mischung einrühren. Die Masse etwas abkühlen lassen und in eine Dosierflasche geben. Damit die Hohlkörper bis knapp unter den Rand füllen.
Regelmäßig die Mandarinen-Zucker-Mischung durchrühren. Durch den Zucker wird die Schale sehr feucht und trocknet danach. Sie sollte nicht verklumpen, sondern streufähig bleiben. Über Nacht offen stehen lassen.
Die Kuvertüre zum Deckeln im Wasserbad schmelzen und mit einem Teelöffel Schokoladentupfen auf die Öffnung geben, bis sie komplett verschlossen ist. Über Nacht aushärten lassen.
Am nächsten Tag die Kuvertüre für den Überzug erhitzen, sie sollte nicht zu dickflüssig sein. Die Pralinen darin überziehen und etwas Mandarinenabrieb darüber streuen. Erneut über Nacht trocknen lassen.
Jede Praline in eine Papiermanschette setzen.
Wichtig beim Pralinenmachen ist es, immer auf Platten, Tabletts, großen Teller etc. zu arbeiten. So können die Pralinen mit einem Griff an einen anderen Platz gestellt werden.
25 gr. dunkle Kuvertüre
75 gr. Vollmilch-Kuvertüre
100 gr. Sahne
6 Bio-Mandarinen
5 EL Zucker
Prise Meersalz
Prise schwarze Pfeffer aus der Mühle
35 Vollmilch-Pralinen-Hohlkörper
50 gr. Vollmilch-Kuvertüre zum Deckeln
125 gr. Vollmilch-Kuvertüre zum Überziehen
Die Mandarinen waschen und fein abreiben. Den Abrieb sofort mit 3 EL Zucker vermischen und am besten in einem Suppenteller ausbreiten. Die Mandarinen auspressen.
Den Mandarinensaft mit 2 EL Zucker, einer Prise Salz und Pfeffer auf ca. 50 ml reduzieren lassen.
Die Sahne aufkochen und die dunkle und Vollmilch-Kuvertüre darin schmelzen. Laufend umrühren. Die Mandarinen-Reduktion und 2 EL von der Mandarinen-Zucker-Mischung einrühren. Die Masse etwas abkühlen lassen und in eine Dosierflasche geben. Damit die Hohlkörper bis knapp unter den Rand füllen.
Regelmäßig die Mandarinen-Zucker-Mischung durchrühren. Durch den Zucker wird die Schale sehr feucht und trocknet danach. Sie sollte nicht verklumpen, sondern streufähig bleiben. Über Nacht offen stehen lassen.
Die Kuvertüre zum Deckeln im Wasserbad schmelzen und mit einem Teelöffel Schokoladentupfen auf die Öffnung geben, bis sie komplett verschlossen ist. Über Nacht aushärten lassen.
Am nächsten Tag die Kuvertüre für den Überzug erhitzen, sie sollte nicht zu dickflüssig sein. Die Pralinen darin überziehen und etwas Mandarinenabrieb darüber streuen. Erneut über Nacht trocknen lassen.
Jede Praline in eine Papiermanschette setzen.
Wichtig beim Pralinenmachen ist es, immer auf Platten, Tabletts, großen Teller etc. zu arbeiten. So können die Pralinen mit einem Griff an einen anderen Platz gestellt werden.
Sonntag, 26. August 2012
Gefüllte Walnüsse
Die Großmeisterin der Blog-Events feiert unglaublichen 8. Blog-Geburtstag und hat ein tolles Event gestartet. Es gibt Themen zu Blog-Events, da habe ich den Aufruf noch nicht zu Ende gelesen und weiß genau, was ich dazu mache. Hier war es genauso.
Bei Walnüssen denke ich sofort an gefüllte Walnüsse. Das ist eine kleine traditionelle Leckerei aus der arabischen Küche und ich habe sie schon sehr lange nicht mehr gemacht. Danke an Zorra, daß Du mich daran erinnert hast.
60 gr. gemahlene Mandeln
60 gr. Zucker
2 EL Pomeranzen-Blütenwasser
30 - 40 Walnußhälften (je nach Größe)
80 gr. Puderzucker
Rapsöl
Mandeln mit dem Zucker mischen und das Pomeranzen-Blütenwasser einrühren, bis eine feste Paste entsteht. Je nach Bindung der Masse mehr Flüssigkeit zugeben.
Eine kleine Portion der Masse abnehmen und ungefähr wie eine Walnuss formen und zwischen zwei Walnusshälften geben. Leicht andrücken.
Einen Teller mit dem Öl bestreichen und die Nüsse darauf legen.
Den Puderzucker karamellisieren lassen und etwas davon über jede Nuss gießen. Sobald er aushärtet, sind die Nüsse „fixiert“ und können vom geölten Teller leicht abgenommen werden.
In Pralinenmanschetten geben und dann in den Ofen stellen, damit Herr bushcook sie nicht findet..
Bei Walnüssen denke ich sofort an gefüllte Walnüsse. Das ist eine kleine traditionelle Leckerei aus der arabischen Küche und ich habe sie schon sehr lange nicht mehr gemacht. Danke an Zorra, daß Du mich daran erinnert hast.
60 gr. gemahlene Mandeln
60 gr. Zucker
2 EL Pomeranzen-Blütenwasser
30 - 40 Walnußhälften (je nach Größe)
80 gr. Puderzucker
Rapsöl
Mandeln mit dem Zucker mischen und das Pomeranzen-Blütenwasser einrühren, bis eine feste Paste entsteht. Je nach Bindung der Masse mehr Flüssigkeit zugeben.
Eine kleine Portion der Masse abnehmen und ungefähr wie eine Walnuss formen und zwischen zwei Walnusshälften geben. Leicht andrücken.
Einen Teller mit dem Öl bestreichen und die Nüsse darauf legen.
Den Puderzucker karamellisieren lassen und etwas davon über jede Nuss gießen. Sobald er aushärtet, sind die Nüsse „fixiert“ und können vom geölten Teller leicht abgenommen werden.
In Pralinenmanschetten geben und dann in den Ofen stellen, damit Herr bushcook sie nicht findet..
Sonntag, 29. Januar 2012
Orangentrüffel
Solange es noch kalt ist, ist bei mir Pralinenzeit. Ich mache sie gerne in Etappen, damit die Masse im Kühlschrank gut abkühlen kann und so läßt sie sich besser verarbeiten.
Dies ist ein Rezept, das ich Christine, einer lieben Kochfreundin, verdanke.
Einen langen Streifen Frischhaltefolie auf dem Tisch ausbreiten. Die Orangenschalen-Julienne mit den Blüten mischen und locker auf die Folie streuen.
Große Teller oder ein Tablett mit Pralinenförmchen auslegen. Je nach Größe der Pralinen benötigt man ca. 40 Stück.
Mit einem TL Nocken aus der Masse abstechen und zwischen den Händen zu kleinen runden Trüffeln formen, dann sofort an einer Stelle in die Mischung auf der Folie tauchen und fest andrücken, damit es anklebt. Dann in Papierförmchen setzen. Die Schokolade härtet dann wieder aus und die Deko hält fest.
Kühl aufbewahren und bald geniessen.
Dies ist ein Rezept, das ich Christine, einer lieben Kochfreundin, verdanke.
2 Bio-Orangen
100 ml Schlagsahne
400 gr weiße Schokolade oder gute Kuvertüre
1 EL Orangenlikör, bevorzugt Eigenmarke oder Angel d'Or oder Filfar
1 EL Wildblütenmischung, hauptsächlich die blauen Kornblumen aussortieren
1 TL getrocknete Lavendelblüten
1 TL getrocknete Lavendelblüten
Die halbe Schale einer Orange in breiten Streifen abschälen und dann in feine Julienne schneiden. Ich bewahre die Julienne in einem Stückchen Frischhaltefolie auf, damit sie an der Luft nicht austrocknet.
Die zweite Hälfte und die Schale der zweiten Orange fein abreiben. Den Saft einer Orange auspressen, man braucht 100 ml Saft.
Die Schockolade sehr fein hacken oder reiben.
Saft und Abrieb miteinander aufkochen lassen und den Saft um die Hälfte einreduzieren. Die Sahne dazugeben, wieder aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die klein gehackte Schokolade zufügen und in der Orangensahne schmelzen lassen. Dabei gut umrühren, damit keine Klümpchen bleiben. Den Orangenlikör dazugeben und gut verrühren. Die Ganache abkühlen lassen und dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Einen langen Streifen Frischhaltefolie auf dem Tisch ausbreiten. Die Orangenschalen-Julienne mit den Blüten mischen und locker auf die Folie streuen.
Große Teller oder ein Tablett mit Pralinenförmchen auslegen. Je nach Größe der Pralinen benötigt man ca. 40 Stück.
Mit einem TL Nocken aus der Masse abstechen und zwischen den Händen zu kleinen runden Trüffeln formen, dann sofort an einer Stelle in die Mischung auf der Folie tauchen und fest andrücken, damit es anklebt. Dann in Papierförmchen setzen. Die Schokolade härtet dann wieder aus und die Deko hält fest.
Kühl aufbewahren und bald geniessen.
Dies ist mein zweiter Beitrag für Uwes Kochbuch der Farben.
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Darfs ein bisserl mehr Schokolade sein? Rosmarin-Trüffel!
Bei der Vielfalt, die Martin produziert, kann ich natürlich nicht zurückstehen und habe wenigstens zwei verschiedene Sorten gemacht. Warum er das verdient hat, könnt ihr hier nachlesen.
75 gr. Sahne
20 gr. Wasser
20 gr. Zucker
2 Zweige Rosmarin
90 gr. Zartbitter-Kuvertürechips
70 gr. Vollmilch-Kuvertürechips
20 gr. weiche Butter (rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen!)
Kakaopulver
ein paar Nadeln Rosmarin
Die Nadeln von den Rosmarinzweigen zupfen. Aus Zucker und Wasser einen Sirup kochen. Die Sahne mit dem Sirup und den Rosmarinnadeln aufkochen. Vom Herd nehmen und zugedeckt für 15 Minuten ziehen lassen.
Wenn Ihr keine Chips verwendet, müßt Ihr die Kuvertüre vorher klein hacken.
Die Rosmarinsahne erneut aufkochen und durch ein Sieb auf die Kuvertürechips geben. Sofort gut verrühren bis die Masse glatt ist. Dann die Butter zugeben und gleichmäßig einarbeiten. Gut glatt rühren und kalt stellen.
Die Masse muß vor der Weiterverarbeitung sehr fest sein. Mit einem Teelöffel kleine Nocken abstechen und mit kühlen Händen (evtl. unter kaltes Wasser halten) kleine Kugeln drehen. Falls die Kugeln sehr weich sind, erneut in den Kühlschrank zum festwerden geben.
Die zusätzlichen Rosmarinnadeln sehr fein hacken und mit dem Kakao vermischen. Den Kakao in eine kleine Schüssel geben. Jede Praline mit Hilfe einer Gabel rundum im Kakao wälzen. Am Schluß den Kakao etwas abklopfen und die Trüffel in Papiermanschetten setzen.
Ich bevorzuge hier Kakao, der wenig entölt wurde. Sollte der Kakao stark aufgesogen werden, kann man den restlichen Kakao noch darüber sieben.
Zum Schluß noch ein paar Tips und Tricks für die Pralinenküche:
Die Pralinen nie auf der Arbeitsfläche ablegen. Falls man die Arbeit unterbrechen muß, ist man gezwungen jede Praline einzeln umzusetzen. Also: immer auf großen Tellern, Tabletts oder Brettern arbeiten. Die Fläche mit Backpapier oder Pergamentpapier abdecken, damit die Pralinen nicht ankleben.
Auch im Winter gilt, auf kühle Räume achten! Nicht in der Sonne arbeiten, falls nötig die Pralinen zwischendurch kühlen. Daraus ergibt sich die Regel, die Pralinen auf Unterlagen setzen, die in den Kühlschrank passen :-).
Zum Wälzen in Kakao nehme ich eine ganz normale Gabel, eine spezielle Pralinengabel ist nicht nötig. Ein kleines Gefäß nehmen, damit der Kakao sich um die Praline legt und nicht zuviel Überschuß entsteht. Aus den Kakaoresten mache ich mir hinterher zur Belohnung immer eine Tasse heiße Schokolade.
Rosmarin-Trüffel für Martin Schönleben
75 gr. Sahne
20 gr. Wasser
20 gr. Zucker
2 Zweige Rosmarin
90 gr. Zartbitter-Kuvertürechips
70 gr. Vollmilch-Kuvertürechips
20 gr. weiche Butter (rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen!)
Kakaopulver
ein paar Nadeln Rosmarin
Die Nadeln von den Rosmarinzweigen zupfen. Aus Zucker und Wasser einen Sirup kochen. Die Sahne mit dem Sirup und den Rosmarinnadeln aufkochen. Vom Herd nehmen und zugedeckt für 15 Minuten ziehen lassen.
Wenn Ihr keine Chips verwendet, müßt Ihr die Kuvertüre vorher klein hacken.
Die Rosmarinsahne erneut aufkochen und durch ein Sieb auf die Kuvertürechips geben. Sofort gut verrühren bis die Masse glatt ist. Dann die Butter zugeben und gleichmäßig einarbeiten. Gut glatt rühren und kalt stellen.
Die Masse muß vor der Weiterverarbeitung sehr fest sein. Mit einem Teelöffel kleine Nocken abstechen und mit kühlen Händen (evtl. unter kaltes Wasser halten) kleine Kugeln drehen. Falls die Kugeln sehr weich sind, erneut in den Kühlschrank zum festwerden geben.
Die zusätzlichen Rosmarinnadeln sehr fein hacken und mit dem Kakao vermischen. Den Kakao in eine kleine Schüssel geben. Jede Praline mit Hilfe einer Gabel rundum im Kakao wälzen. Am Schluß den Kakao etwas abklopfen und die Trüffel in Papiermanschetten setzen.
Ich bevorzuge hier Kakao, der wenig entölt wurde. Sollte der Kakao stark aufgesogen werden, kann man den restlichen Kakao noch darüber sieben.
Zum Schluß noch ein paar Tips und Tricks für die Pralinenküche:
Die Pralinen nie auf der Arbeitsfläche ablegen. Falls man die Arbeit unterbrechen muß, ist man gezwungen jede Praline einzeln umzusetzen. Also: immer auf großen Tellern, Tabletts oder Brettern arbeiten. Die Fläche mit Backpapier oder Pergamentpapier abdecken, damit die Pralinen nicht ankleben.
Auch im Winter gilt, auf kühle Räume achten! Nicht in der Sonne arbeiten, falls nötig die Pralinen zwischendurch kühlen. Daraus ergibt sich die Regel, die Pralinen auf Unterlagen setzen, die in den Kühlschrank passen :-).
Zum Wälzen in Kakao nehme ich eine ganz normale Gabel, eine spezielle Pralinengabel ist nicht nötig. Ein kleines Gefäß nehmen, damit der Kakao sich um die Praline legt und nicht zuviel Überschuß entsteht. Aus den Kakaoresten mache ich mir hinterher zur Belohnung immer eine Tasse heiße Schokolade.
Dienstag, 13. Dezember 2011
Szechuanpfeffer-Trüffel für den wahren Pralinenkenner und -liebhaber
Auch wenn Events so langsam als Teufelszeug angesehen werden, so macht dieser Event wirklich Sinn und der damit "Umworbene" hat es auch richtig verdient. Eine Protestaktion gegen diese unsägliche Werbeagentur, die Blogger aufgefordert hat Backrezepte zu posten und einen Film zu bewerben, sollte das werden. Dummerweise haben sie übersehen, daß der Hersteller der wundervollen Lebkuchenstadt, die im Film zu sehen ist, ein Konditormeister mit eigenem Foodblog ist. Ich sehe es eher als eine Hommage für einen sehr geschätzten Pralinenkenner und -liebhaber.
Szechuanpfeffer-Trüffel für Martin Schönleben
330 gr. Kuvertürechips edelbitter
8 gr. Szechuanpfefffer
250 ml Sahne
50 gr. weiche Butter - die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen!
Kakaopulver
Szechuanpfeffer
Den Pfeffer in einem Mörser fein mahlen und mit der Sahne aufkochen. Vom Herd nehmen und zugedeckt für 10 Minuten ziehen lassen.
Wenn Ihr keine Chips verwendet, müßt Ihr die Kuvertüre vorher klein hacken.
Die Pfeffersahne erneut aufkochen und durch ein Sieb auf die Kuvertürechips geben. Sofort gut verrühren bis die Masse glatt ist. Dann die Butter zugeben und gleichmäßig einarbeiten.
Eine flache Form von ca. 25 x 20 cm Größe mit Backpapier auskleiden und die Pfeffer-Schoko-Masse einfüllen. Für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank geben und erstarren lassen.
Ein großes Schneidebrett mit Backpapier auslegen und die Ganache darauf stürzen. Den oberen Bogen Backpapier vorsichtig abziehen. Anschließend in kleine Quadrate schneiden.
Den Kakao in eine kleine Schüssel geben und mit fein gemörsertem Szechuanpfeffer würzen. Jede Praline mit Hilfe einer Gabel rundum im Kakao wälzen. Am Schluß den Kakao etwas abklopfen und die Trüffel in Papiermanschetten setzen.
Ich bevorzuge hier Kakao, der wenig entölt wurde. Sollte der Kakao stark aufgesogen werden, kann man den restlichen Kakao noch darüber sieben.
Und das ist mein erster Beitrag zum Schokoladen-Event von Hamburg kocht für Martin Schönleben.
Montag, 21. November 2011
Quittenbrot
Hier findet Ihr die ganze Quittenvielfalt.
1 kg Quitten
500 gr. Zucker
1 TL Salz
1 Bio-Zitrone
Die Quitten vierteln und die Kernhäuser herausschneiden (daraus kann man einen Likör oder einen Sirup machen). Dann die Quittenviertel mit der Schale in Scheiben schneiden und mit dem Zucker und Salz gut vermischen. Mindestens eine Stunde stehen lassen, bis die Früchte Wasser gezogen haben.
Bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze langsam weichkochen. Anschließend sehr fein pürieren und die Masse weiter eindicken lassen (offener Topf!).
In der Zwischenzeit die Zitronenschale sehr fein abreiben und den Saft auspressen. Beides zum Schluß in das Quittenpüree einrühren.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Quittenmasse gleichmäßig aufstreichen. Es darf ruhig etwas dicker sein. Das Blech bei 50 Grad Umluft in den Ofen geben und einen Kochlöffel in die Tür klemmen. Für ungefähr 3 Stunden trocknen lassen.
Dann die Quitten in kleine Quadrate schneiden und diese auf einem frischen Bogen Backpapier auslegen und so erneut bei 50 Grad Umluft, mit Kochlöffel, für 2 Stunden trocknen lassen.
Die fertigen Quittenbrot-Stücke in Pralinenmanschetten legen.
1 kg Quitten
500 gr. Zucker
1 TL Salz
1 Bio-Zitrone
Die Quitten vierteln und die Kernhäuser herausschneiden (daraus kann man einen Likör oder einen Sirup machen). Dann die Quittenviertel mit der Schale in Scheiben schneiden und mit dem Zucker und Salz gut vermischen. Mindestens eine Stunde stehen lassen, bis die Früchte Wasser gezogen haben.
Bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze langsam weichkochen. Anschließend sehr fein pürieren und die Masse weiter eindicken lassen (offener Topf!).
In der Zwischenzeit die Zitronenschale sehr fein abreiben und den Saft auspressen. Beides zum Schluß in das Quittenpüree einrühren.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Quittenmasse gleichmäßig aufstreichen. Es darf ruhig etwas dicker sein. Das Blech bei 50 Grad Umluft in den Ofen geben und einen Kochlöffel in die Tür klemmen. Für ungefähr 3 Stunden trocknen lassen.
Dann die Quitten in kleine Quadrate schneiden und diese auf einem frischen Bogen Backpapier auslegen und so erneut bei 50 Grad Umluft, mit Kochlöffel, für 2 Stunden trocknen lassen.
Die fertigen Quittenbrot-Stücke in Pralinenmanschetten legen.
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