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Dienstag, 27. März 2012

Abendmenü nach dem Dessertkurs in Kloster Hornbach

Nach unserem gemeinsamen Desserttag haben wir uns im Kreuzgang zum Aperitif getroffen. Wir waren schon sehr gespannt auf "unser" Dessert. Im Restaurant Refugium war eine schöne, lange Tafel für uns gedeckt. Gemeinsam mit Olivier verbrachten wir einen wunderbaren Abend. Und weil wir so nett für uns alleine waren, konnten auch alle das Essen "niederblitzen".

Lachscarpaccio mit Zitronencreme

Vitello tonnato mit Oliven, gebackenen Kapernäpfel und bunten Blattsalaten

Schaumsuppe von der Pastinake

Rosa gebratene Hüfte und geschmorte Schulter vom Lamm auf Spitzkohlgemüse und Kartoffelkrapfen

Gratin von Rhabarber und Erdbeeren


Crème brûlée von der Passionsfrucht, marinierte Erdbeeren, Erdbeersorbet
Und jetzt habe ich viel Arbeit vor mir. Die vielen Notizen, die ich mir gemacht habe, werde ich fein säuberlich abtippen. Da sind soviele Anregungen und Tips dabei, die möchte ich mir gut aufheben.

Montag, 26. März 2012

Dessertkurs bei Olivier Fabing in Kloster Hornbach

Am Vormittag hat uns Olivier im Foyer von Kloster Hornbach abgeholt und ins neu eröffnete Hotel Lösch für Freunde begleitet. Dieses Haus ist etwas ganz besonderes, das kann ich gar nicht umfassend beschreiben. Klickt einfach mal auf den Link und schaut Euch die Bilder an.

Ort der Handlung waren die Küche und das Eßzimmer des Hauses. Hotelgäste geniessen dort gemeinsam das Frühstück und das Abendessen. Das Konzept des Hotels sieht vor, daß sich der Gast wie zuhause fühlen soll. Es gibt viele Gemeinschaftsräume, in denen man sich so frei bewegt, als wäre man privat.
















Die Küche und der Gastgeber Olivier Fabing.

Zwei Desserts wollte Olivier gemeinsam mit uns kochen, natürlich war eine Crème brûlée dabei. Er mußte sehr lachen, als ich ihm die kleine Geschichte erzählt habe und betonte erneut, wie wichtig eine kalte Crème ist. Dann ging es gleich los. Wir waren eine sehr angenehme, kleine Gruppe und alle konnten die Arbeitsschritte genau verfolgen und ausprobieren.


Wir lernten durch Rütteln festzustellen, ob die Crème brûlée fertig gestockt ist. Und die wichtigste Erkenntnis des Tages: sie muß doppelt abgeflämmt werden, um eine gute Kruste zu bekommen. Das war sozusagen die hohe Schule der Crème brûlée -Herstellung.



Für mich gab es wieder den Extra-Kurs im Nockenabstechen. Mal schauen, ob es diesmal klappt. An mir sind ja schon einige Köche gescheitert....


Ein Erlebnis waren auch der Hippenteig und das Aufstreichen der Hippen. Habe mir gleich notiert, daß ich eine flexible Palette brauche.





Sogar die Streusel erhielten eine Extra-Behandlung und wurden während des Backens mehrmals gewendet.

Es war ein unglaublich informativer und lehrreicher Tag. Jede Komponente der Desserts haben wir sehr intensiv besprochen und Olivier hat uns die ganzen wichtigen Kniffe verraten. Besonders gut gefallen hat mir, daß wir Basisrezepte gelernt haben, die wir jederzeit anders aromatisieren und variieren können.

Dann hat Olivier unsere beiden Desserts angerichtet und diese Teller durften wir sofort probieren.

Crème brûlée von der Passionsfrucht mit marinierten Erdbeeren, Erdbeersorbet

Gratin von Rhabarber und Erdbeeren

Nach einer kleine Pause, trafen wir uns erneut zum gemeinsamen Abendessen. Der Höhepunkt des Menüs waren dann unsere Desserts. Davon berichte ich Euch morgen.