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Donnerstag, 24. Juli 2014

Stopover bei der kleinen Genussreise in
Mainz und Frankfurt

Nach dem schönen Sommerfest in der Fränkischen Schweiz hatten wir eine sehr kurze Nacht. Am nächsten Morgen mussten wir früh raus um den nächsten kulinarischen Termin nicht zu verpassen. Im Restaurant Buchholz in Mainz-Gonsenheim wollten wir bei der Big-Bottle-Party dabei sein. Die begann um 11.00 Uhr - wer denkt sich denn sowas aus? Ich glaube das ist der Nachbarschaft geschuldet - zumindest dem Herrn auf dem Traktor, der immer mit böser Mine auf und ab gefahren ist. Egal, wir hatten soviel Glück. Das Wetter war perfekt, sonnig und nicht zu heiß und die Autobahn war am Sonntag Vormittag praktisch leer.

Sehr schön war auch, dass die Damen von dem Hotel Zur Ludwigsbahn so flexibel und freundlich waren und wir vorher schon das Zimmer beziehen konnten. So stand einem entspannten kulinarischen Sonntag nichts im Wege.

Was ist eine Big-Bottle-Party? Das ist eine Veranstaltung, bei der Getränke aus großen Flaschen, von der Magnum aufwärts, ausgeschenkt werden. Auf einem Bein kann man nicht stehen, also gibt es auch etwas zu essen dazu. Und das wird meist im Stil einer Küchenparty an verschiedenen Stationen angeboten. So kann man von Stand zu Stand schlendern und sich nehmen, worauf man Lust hat.

Mein Schwerpunkt liegt ja immer auf den Essen und ich sehe den Wein als schöne Ergänzung dazu. Deshalb konzentriere ich mich bei meinem Bericht auf die Teller, obwohl wir auch so einige tolle Tropfen im Glas hatten und sehr viele ausgezeichnete Winzer die Veranstaltung unterstützt haben.




Zwei meiner Lieblingsgerichte von zwei meiner Lieblingsköche waren das Wagyu von Lucki Maurer und die Garnele von Björn Freitag. Sehr überzeugend waren auch das Steak von Tarik Rose, das Lachstatar und dieses wundervolle Zitrus-Dessert von Salvatore Gala und dem Buchholz-Team und der frische Salat von Steins Kräutergarten.

Eine kleine Anekdote will ich Euch nicht vorenthalten. Tarik Rose ist zusammen mit Frank Buchholz und Chakall als auch aus der ZDFneo-Sendung "Beef Buddies" bekannt. Der Moment war fast unbezahlbar, als er mich sah und sagte: "Ich kenne Dich aus dem Fernsehen!" Tatsächlich hat er mich damals bei Topfgeldjäger gesehen und es nicht vergessen, als ich dem verdutzten Steffen Henssler erklärte, dass ich mir von der Siegprämie einen Paco-Jet kaufen werde.




Eine Big Bottle kann ich dann doch noch zeigen. Die Stählemühle schenkte einen sensationellen Bergamotte und Bourbon-Vanille in der 5-Liter-Flasche aus.

Nach der Party haben wir den Abend ganz gemütlich in dem schönen Hinterhof-Restaurant bei unserem Hotel ausklingen lassen. Am nächsten Tag mussten wir nicht weit fahren. Es sollte wieder einmal ins Haus Waldfrieden an der Mosel gehen. Davon könnt Ihr im nächsten Blog-Bericht lesen.

Weil es einfach von der Region passt, mache ich einen kleinen Sprung. Auf der Rückfahrt von der Mosel zum Kulinarik-Festival im Hessischen Hof, machten wir Station in Frankfurt. Ein paar Mal habe ich schon über das kulinarische Frankfurt berichtet und von meinem Versuch mich mit Frankfurt anzufreunden. Ich muss sagen, es wird besser :-). Zumindest habe ich meine Leidenschaft für ein paar Möbelgeschäfte dort entdeckt.

Die aktuelle Neu-Entdeckung verdanke ich Herrn bushcook, der unbedingt in die Klassikstadt wollte. Die Klassikstadt verfolgt ein interessantes Konzept in einem sehr attraktiven Industriedenkmal. Ich habe ja sowieso eine Schwäche für diese industriellen Backstein-Bauten und besuche sie gerne im Ruhrgebiet. Die großzügige Anlage wird als eine Art Garage genutzt. Man kann sich dort Abteile mieten, um sein Fahrzeug einzustellen. Dementsprechend ergibt sich eine große, ständig wechselnde und interessante Sammlung alter Autos. Ergänzt wird dieses Konzept mit Anbietern rund um Oldtimer. Da gibt es einen Sattler, eine Spezial-Werkstatt, einen Oldtimer-Autohaus, einen Auto-Verleiher, etc. Mir hat es großen Spaß gemacht durch das weitläufige Gebäude zu schlendern und die unterschiedlichsten Autos anzuschauen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie noch für den Verkehr zugelassen sind und auch gefahren werden.



Passend zu dem ganzen Umfeld gibt es "Die Werkskantine" - ein Restaurant mit einem tollen Ambiente und einer kleinen Karte, die absolut ausreichend ist. Wir hatten Glück und konnten bei Sonnenschein auf der großen Terrasse sitzen. So lassen sich besonders gut die Autos beobachten, die ankommen und wieder abfahren. Sie müssen alle direkt am Restaurant vorbei und in den Aufzug fahren, der sie in das richtige Stockwerk der gemieteten Garage bringt.


Gut, dass wir uns nur für ein kleines Gericht in der Werkskantine entschieden haben. Den Abend wollten wir im Restaurant Weinsinn verbringen. Dort wird das sog. "Casual Dining" bestens umgesetzt. Darunter versteht man Küche und Weine wie in der Sternegastronomie, aber in einem entspannten, lässigen Umfeld. Das zeigt sich in der Ausstattung des Restaurants und im Dresscode von Gästen und Mitarbeitern. Das darf jetzt nicht falsch verstanden werden, es ist alles top gepflegt, aber einfach weniger formell. Glücklicherweise denkt der Guide Michelin hier auch um und hat das Weinsinn mit einem Stern ausgezeichnet.

Weil ich mich da so entspannt habe, wollte ich gleich das "Casual Blogging" umsetzen und habe vergessen das Amuse zu fotografieren. Eine Karte gibt es auch nicht, man kann die Anzahl der Gänge wählen und wird vom Service gut informiert und beraten. So casual wollte ich dann nicht die Gänge mitschreiben. Also, habt einfach mal einen Eindruck und probiert es selbst aus.


So haben wir uns schon sehr gut eingestimmt auf ein tolles Kulinarik-Festival, von dem Ihr im nächsten Beitrag lesen könnt.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Wunderbarer sympathischer Abend
im Goldenen Anker bei Björn Freitag

Für Björn Freitag gilt das, was ich schon über Nelson Müller geschrieben habe. Er ist mir sympathisch, wenn er im WDR "vorkostet" und Lebensmittel hinterfragt. Sein neues Kochbuch habe ich mir auch ganz genau angeschaut und rezensiert. Seine beiden älteren Bücher besitze ich schon länger und sie gefallen mir sehr gut. Besonders interessant finde ich, daß er dort bei den Menüs auch immer Alternativen für Allergiker angibt.

Also jede Menge guter Gründe einen Besuch seines Restaurants Goldener Anker in Dorsten bei unserer Moselreise einzuplanen. Ein weiterer kam ganz spontan dazu. Ich wollte herausfinden, ob man in der Region besonders süß abschmeckt. Am Abend davor besuchten wir ein anderes Restaurant, selten hat es uns so wenig geschmeckt und selten haben wir uns so unwohl gefühlt. Jeder Gang war zu süß und ich wollte es nicht gleich verurteilen, sondern verifizieren. Das Ergebnis nehme ich gerne vorweg, bei Björn Freitag sind die Gerichte sehr schön abgeschmeckt und nichts deutet auf eine regionale Eigenheit hin.

Im Gegenteil wir bekamen ein sehr schönes Menü mit regionalen Komponenten. Besonders gut gefallen hat mir das Kaninchen (ein typisches Gericht im Ruhrgebiet) im Hauptgang. Das kleine Restaurant ist sehr modern und geschmackvoll eingerichtet und auch das Publikum unterschied sich gravierend von dem am Vorabend. Für Dorsten kommt für mich nur noch der Goldene Anker in Frage.

Im Service wurden wir von drei jungen Damen sehr kompetent und liebenswürdig begleitet. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Und ich hatte auch noch die Gelegenheit mir mein Kochbuch von Björn Freitag signieren zu lassen. Mein Sympathie-Vorschuss war nicht unbegründet. Vielen Dank für den schönen Abend an das ganze Team.


Spargelsüppchen, Paprika und Kamm-Muschel

Gurkensalat, Lachstatar, Gurkensorbet

Variation von Thunfisch, Matjes, Melone und Thymian

Flanksteak vom US Primebeef, Rote-Bete-Ragout

Gebratener Steinbeißer mit Artischocke und Chaourceschaum

Filet vom schwäbisch hällischen Landschwein mit Pfifferlingen, Birne und Blutwurstpraline

Prosecco mit Maracuja und Kiwi

Senfbraten vom Kaninchenrücken mit Erbsen, Möhren und Liebstöckelrisotto

Vanille-Panna cotta mit Pfirsichpüree und Nougatküchlein

Kefir-Apfeltörtchen mit Limetten-Minzsorbet

Pralinen
Hier sind die erwähnten Kochbücher von Björn Freitag:



Sonntag, 12. Mai 2013

Nach Björn Freitag: Duroc-Schweinerücken im Zimtduft mit Feigenconfit und karamellisiertem Spitzkohl

Dieses Rezept aus dem WDR-Kochbuch von Björn Freitag hat mich vor die größten Herausforderungen beim Einkaufen gestellt. Ich habe es von den Feigen abhängig gemacht, ob ich es überhaupt koche. Meiner Meinung nach war die Saison schon vorbei. Da ich in der Innenstadt etwas erledigen mußte, bin ich über den Viktualienmarkt gelaufen und bereits am ersten Stand hatten sie die schönsten Feigen. Damit war die Entscheidung dann gefallen.

Rosenkohl war einfach nicht mehr zu bekommen, dabei haben mich die karamellisierten Rosenkohlspieße im Originalrezept so sehr interessiert. Es half aber nichts und der Rosenkohl mußte mit Spitzkohl ersetzt werden. Auch das Wildschwein, das Björn Freitag vorgesehen hatte, wollte nicht in meinen Einkaufskorb springen und so wurde es ein Duroc-Schweinerücken.

Leider ist das Foto nicht schön, aber geschmeckt hat es sehr gut und geht zumindest als Interpretation des Gerichts von Herrn Freitag durch. Ich möchte mit diesem Beitrag auch Mut machen. Wenn man nicht genau das bekommt, was im Rezept aufgeführt ist, Zutaten anpassen oder ersetzen ist immer möglich.



Für 4 Personen

Feigenconfit:
4 Feigen
2 EL Zucker
150 ml Rotwein
3 TL gelbe Senfkörner


Duroc-Schweinerücken:
500 gr. Duroc-Schweinerücken
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Zimtstangen
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Thymian
100 ml Milch

Spitzkohl:
1 kleiner Spitzkohl ca. 300 gr.
Meersalz
1,5 EL Butter
1 EL Puderzucker
frisch geriebene Muskatnuß

Feigenconfit:
Die Feigen waschen, die Stiele abschneiden und die Früchte vierteln.  Einen TL der Senfkörner zum Pulver mahlen. Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren und mit dem Rotwein ablöschen. Die Senfkörner zugeben und den Rotwein etwas einkochen lassen. Mit dem Senfpulver binden und die Feigen kurz darin anschwenken.

Duroc-Schweinerücken:
Die Fettschicht diagonal einritzen. Den Schweinerücken mit Salz und Pfeffer würzen. Mit den Zimtstangen, den Kräutern und der Milch in einen Kunststoffbeutel geben und vakuumieren. Bei 60 Grad für 35 Minuten sous-vide-garen. Aus dem Beutel nehmen und abtrocknen. Die Fettschicht salzen und in der Pfanne aufknuspern. Das Fleisch im austretenden Fett rundum anbraten.

Spitzkohl:
Den Spitzkohl vierteln, den Strunk herausschneiden und in Streifen schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Spitzkohlstreifen darin anschwenken. Mit dem Puderzucker bestäuben und karamellisieren lassen, mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Sous-Vide mit "Bordmitteln":
Ich habe das Fleisch in einem Thermalisierer gegart. Auch mit normalem Haushalts-Equipment kann der Schweinerücken zubereitet werden. Den Beutel mit einer Verschlußklemme ziemlich knapp am Flüssigkeitsrand verschließen. Den verschlossenen Beutel in einen zweiten Vakuumierbeutel geben und einschweissen. So kann die Flüssigkeit nicht angezogen werden.

In einem großen Topf reichlich Wasser auf 60 Grad erhitzen und das Fleisch darin etwa 20 Minuten ziehen lassen. Mit einem Thermometer die Temperatur kontrollieren und die Hitze entsprechend regulieren. Empfehlenswert ist es auch, in den Topf einen umgedrehten Teller zu legen, damit die Hitze nicht direkt auf das Fleisch wirken kann.


Wer jetzt Lust auf die Küche von Björn Freitag bekommen hat, findet hier noch mehr Rezepte.




Samstag, 11. Mai 2013

Björn Freitag: Karamellisierte Entenfilets mit einer Royal von grünem Spargel

Entenbrust mal ganz anders, ohne Haut, in Streifen geschnitten und in Zucker karamellisiert - ohne Fett. Das war mir bisher völlig unbekannt und deshalb war ich sehr neugierig darauf dieses Rezept aus dem WDR-Kochbuch von Björn Freitag auszuprobieren.

Geschmeckt hat es toll, leider ist es nicht fotogen. Die zweite Portion, die es am nächsten Tag gab, habe ich anders geschnitten - diagonal, statt längs. Das gefällt mir besser. Außerdem habe ich nach dem Karamellisieren noch etwas Butter zugegeben. Auch das würde ich beim nächsten Mal wieder so machen. Bei den Tomaten macht es uns nichts aus, die Haut mitzuessen und deshalb habe ich für die zweite Portion die Tomaten nur etwas im Ofen erwärmt.


Für 2 Personen

Royal:
6 Stangen grüner Spargel
Meersalz
1/2 Vanilleschote
50 gr. Sahne
2 Eier
1 Eigelb
1 EL Creme fraiche
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebene Muskatnuß

Entenfilet:
1 Entenbrustfilet
2 Fleischtomaten
2 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
1/2 Bio-Zitrone
2 EL Zucker
etwas grobes Meersalz
etwas Olivenöl
1 EL Butter
1 TL Tasmanischer Pfeffer
3 Stängel Petersilie

Royal:
Den Backofen auf 100 Grad vorheizen.

Den grünen Spargel waschen, im unteren Drittel schälen, Stangen halbieren und in kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Den Spargel abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Die Spargelstangen in feine Scheiben schneiden und auf 2 kleine ofenfeste Schälchen (gut geeignet sind die kleinen WECK-Gläser) verteilen. Die Spitzen aufbewahren.

Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Sahne in einem kleinen Topf mit der ausgekratzten Vanilleschote leicht erwärmen (Achtung: sie darf nicht kochen). Die Vanilleschote herausnehmen. Die Eier und die Eigelbe mit der warmen Sahne in einer Schüssel verquirlen und die Creme fraiche unterrühren. Den Guss mit Vanillemark, Salz, Pfeffer und Muskatnuß würzen. Über die Spargelscheiben in die Gläschen gießen, sodass der Spargel bedeckt ist. Im Ofen auf der mittleren Schiene 20 bis 25 Minuten stocken lassen.

Die Schale der Vanilleschote waschen, trocknen lassen und mit Zucker sehr fein mahlen. Den Vanillezucker für Kuchen oder Desserts verwenden.

Entenfilet:
Die Haut von der Entenbrust entfernen. Sie läßt sich ganz einfach abziehen. An Stellen, wo es schwer geht und das Fleisch einreißen könnte, einfach mit dem Messer nachhelfen. Die Entenbrust sorgfältig parieren und dann das Fleisch diagonal in Streifen schneiden.

(Die Parüren einfrieren und wenn man genug davon hat für einen Fond verwenden. Die Entenbrust in kleine Würfel schneiden und in der Pfanne knusprig braten. Diese Haut-Croutons können für einen Salat als Topping verwendet werden. Das ausgelassene Entenfett aufheben und später Brot-Würfel darin anbraten. Auch diese Croutons sind sehr schön zu einem Salat oder als Topping für Polenta.)

Die Tomaten in schmale Spalten schneiden und mit etwas Olivenöl, Salz, Zucker und Pfeffer vermengen. In einen kleinen Topf geben und zur Royal in den Ofen stellen.

Die Blättchen und Nadeln von Thymian und Rosmarin abzupfen. Die Zitrone heiß waschen, trocken reiben und die Schale abreiben. Das Meersalz mit dem Tasmanischen Pfeffer in einem Mörser zerreiben. Die Petersilienblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden.

Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren und die Entenfilets mit Butter, Thymian, Rosmarin und Zitronenschale rundum bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten darin braten. Die Filets mit dem Tasmanischen Pfeffer bestreuen.

Die Spargelroyal auf Tellern anrichten und mit den aufbewahrten Spargelspitzen garnieren. Die Tomatenspalten aus dem Ofen nehmen und die Entenfiletstücke mit der gehackten Petersilie darauf anrichten.


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Freitag, 10. Mai 2013

Björn Freitag: Selleriecappuccino mit Erdnuss-Satéspießchen

Dieser Selleriecappuccino aus Björn Freitags WDR-Kochbuch kommt im meine kleine Sellerie-Lieblings-Rezepte-Sammlung. Ich mag Selleriegerichte, die schön nach Sellerie schmecken, sehr gerne und genau das trifft auf diese Suppe zu. Zusätzliche Pluspunkte: sie ist schnell und einfach gemacht und kann gut vorbereitet werden.


Für 4 Personen

Selleriecappuccino:
1 Knollensellerie ca. 500 gr.
1 Zwiebel
4 EL Butter
650 ml Geflügelbrühe (Gemüsebrühe geht genauso)
250 ml Sahne
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Saft von ½ Zitrone
Rosa Pfefferbeeren


Satéspießchen:
1 Hähnchenbrustfilet ca. 200 gr.
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
100 gr. Erdnüsse
2 EL Rapsöl

Selleriecappuccino:
Den Sellerie, schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel andünsten und etwas salzen. Dann den Sellerie ebenfalls darin andünsten und leicht salzen. Mit der Brühe auffüllen und köcheln lassen, bis der Sellerie weich ist.

Die Sahne dazugeben und die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Selleriesuppe mit dem Stabmixer pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Wer einen Standmixer oder Thermomix verwendet kann sich das passieren sparen.

Satéspießchen:
Das Hähnchenbrustfilet in 8 dünne Streifen schneiden. Die Hähnchenstreifen mit Salz und Pfeffer würzen und jeden Streifen ziehharmonika-artig auf einen Holzspieß stecken.

Die Erdnüsse im Blitzhacker fein mahlen und in einen tiefen Teller geben. Die Spieße rundum darin wälzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Spieße darin bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 3 bis 4 Minuten braten.

Die Suppe nochmals mit dem Stabmixer aufschäumen. Den Selleriecappuccino in Suppentassen oder -teller verteilen, mit Rosa Pfefferbeeren bestreuen und mit den Erdnuss-Satéspießen anrichten.


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Donnerstag, 9. Mai 2013

Björn Freitag: Geeiste Gurkensuppe mit angebratenen Matjes

Das ist ein tolles Sommergericht und blitzschnell gemacht. Diese kalten Gurkensuppen begeistern mich sowieso und den angebratenen Matjes mit Curry wollte ich unbedingt ausprobieren. Das fand ich eine tolle Idee aus Björn Freitags WDR-Kochbuch.

Wer den Klassiker Matjes Hausfrauenart liebt, wird von diesem Gericht begeistert sein. Es ist eleganter und leichter - uns hat es ausgezeichnet geschmeckt.




Für 2 Personen


Gurkensuppe:
1 große Salatgurken
200 gr. saure Sahne
3 EL guten Weißweinessig
1 EL Puderzucker
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
3-5 Stängel Basilikum

Matjes:
1 EL Speisestärke
1/2 EL Currypulver
2 Doppelfilets Matjes
2 EL Rapsöl
1/2 Kästchen Gartenkresse

Gurkensuppe:
Die Gurken schälen und längs vierteln. Ein Viertel halbieren und von diesem Stück das Kerngehäuse herausschneiden und die Gurke in kleine Würfel schneiden. Das restliche Kerngehäuse und die anderen Gurkenstücke grob würfeln. Die grobe Gurkenstücke mit der sauren Sahne, dem Essig, dem Puderzucker, Meersalz und Pfeffer in Küchenmixer fein pürieren (besonders fein wird es im Thermomix). Die Mischung und die kleinen Gurkenwürfel in den Kühlschrank stellen. Die Basilikumblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden.

Die Suppe schmeckt am besten, wenn sie einen halben Tag durchgezogen ist und eiskalt serviert wird.

Matjes:
Die Speisestärke mit dem Curry mischen und fein sieben. Die Doppelfilets teilen und auf der Hautseite in die Currymischung hineindrücken. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Matjesfilets darin auf der gewürzten Seite etwa eine Minute braten. Herausnehmen und mit etwas abgeschnittener Kresse bestreuen.

Anrichten:
Die Suppe aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal gut durchrühren. Dann in Gläser oder Suppentassen verteilen und mit dem Basilikum bestreuen. Die Matjes mit der Kresse zum Süppchen reichen.


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Mittwoch, 8. Mai 2013

Björn Freitag: Sylt-Tokio-Omelett mit Austern-Shot

In dieses Gericht aus dem neuen Kochbuch von Björn Freitag habe ich mich sofort verliebt, weil ich Aal und Austern liebe. In Hamburg habe ich einmal Rührei mit Aal gegessen und wusste deshalb, daß das eine geniale Kombi ist. Bei den Austern stören mich meistens die Splitter von der aufgebrochenen Schale, die beim Schlürfen nur schwer zu vermeiden sind. Deshalb war ich sehr neugierig auf den Shot.

Es hat genauso geschmeckt, wie ich mir vorgestellt habe und es läßt sich sehr schnell und unkompliziert zubereiten. Das ist ein ganz schnell gekochtes feines Mittagessen. Auch bei einem Brunch würde ich es gerne essen. Und es war eine sehr "komfortable" Auster.





für 2 Personen

Sylt-Tokio-Omelett:
100 gr. Räucheraal
1/2 Gurke
2 Stiele Dill
4 Eier
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 TL Rapsöl
50 gr. Crème fraiche
Wasabipaste

Austernshot:
2 Austern
guter Weißweinessig
1 kleine Schalotte

Den Aal häuten und die Filets von der Mittelgräte ablösen. Die Aalfilets in kleine Würfel schneiden. Die Gurke schälen und längs vierteln. Die Kerne längs wegschneiden und die Gurke in kleine Würfel schneiden. Die Spitzen vom Dill abzupfen und fein schneiden.

Zwei Eier mit einer Gabel in einem Schälchen mit Salz und Pfeffer würzen und verquirlen. Einen TL Rapsöl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen und die Eimasse hineingießen. Aal, Gurke und Dill direkt auf das Ei geben und diese bei starker Hitze stocken lassen. Wenn die Hitze groß genug ist, kann das Omelett schon nach rund 20 Sekunden an den Seiten eingeklappt werden und nach weiteren 20 Sekunden aus der Pfanne genommen werden. Das zweite Omelett genauso herstellen.

Die Crème fraiche und Wasabipaste miteinander verrühren und leicht salzen. Die Omeletts damit garnieren und servieren.




Austernshot:

4 Austern mit einer Brüste gründlich unter fließendem kaltem Wasser säubern, mit der gewölbten Seite nach unten auf ein Küchentuch legen und in die Hand nehmen. Mit der Spitze des Austernmessers in die kleine Öffnung des Gelenks stechen und das Gelenk durchtrennen. Das Messer entlang der oberen Schale führen, den Schließmuskel durchtrennen und die obere Schale entfernen. Das Austernwasser mit 2 EL Essig (z. B. Champagneressig) und 1 fein gewürfelten Schalotte mischen. Die Austern in kleine eiskalte Gläser (aus dem Tiefkühlfach) füllen und mit der Vinaigrette begießen.


Die Kerne der Gurke kann man grob hacken und mit der restlichen Creme fraiche vermischen. Etwas Knoblauch und/oder frische Kräuter dazu und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. So hat man noch schnell einen Brotaufstrich.

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Dienstag, 7. Mai 2013

Björn Freitag: Gebratener Rhabarber mit Jakobsmuscheln im Kokosschaum

Beim Durchblättern von Björn Freitags WDR-Kochbuch war ich sofort neugierig auf die Kombination von Jakobsmuschel, Rhabarber und Kokos. Glücklicherweise war gerade Rhaberber-Saison und so stand diesem wunderbaren Gericht nichts im Wege. Die Schalen von Rhabarber werfe ich ungern ungenutzt weg und habe sie deshalb für den Kokosschaum verwendet. Er bekommt so eine ganz zarte rosa Farbe, die auf dem Bild leider kaum zu sehen ist. Zusätzlich habe ich ihn mit etwas Thai-Fischsauce und Chili abgeschmeckt. Die gesamte Kombination ist ungewöhnlich, schmeckt aber sehr gut.

Das Gericht kocht sich sehr schnell und ist ideal für Gäste. Den Rhabarber und den Schaum könnte man auch einen Tag vorher zubereiten und nur noch leicht erwärmen. Nur die Jakobsmuscheln müssen dann frisch gebraten werden.




4 Personen als Vorspeise oder Zwischengericht

Rhabarber:
3 Stangen Rhabarber
2 EL Butter
40 gr. Puderzucker
Saft einer halben Zitrone

Kokosschaum:
1 EL Puderzucker
200 ml Kokosmilch
100 ml Fischfond
100 ml Ananassaft
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Thai-Fischsauce
gemahlener Chili

Jakobsmuscheln:
8 Jakobsmuscheln
1 EL Butterschmalz
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Rhabarber:
Die Rhabarberstangen schälen und in Würfel schneiden. (Die Schalen und Abschnitte aufheben.) Die Butter in einem Topf erhitzen und den Rhabarber darin 2 Minuten unter Rühren andünsten. Den Puderzucker darüberstreuen und karamellisieren. Mit dem Zitronensaft ablöschen. Den Rhabarber zugedeckt beiseite stellen.

Kokosschaum:
Den Puderzucker karamellisieren und mit dem Ananassaft ablöschen. Die Rhabarberschalen und -Abschnitte hineingeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Den Sud abgießen und die Schalen ausdrücken. Die Kokosmilch und den Fond zum Sud geben und aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, Thai-Fischsauce und Chili abschmecken und kurz mit dem Stabmixer aufschäumen. Dazu sollte die Flüssigkeit nicht zu heiß sein.

Jakobsmuscheln:
Die Jakobsmuscheln leicht salzen. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Muscheln darin bei starker Hitze auf jeder Seite 1 bis 2 Minuten anbraten. Mit Pfeffer würzen.

Anrichten:
Den Rhabarber auf Teller verteilen, die Jakobsmuscheln daraufsetzen und den Kokosschaum außen herumträufeln.


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Montag, 6. Mai 2013

Björn Freitag: Warmes Törtchen von zweierlei Käse

Im WDR-Kochbuch von Björn Freitag gab es dieses Rezept und im Moment mache ich gerne kleine Gerichte mit warmen Käse. Herr bushcook war auch schon voller Vorfreude, weil er Blauschimmelkäse liebt.

Björn Freitag empfiehlt das Käsetörtchen auf einem Porzellanlöffel oder auf Backpapier in den Ofen zu geben. Ich habe mich für den Löffel entschieden und die mit Abstand größten Porzellanlöffel genommen, die ich habe. Trotzdem ging da nur ein ganz winziges Törtchen hinein und das ist vermutlich auch der Grund, weshalb mir der Blauschimmelkäse so zerlaufen ist. Trotzdem hat es noch sehr hübsch ausgesehen. Das Ausstechen ist etwas pfriemelig und vermutlich ist es einfacher den Käse zu schneiden. Im folgenden Rezept beschreibe ich die Zubereitung von 4 kleinen Törtchen, die aber deutlich größer sind, als auf dem Foto und deshalb auf einem kleinen Teller serviert werden sollen.

Im Original wird Birnen- oder Feigensenf verwendet. Den hatte ich nicht und ich mag ihn auch nicht besonders. Da mein Keller voller selbstgemachter Chutneys ist, habe ich alternativ eines davon genommen.


Für 4 Törtchen


1 feste Birnen
50 ml Rotwein
1 EL Zucker
1 Gewürznelke
1 Sternanis
ca. 100 gr. Blauschimmelkäse z. B. Fourme d’ambert (man sollte 4 gleichgroße Scheiben, wie der Ziegenfrischkäse ausstechen können)
4 Ziegenfrischkäse-Taler von Picandou
1 EL selbstgemachtes Chutney, Birnen- oder Feigensenf
2 Stängel Kerbel

Die Birnen schälen und halbieren, die Kerngehäuse entfernen. Mit einem Kugelausstecher kleine Kugeln ausstechen und in eine Schüssel geben. Das übrige Fruchtfleisch kann püriert und mit etwas von dem Sud zum Dekorieren der Teller verwendet werden.

Den Wein, mit dem Zucker, der Gewürznelke und dem Sternanis in einem kleinen Topf kurz aufkochen. Die Birnenkugeln mit dem gewürzten Wein übergießen und 3 Stunden ziehen lassen.

Den Backofen auf 120 Grad vorheizen. Die Ziegenfrischkäse-Taler quer halbieren, damit aus jedem 2 Scheiben entstehen. Den Blauschimmelkäse in der gleichen Größe ausstechen und ebenfalls halbieren. Blauschimmelkäse-Taler und Frischkäse-Taler sollten gleich groß sein.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Blauschimmel-Taler auflegen, die Frischkäse-Taler darauf legen und mit etwas von dem Chutney bestreichen. Den Käse 3 bis 5 Minuten im Ofen erwärmen. Die Törtchen aus dem Ofen nehmen, kurz ausdampfen lassen und für weitere 5 Minuten in den Ofen geben. Danach diesen Vorgang noch einmal wiederholen.

Die Törtchen mit Hilfe einer Palette auf Teller geben und mit je einem abgezupften Kerbelblättchen belegen. Mit den Birnenkugeln und ggf. mit der Birnen-Rotwein-Soße dekorieren.




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Sonntag, 5. Mai 2013

Rezension - Björn Freitag: Mein WDR-Kochbuch

Auch nach 2.000 Exemplaren ist meine Liebe zu Kochbüchern ungebrochen. So habe ich mich sehr gefreut, als das Angebot des Zabert Sandmann Verlags kam, das neue Kochbuch von Björn Freitag zu rezensieren.



"Mein WDR-Kochbuch" heißt das Neue von Björn Freitag, der in unterschiedlichen Formaten im Fernsehen zu sehen ist. Bei Kabel 1 zeigt er im "Fast-Food-Duell", daß es doch besser ist selbst zu kochen, anstatt einen Lieferservice zu bemühen. Am häufigsten ist er im WDR zu sehen, wo er u. a. als "Der Vorkoster" Lebensmitteln kritisch auf den Prüfstand stellt. Er geht den Produkten auf den Grund und besucht die Produzenten unterschiedlichster Produkte.

In seinem Restaurant "Goldener Anker" in Dorsten serviert er seinen Gästen eine saisonale Küche mit regionalen Zutaten. Dafür wird er seit über 10 Jahren mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Die Beachtung der Jahreszeiten ist auch die Grundidee des Kochbuchs. Auf den ersten Blick muß man sich erst einmal an die Struktur der Kapitel gewöhnen. Beim näheren Befassen wird das Konzept klar. Es gibt keine Einteilung in Vorspeise, Hauptgang, Dessert, etc. sondern in Produkte, die zur gleichen Zeit Saison haben. Ergänzt wird dies noch durch Produktgruppen, die immer erhältlich sind.

So finden wir Rezepte für:
- Spargel, Spinat und Stielmus
- Erbsen, Bohnen und Linsen
- Tomate, Gurke und Kohlrabi
- Huhn, Schwein und Rind
- Möhre, Pastinake und Sellerie
- Apfel, Birne und Quitte
- Kartoffel, Kürbis und Rote Bete
- Weißkohl, Rotkohl und Grünkohl
- Käse, Eier und Milch
- Rhabarber, Erdbeere und Heidelbeere
Ergänzt werden die Rezeptkapitel noch mit einer Übersicht der Fernsehsendungen von Herrn Freitag und einem alphabetischen Register.

So gehe ich im Alltag auch vor. Ich schaue, was es gerade auf dem Markt gibt und wähle danach die Gerichte aus. Künftig habe ich gleich eine gute Anlaufstelle, um saisonal zu kochen. So ein Buch könnte ich mir zusätzlich auch gut als App vorstellen, damit man sich unterwegs gleich den richtigen Einkaufszettel erstellen kann. Vielleicht kommt das noch ergänzend.

In jedem Kapitel werden die einzelnen Lebensmittel vorgestellt und die Tips von Björn Freitag zu Einkauf, Lagerung und Behandlung in der Küche werden durch Ernährungstips von Anja Tanas ergänzt. Die anschließenden Rezepte von Björn Freitag sind bodenständig, aber mit dem gewissen Etwas versehen. Auch bodenständige rheinisch-westfälische Klassiker werden modern interpretiert. Insgesamt finden sich über 130 Rezepte zu 30 Zutaten in dem großformatigen Buch. Nicht jedes Rezept hat ein Bild, mich hat das nicht gestört, da die Rezepte gut beschrieben sind und leicht nachvollzogen werden können.

So sehr ich Kochbücher mit saisonaler Küche schätze, so schwer sind sie zu rezensieren. Meist habe ich sie in der "falschen Saison" in der Hand. Diesmal hatte ich mir über Ostern vorgenommen etwas aus dem Buch nachzukochen. Es war irgenwie so eine blöde "Zwischensaison" und der Schnee machte es nicht einfacher. Trotzdem habe ich vieles entdeckt was mich gereizt hat und machbar war. In einem Fall mußte ich einiges ersetzen, aber das macht ja den Reiz beim Kochen aus.

Die Links zu den Rezepten sind in den nächsten Tagen aktiv, sobald die Beiträge veröffentlicht sind. Bitte hier noch ein bißchen Geduld.


Warmes Törtchen von zweierlei Käse

 Gebratener Rhabarber mit Jakobsmuscheln im Kokosschaum
 Sylt-Tokio-Omelett mit Austern-Shot
 Geeiste Gurkensuppe mit angebratenen Matjes








Selleriecappuccino mit Erdnuss-Satéspießchen

Karamellisierte Entenfilets mit einer Royal von grünem Spargel








Duroc-Schweinerücken im Zimtduft mit Feigenconfit und karamellisiertem Spitzkohl







Wer jetzt Lust auf die Küche von Björn Freitag bekommen hat, findet hier noch mehr Rezepte.