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Montag, 7. September 2026

Gurken-Sellerie-Salat mit Kapern und Salzzitrone

Der Star auf diesem Teller ist der Salat und der schmeckt alleine oder passt zu vielen Begleitern. Bei uns gab es dazu Lachs. Jeder andere Fisch schmeckt ebenfalls dazu, oder Geflügel oder Schwein oder Käse wie Mozzarella oder Hallumi.

Das schönste an diesem Salat ist aber, dass er schnell gemacht ist und Schätze aus dem Vorrat zum Einsatz kommen. Ich mache sehr gerne ein, aber manchmal gelingt es mir nicht, die Sachen dann auch auf den Tisch zu bringen. Hier war jetzt die schöne Gelegenheit, dass die Salzzitrone und die gepickelten Zwiebeln das Glas verlassen konnten. 

Die Gurke war aus dem Garten, wie auch die Minze und der Verveine. Für noch mehr Gurken-Rezepte gibt es die Rezeptsammlung #gurkengrün - Link zur Sammlung.


Für 2 Personen

Salat:
2 kleine Landgurken
2 Stiele Staudensellerie
Zucker
Salz
1/4 Salzzitrone - nach diesem Rezept
1 EL Kapern
1/2 Zitrone
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
1 Stiel Minze
1 Stiel Verveine
gepickelte Zwiebeln - nach diesem Rezept

Die Gurken teilweise schälen und längs vierteln. Das Kerngehäuse entfernen und die Gurke in Scheiben schneiden. Den Staudensellerie schälen und in Scheiben schneiden. Beides in eine Schüssel geben und mit Salz und Zucker marinieren.

Die Salzzitrone fein würfeln und mit den Kapern vermengen. Die Schale der Zitrone fein abreiben und zur Salzzitrone geben.

Den Gurken-Sellerie-Salat mit Pfeffer würzen. Den Saft der Zitrone auspressen und mit dem Olivenöl verrühren. Damit den Salat anmachen. Danach die Salzzitrone und die Kapern unterrühren.

Minze und Verveine von den Stielen zupfen. Größere Blätter evtl. halbieren.

Den Salat auf Tellern verteilen und mit den Zwiebeln und Kräuterblättchen garnieren.


Lachs:
200 - 300 gr. Lachs - es eignen sich Filet, Loin, aber auch Lachsbauch
Olivenöl
Maldon Sea Salt

Den Backofen auf 80 Grad vorheizen. 

Den Lachs portionieren und beidseitig mit etwas Olivenöl einstreichen. Die Stücke auf den Gitter legen und für 10 Minuten bei 80 Grad im Ofen garen.

Herausnehmen und die Lachsstücke auf den Salat setzen. Mit dem Salz bestreuen und sofort servieren.




Sonntag, 2. August 2026

Hühnerflügel mit Linsen-Limetten-Chili-Salat

In meinem Vorrat gibt es immer Linsen und die essen wir wirklich gerne. Und weil es verschiedene Sorten von Linsen gibt, brauche ich zwischendurch Ideen die Linsen auch wieder aufzubrauchen.

Bei der Suche in meinem Rezeptarchiv habe ich diesen nordafrikanischen Salat entdeckt und gleich ausprobiert. Nach meiner Erfahrung tut es jedem Linsensalat gut, wenn man ihn anmacht, so lange die Linsen noch warm sind. Und der Salat bekommt ein intensiveres Aroma, wenn man ihn einen Tag durchziehen lässt. Das ist eigentlich ideal, weil man den Salat somit komplett vorbereiten kann.

Damit aus dem Linsensalat ein komplettes Gericht wird, gab es einfach schnell gebratene Hühnerflügel dazu. Ich kaufe sehr gerne Hühnerkeulen oder Hühnerflügel, weil viele Menschen leider nur Hühnerbrust essen und diese Teile dann übrig sind. Dabei haben die Hühnerkeulen das bessere Fleisch und so knusprige Hühnerflügel schmecken auch sehr gut.



für 2 Personen

150 gr. Belugalinsen
1 1/2 Limetten
1 große grüne Chilischote
Salz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

4 Chicken-Wings
Salz
Butter
Olivenöl

Die Linsen in Wasser, bei mittlerer Hitze, in ca. 20 Minuten bissfest garen. In einem Sieb abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit die Chili längs vierteln, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Limette filetieren und die Filets dritteln. 

Den Saft der halben Limette auspressen und mit Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl zu einer Vinaigrette rühren. Die noch warmen Linsen damit anmachen.

Die Hühnerflügel am Gelenk trennen. Etwas Butter und Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Hühnerflügel darin rundum goldbraun braten. 

Limettenstücke und Chilistreifen zu den Linsen geben. Alles gut vermengen und nochmals abschmecken. (Man kann den Salat bereits einen Tag vorher komplett zubereiten. Das Durchziehen intensiviert den Geschmack. Dann, kurz vor dem Servieren nochmals abschmecken.)

Den Linsensalat mit den Hühnerflügeln auf Teller geben und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch




Mittwoch, 29. Juli 2026

Lamm-Straccetti mit Rucola und Tomaten

Schnelle Küche sollte es geben und ich habe mich entschieden zwei Lammrücken zu kaufen. Wir essen gerne Lamm und es lässt sich mit wenig Aufwand braten. Mittlerweile essen wir wenig Fleisch und meistens teilen wir uns eine Portion.

In meinem Rezeptarchiv wurde ich schnell fündig, allerdings entdeckte ich drei Rezepte, die mich interessiert haben. Also mussten aus den beiden Lammrücken drei Gerichte für zwei Personen werden. Das war gar kein Problem. Für dieses habe ich nur einen halben verwendet.

Es geht blitzschnell und lässt sich auch gut vorbereiten, also ideal an heißen Tagen. Geschmeckt hat es uns auch sehr gut. Die beiden anderen Rezepte sind schon online.

Was wurde noch aus den Lammrücken?
Lammsteaks mit Kohlrabi-Joghurt und Koriander-Karamell
Lammrücken mit Aprikosen und Salbei

Weitere Rezepte mit Tomaten habe ich in meiner Rezeptsammlung #tomatenliebe veröffentlicht - Link.


für 2 Personen

Lamm-Straccetti:
1/2 Lammrücken
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Knoblauchzehe
1 EL Kapern
1/2 Zitrone
Olivenöl

Den Lammrücken in sehr dünne Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und in feine scheiben schneiden. Die Schale der Zitrone fein abreiben (der Saft wird für das Dressing verwendet).

Die Lammrückenscheiben von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Kapern darin anschwitzen, bis der Knoblauch karamellisiert ist. Jetzt den Lammrücken von beiden Seiten darin kurz anbraten. Zum Schluss den Zitronenabrieb dazugeben und alles gut durchschwenken. (Das Braten macht man erst, wenn alles andere fertig ist)


Salat:
1/2 Zitrone
2 EL Balsamico
1/2 EL Honig
3 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 kleiner Bund Rucola
10 Cocktailtomaten, gerne verschiedene
etwas Parmesan

Den Saft der Zitrone auspressen. Aus Zitronensaft, Balsamico, Honig und Olivenöl eine cremige Vinaigrette rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Rucola waschen, trocken schleudern und schlechte Stellen entfernen.

Die Tomaten waschen und vierteln.

Den Parmesan mit einem Sparschäler abhobeln.


Anrichten:
Den Rucola und die Tomaten auf den Tellern verteilen. Dressing und Parmesan bereitstellen.
Das Fleisch braten. Das Dresssing über den Salat geben. Fleisch, Kapern und Knoblauch auf dem Salat verteilen und mit Parmesan bestreuen. Sofort servieren.



Eine Inspiration aus:





















Mittwoch, 3. Juni 2026

#zitrusliebe: Zitronensalat - Insalata di Cedri

Für manche Rezepte brauche ich wirklich sehr lang. Diesen Salat habe ich letztes Jahr, kurz vor dem Ende der Zitrussaison, ausprobiert. Allerdings mit Zitronen und einer anderen Radicchio-Art. Er hat nicht schön ausgesehen und genauso geschmeckt. Am liebsten wollte ich ihn gleich nochmal versuchen, allerdings habe ich keine Cedri mehr bekommen. Also machte ich mir Notizen, wie ich es anders machen könnte und übte mich in Geduld.

Für meine neue Rezeptsammlung #zitrusliebe wollte ich ihn unbedingt nochmal ausprobieren und dank meiner Notizen vom letzten Jahr war er auch ruck-zuck zubereitet. Die lange Wartezeit hat sich gelohnt. Der Salat hat gut ausgesehen und sehr gut geschmeckt. Er ist erfrischend und lässt sich sehr schnell machen, also ideal für ein gesundes Mittagessen.

Weitere Lieblingsrezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in meiner Sammlung #zitrusliebe - direkter Link.

Rezeptsammlungen zu anderem saisonalen Obst und Gemüse gibt es auf dem gleichnamigen Reiter - direkter Link.
 


für 2 Pesonen

1/2 Cedri-Zitrone
1/2 Bund grüne Minze (keine Pfefferminze!)
3 EL Olivenöl
Salz
Zucker
1 TL Chiliflocken
1 Radicchio

Die Cedri heiß abwaschen und gut abtrocknen. Dann längs halbieren und sehr fein hobeln. Immer wieder auf Kerne kontrollieren und diese entfernen. Sehr harte Stellen von den Häutchen zwischen dem Fruchtfleisch immer wieder mit dem Messer wegschneiden.

Das Fruchtfleisch mit 2 EL Olivenöl, etwas Salz, einer Prise Zucker und den Chiliflocken vermengen. Abgedeckt ca. 30 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Minzeblätter abzupfen, große Blätter längs halbieren, dann in sehr feine Streifen schneiden. Etwas für die Deko aufheben.

Den Radicchio waschen und gut trocken tupfen. Den Strunk diagonal einschneiden und entfernen. Vorsichtig die Blätter auseinanderziehen und einzeln auslösen. Die schönsten Blätter auf Teller legen. Die restlichen Blätter kann man für einen Salat oder ein Risotto verwenden.

Die Minze in den Salat mischen und mit Salz, Zucker, Chiliflocken und Olivenöl abschmecken. Die Radicchioblätter mit dem Zitronensalat füllen und auf Tellern anrichten. Mit etwas Minze dekorieren und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch



Donnerstag, 7. Mai 2026

Blaukrautsalat mit Entenkeule

Im aktuellen Kochbuch "Essen für Leib & Seele" von Hans Jörg Bachmeier geht es um Wohlfühlgerichte und genau das trifft auf diesen Blaukrautsalat mit Entenkeule zu. Man könnte auch Sonntagsessen dazu sagen. Das lässt sich wunderbar auf den Tisch bringen, wenn man sich verwöhnen oder Gäste einladen möchte.

Der Blaukrautsalat ist frischer und aromatischer, als ein Blaukrautgemüse und lässt sich auch schon am Vortag zubereiten. Man serviert ihn mit Zimmertemperatur. Auch die Entenkeulen kann man vorbereiten. Dann brät man sie die ersten 30 Minuten und bereitet die Marinade vor. Am nächsten Tag nimmt man sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur haben und vollendet sie im Ofen.

Dieses Gericht ist auch der perfekte Hauptgang für ein Menü. Für meine Rezension habe ich auch eine Vorspeise mit Fisch und ein Dessert gekocht. (Link zur Rezension und den beiden anderen Rezepten)



für 2 Personen


Blaukrautsalat:
200 gr. Blaukraut
1/2 Orange
2 EL Rotweinessig
2 EL Olivenöl
2 EL Rotwein
Salz
Zucker

Das Blaukraut in sehr feine Streifen schneiden und mit etwas Salz und einer Prise Zucker in einem Topf marinieren.

Die Schale der Orange abreiben und für die Entenkeulen aufheben. Den Saft der Orange auspressen und mit Rotweinessig, Olivenöl und Rotwein verrühren. Die Flüssigkeit zum Blaukraut geben und gut mischen, etwas ziehen lassen.

Das Blaukraut mit geschlossenem Topfdeckel, bei mittlerer Temperatur, für ca. 10 Minuten erwärmen. Zwischendurch umrühren. Das Blaukraut sollte noch bissfest sein. (Dies kann erledigt werden, wenn die Entenkeulen im Ofen sind.)


Entenkeulen:
2 kleine Entenkeulen (weibliche!)
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
etwas Butter
1 Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian
1 EL Olivenöl
Cayennepfeffer
Abrieb einer halben Orange

Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Entenkeulen auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit etwas Butter auf der Hautseite anbraten. Herausheben und auf das Blech legen, für 30 bis 45 Minuten in den Ofen geben. Die Zeit richtet sich nach der Größe der Entenkeulen

Die Kräuterblätter von den Stielen zupfen, fein hacken und zur Orangenschale geben. Mit dem Olivenöl verrühren und etwas Salz und Cayennepfeffer würzen. Die Entenkeulen mit der Marinade bestreichen und nochmals für 15 Minuten in den Ofen geben. 

Die Entenkeulen sind fertig, wenn die Haut kross ist und sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt.

(Männliche Entenkeulen sind deutlich größer und brauchen mehr Garzeit.)


Anrichten:
kleine Zweige von Thymian und Rosmarin
restliche Marinade

Das Blaukraut abschmecken und auf die Teller geben. Die Entenkeulen darauf anrichten und der restlichen Marinade beträufeln. Mit den Kräuterzweigen garnieren. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:




















Sonntag, 29. März 2026

#zitrusliebe - Tussi-Teller Winter-Edition

Seit Eline vom wunderbaren Blog Küchentanz (den sie leider geschlossen hat) zum ersten Mal Mozzarella mit Tomate als Tussi-Teller bezeichnet hat, verwenden wir diesen Begriff nur noch dafür. Es ist ein sehr einfaches Gericht, aber es schmeckt sehr gut. Weshalb man es im Restaurant bestellt, wo man es doch in wenigen Minuten daheim machen kann, hat sich mir nie erschlossen.

Vor kurzem hatte ich ein paar Stangen Staudensellerie und einige Kumquats übrig, die weg mussten. Irgendwie drängte sich mir ein Salat-Topping für Mozzarella auf. Und das hat so gut geschmeckt, dass ich mir unbedingt einen "Merker" im Blog machen muss. Also, wer auch Spaß daran hat, es geht blitzschnell und schmeckt schön frisch.

Weitere Rezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in meiner Rezeptsammlung #zitrusliebe.


für 2 Personen

2 kleine Mozzarella
6 Kumquat
2 - 3 Stiele Staudensellerie
5 Cocktailtomaten
Weißweinessig
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 - 3 Zweige Koriander, gerne auch die Wurzel verwenden

Den Mozzarella abtropfen lassen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben fächerartig auf Teller platzieren.

Die Kumquat längs halbieren, die Kerne entfernen und dann in feine Scheiben schneiden.

Den Staudensellerie schälen und damit die Fäden entfernen. Dann diagonal in Streifen schneiden. Die breite Stelle unten vorher längs halbieren, damit die Stücke etwa gleichgroß sind.

Die Tomaten halbieren, den Strunk entfernen und dann fein würfeln.

Alles in einer Schüssel vermischen. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und den Salat damit marinieren. Kurz ziehen lassen.

Die Korianderblätter von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden. Wenn der Koriander Wurzeln hat, diese schälen und fein würfeln. Die Korianderwürfel und die Hälfte der Korianderblätter mit dem Salat vermischen.

Den Salat auf den Mozzarellascheiben verteilen und mit dem restlichen Koriander bestreuen. Sofort servieren.









Montag, 9. März 2026

Türkei vegetarisch: Karotten-Quitten-Salat

Sobald ich ein neues Rezept mit Quitte entdecke, reizt es mich, es auszuprobieren. Unser Quittenbaum war heuer sehr fleißig und hat mehr produziert, als ich verarbeiten konnte. So hatte ich noch ein paar Rest-Quitten kühl gelagert und übrig. Da war eine sehr kleine dabei, die perfekt gepasst hat.

Die Idee aus dem neuen Kochbuch "Türkei vegetarisch", die Quitte mit Karotten zu kombinieren, ist sehr gut. Sie bringt eine schöne Frische in den Salat. Für die schöne Optik sorgen die drei Karotten in unterschiedlicher Farbe. Wenn man sie nicht bekommt, schmeckt er mit den normalen Karotten auch sehr gut. Beim nächsten Mal würde ich ihn mit einem gebratenen Halloumi kombinieren.

Wer den Salat vorbereiten möchte, sollte die Petersilie erst kurz vor dem Servieren untermischen.

Diesen Salat habe ich gerne in meine Rezeptsammlung #quittengold aufgenommen. (Link zur Sammlung)

Mehr Information zum neuen Kochbuch von Orhan und Orkide Tancgil gibt es in meiner Rezension.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 - 6 Personen als Teil einer Meze-Auswahl

3 bunte Karotten ca. 400 gr.
1/2 Quitte ca. 250 gr.
4 Stiele Petersilie
Zitronensaft

Dressing:
3 - 4 EL Zitronensaft
5 - 6 EL Olivenöl
1 TL Honig
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Anrichten:
einige geröstete Walnusskerne
einige Petersilienblätter
1 Handvoll Granatapfelkerne

Die Karotten schälen und raspeln. Die Blätter der Petersilie in feine Streifen schneiden. Beides vermischen.

Alle Zutaten für das Dressing verrühren und den Salat damit marinieren.

Die Quitte schälen, entkernen und ebenso raspeln. Die Quitten werden erst zum Schluss in den marinieren Salat gegeben, damit der Zitronensaft das Verfärben verhindert.

Die Walnusskerne in einer trockenen Pfanne rösten und grob hacken. Die Granatapfelkerne ausbrechen. Die Petersilienblätter in Streifen schneiden. Den Salat mit Walnüssen, Petersilie und Granatapfelkernen garnieren.




In Kombination mit Kohlrabi-Cacik und Kichererbsensalat mit Zitronen-Joghurt-Dressing als Meze-Auswahl.


Eine Inspiration aus:















Link zum Buch







Sonntag, 1. März 2026

Türkei vegetarisch: Kichererbsensalat mit Zitronen-Joghurt-Dressing

Dieser Salat sprang mir sofort ins Auge, auf der Suche nach Rezepten, die ich für meine Rezension von dem neuen Buch "Türkei vegetarisch" ausprobieren wollte. Seit dem Hummus-Boom kommt die Kichererbse fast nur noch püriert auf den Tisch. Dabei macht sie sich, in Kombination mit Tomaten, Gurke und Staudensellerie, sehr gut als Salat. Dazu ein frisches Dressing aus Zitronensaft und Joghurt. Der Salat ist schnell gemacht und lässt sich sehr gut vorbereiten. Ein ideales Gericht für heiße Tage im Sommer, da er erfrischend ist und man den Ofen nicht einschalten muss, wenn man vorgegarte Kichererbsen verwendet.

Mehr Information zum neuen Kochbuch von Orhan und Orkide Tancgil gibt es in meiner Rezension.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 - 6 Personen als Teil einer Meze-Auswahl

100 gr. Cocktailtomaten - 1 Strang
1 Minigurke
2 Stangen Staudensellerie
1 kleine rote Zwiebel
3 Stängel Minze
2 Stängel Petersilie
200 gr. gegarte Kichererbsen

Dressing:
30 gr. Sahnejoghurt
1/2 Zitrone
1 TL Sumach
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Anrichten:
Prise Sumach
ein paar Minzeblätter

Die Cocktailtomaten vierteln, die Gurke ungeschält in kleine Würfel schneiden, beim Staudensellerie die Fäden ziehen und dann in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und der Länge nach in feine Streifen schneiden. Blätter von Petersilie und Minze in feine Streifen schneiden. Alles mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben und gut vermengen.

Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Beides mit dem Joghurt verrühren und mit Salz, Sumach und Pfeffer abschmecken.

Das Dressing über den Salat geben und vermengen. Mit Sumach und Minzblättern garnieren.



In Kombination mit Kohlrabi-Cacik und Karotten-Quitten-Salat als Meze-Auswahl.


Eine Inspiration aus:















Link zum Buch







Mittwoch, 18. Februar 2026

Lauwarme Oktopus-Ceviche (Tako Ceviche)

Schon öfter habe ich in der Fischtheke vorgegarte Oktopusarme gesehen. Einmal habe ich sie gekauft, da ich es praktisch finde, wenn man Lust darauf hat. Sie haben mir leider nicht geschmeckt. Dann habe ich dieses Rezept von The Duc Ngo aus seinem Kochbuch entdeckt. Da werden sie gebraten und dann zu einer Art Salat verwendet, auch wenn er es Ceviche nennt.

Ich war neugierig und der Arbeitsaufwand ist wirklich sehr gering. Also habe ich es ausprobiert und so haben mir die vorgegarten Oktopusarme sehr gut gefallen. Mit dieser Methode kann ich mir noch viele andere Kombinationen vorstellen. Manchmal ist es so einfach, ein gutes Grundprodukt aufzuwerten.

Meine Rezension zum Kochbuch ist hier zu finden.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

Ceviche:
3 vorgekochte Oktopusarme
Olivenöl
1 kleine rote Zwiebel
1 roter Peperoncino
1/2 Bund Koriander
1 Strang Kirschtomaten
1 Avocado
Salzflocken

Dressing:
60 ml Reisessig
15 ml Sesamöl
15 ml Sojasauce
20 gr. Zucker

Die Zwiebel schälen, vierteln und längs in sehr feine Streifen schneiden. Den Peperoncino schräg in feine Scheiben schneiden, die Kerne entfernen. Den Koriander, mit einem Teil der Stiele, in feine Streifen schneiden. Die Kirschtomaten vierteln. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und mit einem Löffel aus der Schale heben. Dann würfeln. Alles in einer Schüssel vermengen. Etwas Koriander für die Deko zur Seite legen.

Alle Zutaten für das Dressing mit einem Schneebesen verrühren. Den Salat mit etwas Dressing marinieren.

Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Oktopusarme darin knusprig braten.

Den Salat auf Tellern anrichten. Den Oktopus in Stücke schneiden und darauf anrichten. Mit dem restlichen Dressing beträufeln und dem zurückbehaltenen Koriander und Salzflocken bestreuen. 



Eine Inspiration aus:

Link zum Buch






Samstag, 10. Januar 2026

#fenchelfreude: Marinierter Fenchel mit Burrata und Fenchelsalami

Unter unseren Freunden gibt es einige, die sich als "Fenchelhasser" bezeichnen. Die konnte ich immer vom Gegenteil überzeugen, mit diesem Gericht. Das habe ich bereits 2011, mit dem Hinweis auf das ultimative Rezept für Fenchelhasser, veröffentlicht. An diese Geschichte musste ich denken, als nun dieses gekocht hat, da ich es fast als Variante davon empfinde. Es schmeckte uns genauso gut und hat den Vorteil, dass die Zubereitung weniger aufwändig ist.

Empfehlen kann ich auch diesen eingelegten Fenchel, den man gut vorbereiten kann.

Weitere schöne Fenchelrezept sind in meiner Rezeptsammlung #fenchelfreude zu finden.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

2 große Fenchelknollen
Salz
1 große Schalotte
1/2 TL Korianderkörner
1 TL Honig
2 EL Sherry
2 EL weißen Balsamico
Pfeffer

Anrichten:
Burrata
Fenchelsalami
Fenchelgrün

Die harten Teile und den Stunk des Fenchels entfernen und die Knollen längs achteln. Das Fenchelgrün zerkleinern und extra aufbewahren.

Die Schalotte schälen und fein würfeln. Die Korianderkörner mit dem flachen Teil des Messers zerdrücken und zu den Schalottenwürfeln geben. Honig, Sherry und Balsamico einrühren und die Marinade mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Fenchelstücke in kochendem Salzwasser ca. 5 bis 10 Minuten garen. Der Fenchel sollte leicht bissfest sein. Dann in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen.

Den Fenchel in eine Schüssel geben und mit der Marinade begießen. Fenchel und Marinade mit den Händen gut vermischen. Dann alles in eine flache Schale geben und diese abdecken. Den Fenchel über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag den Fenchel rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur annehmen kann. Mit Mozzarella, Fenchelsalami und dem Fenchelgrün servieren. 


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch



Donnerstag, 18. Dezember 2025

Thailändischer Weißwurstsalat

Es ist mir ein Rätsel, wie dieses Rezept zu mir gekommen ist. Ich würde wirklich gerne die Quelle angeben, aber ich habe es in meinem Download-Ordner entdeckt und ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wie es da hingekommen ist. Es handelt sich um ein Foto eines handgeschriebenen Rezepts. Dazu habe ich noch ein zweites Foto vom fertigen Gericht. 

Anfangs dachte ich noch, das geht sowieso nicht, weil für eine echte Münchnerin ist es natürlich ein Frevel, eine Weißwurst anders, als traditonell auf den Tisch zu bringen. Dann ist mir eingefallen, dass ich schon einmal eine Weißwurst, eher ungewöhnlich, als weihnachtliche Suppe vorgestellt habe. Um so länger ich darüber nachgedacht habe, um so neugieriger war ich auf diesen Weißwurst-Salat in einer thailändischen Variante.

Ich habe etwas recherchiert und herausgefunden, dass es in der Thai-Küche einen Wurstalat namens Yam Mhu Yor gibt, für den man eine spezielle thailändische Wurst braucht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Thai versucht haben diese Wurst zu ersetzten, in einer Zeit, als es in Deutschland kaum asiatische Zutaten zu kaufen gab. Also, warum nicht?

Schließlich war es in meiner Familie immer schon Tradition, am Heiligen Abend Weißwürste zu servieren. Es sollte etwas geben, das unkompliziert ist und schnell geht. Diesmal halt in einer ganz anderen, asiatischen Variante und damit fülle ich sehr gerne ein Türchen bei Zorras kulinarischem Adventskalender. Das ist mir mittlerweile eine liebe Tradition geworden. Schaut unbedingt bei ihr vorbei, da sie auch viele schöne Dinge mitgebracht hat, die sie verlost.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, das Experiment gewagt zu haben. Der Wurstsalat geht schnell und schmeckt ausgezeichnet. Den gibt es heuer bei uns am Heiligen Abend. Ich kann mir dazu auch sehr gut eine kleine Portion Reis vorstellen. Brot würde ich dazu nicht servieren. Als Getränk passt sehr gut ein Bier oder ein feinherber Riesling.



für 2 Personen - die Menge kann unkompliziert vervielfältigt werden

4 kleine Weißwürste
6 Cocktailtomaten
1/2 Gurke oder eine kleine Landgurke
1 Lauchzwiebel
1 kleine Schalotte
1 kleiner Bund Koriander
1 Thai-Chili
1 Limette
2 EL Fischsauce
1 EL brauner Zucker
Prise Salz

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Hitze sehr reduzieren, dass das Wasser nur noch leicht köchelt und die Weißwürste hineingeben. Ohne Deckel für rund 8 Minuten erhitzen. Dann herausheben, die Haut abziehen und längs halbieren. Die Weißwursthälften in Scheiben schneiden.

Die Cocktailtomaten halbieren und die Hälften nochmals vierteln. Die Gurke schälen, längs vierteln und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Die Gurkenstücke sollten ungefähr die Größe der Tomatenstücke haben. Die Lauchzwiebel längs halbieren und in Streifen schneiden. Die Schalotte schälen, vierteln und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Korianderblätter von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden. Etwas für die Deko zurückbehalten.

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen.

Die Thai-Chili längs halbieren, die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch fein hacken. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Alles zusammen mit Fischsauce, braunem Zucker und Salz zu einer Vinaigrette rühren.

Der Salat und das Dressing können vorbereitet werden. Der Salat sollte erst kurz vor dem Servieren mariniert werden. Am besten schmeckt er mit Zimmertemperatur.

Mein Beitrag zum kulinarischen Adventskalender 2025 von Zorra.












Mit diesen Beiträgen durfte ich in den letzten Jahren bei ihr zu Gast sein:






















Montag, 10. November 2025

#zucchinischwemme - Zucchini-Mandel-Salat mit Iberico-Presa

In meinem Umfeld gibt es einige Menschen, die Zucchini nicht leiden können. Bis sie bei mir irgendetwas mit Zucchini essen. Für mich gilt grundsätzlich, es gibt keine schlechten Lebensmittel (o.k. Sauerkraut ausgenommen), es gibt nur schlechte Zubereitungen. 

Genau an das musste ich denken, als ich diesen ungewöhnlichen Salat auf den Tisch gebracht habe. Getoppt wurde er, im wahrsten Sinne des Wortes, von einem kurzgebratenen Iberico Presa. Und die beiden haben sich perfekt ergänzt.

Dieses Gericht würde ich jederzeit auch Gästen servieren. Es ist schnell gemacht und man einiges vorbereiten. Den Salat könnte man sogar komplett fertig machen, da er lauwarm und kalt schmeckt.

In meiner Rezeptsammlung #zucchinischwemme habe ich schon viele Zucchini-Rezepte veröffentlicht und dieses ist jetzt auch dabei.



für 2 Personen

2 Zehen Knoblauch
2 kleine rote Zwiebeln
4 kleine Zucchini (gerne gelb und grün gemischt)
4 EL Mandeln
Salz
Pfeffer
Apfelessig
Olivenöl
1 kleiner Bund Minze

dazu:
Iberico Presa
Salz
Olivenöl
Butter
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salzflocken

Den Knoblauch schälen und in feiner Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und längs in feine Streifen schneiden. Die Zucchini in feine Scheiben hobeln.

Die Mandeln grob hacken. Aus Apfelessig, Salz, Pfeffer und Olivenöl eine Vinaigrette rühren.

Die Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig schwitzen und zum Schluss den Knoblauch mitbraten, alles leicht salzen. Dann die Zucchini dazugeben, alles mit Olivenöl beträufeln und etwa 5 Minuten gar dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne heben und mit der Vinaigrette marinieren. Etwas durchziehen lassen. Zum Schluss die Mandeln untermischen.

In der Zwischenzeit die Minzblätter in feine Streifen schneiden und über den Salat streuen.

In einer Pfanne etwas Olivenöl und Butter erhitzen. Das Presa mit Salz würzen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten braten. Herausnehmen, kurz ziehen lassen, in Streifen schneiden und mit Pfeffer und Salzflocken würzen.


Eine Inspiration aus: