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Sonntag, 17. Juni 2018

Five-Spice-Schweinebraten mit Szechuangemüse

Dieses Gericht steht schon ewig auf meiner Liste, es endlich auszuprobieren. Es stammt aus dem Kochbuch "Die fabelhaften Rezepte der Felicitas Then", die die erste Gewinnerin der Kochshow "The Taste" im Jahr 2013 war. Bei einem Supperclub, wo sie gemeinsam mit einer Kollegin ein Menü kochte, durfte ich sie kennen lernen.

Jetzt war es endlich soweit und der würzige Schweinebauch mit dem asiatischen Gemüse kam endlich auf den Tisch.





für 4 Personen

Schweinebraten:
1 kg magerer Schweinebauch mit Schwarte
2 Knoblauchzehen
2 TL Five-Spice-Pulver
Salz
1 Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 EL Sojasauce

Gemüse:
250 gr. Zuckerschoten
1 rote Paprikaschote
4 kleine Karotten
2 rote Zwiebeln
1 Glas Mini-Maiskolben 330 gr. Abtropfgewicht
1 EL Szechuanpfeffer
1 EL Sesamöl
1-2 EL Pflanzenöl
2 EL Sojasauce
1 EL Honig
Salz
1 Bund Koriander

Schweinebraten:
Den Schweinebauch der Länge nach halbieren und die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden. Dabei nicht in das Fleisch schneiden. Den Knoblauch schälen, fein würfeln und zerdrücken oder durch die Knoblauchpresse drücken.

Das Schweinefleisch mit dem Five-Spice-Pulver, 1/2 TL Salz und dem Knoblauch einreiben, fest in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach der Marinierzeit die Zwiebel und den Ingwer schälen, fein hacken und auf den Boden einer großen Auflaufform geben. Die Sojasauce sowie 100 ml Wasser darauf gießen. Das Schweinefleisch aus der Folie nehmen und mit der Schwarte nach oben in die Mitte der Auflaufform geben. Die Sojasauce sowie 100 ml Wasser daraufgießen. Die Form fest mit Alufolie verschließen und das Fleisch im auf 160 Grad vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) auf der unteren Schiene 1,5 Stunden braten.

Die Folie von der Form nehmen und die Backofentemperatur auf 200 Grad erhöhen. Den Schweinebraten mit der Bratflüssigkeit übergießen. Anschließend nochmals etwas Salz über die Kruste streuen (das entzieht ihr Feuchtigkeit und macht sie schön knusprig) und weitere 30 Minuten braten.

Wenn die Schwarte noch nicht knusprig ist, 10 Minuten vor Ende der Garzeit den Backofengrill anschalten. Dabei aber unbedingt aufpassen, dass das Fleisch nicht zu dunkel wird.

Gemüse:
Die Zuckerschoten putzen. Die Paprika halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Möhren putzen und in feine Stifte schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Die Maiskolben in einem kleinen Sieb abtropfen lassen. Den Szechuanpfeffer in einem Mörser zerstoßen oder vorsichtig mit einem scharfen Messer fein hacken. Das Sesamöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Möhrenstifte darin etwa 7 Minuten anbraten. Dann die Paprika, die Zuckerschoten und die Zwiebeln, sowie das Pflanzenöl hinzufügen. Das Gemüse auf höchster Stufe zehn Minuten unter Rühren braten. Wichtig: Das Gemüse nicht weich braten, es muss knackig bleiben.
Kurz vor Ende der Garzeit den Mais hinzufügen und alles mit der Sojasauce, dem Szechuanpfeffer, 2 EL Bratensaft vom Schweinebraten und dem Honig abschmecken. Eventuell noch etwas salzen. Den Koriander fein hacken und kurz vor dem Servieren über das Gemüse geben.

Anrichten:
Den knusprigen Schweinebraten in Scheiben schneiden und mit dem Gemüse und dem Bratensaft servieren.





Dienstag, 21. Juli 2015

Supperclub mit Cathrin Brandes und Felicitas Then

Als ich die Ausschreibung für einen Rezept-Wettbewerb von Lurpak-Butter entdeckt habe, wollte ich unbedingt mitmachen. Schließlich winkte als Preis ein Supperclub-Abend mit Cathrin Brandes und Felicitas Then in München.

Cahtrin kenne ich schon länger persönlich. Sie liebt Essen und alles rund um Kulinarik genauso, wie ich und schreibt darüber in dem Blog Berlin Tidbits. Zusätzlich hat sie auch schon ein paar Bücher zu diesem Thema verfasst, wie "Sweet Berlin - Die Stadt nascht" und "Geistige Getränke". Felicitas Then kenne ich aus dem Fernsehen, wie man so schön sagt. Sie ist die erste Gewinnerin der Koch-Show "The Taste" und hat ihr erstes Kochbuch "Die fabelhaften Rezepte der Felicitas Then" veröffentlicht. Ihren Blog findet man hier.

Mein Rezept von Spargelgemüse mit Bärlauch-Beurre blanc und Räucher-Saibling hat gefallen und Herr bushcook und ich durften beim Supperclub dabei sein. Das Rezept veröffentliche ich nächstes Jahr, wenn es wieder Spargel und Bärlauch gibt.

Um die Location wurde noch ein kleines Geheimnis gemacht. Beim ersten Supperclub in Berlin fand das in der Wohnung von Felicitas statt. Sehr schön nachzulesen bei Claudia von foodviewberlin. Das war in München leider nicht möglich und so wurden wir in die Kochgarage eingeladen, mit deren Chefin, Graciela Cucchiara, Felicitas damals vor der Kamera stand. Bisher war ich immer nur in der großen Kochgarage und habe mich sehr gefreut, an diesem Abend die kleine Kochgarage näher kennenzulernen.

Dort waren die Tische schon sehr schön eingedeckt und ein Aperitif mit einem feinen Kräutersirup von Cathrin tat bei der Hitze sehr gut.


Dieser Samstag war genau an dem heißen Wochenende in München und es lag eine brütende Hitze über der Stadt. Die beiden Köchinnen hatten richtigerweise entschieden, das Menü der Temperatur anzupassen. Trotzdem blieb das Kochen eine ganz schön schweißtreibende Angelegenheit für die beiden Köchinnen.


Los ging es mit selbst gebackenen Brötchen und zwei Buttermischungen. Beim Wein freuten wir uns über einen alten Bekannten von Uli Metzger. Zur Vorspeise sorgte eine kalte Erbsensuppe mit Chilischaum für eine gute Erfrischung.




Beim Zwischengang überraschten uns die zwei mit einer gebratenen Wurst aus Fisch. Sie passte perfekt zum Safranrisotto mit Pfifferlingen und etwas Knusperspeck.



Der Hauptgang war ebenfalls schön sommerlich. Zum Tatar gab es eine gebratene Jakobsmuschel, gebratenen Romanasalat, Kartoffelchips und Hollandaise. Beim Dessert wurden wir mit dem fast schon herbei gesehnten Eis verwöhnt: Brombeerparfait mit Nougat-Knusper-Kugel und Karamellsauce, war der feine Abschluss eines wunderbaren Abends.

Vielen Dank Cathrin und Felicitas, das hat viel Spaß gemacht.