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Samstag, 19. September 2026

#lilafreude: Knusprige Auberginen mit Miso-Sauce

Schon seit Jahren haben wir Auberginenpflanzen im Garten. Allerdings eher unbekannte Sorten, da man ja "normale" Auberginen in guter Qualität überall kaufen kann. Wir haben kleine Früchte, darunter auch eine weiße Aubergine und eine längliche japanische. Die größten Früchte werden ungefähr faustgroß, die kleinsten sind wie eine große Walnuss.

Heuer ist scheinbar ein "Auberginen-Jahr" und der Ertrag ist so gut, wie noch nie. Deshalb kann ich heuer einige neue Auberginen-Rezepte ausprobieren. In meiner Rezeptdatenbank war dieses, das mich sofort angefixt hat. Ich liebe frittiertes Gemüse und mit der Maisstärke ist es glutenfrei, was für uns ja wichtig ist.

Nicht so begeistert hat mich die Sauce. Für eine schnelle Lösung empfiehlt Ralph Schelling japanische Kewpie Mayonnaise mit Miso zu verrühren. Ich habe beim nächsten Mal lieber meine Misocreme gemacht. Da wird Crème fraîche mit Miso, Salz und Limettenabrieb verrührt.

Weitere Rezeptideen für Auberginen habe ich in der Rezeptsammlung #lilafreude zusammengestellt - Link zur Sammlung.



Hier ist die Variamte mit der Original-Sauce:


für 2 Personen

knusprige Auberginen:
400 gr. Auberginen
2 EL Maisstärke
Rapsöl zum Frittieren
Salz

Die Haut der Auberginen rundum einritzen (das geht am besten mit einer Rasierklinge) und in die Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Auberginenstücke in einer Schüssel mit der Maisstärke mischen. Sie sollten rundum bedeckt sein.

Das Rapsöl auf 180 Grad erhitzen und die Auberginen darin für 3 bis 4 Minuten knusprig frittieren. Sie sollten innen weich und außen knusprig sein. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

Miso-Sauce, wie sie uns besser schmeckt:
Créme fraîche
Miso
Limette
Salz

Die Crème fraîche und das Miso verrühren. Das Verhältnis sollte ungefähr 2/3 zu !/3 sein. Mit Salz und Limettenabrieb abschmecken. 

Da jedes Miso anders schmeckt, kann ich keine genauen Angaben machen. Einfach ausprobieren, wie es am besten schmeckt.


Miso-Sauce im Original:
3 EL weißer Sesam
50 ml Wasser
1 EL helle Misopaste
1 EL Mirin
1 EL Sojasauce
Rapsöl

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten. Alle Zutaten, außer dem Öl, in ein Becherglas geben und mit einem Stabmixer durchmixen. 

Das Öl in einem feinen Strahl einlaufen lassen und die Masse dabei mixen, bis sie sich zu einer cremigen Sauce vermengt hat.



Eine Inspiration aus:










Link zum Buch










Donnerstag, 20. August 2026

Buchenpilze, Smashed Gurke, gepickelte Zwiebeln

Dieses asiatisch inspirierte Gericht aus dem Kochbuch "Pilze, Pilze, Pilze" von Moritz Schmid ist mir sofort ins Auge gesprungen und ich wollte es unbedingt ausprobieren. Die drei unterschiedlichen Komponenten, der Salat mit der zerdrückten Gurke, die gepickelten Zwiebel und die gebratenen Buchenpilze entsprachen sehr meinem Geschmack. 

Die Umsetzung war sehr unterschiedlich. Von der Technik, die Buchenpilze beim Braten mit einem Topf zu beschwerden, war ich begeistert. Das werde ich auf jeden Fall in mein Repertoire übernehmen. Am Viktualienmarkt in München habe ich weiße und dunkle Buchenpilze gekauft. Nach dem Braten war kaum ein Unterschied zu sehen oder zu schmecken. Es ist also egal, welche man kauft.

Die Gurke hat es mir nicht leicht gemacht. Ich habe eine große und sehr kompakte Gurke erwischt, die ich kaum zerdrücken konnte. Deshalb habe ich auf den Kniff zurückgegriffen, sie mit Salz und Zucker zu marinieren. Das hat ihr geschmacklich sehr gut getan.

Die gepickelten Zwiebeln in diesem Rezept sind ein sogenanntes "Blitz-Pickles". Es ist gut, dass das so beschrieben ist, weil man dann das Gericht auch ohne lange Wartezeiten zubereiten kann. Ich hatte im Vorrat noch gepickelte Zwiebeln und habe deshalb diese verwendet. Völlig unklar waren mir die Brösel. In der Einleitung wird noch von dem Knusper und dem Aroma der Butter gesprochen. Im Rezept kommt es dann nicht mehr vor. Da habe ich einfach gebratene Butter-Brösel gemacht. In meinem Fall glutenfrei, mit Teffflocken, statt Semmelbrösel.

Wir hatten ein sehr köstliches Abendessen. Der Arbeitsaufwand ist nicht zu groß und dieses vegetarische Gericht lässt nichts vermissen.

Meine Rezension des Buchs "Pilze, Pilze, Pilze" ist hier nachzulesen.



für 4 Personen

gepickelte rote Zwiebeln - nach diesem Rezept
1 Gurke
Salz
Zucker
5 EL Teffflocken
2 EL Butter
1/2 Bund Petersilie
1 kleine Zitrone
 schwarzer Pfeffer aus der Mühle 
300 gr. Buchenpilze
Olivenöl
2 EL Sojasauce
Meersalzflocken

Die Gurke längs vierteln und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Gurkenstücke mit der breiten Seite des Messers zerdrücken und in eine Schüssel geben, mit Salz und Zucker marinieren.

Die Butter in einer beschichtetetn Pfanne schmelzen und die Teffflocken darin knusprig rösten. Aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller geben, zum Abkühlen.

Die Petersilienblätter abzupfen und in Streifen schneiden. Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen.

Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Buchenpilze darin scharf anbraten. Einen Topf auf die Pilze stellen, um sie zu beschweren und um den vollen Kontakt der Pilze zum Pfannenboden herzustellen. So für ca. 3 Minuten lassen, dann die Pilze gut durchschwenken oder rühren und erneut den Topf für 3 Minuten auf die Pilze stellen. Mit der Sojasauce und der Hälfte des Zitronensaftes ablöschen. Die Hitze reduzieren und die Flüssigkeit langsam verkochen lassen. Die Pfanne zur Seite stellen.

Die Petersilie und die Zitronenschale zur Gurke geben und mit Pfeffer würzen. Zitronensaft und Olivenöl verrühren und damit die Gurke marinieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Gurkensalat in Schalen anrichten. Die Buchenpilze daraufgeben und die Teffflocken darüberstreuen. Mit den gepickelten Zwiebeln dekorieren und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch








Donnerstag, 9. Juli 2026

Currysuppe mit Huhn-Lauch-Spießchen & Nashi-Birne

Bei diesem Rezept aus dem Kochbuch "Einfach Bau" von Sarah und Christian Bau weiß ich fast nicht, was ich sagen soll. Da funktioniert wenig und vieles macht einfach keinen Sinn. In der, möglichst nah am Original, gekochten Variante hat es uns auch nicht geschmeckt. Am nächsten Tag habe ich aus den Resten und ein bisschen Anpassung nochmal eine Suppe gekocht, weil ich nichts wegwerfen wollte. Und die hat uns wesentlich besser geschmeckt.

Von einzelnen Komponenten werden Mengen hergestellt, die dann im Rezept nicht verwertet werden, dabei hätte man die Menge anpassen können. Es gibt Unklarheiten zwischen den Angaben zu den Zutaten und der Verwendung. Und die Beschreibung, wie man die kleinen Spieße machen soll, habe ich nicht verstanden. Letztendlich habe ich mir das Rezeptfoto genau angeschaut und es dann "nachgebastelt". Ich habe mich über das Rezept richtig geärgert und hier eine andere Version aufgeschrieben, die funktionieren sollte.

Meine Rezension ist hier zu finden: Link


für 2 Personen


Suppe:
400 ml Milch
100 gr. Kokosraspel
3 kleine Schalotten
1/2 Knoblauchzehe
1 Fingerspitze Ingwer
1 Zitronengrasstängel
1/2 Nashibirne
1 Zweig Thymian
15 Korianderstängel
50 gr. Butter (evtl. etwas mehr zum Aufschäumen)
1 EL mildes gelbes Currypulver
100 gr. Sahne
200 ml Geflügelfond
Salz
Cayennepfeffer
etwas Limettensaft

Milch und Kokosraspeln in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze für etwa 15 Minuten köcheln lassen, dann durch ein Sieb passieren.

Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden. Beim Zitronengras den unteren Teil mit dem Messer anschlagen und den Stängel dritteln. Die Nashi-Birne schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Thymian zu den geschnittenen Zutaten geben. Die Korianderstängel in Ringe schneiden und zur Seite legen.

Die Butter in einem Topf erhitzen und den Thymian mit den vorbereiteten Zutaten darin anschwitzen. Das Currypulver darüber stäuben und mit anbraten. Nun die Korianderstängel, die Sahne und den Geflügelfond dazugeben alles einmal aufkochen lassen und dann für etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen, damit die Suppe sämig wird. 

Thymian und Zitronengras entfernen und im Thermomix fein pürieren. Wem die Konsistenz nicht fein genug ist, der kann sie danach noch durch ein Sieb streichen. Die Suppe wieder in einen Topf geben und mit Salz, Cayennepfeffer und etwas Limettensaft pikant abschmecken. 

Zum Servieren mit dem Zauberstab aufschäumen und ggf. noch etwas Butter dazugeben.


Hühnerspieße:
1 kleine Hühnerbrust ohne Haut
Salz
Pfeffer aus der Mühle
4 - 5 Frühlingszwiebeln
Butter
Schaschlik-Spieße aus Holz

Die Hühnerbrust längs in 4 - 5 gleich breite Streifen schneiden. Aus dem grünen Teil der Frühlingszwiebeln längere Stücke schneiden. Die Länge sollte in etwa der Breite der Hühnerbruststreifen entsprechen.

Die Hühnerbruststreifen an einem Ende mit dem Spieß aufspießen. Dann ein Stück Frühlingszwiebel aufspießen. Nun den Hühnerbruststreifen etwas nach unten ziehen und erneut aufspießen. Das Hühnerfleisch sollte sich um die Frühlingszwiebel wickeln. Erneut ein Stück Frühlingszwiebel darauf setzen und wieder mit dem Hühnerbruststreifen umwickeln. Solange fortfahren, bis der ganze Hühnerbruststreifen auf dem Spieß steckt.

Für jeden Streifen einen solchen Spieß herstellen. Hat man zwei kurze Hühnerfleischstreifen vom Rand der Hühnerbrust, kann man auch zwei für einen Spieß verwenden, damit auf jedem Spieß ungefähr gleich viel Fleisch ist.

Die Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die fertigen Spieße auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und in der Pfanne goldbraun braten.


Einlage:
1/2 Nashi-Birne
Limettensaft

Die Nashi-Birne schälen und entkernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und mit etwas Limettensaft beträufeln.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch






Sonntag, 5. Juli 2026

Miso-Auberginen mit Erdnüssen

In der zweiten Kochrunde für meine Rezension (hier zu lesen) zum Kochbuch "Einfach Bau" von Sarah und Christian Bau, habe ich mich entschlossen ein Gericht mit Auberginen zu kochen. So ähnlich habe ich es schon einmal nach einem Rezept von Stevan Paul ausprobiert. Da dachte ich noch, es kann nicht viel schief gehen.

Das Rezept hat deutlich besser funktioniert, als die beiden ersten. Trotzdem hatte ich zu kämpfen. Die japanischen Auberginen sind, auch in München, kaum zu bekommen. Wir hatten zwar eine Pflanze im Garten, aber leider hat der Anbau nicht geklappt. Ein besonders großes Problem ist das Sesamöl. Es macht einen Unterschied, ob es Sesamöl oder geröstetes Sesamöl ist und dazu fehlt die Information. Geschmacklich gibt es da große Unterschiede und ich verwende es eher sparsam. Grundsätzlich war mir die Menge an Sesamöl immer zu viel.

Im Originalrezept wird die Miso-Erdnuss-Sauce auf die Aubergine gespritzt. Egal, wie sehr ich sie püriert habe, sie war immer noch zu stückig, und hat sowohl den Spritzbeutel, als auch die Spritzflasche verstopft. Das Problem ist einfach, dass man eine haushaltsübliche Menge im Thermomix oder ähnlichem Gerät nicht richtig pürieren kann. So habe ich die Sauce einfach mit einem Löffel aufgetragen. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch und sieht auch gut aus.

Der Reis war ein echtes Highlight, den wird es künftig öfter geben.

Mehr Rezepte rund um die Aubergine gibt es in meiner Rezeptsammlung #lilafreude.



für 2 Personen

Auberginen:
2 kleine, schmale Auberginen
1 EL geröstetes Sesamöl
1 EL Rapsöl
50 gr. Erdnüsse
1/2 EL weißer Sesam
1/2 EL schwarzer Sesam

Den Stiel der Auberginen abschneiden und sie längs halbieren. Das Fruchtfleisch kreuzweise bis zur Schale einschneiden, damit Rauten entstehen. Die Schale nicht einschneiden. Eine große Schüssel mit kaltem Wasser füllen, die Auberginen einlegen und mit einem Teller beschweren, damit sie komplett unter Wasser sind. Für 10 Minuten stehen lassen.

Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Sesam- und Rapsöl verrühren.

Die Erdnüsse in einer trockenen Pfanne rösten. 20 Stück halbe Erdnüsse herausnehmen und zur Seite legen. Die restlichen Erdnüsse grob hacken.

Schwarzen und weißen Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Die Auberginen aus dem Wasser nehmen und mit Küchenkrepp gut abtrocknen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Auberginen auf den Schnittflächen mit der Ölmischung bestreichen und mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech legen. Das Blech in die obere Mitte des Backofens schieben und die Auberginen für ca. 25 Minuten garen.


Misoglasur:
50 gr. helle Misopaste
10 gr. Honig
10 gr. Sake
10 gr. Mirin
10 gr. Sojasauce

Alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren. Darauf achten, dass sich auch der Honig gelöst hat.

Das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Grillfunktion des Ofens mit 200 Grad einstellen.

Die Auberginen umdrehen und die Schnittflächen großzügig mit der Misoglasur bedecken. Dann das Blech oben in den Ofen schieben und etwa 10 Minuten backen. Die Misoglasur sollte leicht karamellisieren.

Die Auberginen herausnehmen und mit den gehackten Erdnüssen und etwa der Hälfte des gerösteten Sesams bestreuen.


Jasminreis:
1 kleine Knoblauchzehe
50 gr. Butter
200 gr. gekochten Jasminreis
Salz
Tobiko-Kaviar

Der Jasminreis sollte unbedingt am Vortag gekocht werden und vollständig ausgekühlt sein. Wie man Reis ohne Reiskocher perfekt gart, habe ich hier vorgestellt.

Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.

Die Butter in einer beschichteten Pfanne aufschäumen lassen und den Knoblauch dazugeben und leicht bräunen, sofort etwas salzen. Den Jasminreis in die Pfanne geben und die Hitze reduzieren. Langsam knusprig braten.

Zum Schluss etwas Tobiko dazugeben und alles mit Salz abschmecken.


Miso-Erdnuss-Sauce:
10 gr. helle Misopaste
20 gr. Erdnussbutter
10 gr. Reisessig
10 gr. geröstetes Sesamöl
20 gr. Wasser

Alle Zutaten in ein Becherglas geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Dies ist notwendig, da die Erdnussbutter "stückig" ist und glatter werden muss. 

Die Sauce mit einem Löffel in Streifen auf die Auberginen geben.


Anrichten:
2 - 3 Frühlingszwiebeln
restlicher gerösteter Sesam
restliche geröstete Erdnusshälften

Die Frühlingszwiebeln schräg in feine Ringe schneiden. 

Die Auberginen mit Frühlingszwiebeln, Erdnüssen und Sesam garnieren und sofort, zusammen mit dem Reis, servieren.

Durch das Einschneiden des Fruchtfleischs löst sich dieses gut von der Haut und man isst die Haut nicht mit.





Freitag, 19. Juni 2026

Gebeizte Forelle asiatisch mit Zuckerschotensalat

Als ich das neue Kochbuch von Hans Jörg Bachmeier in der Hand hatte, stach mir sofort ein Fischgericht ins Auge. Die marinierte Dorade mit Oliven-Sesam-Dressing hat uns auch auf dem Teller sehr gut gefallen. Beim weiteren Blättern haben mich noch zwei Fischgerichte sehr angelacht. Damit ich für meine Rezension aber unterschiedliche Rezepte ausprobiere, habe ich die beiden zurückgestellt.

Jetzt war es endlich soweit und bei meinem Fischhändler gab es wunderschöne Goldforellenfilets. Man kann das aber auch sehr gut mit Lachsforellen, normalen Forellen oder Saibling zubereiten. Mir hat besonders gut gefallen, dass man es so gut vorbereiten kann. Der Fisch muss 5 Stunden gebeizt werden, den Lack und den Salat kann man ebenfalls schon früher machen. Dann muss nur noch angerichtet werden und man hat ein sehr feines Fischgericht mit asiatischen Aromen.



für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

Forelle:
2 Forellenfilets  (Lachsforelle oder, wie bei mir Goldforelle) mit Haut, je ca. 150 gr.
2 EL Salz
2 EL Zucker
2 Zweige Dill
2 Zweige Koriander
1/2 Stängel Zitronengras
1 EL Korianderkörner
1 EL rosa Pfeffer
8 Wacholderbeeren

Die Fischfilets auf Gräten kontrollieren und ggf. entfernen, dann mit der Hautseite nach unten in eine passende Form legen.

Dill und Koriander in feine Streifen schneiden. Das Zitronengras längs halbieren und die zweite Hälfte für den Lack verwenden. Die erste Hälfte in feine Ringe schneiden. Alles mit Salz und Zucker mischen. 

Korianderkörner, rosa Pfeffer und Wacholder in einer elektrischen Kaffeemühle fein mahlen. Die Gewürze mit der Beize vermengen. Alles über die Fischfilets verteilen. Die Form mit Frischhaltefolie abdecken und für 5 Stunden in den Kühlschrank geben.

Danach die Filets aus der Beize nehmen und mit kaltem Wasser abwaschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Haut entfernen und den Fisch in Portionsstücke schneiden.


Lack:
100 ml Sojasauce
50 gr. Honig
1/2 Chilischote
1 cm Ingwer mit Schale
1/2 Stängel Zitronengras
1/2 Limette (Saft und Schale)

Sojasauce und Honig in einem kleinen Topf mischen. Die Chilischote längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Den Ingwer fein würfeln, Das Zitronengrad in feine Ringe schneiden. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. 

Alle Zutaten in den Topf geben aufkochen lassen. Bei kleiner Hitze langsam dickflüssig einkochen. Den Lack durch ein Sieb abpassieren und abkühlen lassen.


Zuckerschotensalat:
250 gr. Zuckerschoten
5 Radieschen
2 EL Reisessig
1 EL geröstetes Sesamöl
1 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Zuckerschoten diagonal in feine Streifen schneiden und in kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Abgießen und in kaltes Wasser mit Eiswürfel geben. Danach erneut abgießen und auf einem Küchentuch ausbreiten zum trocknen.

Die Radieschen in feine Streifen schneiden, die etwa die gleiche Größe haben, wie die Zuckerschoten. Die Radieschenstreifen unter die Zuckerschoten mischen.

Aus Reisessig, Sesamöl, Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren und den Salat damit anmachen. 


Anrichten:
Sprossen
1 EL weißer Sesam

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Zuckerschotensalat auf Tellern verteilen und mit dem Sesam bestreuen. Die Fischfilets daraufgeben und mit dem Lack bestreichen. Etwas Lack kreisförmig auf die Teller tröpfeln. 

Den Fisch mit den Sprossen dekorieren und sofort servieren.



Eine Inspiration aus:




















Montag, 27. April 2026

#spargelzeit - koreanische Spargel-Rindfleisch-Spiesse

Als ich vor über 30 Jahren eine koreanischen Kochkurs gemacht habe, hatte ich mir genau so ein Kochbuch gewünscht, wie "Korea Küche". Leider gab es damals gar keines auf dem deutschen Buchmarkt.

Beim Durchblättern haben mich viele Rezepte sofort angesprochen, da sie wirklich wenig Zutaten benötigen und schnell umsetzbar sind. Irgendwie hat sich in meinem Kopf gleich die Idee von einem koreanischen Tapas festgesetzt. Ganz schnell ausprobieren wollte ich dieses Spargelgericht, das uns geschmacklich begeistert hat. 

Ein paar Kleinigkeiten habe ich geändert, da ich grundsätzlich Spargel nicht in Wasser gare. Mit meiner Methode, ihn vorher in Salz und Zucker zu marinieren und dann sanft mit etwas Fett zu dünsten, wird er sehr geschmacksintensiv. Und das braucht es zu dem stark gewürzten Fleisch. 

Weitere Spargelrezepte habe ich in der Rezeptsammlung #spargelzeit (Link) zusammengefasst.



500 gr. grüner Spargel
Salz
Zucker
Rapsöl

Das untere Ende des Saprgels schälen und das holzige Ende wegschneiden. Die Spargelstangen halbieren und in einen weiten Topf geben. Mit Salz und Zucker marinieren und mindestens 30 Minuten Wasser ziehen lassen. Das Rapsöl dazugeben und den Spargel mit geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze bissfest dünsten. Zwischendurch etwas umrühren.

250 gr. Rindersteak
2 Knoblauchzehen
3 EL Sojasauce
2 EL Zucker
2 EL Mirin
2 EL geröstetes Sesamöl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Pinienkerne

Beilage: Jasminreis

Das Steak gegen die Faser in Streifen schneiden, die längenmäßig zum Spargel passen.

Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Mit Sirup, Sojasauce, Zucker, Mirin, Sesamöl und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Die Steakstreifen einlegen und mind. zwei Stunden darin marinieren lassen.

In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne goldgelb rösten und anschließend sehr fein hacken. Die Pfanne kann später für das Fleisch verwendet werden.

Die Rindfleischstreifen in einem Sieb etwas abtropfen lassen und dan in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten. Danach die Spargel- und Fleischstreifen abwechselnd auf Spieße stecken und mit den Pinienkernen bestreuen.

Wer mag kann die Reste der Marinade noch dicklich einkochen und über den Reis träufeln.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch





Donnerstag, 2. April 2026

Köstliches China: Geschmorter Wolfsbarsch mit Tofu in scharfer Bohnensauce

Bis zum 15. April könnt Ihr noch Eure Beiträge zum Blog-Event "Köstliches China" bei Zorra vom Blog Kochtopf einreichen. Mir macht das Event sehr viel Freude, weil ich meine alte Rezeptsammlung wieder neu entdeckt habe.

Vor vielen Jahren habe ich sehr viel chinesische Kochkurse bei einer Singapur-Chinesin gemacht. Und Frau Wolf-Yuen war immer sehr streng mit uns. Ich hoffe, sie findet nie heraus, dass ich bei diesem Gericht etwas verändert habe. Eigentlich gibt man die frittieren Tofu-Würfel wieder in die Sauce und kocht sie mit. Sie waren so schön knusprig, dass ich sie lieber über das fertige Gericht gestreut habe. Probiert es aus, was Euch besser schmeckt.


für 4 Personen
Beilage: Reis

Am einfachsten ist es, die einzelnen Komponenten vorzubereiten und dann das Gericht im Wok fertigstellen. Der Wok sollte so groß sein, dass der Fisch im Ganzen hinein passt.


1 Wolfsbarsch, küchenfertig, ca. 700 gr.
2 EL helle Sojasauce
Prise Pfeffer

Den Wolfsbarsch beidseitig diagonal einschneiden, damit große Würfel entstehen. Sojasauce mit Pfeffer verrühren und den Fisch mit der Hälfte begießen, wenden und mit der restlichen Sauce begießen. Für 10 Minuten marinieren lassen.


200 gr. Tofu
1/2 Flasche Rapsöl

Den Tofu trocken tupfen und in kleine Würfel schneiden. Das Rapsöl in einem Wok erhitzen und die Tofuwürfel unter Rühren knusprig frittieren. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen und die goldgelben Tofuwürfel herausheben und darauf abtropfen lassen.


100 gr. Schweinehackfleisch
1 Knoblauchzehe
1 kleines Stück Ingwer, etwa in der Größe der Knoblauchzehe
2 EL scharfe Bohnensauce

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Gemeinsam mit der Bohnensauce zum Hackfleisch geben und alles gut vermengen.


300 ml Rinderbrühe
150 ml Wasser
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL helle Sojasauce
2 TL Sesamöl
Prise Pfeffer

Alle Zutaten zu einer Sauce vermischen.


2 EL Maisstärke
2 EL Wasser

Die Maisstärke in Wasser verrühren.


2 EL Shaoxing Wein
2 Frühlingszwiebeln

Den Wein bereitstellen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Vom Grün etwas für die Deko separat aufbewahren.


Fertigstellung:
Den marinierten Wolfsbarsch im heißen Öl des Woks auf beiden Seiten braten, bis er gar ist. Das dauert gute 5 Minuten. Den Fisch auf eine Servierplatte legen und warm stellen. Das Öl aus dem Wok in eine Schüssel gießen.

4 EL des Öls zurück in den Wok geben und das Schweinehack darin knusprig braten. Dann mit dem Shaoxing Wein ablöschen und mit der Sauce aufgießen. Alles bei mittlerer Hitze für 5 Minuten kochen lassen. Nun die angerührte Maisstärke einrühren und die Sauce damit binden. Zum Schluss die Frühlingszwiebeln dazugeben.

Die Sauce über den Fisch gießen. Die Tofuwürfeln darüber streuen und mit dem restlichen Grün der Frühlingszwiebeln garnieren. Sofort servieren.






Mein Beitrag zum Blog-Event:


Blog-Event CCXXVIII - Köstliches China (Einsendeschluss 15. April 2026)







Samstag, 21. März 2026

Köstliches China: Gebratenes Hühnerfleisch in Zitronensauce

Über die Einladung von Zorra, Gastgeberin beim nächsten Blog-Event in ihrem Blog "Kochtopf" zu sein, habe ich mich sehr gefreut. Das Thema habe ich sehr schnell gefunden. Es dreht sich alles um die chinesische Küche, die ich sehr schätze.

Sie ist von anderen asiatischen Küchen bei uns etwas in den Hintergrund verdrängt worden. Aber es lohnt sich, sich mir ihr zu beschäftigen. Ich habe einen großen Fundus an Rezepten, da ich vor einigen Jahren viele Kochkurse bei einer Singapur-Chinesin gemacht habe. Von dort kommt auch dieses gebratene Hühnerfleisch in Zitronensauce. Wer gerne Zitrusaromen in pikanten Gerichten mag, wird damit sehr glücklich sein. Es schmeckt einfach köstlich und passt also perfekt zum Motto "Köstliches China".

Eigentlich hätte ich damit auch bei dem Blog-Event von Susanne, vom Blog Magentratzerl mitmachen können. Der trug das Motto "Zitruszeit" und die Zusammenfassung ist gerade online gegangen.

Weitere Rezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in der Rezeptsammlung #zitrusliebe.



für 4 Personen als Hauptspeise oder 8 Personen als Gang eines Menüs

Es empfiehlt sich alle Komponenten vorzubereiten und dann erst das Gericht zu kochen. Als Beilage passt am besten Reis.

2 Hühnerbrustfilets

Marinade:
1 Stück Ingwer, etwa halben Daumen groß
1 EL trockenen Weißwein
1 MSP Salz
1 MSP Zucker
1 TL Maismehl
1 TL helle Sojasauce

Finish:
1 Ei
1 Tasse Maismehl
Rapsöl

Das Innenfilet der Hühnerbrüste herausschneiden und, quer zur Faser, in feine Streifen schneiden. Die Hühnerbrust ebenfalls, quer zur Faser, in feine Streifen schneiden.

Den Ingwer schälen, fein würfeln und gemeinsam mit den anderen Zutaten der Marinade verrühren. Das Hühnerfleisch damit für 30 Minuten marinieren.

Das Ei in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel aufschlagen. Das Maismehl abmessen und die Hälfte auf einen Teller streuen. Das marinierte Hühnerfleisch zum Ei geben und vermengen. Die Hühnerstreifen portionsweise im Maismehl wenden. Sobald das Mehl aufgebraucht ist, neues Mehl auf den Teller geben.

In eine größere, beschichtete Pfanne Rapsöl bis zur halben Höhe geben und erhitzen. Die Hühnerstreifen darin unter Rühren knusprig braten. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen, die Hühnerstreifen herausheben und abtropfen lassen.


Zitronensauce:
1 TL Weißwein
100 ml Wasser
2 EL Zucker
1 MSP Salz
1 Prise schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 TL geröstetes Sesamöl

1 TL Maisstärke 
2 EL Wasser
2 EL Puderzucker
2 Zitronen
3 EL Weißweinessig
2 EL Rapsöl

Weißwein, Wasser, Zucker, Salz, Pfeffer und Sesamöl zu einer Sauce verrühren. 

Die Maisstärke in den 2 EL Wasser auflösen.

Puderzucker vorbereiten.

Den Saft der Zitronen auspressen und mit dem Essig verrühren.

Das Rapsöl in einem Wok erhitzen. Die Zitronensauce hineingeben und verrühren. Danach die Mischung aus Essig und Zitronensaft dazugeben. Puderzucker und aufgelöste Maisstärke in die Flüssigkeit geben und unter Rühren aufkochen lassen, damit die Sauce eindickt.


Anrichten:
1/2 Zitrone
1/2 Bund Petersilie

Die Zitrone in feine Scheiben schneiden und diese halbieren. Die Blätter der Petersilie abzupfen und in feine Streifen schneiden.

Die Hühnerstreifen marinieren. Die Zitronensauce kochen und warm stellen. Das Hühnerfleisch panieren und braten.

Das gebratene Hühnerfleisch auf einer Platte anrichten und mit der Zitronensauce begießen. Alles mit Zitronenscheiben und Petersilie garnieren. Sofort servieren. 


Blog-Event CCXXVIII - Köstliches China (Einsendeschluss 15. April 2026)







Dienstag, 27. Januar 2026

Thunfisch im Sesam-Mantel mit Pilzen und Pak Choi

Wenn Thunfisch, dann am liebsten roh. So gebraten gibt es ihn sehr selten bei uns und wir bevorzugen ihn dann umhüllt von Sesam. Das hält ihn saftig und gibt noch einen tollen Geschmack. Dazu passen natürlich asiatische Aromen sehr gut. 

Das Gemüse mit Pilzen und Pak Choi ist schnell gemacht und ergänzt den Thunfisch perfekt. Ich kann mir dazu auch gebratenen Tofu oder Hühnerbrust vorstellen.



für 2 Personen

2 Thunfischsteaks, oder besser. 1 Thunfischsteak, dafür sehr dick
2 EL weißer Sesam
1 EL schwarzer Sesam
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer, etwa daumengroß
100 gr. wilder Pak Choi oder 2 kleine Pak Choi
1 EL Honig
2 EL Sojasauce
Sesamöl
Salz

Die Thunfischsteaks portionieren und leicht salzen. Den Sesam in einem tiefen Teller mischen und den Thunfisch von allen Seiten darin wälzen.

Knoblauch und Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. Die Pilze zerteilen und den Pak Choi putzen. Honig und Sojasauce verrühren.

Das Sesamöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Thunfischsteaks von beiden Seiten darin anbraten. Der Sesam soll schön geröstet sein. Den Fisch herausnehmen und beiseite stellen.

Im restlichen Öl Knoblauch und Ingwer anbraten, dann die Pilze zugeben und alles leicht salzen. Das Gemüse durchschwenken und den Pak Choi dazugeben. Kurz anbraten und dann mit mit der Honig-Sojasaucen-Mischung ablöschen. Etwas einkochen lassen.

Das Gemüse auf Teller geben. Die Thunfischsteaks schräg durchschneiden und auf das Gemüse setzen. Sofort servieren.




Freitag, 2. Januar 2026

Chicken Ginger Curry

Als ich das Kochbuch "Shalom Kitchen" von Florian Gleibs zum ersten Mal in der Hand hatte, haben mich viele Rezepte begeistert und ich habe spontan auch einiges für meine Rezension (Link) ausprobiert. Jedes Rezept hat sich sehr gut umsetzen lassen und das fertige Gericht hat uns sehr gut gefallen.

Ich plane immer eine Woche im voraus mit dem, was ich kochen möchte, da wir dann gezielt einkaufen können. Als ich so gar nicht wusste, auf was ich Lust habe, fiel mir wieder ein, dass da noch vieles ausprobiert werden sollte. Als erstes entschied ich mich für ein Chicken Ginger Curry.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich unglaublich gerne Curry esse, da ich unglaublich gerne Reis esse. Der kommt bei mir noch vor Nudeln und Kartoffeln. Das einzige, was mich an Curry nervt, sind diese Currypasten. Irgendwie passt die Menge einer Packung nie zu meiner Planung. Entweder ich habe keine oder sie ist schon wieder schlecht geworden. Ich werfe sehr ungern Lebensmittel weg und deshalb liebe ich Curries die mit trockenen Gewürzen auskommen. Und das ist genau so ein Rezept, wie das Garnelencurry mit Kokos oder das Fisch-Curry mit Reis und frittierten Kichererbsen.

Dieses Chicken Ginger Curry ist schnell gemacht und man kann es auch sehr gut vorbeiten. Ich habe es bis zum Einrühren der sauren Sahne und der Gewürzmischen mittags fertig gekocht und erst am Abend Tomaten und Chili geschnitten und mit diesen servierbereit gekocht. Das hat alles sehr gut funktioniert. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man es bis zu diesem Punkt am Vortag fertig macht.



für 4 . 6 Personen /je nach Hunger)

2 rote Zwiebeln
4 - 6 Knoblauchzehen (je nach Größe)
frischen Ingwer (3 x daumengroß)
4 San Marzano Tomaten
4 Chili
1 Bund Koriander
2 Hühnerbrüste ohne Haut
Rapsöl
150 gr. Butter
200 ml passierte Tomaten
300 gr. saure Sahne
Salz

Gewürzmischung:
1 EL Salz
1 EL Kurkuma
1 EL Garam Masala
1 EL Ras el Hanout

Beilage:
Basmatireis

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Den Ingwer nicht schälen und in feine Streifen schneiden. Die Tomaten vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden. Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Korianderblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. Die Hühnerbrust in ca. 2 cm große Würfel schneiden.

Die Zwiebelringe in 150 ml Wasser rund 20 Minuten sehr weich kochen und anschließend zu einer Paste pürieren, leicht salzen.

Die Gewürzmischung aus den vier Gewürzen vorbereiten. 

Parallel zur Fertigstellung des Curries den Reis kochen.

Das Rapsöl in einem Wok erhitzen und die Hühnerbrustwürfel darin rundum anbraten, dabei leicht salzen. Knoblauch, Ingwer (etwas für die Deko aufheben) und Butter dazugeben und alles gut verrühren. Dann die passierten Tomaten unterrühren und aufkochen lassen. Nun die vorbereitete Zwiebelpaste einrühren und erneut aufkochen lassen. Zum Schluss die saure Sahne und die Gewürzmischung dazugeben, gut verrühren und nochmals aufkochen lassen.

Nun die Tomaten- und Chilistreifen dazugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Danach abschmecken und den Koriander einrühren (etwas für die Deko aufheben). Mit Basmatireis servieren. Mit Koriander und den Ingwerstreifen dekorieren.

Eine Inspiration aus:










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Sonntag, 14. Dezember 2025

Spicy Tofu & Wakame

Ehrlich gesagt, bin ich kein großer Fan von Tofu. Aber, ich gebe ihm gerne eine Chance köstlich zu werden und das habe ich bei diesem Rezept aus dem Kochbuch von The Duc Ngo sofort vermutet, als ich das Rezept für die Sauce gelesen habe.

Und so war es dann auch. Der Tofu bekommt durch das Frittieren eine schöne Textur. Den Geschmack bringen die Butter-Soja-Sake-Sauce und die Toppings. Damit wird das ein tolles Gericht. Die Zubereitung ist gar nicht so schwierig und vermutlich gelingt die Sauce auch ohne Xanthan. Ich hatte das noch im Vorrat und habe es benutzt. Wenn man die Sauce fertig hat, die auch ein paar Tage vorher vorbereitet werden kann, steht es schnell auf dem Tisch.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.




für 2 Personen:

Butter-Soja-Sake-Sauce:
100 ml Sake
15 ml Mirin
1/2 TL getrocknete Steinpilze
1 sehr kleine Knoblauchzehe
1 kleiner Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian
1 Lorbeerblatt
30 ml Sojasauce
15 ml Gemüsebrühe
115 gr. Butter, kalt aus dem Kühlschrank
1 Prise Xanthan
1 EL Wakame, küchenfertig
1 Thai-Chili

Sake und Mirin mit den Steinpilzen in einen Topf geben. Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln, die Nadeln des Rosmarins abstreifen, beides mit den Thymianzweigen und dem Lorbeerblatt in den Topf geben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 2 Minuten köcheln lassen.

Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb abseihen, Kräuter, Pilze und Knoblauch entfernen und die Flüssigkeit zurück in einen Topf geben. Sojasauce und Gemüsebrühe dazugeben und erneut aufkochen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und grob würfeln. Eine Prise Xanthan zur Flüssigkeit geben und mit dem Stabmixer einarbeiten. Dann die Butterwürfel dazugeben und mit dem Stabmixer die Sauce montieren und erneut aufkochen lassen.

Die Chili längs halbieren, die Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Wakame und Chili zur Sauce geben und ggf. mit Salz abschmecken.


Tofu:
1 Liter Rapsöl
400 gr. Tofu
4 EL Maisstärke

Den Tofu mit Küchenkrepp trocken tupfen und in 10 bis 12 gleichgroße Würfel schneiden. Die Maisstärke auf einen Teller geben und den Tofu von allen Seiten darin wälzen.

Einen Teller mit Küchenkrepp auslegen.

Das Öl in einem Wok auf 180 Grad erhitzen und den Tofu portionsweise darin goldgelb frittieren. Herausheben und auf dem Küchenkrepp abtropfen lassen.


Anrichten:
Sauce
etwas Enoki-Pilze
etwas Salicornes
1/4 Bund Schnittlauch
1 EL weißer Sesam
1/4 Zitrone

Die Sauce erwärmen.
Die Köpfe der Enoki-Pilze abschneiden.
Salicornes in Stücke zupfen.
Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden.
Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Die Tofuwürfel kreisförmig auf den Teller leben und die Sauce darüber verteilen. Die Enokipilze in die Mitte geben, alles mit den Salicornes garnieren und Schnittlauch und Sesam bestreuen. Die Zitrone über den Tellern auspressen und sofort servieren.

Eine Inspiration aus:

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Mittwoch, 10. Dezember 2025

Sushi-Pizza - Frittierter Sushi-Reis mit Lachs und Tobiko

Was kocht man, wenn man sich eine Meinung zu einem Kochbuch mit dem Titel "Neue asiatische Küche" bilden möchte und glutenfrei kochen muss? Erschwerend kommt hinzu, dass ich eine ganz große Schwäche für knuspriges Essen habe. Und dann habe ich im aktuellen Kochbuch von The Duc Ngo diese Sushi-Pizza entdeckt.

Ich war sofort angefixt und wollte sie unbedingt ausprobieren. Das Ergebnis hat meinen Mann und mich begeistert. Das Gluten-Problem lässt sich einfach lösen, da die Sojasauce extra serviert wird. Und hier gleich mein Tipp: die glutenfreie Lieblings-Sojasauce meines Mannes ist Hop Soy von Johannes Selmayer.

Das Gericht ist etwas aufwändiger, aber das Ergebnis lohnt sich sehr. Wenn man es gut organisiert, kann man es trotzdem in vernünftiger Zeit auf den Tisch bringen. An zwei Stellen habe ich etwas geschummelt, da in dem Buch Restaurant-Rezepte vorgestellt werden. Das bedeutet, dass da ganz andere Mengen verarbeitet werden und für den kleinen Haushalt nur schwierig heruntergerechnet werden können. So habe ich zum Marinieren des Sushi-Reis eine fertige Marinade verwendet und für die Chili-Mayo nur eine winzige Menge hergestellt.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.



für 2 Personen

200 Sushi-Reis
60 ml Sushi-Marinade
(ergibt ca. 400 gr. gekochten Sushi-Reis)

4 EL japanische Mayonnaise
1 EL Sriracha-Sauce
ein Spritzer geröstetes Sesamöl
1 EL weißen Sesam
1/4 Gurke
2 Frühlingszwiebeln - nur das Grüne
250 gr. Lachsloin, Sashimiqualität
1 kleines Glas Tobiko orange

Anrichten:
Wasabi
Sushi-Ingwer
Sojasauce

Den Reis in einen Topf geben und mit kalten Wasser auffüllen. Mit der Hand vorsichtig den Reis waschen und das trübe Wasser abgießen. Diesen Vorgang wiederholt man so lange, bis das Wasser klar ist.

Dann frisches Wasser auffüllen, bis es etwa 2 cm über dem Reis steht. Mit geschlossenem Deckel und mittlerer Temperatur das Wasser zum Kochen bringen. Das sieht man, sobald der Wasserdampf austritt. Dann den Topf vom Herd nehmen und 5 Minuten ziehen lassen.

Den Topf ohne Deckel zum zweiten Mal erhitzen. Diesmal die Temperatur höher wählen. Sobald das Wasser verdampft ist, ist der Reis fertig. Den gegarten Reis in eine Schüssel geben und vorsichtig mit einem breiten, flachen Holzlöffel auflockern. 

Die Marinade über dem Reis verteilen und mit dem Löffel vorsichtig vermengen. Den Reis in 6 ungefähr gleichgroße Portionen teilen. 6 Stücke Frischhaltefolie auf der Arbeitsplatte auslegen. Die Hände mit kaltem Wasser befreuchten und die 6 Portionen zu 6 gleich großen Bällen formen. Jedesmal die Hände erneut befeuchten. Die Bälle auf die Frischhaltefolie legen, die Folie überlappen und mit der flachen Hand zu runden Pizzen drücken  (Durchmesser ca. 12 cm). 

Die verpackten Pizzen über Nacht in den Kühlschrank geben.

Am nächsten Tag werden zuerst alle Zutaten vorbereitet:
  • Die Mayonnaise mit der Sriracha und dem Sesamöl verrühren.
  • Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.
  • Die Gurke ungeschält in hauchdünne Scheiben schneiden.
  • Das Grün der Frühlingszwiebeln schräg in sehr dünne Streifen schneiden.
  • Den Lachsloin in 24 Scheiben schneiden. Jede Pizza wird mit 4 Scheiben belegt.
Das Rapsöl in einem hohen Wok auf 180 Grad erhitzen. In der Zwischenzeit die Pizzen aus der Frischhaltefolie auspacken. Zwei große Teller mit Küchenpapier auslegen. Die Pizzen portionsweise goldbraun und knusprig frittieren. Dabei öfters wenden. Herausheben und auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.

Die knusprigen Pizzas mit der Chili-Mayonnaise bestreichen und den Lachsscheiben belegen. Darauf die Gurkenscheiben und den Tobiko verteilen. Mit Frühlingszwiebelgrün und Sesam bestreuen. Mit Sojasauce, Sushi-Ingwer und Wasabi sofort servieren.

Eine Inspiration aus:




















Samstag, 6. Dezember 2025

Wok Fried Rice & Guanciale

Ich bin mir sicher, Fried Rice wurde erfunden, um übrig gebliebenen Reis zu verwerten. Mit Sicherheit finden sich in chinesischen Haushalten regelmäßig Reisreste und Fried Rice ist ein perfektes Reste-Essen. Kennen und lieben gelernt habe ich dieses Gericht vor rund 30 Jahren bei einem der vielen chinesischen Kochkurse, die ich besucht habe. Es war also Pflichtprogramm dieses Rezept für Fried Rice aus dem aktuellen Kochbuch von The Duc Ngo auszuprobieren.

Ich kann es gleich vorweg nehmen. Das fertige Gericht hat uns mehr als überzeugt. Die knusprig gebratenen Guanciale-Würfel sind eine geniale Ergänzung. Den Reis gart er im Reiskocher. Ich habe zwar auch einen, verwende ihn aber kaum. In einem anderen Kochkurs habe ich bei einer Koreanerin gelernt, Reis perfekt zu kochen. Ich wollte das Rezept schon lange einmal veröffentlichen, weil ich es dann auch besser "zur Hand" habe. Hier kommt also ein kleiner Exkurs - Reis kochen mit Frau Kohler:

Man rechnet 100 gr. Reis pro Person - die ideale Menge sind 300 - 400 gr. Reis

Den abgewogenen Reis in einen Topf geben und mit kaltem Wasser waschen. Das macht man ganz vorsichtig mit der Hand. Dann das Wasser wieder abgießen. Den Vorgang so oft wiederholen, bis das abgegossene Wasser klar ist. Nun so viel kaltes Wasser auffüllen, bis es 2 cm hoch über dem Reis steht. Wer das künftig ohne Lineal machen möchte, nutzt seinen Finger als Maß und merkt sich die Stelle. Bei mir ist das exakt das erste Fingerglied am rechten Zeigefinger.

Den Reis jetzt abgedeckt für 30 Minuten stehen lassen. Ab jetzt wird der Topfdeckel nicht mehr geöffnet, bis der Reis fertig ist.

Den Topf auf den Herd stellen und die Kochstelle auf die höchste Hitze einschalten (Achtung: Induktion heizt sich zu schnell auf - hier nur die drittgrößte Stufe nehmen, bei mir ist das 12). Sobald das Wasser kocht, also Wasserdampf aufsteigt, den Topf vom Herd nehmen und 5 Minuten stehen lassen.

Danach den Topf nochmals auf den Herd stellen und bei 3/4 der maximalen Hitze den Reis zum Kochen bringen. (Achtung: Induktion noch niedriger schalten, bei mir ist das 8). Sobald der Reis erneut kocht abschalten und vom Herd nehmen. Der Reis ist jetzt fertig. Den Topf öffnen und den Reis etwas auflockern.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.


für 2 Personen

200 gr. Guanciale am Stück, ohne Schwarte
1 Knoblauchzehe
frischer Ingwer, etwa in der Größe von 2 Knoblauchzehen
3 EL Erbsen
1/2 Karotte
Weißkraut, in der Größe einer daumendicken Scheibe
15 Zuckerschoten
1 Frühlingszwiebel
10 Korianderstiele (Korianderblätter für die Deko verwenden)
200 gr. Jasminreis
2 Eier
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 EL Reiswein
1 EL Sesamöl geröstet
2 EL Sojasauce
2 EL Fischsauce
1/2 TL Zucker

Die Guanciale in Würfel von etwa 5 mm Kantenlänge schneiden. 

Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Die Erbsen kurz in Salzwasser blanchieren und dann kalt abschrecken. Sie sollten noch bissfest sein. Die Karotte schälen und sehr fein würfeln. Das Weißkraut ebenfalls sehr fein würfeln. Die Zuckerschoten und die Frühlingszwiebeln schräg in sehr feine Streifen schneiden. Etwas Grün der Frühlingszwiebeln für die Deko zur Seite legen. Die Korianderstiele in sehr feine Ringe schneiden. Das vorbereitete Gemüse in einer Schüssel mischen. 

Einige Korianderblätter in Streifen schneiden und für die Deko zur Seite legen.

Den Reis, am besten am Vortag, kochen und auskühlen lassen.

Die Eier in einer kleinen Schüssel aufschlagen, mit Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren.

Reiswein, Sesamöl, Sojasauce, Fischsauce und Zucker vermischen.

Die Guanciale-Würfel im Wok bei mittlerer Hitze langsam auslassen. Zwischendurch immer wieder das ausgetretene Fett mit einem Löffel entnehmen und aufbewahren. Einen Teller mit Küchenkrepp auslegen. Die knusprigen Würfel herausheben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Etwas Fett der Guanciale erhitzen und das verschlagene Ei in den Wok geben. Mit einem Spatel durchrühren. Sobald alles gestockt ist, das Ei in eine Schüssel geben.

Nochmals etwas Fett erhitzen und das vorbereitete Gemüse im Wok, unter rühren, braten. Sofort leicht salzen. Das Gemüse zum gebratenen Ei geben und alles gut vermengen.

Nochmals Fett erhitzen und den Reis darin knusprig braten. Dann Gemüse und Ei dazugeben, alles gut vermgen und nochmals kurz braten. Zum Schluss mit der vorbereiteten Sauce übergießen und gut durchrühren. Den fertig gebratenen Reis auf eine Platte geben.

Anrichten:
knusprige Würfel der Guanciale
Korianderblätter in Streifen geschnitten
Grün der Frühlingszwiebeln in Streifen geschnitten
2 EL Röstzwiebeln

Den Reis mit Guanciale-Würfeln, Koriander, Frühlingszwiebeln und Röstzwiebeln dekorieren und sofort servieren.


Eine Inspiration aus:

Link zum Buch





Dienstag, 2. Dezember 2025

#lilafreude: Nasu Goma-Ae - Frittierte Aubergine mit Sesamsauce

Der Aubergine wird nachgesagt, dass man sie nicht so zubereiten kann, dass sie gut schmeckt. Dabei ist sie überraschend vielseitig und hat ihren Platz in unterschiedlichen Länderküchen gefunden. Man schätzt sie in Italien, in orientalischen Ländern und auch in Asien. 

Wenn ich eine Zubereitungsart entdecke, die ich noch nicht kannte, dann probiere ich das gerne aus. So wie die geschälte und frittierte Aubergine im aktuellen Kochbuch von The Duc Ngo. Das Kochen geht erstaunlich schnell und das Ergebnis schmeckt ungewöhnlich, aber sehr gut.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.



für 2 Personen:

Aubergine:
1 Aubergine
5 grüne Stiele der Frühlingszwiebel
1 EL Sesam weiß
1 Liter Rapsöl

Die Aubergine schälen und längs achteln. Die Achtel quer halbieren. 
Die grünen Teile der Frühlingszwiebel schräg in sehr feine Streifen schneiden.
Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Das Rapsöl in einem Wok auf 180 Grad erhitzen. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen. Die Auberginenstücke im heißen Öl goldgelb frittieren. Dabei öfters wenden. Herausheben, auf dem Küchenkrepp abtropfen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 


Sauce:
2 EL Tahinpaste
1/2 EL Sesam weiß
1 gehäufter EL Zucker
1 Prise Salz
1/2 EL Sojasauce
1 EL Reisessig
2 EL Rapsöl
1 EL Sesamöl geröstet

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten und mit allen anderen Zutaten vermischen. Mit einem Schneebesen zu einer cremigen Sauce rühren und mit Salz abschmecken.


Anrichten:
Die frittierten Auberginenstücke auf Teller geben und mit der Sauce übergießen. Mit Frühlingszwiebeln und Sesam dekorieren.


Eine Inspiration aus:




















Samstag, 29. November 2025

Sake Aburi Tiradito - Geflämmter Lachs mit einer peruanischen Chilisauce

Dieses Gericht aus dem Kochbuch von The Duc Ngo ist eine raffinierte Kombination aus Sashimi und Ceviche. Mir gefällt bei der"richtigen" Ceviche immer nicht, dass der Fisch in grobe Würfel geschnitten wird. Schöner finde ich dünne Scheiben, oder so wie hier etwas dickere.

Ansonsten kann das alles schnell gemacht werden, Sauce und den Belag könnte man sogar einen Tag vorher zubereiten. Dann müsste nur noch der Fisch aufgeschnitten und abgebunst werden. Das macht es ideal als Einstieg für die Bewirtung von Gästen.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.



für 2 Personen

Sauce:
1 kleine Saftorange
1/2 Limette
1 EL Sojasauce
1 Schuss Olivenöl
1 Schuss Yuzu-Essig
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Saft der Orange auspressen, die Schale der Limette fein abreiben (für den Belag) und dann die Limette auspressen. Die Zitrussäfte mit Sojasauce, Olivenöl und Yuzu-Essig vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Belag:
Stiele von 10 Korianderstengeln
1 kleine rote Chili
etwas rote Zwiebel
1 Streifen frischer Ingwer
10 Stiele Schnittlauch
Limettenabrieb oder gefrorenes Zitronengras, frisch gerieben

Die Stiele von Koriander und Schnittlauch in feine Ringe schneiden. Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Würfel schneiden. Zwiebel und Ingwer schälen und fein würfeln. Jede Zutat (außer Chili) sollte in etwa die gleiche Menge haben. Alles mit der vorher abgeriebenen Limettenschale vermengen. Alternativ kann man auch den unteren Teil von Zitronengras einfrieren und mit der Microplane fein über den Fisch reiben.


Fisch:
200 gr. Lachsloin
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Lachs in gleichgroße Scheiben schneiden und auf Teller legen. Mit dem Bunsenbrenner auf einer Seite abflämmen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Mit der Sauce begießen und den Belag längs auf die Fischscheiben geben. Sofort servieren.




Eine Inspiration aus:




















Dienstag, 24. Juni 2025

Romanasalat mit Spicy Chicken, Macadamianüssen und Shiitake-Pilzen

Manchmal sehe ich ein Rezept, das mich neugierig macht und ich probiere es gerne aus. So ging es mit dieser Mischung aus asiatischem Hühnergericht und Salat. Zu Hühnerfleisch, das mit diesen Aromen im Wok gebraten wird, kenne ich eigentlich nur Reis als Beilage. 

Nach dem Ausprobieren kann ich sagen, dass der Salat eine sehr gute Alternative für den Reis ist. Es ist geschmacklich sehr gut passend und frisch und es macht deutlich weniger Arbeit. Auch für das Huhn braucht man wenig Zeit. Da es mariniert wird, kann man es auch gut vorbereiten. Wenn es also mal schnell gehen muss, ist das ein passendes Gericht.




für 2 Personen

1 Hühnerbrustfilet ohne Haut
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer, etwa so groß, wie der Knoblauch
1 Limette
2 EL Sojasauce
2 EL Sesamöl
1 EL Honig
1 TL Srirachasauce
100 gr. Shiitake-Pilze
2 Romanasalatherzen
2 EL Macadamianüsse
etwas Rapsöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Hühnerbrust in schmale Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Den Saft der Limette auspressen und zur Knoblauch-Ingwer-Mischung geben. Mit Sojasauce, Sesamöl, Honig und Srirachasauce zu einer Marinade verrühren. Die Hühnerbruststreifen darin für mindestens eine Stunde marinieren.

In der Zwischenzeit die Shiitake-Pilze halbieren und die Macadamianüsse grob hacken. Von den Romanasalatherzen den Strunk abschneiden und die Blätter in mundgerechte Stücke zupfen. Darauf achten, dass der Salat Zimmertemperatur hat. Die Salatblätter auf Tellern anrichten.

Etwas Rapsöl in einem Wok erhitzen und die Hühnerbruststreifen leicht salzen und mit wenig Marinade braten und über dem Salat verteilen. 

Die Shiitake-Pilze mit etwas Marinade im Wok braten, dabei leicht salzen und kurz vor dem Ende der Garzeit die restliche Marinade dazugeben und einkochen. Die Pilze mit der eingedickten Marinade ebenfalls auf dem Salat verteilen. Alles mit Pfeffer bestreuen und mit den Nüssen garnieren. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus: