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Samstag, 19. September 2026

#lilafreude: Knusprige Auberginen mit Miso-Sauce

Schon seit Jahren haben wir Auberginenpflanzen im Garten. Allerdings eher unbekannte Sorten, da man ja "normale" Auberginen in guter Qualität überall kaufen kann. Wir haben kleine Früchte, darunter auch eine weiße Aubergine und eine längliche japanische. Die größten Früchte werden ungefähr faustgroß, die kleinsten sind wie eine große Walnuss.

Heuer ist scheinbar ein "Auberginen-Jahr" und der Ertrag ist so gut, wie noch nie. Deshalb kann ich heuer einige neue Auberginen-Rezepte ausprobieren. In meiner Rezeptdatenbank war dieses, das mich sofort angefixt hat. Ich liebe frittiertes Gemüse und mit der Maisstärke ist es glutenfrei, was für uns ja wichtig ist.

Nicht so begeistert hat mich die Sauce. Für eine schnelle Lösung empfiehlt Ralph Schelling japanische Kewpie Mayonnaise mit Miso zu verrühren. Ich habe beim nächsten Mal lieber meine Misocreme gemacht. Da wird Crème fraîche mit Miso, Salz und Limettenabrieb verrührt.

Weitere Rezeptideen für Auberginen habe ich in der Rezeptsammlung #lilafreude zusammengestellt - Link zur Sammlung.



Hier ist die Variamte mit der Original-Sauce:


für 2 Personen

knusprige Auberginen:
400 gr. Auberginen
2 EL Maisstärke
Rapsöl zum Frittieren
Salz

Die Haut der Auberginen rundum einritzen (das geht am besten mit einer Rasierklinge) und in die Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Auberginenstücke in einer Schüssel mit der Maisstärke mischen. Sie sollten rundum bedeckt sein.

Das Rapsöl auf 180 Grad erhitzen und die Auberginen darin für 3 bis 4 Minuten knusprig frittieren. Sie sollten innen weich und außen knusprig sein. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

Miso-Sauce, wie sie uns besser schmeckt:
Créme fraîche
Miso
Limette
Salz

Die Crème fraîche und das Miso verrühren. Das Verhältnis sollte ungefähr 2/3 zu !/3 sein. Mit Salz und Limettenabrieb abschmecken. 

Da jedes Miso anders schmeckt, kann ich keine genauen Angaben machen. Einfach ausprobieren, wie es am besten schmeckt.


Miso-Sauce im Original:
3 EL weißer Sesam
50 ml Wasser
1 EL helle Misopaste
1 EL Mirin
1 EL Sojasauce
Rapsöl

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten. Alle Zutaten, außer dem Öl, in ein Becherglas geben und mit einem Stabmixer durchmixen. 

Das Öl in einem feinen Strahl einlaufen lassen und die Masse dabei mixen, bis sie sich zu einer cremigen Sauce vermengt hat.



Eine Inspiration aus:










Link zum Buch










Samstag, 23. Mai 2026

#spargelzeit - gebratener Chili-Spargel mit Basmatireis

Vor einiger Zeit habe ich mich von meinen alten Kochzeitschriften getrennt. Vorsichtshalber habe ich sie nochmals durchgeblättert und mir einige Rezepte aufgehoben, die interessant ausgesehen haben. Darunter war dieses mit grünem Spargel und Reis. 

Letztes Jahr habe ich es ausprobiert. Geschmeckt hat es uns gut, aber optisch hat es mir gar nicht gefallen. Deshalb habe ich mir damals schon Gedanken gemacht und notiert. Jetzt, mit dem ersten Spargel, habe ich es gleich wieder ausprobiert. Und nun bin ich auch sehr zufrieden damit. Es ist ein eher einfaches Rezept, aber es geht schnell und ist somit sehr alltagstauglich.

Weitere Rezepte mit Spargel findet ihr in meiner Rezeptsammlung #spargelzeit.



2 Portionen


500 gr. dünnen grünen Spargel (dickeren längs halbieren)
1 Limette
1 Stück Ingwer, etwa daumengroß
1 Bund Koriander
1 EL geröstetes Sesamöl
2 EL Sriracha Sauce
2 EL Erdnüsse
Olivenöl
Salz
Basmatireis

Von den Spargelstangen trockenen Teil schräg abschneiden. Den Spargel halbieren. Wer die Stücke kleiner haben möchte, kann sie auch dritteln.

Den Basmatireis kochen.

Die Schale der Limette abreiben und den Saft auspressen. Den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. Die Blätter des Koriander abzupfen und in feine Streifen schneiden. Etwas für die Deko aufbewahren. Alles mit dem Sesamöl und der Sriracha vermengen.

Die Erdnüsse grob hacken und in einer trockenen Pfanne rösten.

Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spargelstücke darin bissfest braten, sofort etwas salzen. Den Spargel mit der Sauce vermengen und fertig braten. 

Anrichten:
Basmatireis auf Tellern verteilen und den Spargel mit der Sauce daraufgeben. Mit den Erdnüssen und dem restlichen Koriander garnieren.



Dienstag, 2. Dezember 2025

#lilafreude: Nasu Goma-Ae - Frittierte Aubergine mit Sesamsauce

Der Aubergine wird nachgesagt, dass man sie nicht so zubereiten kann, dass sie gut schmeckt. Dabei ist sie überraschend vielseitig und hat ihren Platz in unterschiedlichen Länderküchen gefunden. Man schätzt sie in Italien, in orientalischen Ländern und auch in Asien. 

Wenn ich eine Zubereitungsart entdecke, die ich noch nicht kannte, dann probiere ich das gerne aus. So wie die geschälte und frittierte Aubergine im aktuellen Kochbuch von The Duc Ngo. Das Kochen geht erstaunlich schnell und das Ergebnis schmeckt ungewöhnlich, aber sehr gut.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.



für 2 Personen:

Aubergine:
1 Aubergine
5 grüne Stiele der Frühlingszwiebel
1 EL Sesam weiß
1 Liter Rapsöl

Die Aubergine schälen und längs achteln. Die Achtel quer halbieren. 
Die grünen Teile der Frühlingszwiebel schräg in sehr feine Streifen schneiden.
Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Das Rapsöl in einem Wok auf 180 Grad erhitzen. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen. Die Auberginenstücke im heißen Öl goldgelb frittieren. Dabei öfters wenden. Herausheben, auf dem Küchenkrepp abtropfen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 


Sauce:
2 EL Tahinpaste
1/2 EL Sesam weiß
1 gehäufter EL Zucker
1 Prise Salz
1/2 EL Sojasauce
1 EL Reisessig
2 EL Rapsöl
1 EL Sesamöl geröstet

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten und mit allen anderen Zutaten vermischen. Mit einem Schneebesen zu einer cremigen Sauce rühren und mit Salz abschmecken.


Anrichten:
Die frittierten Auberginenstücke auf Teller geben und mit der Sauce übergießen. Mit Frühlingszwiebeln und Sesam dekorieren.


Eine Inspiration aus:




















Dienstag, 14. Oktober 2025

#zucchinischwemme - Zucchinigemüse mit Harissa und Salzzitrone

Es gibt irgendwann einen Zeitpunkt, zu dem ich aufhöre Kochbücher eines Autors zu kaufen. Das hatte ich zum ersten Mal bei Jamie Oliver spontan entschieden und gemerkt, wie richtig das war. Trotzdem mag ich seine alten Bücher immer noch sehr gerne, aber irgendwann war er "auserzählt". Im Laufe der Jahre habe ich das auch bei anderen Autoren gemerkt und dazu gehört auch Yotam Ottolenghi. Die beiden letzten Kochbücher, die ich gekauft habe waren "Flavour" und "Shelf Love". 

Bei "Flavour" habe ich dieses Rezept für ein Zucchinigemüse mit orientalischem Touch entdeckt. Wobei ich sagen muss, dass ich das Originalrezept für merkwürdig halte und ich wäre wirklich interessiert, ob das mal jemand genauso gekocht hat, wie es beschrieben ist. Statt einem Kilo Zucchini hatte ich 600 Gramm und die in, wie angegeben, in sehr feine Scheiben geschnitten. Das ist eine ganze Menge. Wie man diese vielen Scheiben in 18 Minuten (mit Wenden!) in einer großen Pfanne weich braten kann, ist mir ein Rätsel. Ich habe eine wirklich sehr große Pfanne und ganz schnell die Zucchinischeiben wieder herausgenommen und portionsweise gebraten.

Dieses Rosen-Harissa hat ja so ziemliche Begeisterungsstürme in der Kochbuch-Fangemeinde ausgelöst. Ich habe einfach Harissa mit einer Blütenmischung verrührt. Letztendlich geht es darum eine schmackhafte Sauce zu produzieren. Im Original wird Basilikum als Topping verwendet. Das hat mich verwundert und ich habe eine Probe gemacht mit Basilikum und Koriander. Letzteren halte ich für besser passend.

Also, wer gerne dünne Zucchinischeiben braten möchte, kann auch ganz einfach eine schmackhafte Sauce dazu verrühren und mein Rezept dient auch nur als Hinweis. Es geht einfach um eine leicht scharfe Sauce mit Zitrusaromatik. Blüten kann man, muss man aber nicht, aber bitte lieber Koriander nehmen als Basilikum nehmen.

Noch viel mehr Zucchini-Rezepte gibt es hier.


für zwei Personen als Hauptgericht oder 4 - 6 Personen als Vorspeise oder Mezze-Gericht

600 gr. Zucchini
3 Knoblauchzehen
Salz
Olivenöl
1 EL Harissa
1 TL Gewürzmischung Blütenrausch
1/8 Salzzitrone
2 EL Wasser der Salzzitrone
Zucker
1/2 Bund Koriander

Die Zucchini in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehen schälen, halbieren und feine Scheiben schneiden.

Olivenöl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen und die Knoblauchscheiben darin anschwitzen. Die Hälfte des Öls und die Knoblauchscheiben herausnehmen und in eine kleine Schüssel geben.

Die Zucchinischeiben portionsweise in der Pfanne weich braten, dabei mehrfach wenden und leicht salzen.

Die Salzzitrone in sehr feine Würfel schneiden und, mit dem Wasser der Salzzitrone zum gebratenen Knoblauch geben. Mit Harissa, Blütenrausch, Salz, einer Prise Zucker und Olivenöl zu einem würzigen Öl verrühren und abschmecken.

Den Koriander in feine Streifen schneiden.

Die Zucchinischeiben auf einem Teller anrichten, mit dem Öl beträufeln und mit dem Koriander bestreuen.

Eine Inspiration aus:










Link zum Buch








Montag, 14. Juli 2025

fine dining in München: Sebastian Copien und Andreas Leib in der veganen Kochschule COPIEN'S KITCHEN, Grünwald

Ab und zu sperren Sebastian Copien und Andreas Leib die Kochschule in Grünwald für ein Menü auf. Und dann zeigen die beiden, dass man auch mit veganem Kochen ein tolles fine-dining-Menü anbieten kann. Veganes fine dining liegt den beiden am Herzen und sie haben dazu sogar ein Kochbuch veröffentlicht, das jeden Schritt ganz genau erklärt.

Auch, wenn wir uns nicht vegan ernähren, haben wir viel Freude an den Veranstaltungen von Sebastian und Andreas und waren bereits zum zweiten Mal da. Die Kochschule bietet einen sehr offenen Raum, wo man gut das Anrichten beobachten kann. Den Service und die Weinbegleitung (auf Wunsch auch alkoholfrei) übernimmt Jakob Jonas und gibt sich viel Mühe.

Wieder einmal hatten wir einen sehr schönen und genussvollen Abend.

(Besuch vom 31. Mai 2025)

Besuch vom 09. November 2023




Grünes Spargel-Ragout mit Basilikumöl
Gepickelte Spargelspitze


Süßkartoffel-Brioche mit Kräuter-Sauerrahm-Butter


Alles von der Erbse



Koji-Mairübchen mit Stielmus, Thai-Cassis-Sauce und Kokos-Sambal


Spargel und Hollandaise


Agnolotti, Saubohnen und Gelbe-Paprika-Schaumsauce


Holunder, Rote Bete und Erdbeeren



Rhabarber Party

Pralinen


Passendes Kochbuch:




















Freitag, 13. Juni 2025

#Bismillah 2.0 - Sellerie-Oliven-Salat mit Granatapfel

Sellerie ist ein Gemüse, das nicht geliebt wird. Meist landet es als Geschmacksträger für Brühen im Topf. Das ist schade, denn man kann wirklich geschmackvolle Gerichte daraus machen. Ich möchte einfach mal an Selleriepüree und Waldorfsalat erinnern. Hier möchte ich ein Rezept aus der orientalischen Küche vorstellen, dass zu jeder Mezze-Auswahl gut passt und eine Variation ergibt.

Zum ersten Mal habe ich dieses Gericht vor 14 Jahren präsentiert, als ich meinen Blog mit einem orientalischen Menü eröffnet habe. Zum Jubiläum von 2.500 Blogbeiträgen wollte ich das Menü nochmals zeigen und es aktualisieren.

Bismillah vom 12. Februar 2011 und Mezze vom 12. Februar 2011

Bismillah 2.0 vom 12. Juni 2025 und Mezze vom 13. Juni 2025



1 sehr kleiner Sellerie oder ein halber
Salz
Zucker
Olivenöl
3 EL schwarze Oliven
Granatapfelkerne
1/2 Zitrone
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Sellerie schälen und in feine Julienne-Streifen hobeln. In einen Topf geben und mit Zucker und Salz mindestens für 30 Minuten marinieren.

In der Zwischenzeit die Oliven entkernen und fein hacken. Die Granatapfelkerne auslösen. Es werden nicht alle gebraucht, den Rest anderweitig verwenden. Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen.

Olivenöl zum Sellerie geben und alles, mit geschlossenem Topfdeckel, bei kleiner Hitze bissfest dünsten. Dann auskühlen lassen und mit Zitronenschale, -saft, Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Soweit kann man den Salat 1 - 2 Tage vorher vorbereiten. Auch die gehackten Oliven und die ausgelösten Granatapfelkerne können vorbereitet werden.

Kurz vor dem Servieren, Oliven mit dem Sellerie mischen und nochmals abschmecken. Den Salat anrichten und mit den Granatapfelkernen bestreuen.




#Bismillah 2.0 - Rote-Bete-Salat

Rote Bete ist für viele noch immer ein Angstgegner, dabei kann das Gemüse nun wirklich nichts dafür, wenn es schlecht zubereitet wurde. Bereits vor vielen Jahren habe ich mich damit angefreundet und inzwischen bereite ich sie sehr gerne zu.

Mittlerweile habe ich sogar eine große Rezeptsammlung zur Roten Bete veröffentlicht. Der aktuelle Stand umfasst 45 Rezepte und ein Grundrezept, wie man sie im Ofen gart und dann weiterverarbeiten kann. Wer das einmal so gemacht hat, wird sie nie wieder in Wasser garen. 

Link zur Rezeptsammlung #rotebeteglück

Zum ersten Mal habe ich dieses Gericht vor 14 Jahren präsentiert, als ich meinen Blog mit einem orientalischen Menü eröffnet habe. Zum Jubiläum von 2.500 Blogbeiträgen wollte ich das Menü nochmals zeigen und es aktualisieren.

Bismillah vom 12. Februar 2011 und Mezze vom 12. Februar 2011

Bismillah 2.0 vom 12. Juni 2025 und Mezze vom 13. Juni 2025



3 mittelgroße Rote Bete Knollen
Salz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
3 kleine Schalotten
ein kleines Stück Weißkraut - den Rest für einen Salat verwenden
5 Zweige Thymian
3 EL Himbeeressig
etwas Zitronensaft
Olivenöl

Den Backofen auf 200 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen.

Aus Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl ein cremige Paste rühren. Die Rote Bete damit einstreichen und jede Knolle auf ein Stück Alufolie legen, einwickeln und in eine Auflaufform legen. Alles für 90 Minuten im Ofen garen.

Die Rote Bete herausnehmen, aus der Alufolie wickeln und auskühlen lassen. Danach schälen und in Vierteln schneiden. Die Viertel dann in feine Scheiben schneiden.

Den Thymian von den Zweigen zupfen. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Alles mit der Roten Bete mischen.

Aus Himbeeressig, Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl ein Dressing rühren und die Rote Bete damit anmachen. Der Salat sollte mindestens eine Stunde durchziehen und vor dem Anrichten nochmals abgeschmeckt werden.

Das Weißkraut fein hobeln.

Zum Anrichten die Rote Bete in eine Schüssel geben und mit dem Weißkraut bestreuen.

Der Rote-Bete-Salat und das Weißkraut können 1 - 2 Tage vorher vorbereitet und getrennt aufbewahrt werden.





#Bismillah 2.0 - Gewürz-Karotten

In Marokko werden Karotten sehr gerne mit dem Aroma von Orangenblüten kombiniert. Dafür gibt es Orangenblütenwasser, das man online bestellen oder ganz einach in einer Apotheke kaufen kann. Alternativ kann man auch mit Zitronensaft abschmecken.

Ungewöhnlich ist auch die Kombination von grüner Paprika und Karotten, so wie bei diesem Gemüse. Zusammen ergibt sich ein schöner würziger Geschmack. Außerdem kann man es gut 2 - 3 Tage vorher vorbereiten.

Zum ersten Mal habe ich dieses Gericht vor 14 Jahren präsentiert, als ich meinen Blog mit einem orientalischen Menü eröffnet habe. Zum Jubiläum von 2.500 Blogbeiträgen wollte ich das Menü nochmals zeigen und es aktualisieren.

Bismillah vom 12. Februar 2011 und Mezze vom 12. Februar 2011

Bismillah 2.0 vom 12. Juni 2025 und Mezze vom 13. Juni 2025




3 Karotten
1/2 grüne Paprikaschote
Salz
Zucker
Olivenöl
2 kleine getrocknete Chili
1 Lorbeerblatt
3 Pimentkörner
2 ganze Kardamomkapseln
Orangenblütenwasser oder Zitronensaft

Die Karotten schälen und in feine Scheiben schneiden, mit Salz und Zucker in einem Topf marinieren und etwas stehen lassen. 

Die Paprikaschote in die Segmente teilen, entkernen und in dünne, kurze Streifen schneiden. Ebenfalls mit Salz und Zucker marinieren und ziehen lassen.

Olivenöl und die Gewürze zu den Karotten geben und bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel bissfest dünsten. Darauf achten, dass sich die Karotten nicht anlegen.

Die Paprikaschoten gegen Ende der Garzeit in den Topf geben und kurz mitdünsten lassen.

Das Gemüse etwas abkühlen lassen und mit Orangenblütenwasser (bzw. Zitronensaft), Salz und Zucker abschmecken.





#Bismillah 2.0 - gefüllte Mangoldblätter

Dieses Gericht ist in Kombination mit dem Salat aus Mangold-Stielen zu sehen. So wird der Mangold optimal verwertet. Als ich es früher kochte, gab es nicht diese hübschen bunten Mangoldstiele. Es wurde nur der Mangold mit den breiten weißen Stielen angeboten. Deshalb habe ich sehr gerne wieder ausprobiert und das Ergebnis ist optisch auch attraktiver.

Im Originalrezept werden die Blätter mit Reis gefüllt. Ich hatte noch eine größere Portion gekochte Hirse übrig und habe mich entschlossen, diese zu verwenden. Beides ist möglich und schmeckt auch sehr gut.

Noch ein kleiner Tipp:
der Sud, in dem die Mangoldblätter gekocht werden ist sehr schmackhaft. Den gab es noch als kleine Suppe dazu.

Zum ersten Mal habe ich dieses Gericht vor 14 Jahren präsentiert, als ich meinen Blog mit einem orientalischen Menü eröffnet habe. Zum Jubiläum von 2.500 Blogbeiträgen wollte ich das Menü nochmals zeigen und es aktualisieren.

Bismillah vom 12. Februar 2011 und Mezze vom 12. Februar 2011

Bismillah 2.0 vom 12. Juni 2025 und Mezze vom 13. Juni 2025





ca. 20 Mangoldblätter
1 Frühlingszwiebel
1 kleiner Bund Petersilie
5 Stiele grüne Minze
3 Zitronen
150 gr. Basmatireis oder Hirse
50 gr. gegarte, abgetropfte Kichererbsen
50 ml Olivenöl
Salz
Prise Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Blätter von dem Stielen trennen, dabei auch v-förmig in das Blatt schneiden, um den breiten Teil der Stiele noch zu entfernen. Die Stiele für das Rezept Salat aus Mangold-Stielen verwenden.

Die Blätter in Salzwasser zwei bis drei Minuten blanchieren und dann in kaltem Wasser abschrecken. Abgießen und etwas abtropfen lassen. Auf der Arbeitsfläche ausbreiten und trocknen lassen.

Die Frühlingszwiebel schräg in feine Ringe schneiden. Die Blätter der Petersilie und der Minze abzupfen und in feine Streifen schneiden. Etwas von den Kräutern für die Deko zur Seite stellen. Die Schale der Zitronen fein abreiben und den Saft auspressen.

Basmatireis bzw. Hirse garen und abkühlen lassen. Kichererbsen, Frühlingszwiebel, Kräuter, Zitronenschale, jeweils die Hälfte von Zitronensaft und Olivenöl in einer Schüssel mischen. Alles mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Bei den Mangoldblättern die restliche Feuchtigkeit mit Küchenkrepp abtupfen. Auf jedes Blatt etwa einen TL der Füllung geben. Die Seiten links und rechts ausklappen und dann die Blätter zu einem Päckchen rollen. Dicht an dicht in einen Topf geben und mit einem Teller abdecken. Eine kleine Schüssel mit Wasser füllen und auf den Teller stellen, damit er beschwert wird.

Das restliche Öl mit dem restlichen Zitronensaft und mit Wasser mischen und vorsichtig, am Rand des Tellers, in den Topf geben. Mit Wasser auffüllen, bis es 5 cm über dem Teller steht. Den Topf mit einem Deckel abdecken und die Flüssigkeit zum Kochen bringen. Danach bei kleiner Hitze etwa 60 Minuten garen.

Die gefüllten Mangoldblätter können 2 bis 3 Tage vorher zubereitet werden. Die Garflüssigkeit kann als Suppe verwendet werden.

Zum Servieren, die Mangoldblätter in eine Schüssel oder auf einen Teller geben und mit den restlichen Kräutern garnieren.





#Bismillah 2.0 - Salat aus Mangold-Stielen

Dieser Salat ist die beste "Resteverwertung", wenn man gefüllte Mangoldblätter machen möchte. Da werden die Stiele einfach nicht gebraucht und so sind die beiden Gerichte die perfekte Ergänzung. Früher habe ich ihn immer mit weißen Stielen gemacht, da es damals keine bunten Mangoldblätter zu kaufen gab. Heute ist das anders und die bunten Stiele sind viel attraktiver. 

Ansonsten ist der Salat schnell gemacht und kann auch 2 - 3 Tage vorher vorbereitet werden. 

Zum ersten Mal habe ich dieses Gericht vor 14 Jahren präsentiert, als ich meinen Blog mit einem orientalischen Menü eröffnet habe. Zum Jubiläum von 2.500 Blogbeiträgen wollte ich das Menü nochmals zeigen und es aktualisieren.

Bismillah vom 12. Februar 2011 und Mezze vom 12. Februar 2011

Bismillah 2.0 vom 12. Juni 2025 und Mezze vom 13. Juni 2025




ca. 20 Mangoldstiele
1 Zitrone
5 frische Datteln
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund grüne Minze
50 ml Olivenöl
Salz

Die Blätter von den Mangoldstielen schneiden und für gefüllte Mangoldblätter verwenden. Die Stiele in feine Streifen schneiden. Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen. Den restlichen Zitronenhälften nochmals halbieren.

In kochendem Salzwasser, dem man die restlichen Zitronen dazugegeben hat, bissfest blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Anschließend abgießen und abtropfen lassen.

Die Blätter von Petersilie und Minze abzupfen und in feine Streifen schneiden.

Die Datteln entkernen und fein würfeln. 

Mangoldstiele mit den Datteln vermischen. Zitronensaft und Olivenöl verrühren und zum Salat geben. Mit Salz und Zucker abschmecken.

Den Salat anrichten und mit den Kräuterstreifen bestreuen.





Sonntag, 27. April 2025

Gerösteter Blumenkohl mit Tahini, Granatapfel und Cashew

Wenn man ein schönes Gericht mit Gemüse kocht, dann vermisst man weder Fleisch noch Fisch. So ging es uns mit diesem Blumenkohl. Es braucht etwas Zeit, weil er länger in den Backofen muss. Aber in dieser Zeit kann man ja gut etwas anderes machen. Deshalb habe ich Backofen-Rezepte sehr gerne.

Die Vorbereitung geht dafür um so schneller. Es sind nur wenige Handgriffe zu machen und deshalb kann man diesen Blumenkohl auch mal mittags auf den Tisch bringen. Er schmeckt ausgezeichnet und die Creme mit Tahini, sowie die Granatapfelkerne ergänzen ihn perfekt.


für 2 Personen
(für 4 Personen einen großen Blumenkohl verwenden und die anderen Zutaten verdoppeln)

1 kleiner Blumenkohl
2 EL Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 EL Tahini
1 Zitrone
1/2 Granatapfel
3 EL Cashew
1 - 2 Zweige grüne Minze

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Blumekohl waschen, grüne Blätter und Strunk entfernen und auf eine flache Auflaufform setzen. Das Olivenöl mit Salz und Pfeffer verrühren und den Blumenkohl damit rundum einstreichen. Für 40 - 60 Minuten in den Ofen geben, bis er gebräunt ist.

Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Beides zum Tahini geben und mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse pürieren. Mit etwas Salz abschmecken.

Die Kerne des Granatapfels auslösen. Den Rest anderweitig verwenden.

Die Cashew in einer trockenen Pfanne rösten.

Die Minzblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden.

Anrichten:
Die Creme rund auf Tellern ausstreichen, den Blumenkohl halbieren und aufsetzen. Mit Cashew, Granatapfelkernen und Minze bestreuen. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:

















Sonntag, 23. März 2025

Miso-Auberginen mit Blattsalat

Für ein paar Wochen habe ich, nach einem Rezept von Yotam Ottolenghi, Tropea-Zwiebeln mit Miso im Ofen geschmort. Nun ist mir etwas ähnliches mit Auberginen über den Weg gelaufen. Das Rezept ist aus dem neuen Kochbuch "Vegetarisch" von Paul Ivic.

Aubergine ist ja ein schwieriges Gemüse und begeistert nicht jeden. Wir haben ein paar Lieblingsrezepte, nach denen ich sie zubereite und dieses gehört künftig auch dazu. Die Zubereitung ist einfach und geht schnell. Die Vorbereitung kann man sogar einen Tag vorher machen. Dann muss man am nächsten Tag nur noch die Aubergine mit der Miso-Mischung einpinseln und in den Backofen schieben. Den Salat oder eine andere Beilage kann man leicht in der Backzeit zubereiten.



für 2 Personen:

2 mittelgroße Auberginen
60 ml trockenen Weißwein
2 EL Zucker
75 gr. Shiro-Miso
1 EL Rapsöl
1/2 Limette
2 Stiele Koriander

dazu passt ein gemischter Blattsalat

Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen. Die Auberginen in eine kleine Auflaufform geben und 25 Minuten backen. 

In der Zwischenzeit den Weißwein in einem Stieltopf bei mittlerer Hitze etwa um die Hälfte einkochen lassen. Den Zucker in den warmen Wein einrühren und auflösen. Die Mischung abkühlen lassen. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Miso, Rapsöl, Limettenabrieb und Saft mit dem abgekühlten Wein verrühren.

Die Auberginen herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Den Blütenansatz abschneiden und die Haut abziehen. Dann zwischen zwei Blätter Küchenkrepp legen und vorsichtig die Flüssigkeit herausdrücken. Anschließend längs halbieren.

Die Auberginenhälften zurück in die Auflaufform geben und rundum mit der Misomischung einstreichen und diese 5 Minuten einziehen lassen. Dann zurück in den Ofen geben und in ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Korianderblätter von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden. Einen gemischen Blattsalat zubereiten.

Blattsalat auf die Teller geben, die fertigen Auberginenhälften anlegen und mit Koriander bestreuen. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus: