Seit vielen Jahren will ich schon bei Jean-Georges Klein essen und glücklicherweise führt der Weg zu ihm über Wissembourg, einen meiner Lieblingsorte im Elsaß. Dort gibt es schon lange die Patisserie - Chocolaterie Rebert, die von Daniel Rebert uns seiner charmanten Frau geführt wird. Wir kennen uns seit über 25 Jahren, viele gemeinsame Stunden haben wir in seiner Backstube verbracht, wo er uns sein wundervolles Handwerk gezeigt hat. Ein Besuch bei ihm ist ein Pflichttermin für uns, wenn wir uns irgendwo in der Nähe befinden. Ehrlich gesagt ist uns kein Weg zu weit. Es fällt mir dort immer sehr schwer zu entscheiden, was ich vor Ort esse. Leider ist nicht alles so gut geeignet, um es zu transportieren und so ist es meist die Qual der Wahl. Aber ein paar der leckeren Törtchen und Gläschen müssen immer sein. Dafür lasse ich gerne Frühstück und Mittagessen aus :-).
Die Auswahl ist riesig und warme Quiche und eine kleine Mittagskarte gibt es auch noch. Seht einfach selbst oder noch besser: besucht das Cafe und probiert es aus.
Genug der Quälerei mit Schokolade, Pralinen, Eis, Macarons und Törtchen. Jetzt laufen wir ein paar Schritte die Hauptstraße entlang (vielleicht schaffen wir hinterher noch ein Macarönchen....) und besuchen einen richtig schön-kunterbunten Haushaltswaren-Laden. Leider finde ich dort immer was. Diesmal durften die tollen kleinen Blini-Pfännchen aus Madame Schneiders Laden mit.
Seit unserem letzten Besuch hat sich einiges getan und es gibt viele neue interessante Läden und Restaurants. Da sehe ich schon neue Forschungsgebiete auf mich zukommen. Eine wunderbare Expertin vor Ort hätte ich auch noch. Diesmal hat es leider nicht geklappt, aber ich freue mich darauf, endlich einmal mit Sabine durch Wissembourg zu laufen.
Oft werde ich nach dem Honigessig gefragt, der in meinen Chutney-Rezepten immer auftaucht. Den gibt es in jedem Supermarkt im Elsaß und ich habe mich auch wieder eingedeckt. Dieses Regal ist übrigens jetzt leer.






