Posts mit dem Label Winter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Winter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 13. Juni 2025

#Bismillah 2.0 - Sellerie-Oliven-Salat mit Granatapfel

Sellerie ist ein Gemüse, das nicht geliebt wird. Meist landet es als Geschmacksträger für Brühen im Topf. Das ist schade, denn man kann wirklich geschmackvolle Gerichte daraus machen. Ich möchte einfach mal an Selleriepüree und Waldorfsalat erinnern. Hier möchte ich ein Rezept aus der orientalischen Küche vorstellen, dass zu jeder Mezze-Auswahl gut passt und eine Variation ergibt.

Zum ersten Mal habe ich dieses Gericht vor 14 Jahren präsentiert, als ich meinen Blog mit einem orientalischen Menü eröffnet habe. Zum Jubiläum von 2.500 Blogbeiträgen wollte ich das Menü nochmals zeigen und es aktualisieren.

Bismillah vom 12. Februar 2011 und Mezze vom 12. Februar 2011

Bismillah 2.0 vom 12. Juni 2025 und Mezze vom 13. Juni 2025



1 sehr kleiner Sellerie oder ein halber
Salz
Zucker
Olivenöl
3 EL schwarze Oliven
Granatapfelkerne
1/2 Zitrone
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Sellerie schälen und in feine Julienne-Streifen hobeln. In einen Topf geben und mit Zucker und Salz mindestens für 30 Minuten marinieren.

In der Zwischenzeit die Oliven entkernen und fein hacken. Die Granatapfelkerne auslösen. Es werden nicht alle gebraucht, den Rest anderweitig verwenden. Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen.

Olivenöl zum Sellerie geben und alles, mit geschlossenem Topfdeckel, bei kleiner Hitze bissfest dünsten. Dann auskühlen lassen und mit Zitronenschale, -saft, Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Soweit kann man den Salat 1 - 2 Tage vorher vorbereiten. Auch die gehackten Oliven und die ausgelösten Granatapfelkerne können vorbereitet werden.

Kurz vor dem Servieren, Oliven mit dem Sellerie mischen und nochmals abschmecken. Den Salat anrichten und mit den Granatapfelkernen bestreuen.




#Bismillah 2.0 - Rote-Bete-Salat

Rote Bete ist für viele noch immer ein Angstgegner, dabei kann das Gemüse nun wirklich nichts dafür, wenn es schlecht zubereitet wurde. Bereits vor vielen Jahren habe ich mich damit angefreundet und inzwischen bereite ich sie sehr gerne zu.

Mittlerweile habe ich sogar eine große Rezeptsammlung zur Roten Bete veröffentlicht. Der aktuelle Stand umfasst 45 Rezepte und ein Grundrezept, wie man sie im Ofen gart und dann weiterverarbeiten kann. Wer das einmal so gemacht hat, wird sie nie wieder in Wasser garen. 

Link zur Rezeptsammlung #rotebeteglück

Zum ersten Mal habe ich dieses Gericht vor 14 Jahren präsentiert, als ich meinen Blog mit einem orientalischen Menü eröffnet habe. Zum Jubiläum von 2.500 Blogbeiträgen wollte ich das Menü nochmals zeigen und es aktualisieren.

Bismillah vom 12. Februar 2011 und Mezze vom 12. Februar 2011

Bismillah 2.0 vom 12. Juni 2025 und Mezze vom 13. Juni 2025



3 mittelgroße Rote Bete Knollen
Salz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
3 kleine Schalotten
ein kleines Stück Weißkraut - den Rest für einen Salat verwenden
5 Zweige Thymian
3 EL Himbeeressig
etwas Zitronensaft
Olivenöl

Den Backofen auf 200 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen.

Aus Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl ein cremige Paste rühren. Die Rote Bete damit einstreichen und jede Knolle auf ein Stück Alufolie legen, einwickeln und in eine Auflaufform legen. Alles für 90 Minuten im Ofen garen.

Die Rote Bete herausnehmen, aus der Alufolie wickeln und auskühlen lassen. Danach schälen und in Vierteln schneiden. Die Viertel dann in feine Scheiben schneiden.

Den Thymian von den Zweigen zupfen. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Alles mit der Roten Bete mischen.

Aus Himbeeressig, Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl ein Dressing rühren und die Rote Bete damit anmachen. Der Salat sollte mindestens eine Stunde durchziehen und vor dem Anrichten nochmals abgeschmeckt werden.

Das Weißkraut fein hobeln.

Zum Anrichten die Rote Bete in eine Schüssel geben und mit dem Weißkraut bestreuen.

Der Rote-Bete-Salat und das Weißkraut können 1 - 2 Tage vorher vorbereitet und getrennt aufbewahrt werden.





Mittwoch, 30. April 2025

Gebeizter Skrei, Zitruscreme und eingelegte Gurke

Die Skrei-Saison ist kurz und diesmal wäre sie fast spurlos an mir vorbei gegangen. Aber, ich hatte große Lust wieder etwas mit Fisch zu kochen und habe in meiner Rezeptdatenbank ein Rezept entdeckt, für das man einen Fisch mit festem Fleisch braucht. Und da habe ich mich für Skrei entschieden.

Das Rezept stammt aus einem Kochbuch, das nicht in meinem Besitz ist. Ich habe es mir vor langer Zeit einmal als Screenshot aus der Vorschau abgespeichert und ich hoffe inständig, dass der Verlag damals einen ersten Entwurf veröffentlicht hat und es im Kochbuch überarbeitet wurde. So gut wie nichts in diesem Rezept funktioniert oder macht Sinn. Also habe ich es als Inspiration genommen und meine eigene Version davon entwickelt.

Es macht etwas Arbeit, aber man kann vieles vorbereiten und das Ergebnis hat uns sehr gut gefallen und geschmeckt.

Weitere Rezepte mit Gurken habe ich in der Rezeptsammlung #gurkengrün zusammengestellt.
Link zur Rezeptsammlung



500 gr. Skrei (ohne Heut)
4 EL Zucker
3 EL Salz
Schale einer Zitrone
Schale einer Orange

Die Schale der Zitrusfrüchte fein abreiben und mit Salz und Zucker vermengen. Den Fisch damit einreiben, in ein passendes Gefäß legen und mit Frischhaltefolie abdecken. Für 4 Stunden im Kühlschrank beizen. Danach mit kaltem Wasser abwaschen, mit Küchenkrepp abtrocknen und in Scheiben schneiden. Wenn man den Fisch länger vorbereiten möchte, kann man ihn nach dem Abtrocknen auch Vakuumieren und so 1 - 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.


200 gr. Crème fraiche
Schale und Saft einer Zitrone
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Schale der Zitrone frein abreiben und den Saft auspressen, alles zusammen mit einem Schuss Olivenöl in die Crème fraiche einrühren und dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.


50 gr. Zucker
150 ml milden Weißweinessig
100 ml Wasser
3 Zweige Thymian
1 TL Koriander
1/4 Stück Sternanis
2 kleine Gurken (Landgurken)

Das Wasser erhitzen und den Zucker darin lösen, den Essig dazugeben. Die Thymianblätter abzupfen, Koriander und Sternanis im Mörser grob zerstossen und alles in die Marinade geben. Für ca. 30 Minuten abkühlen lassen und dann die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen und auffangen.

Die beiden Enden der Gurken abschneiden und teilweise schälen. Mit dem Sparschäler weiter schälen, um einige breite Gurkenstreifen zu bekommen, die später aufgerollt werden. Bei den Resten der Gurken die Kerne entfernen und in grobe Würfel schneiden. Gurkenwürfel und -streifen für 15 Minuten in die Marinade einlegen. Darauf achten, dass sie getrennt liegen und später auch getrennt entnommen werden können.


Anrichten:

einige Stiele Koriander

Die Blätter des Korianders abzupfen. Die Skreischeiben auf Tellern auslegen. Am Rand die Gurkenröllchen aufstellen. Die Gurkenwürfel in der Mitte des Tellers auf dem Fisch platzieren. Kleckse der Crème fraiche auf den Fisch geben und mit Korianderblättern dekorieren. Sofort servieren.





Donnerstag, 10. April 2025

#rotebeteglück: Rote-Bete-Salat mit Birnen

Wie ich schon sehr oft beschrieben habe, gare ich die Rote Bete am liebsten im Backofen. Damit es sich lohnt schiebe ich dann schon gerne eine größere Portion in das Backrohr und verwende es für unterschiedliche Gerichte.

Es gibt also öfters Rote Bete bei uns und wer sie ebenfalls gerne isst, der findet in meiner Rezeptsammlung bestimmt jede Menge Anregungen.

Mit einer fertig gegarten Rote Bete ist fast schon die halbe Arbeit für diesen Salat erledigt. Auch die Birnen können einen Tag vorher gekocht und die Walnüsse geröstet werden. Dann braucht es nur noch das Dressing und die frittierten Kapern, um diesen ungewöhnlichen Salat fertig zu machen. Uns hat er sehr begeistert, da die unterschiedlichen Aromen eine richtige Geschmacksexplosion erzeugen. Dazu trägt natürlich auch der Crunch der Kapern und Walnüsse bei.

Es ist eine vegetarische Vorspeise, mit der man auch Gäste beeindrucken kann. In einer größeren Menge kann man es auch als Hauptspeise genießen. Wer vegetarische und fleischessende Gäste glücklich machen möchte, serviert dazu etwas Entenbrust.



für 2 Personen

Rote Bete:
4 kleinere Rote Bete (ca. 300 gr.)
Salz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
getrockneter Thymian
Rapsöl

Birnen:
2 Birnen
1/2 Limette
2 EL Zucker
Prise Salz

Topping:
2 EL Walnüsse
1 EL Kapern
Rapsöl

Dressing:
1/2 Limette
1 TL Honig
1 TL mittelscharfer Senf
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Den Backofen auf 200 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Aus Thymian, Salz, Zucker, Pfeffer und Rapsöl eine cremige Sauce rühren und die Rote Bete rundum damit einpinseln. Jede Rote Bete Knolle in ein Stück Alufolie wickeln und in eine Auflaufform legen. So für ca. 90 Minuten in den Backofen geben. Nach dem Garen herausheben, die Rote Bete auskühlen lassen und die Schale entfernen. Die Rote Bete Knollen vierteln. Die Rote Bete kann so bereits einige Tage vorher vorbereitet werden.

Die Schale der ganzen Limette fein abreiben und zur Seite stellen. Die eine Hälfte der Limette auspressen und die zweite zur Seite stellen. Die Birnen schälen, vierteln, das Kernhaus entfernen und die Birnenviertel nochmals halbieren. Sofort mit dem Limettensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Die Walnüsse in einer beschichteten Pfanne rösten und danach in grobe Stücke schneiden.

Den Zucker in dieser beschichteten Pfanne mit dem restlichen Limettensaft karamellisieren lassen. Etwas Salz dazugeben. Die Birnenachtel von beiden Seiten darin kurz garen. Einen Teller mit Backpapier auslegen und die Birnen darauf auskühlen lassen.

Die Kapern in einem Sieb abtropfen lassen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die Kapern darin knusprig frittieren. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Aus dem Limettensaft der zweiten Limettenhälfte, Honig, Senf, Salz, schwarzem Pfeffer, Olivenöl und der abgeriebenen Limettenschale eine cremige Vinaigrette rühren.

Alle zubereiteten Komponenten zum Anrichten des Salats bereitstellen. Die Rote-Bete-Viertel und Birnen-Achtel auf den Tellern anrichten. Wenn noch etwas flüssiger Karamell vorhanden ist, alles damit beträufeln. Die Vinaigrette mit einem Löffel über den Salat geben und mit Walnüssen und Kapern bestreuen. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:







Dienstag, 4. März 2025

#rotebeteglück: Rote-Bete-Carpaccio mit veganer Wasabimayonnaise

Eine vegane Mayonnaise mache ich sehr gerne, da sie eine schöne Alternative zu den rohen Eiern in der normalen Mayo ist. Dafür verwendet man einen Sojadrink. Mein Problem ist, dass es diesen nur in einem Liter-Tetrapack zu kaufen gibt und wir den ansonst nicht verwenden. Nun habe ich entdeckt, dass es ein Sojaprodukt zum Kochen gibt, das bereits etwas angedickt ist. Es nennt sich Soja Cuisine und ist in Gebinden zu 150 ml erhältlich und somit ideal für kleine Mengen.

Das wollte ich natürlich gleich ausprobieren und habe in meinem neuen Kochbuch von Johann Lafer "Ein Leben für den guten Geschmack" dieses Rote-Bete-Carpaccio mit veganer Wasabimayonnaise entdeckt. Der Vorteil, wenn man Soja Cuisine verwendet, ist, dass man aufgrund der dickeren Konsistenz auch deutlich weniger Öl braucht.

Das ganze Gericht kann man wunderbar bereits einen Tag vorher zubereiten und muss dann nur die Rote Bete aufschneiden und alles anrichten. So ist wieder ein schöner Beitrag für meine Rezeptsammlung #rotebeteglück für Rote Bete entstanden.




für 6 Personen als Vorspeise

Carpaccio:
2 große Rote Beten (oder 4 mittlere)
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Kümmel
Zucker
Alufolie

Rucolasalat
1 Bio-Zitrone
2 EL Honig
6 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Mayonnaise:
75 ml Soja Cuisine
2 EL Wasabipaste
100 ml Rapsöl
Salz
1/2 Limette

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Rote Bete waschen. Aus Olivenöl Salz, Pfeffer, Kümmel und Zucker eine cremige Paste rühren und die Rote Bete rundum damit einpinseln. Die Beten auf Alufolie setzen und darin einwickeln. Die Päckchen in eine Auflaufform setzen und für 90 Minuten in den Backofen geben.

Nach der Garzeit die Rote Bete aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Dann auspacken, schälen und in sehr feine Scheiben hobeln.

In der Zwischenzeit den Rucola waschen, trockenschleudern und aussortieren.

Mit einem Zestenreißer sehr feine Streifen von der Zitronenschale abnehmen und in einen Topf geben. Den Saft auspressen und zusammen mit 2 EL Wasser zur Zitronenschale geben. Einmal aufkochen und für 2 Minuten köcheln lassen. Auskühlen lassen und mit Honig, Salz, Pfeffer und Olivenöl zu einem Dressing verrühren.

Die Soja Cuisine mit Wasabi und Salz in ein hohes Bechergefäß geben. Das Öl in dünnem Strahl dazugießen und mit dem Pürierstab gut mixen, bis eine cremige Mayonnaise entsteht. Mit Salz und Limettensaft abschmecken.

Anrichten:
Etwas vom Dressing auf den Tellern verteilen und die Rote-Bete-Scheiben kreisförmig und überlappend auflegen. Mit dem Dressing beträufeln und Mayonnaise und Rucola garnieren.


Eine Inspiration aus:









Link zum Buch





Mittwoch, 19. Februar 2025

Salatherzen oder Spitzkohl auf Ingwercreme mit Crispy Chili Öl

Kurz vor Weihnachten haben wir dem Restaurant Jin noch einen Besuch abgestattet. Hao Jin gilt als einer der besten chinesischen Köche in Deutschland und sein Restaurant wird auch von Tim Raue sehr empfohlen. Wir gehen ebenfalls sehr gerne hin und zum Abschied habe ich von ihm noch ein Gläschen mit einem knusprigen Chili Öl bekommen. Dieses Öl war eine Zeitlang sehr gehypt und wurde in vielen Blogs vorgestellt. Mir gefällt es auch sehr gut, da es knusprig und nicht zu scharf ist.

Für ein paar Gerichte hatte ich es schon verwendet und dann sprang mir im Kochbuch Flavour von Yotam Ottolenghi ein Rezept mit gegarten Spitzkohlblättern auf einer Frischkäsecreme mit Chili-Öl entgegen. Das sah ganz ideal nach einem schnellen und schmackhaften Mittagessen aus und ich habe es ausprobiert. Im Großen und Ganzen hat es uns sehr gut geschmeckt, nachdem ich einige Dinge gleich geändert hatte. Weshalb man für die Creme Frischkäse verwendet, den man sehr mühsam verdünnt, in dem man Ingwer entsaftet, habe ich nicht verstanden.

Ich wollte ja ein schnelles Gericht haben, da die ich die aufwändigste Zutat, das Chili Öl, bereits fertig im Glas hatte. Auch der Frischkäse hat mir überhaupt nicht gefallen und ich beschloss eine zweite Variante zu probieren. Diesmal auf der Basis von Crème fraîche und statt Spitzkohl, der noch gekocht werden muss, habe ich Romana-Salatherzen verwendet.

Wenn es schnell gehen muss, würde ich das so wieder machen. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, oder den Spitzkohl vorbereiten kann, würde ich diesen zubereiten. Wer also damals den Hype mitgemacht hat und auch noch fertiges Chili Öl daheim hat, für den hätte ich jetzt diesen schönen Vorschlag, es aufzubrauchen.




für 2 Personen

1 kleiner Spitzkohl oder 3 Romana-Salatherzen

200 gr. Crème fraîche
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer in der Größe der Knoblauchzehe
1/2 Limette
Salz
evtl. mildes Olivenöl

Crispy Chili Öl
Sojasauce
evtl. mildes Olivenöl oder Rapsöl

Wer das Crispy Chili Öl selbstmachen möchte, dem empfehle ich dieses Rezept.


Den Spitzkohl halbieren, den Strunk entfernen und die einzelnen Blätter lösen. Im Inneren des Spitzkohls sind die Blätter eher gelb und haben eine andere Struktur. Diese Blätter kann man in feine Streifen schneiden, mit Salz und Zucker einen Tag marinieren und dann einen Salat daraus machen.

Die Spitzkohlblätter in kochendem Salzwasser etwa 2 Minuten blanchieren. Dann durch ein großes Sieb abgießen und etwas abkühlen lassen. Jedes Blatt einzeln entnehmen, etwas trocken schütteln und auf einen Teller zum Trocknen legen.

Bei den Salatherzen den Strunk abschneiden und sie dann längs vierteln.

Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Die Würfel leicht salzen und mit einem Messer auf dem Schneidebrett verstreichen, damit eine Art Paste entsteht. Diese in die Crème fraîche rühren. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Damit und mit Salz die Creme abschmecken. Wer mag, kann noch einen Schuss Olivenöl dazugeben.

Je nach Geschmack und Konsistenz des Chili Öls noch Olivenöl und Sojasauce unterrühren. Es sollte so sein, dass man es über das Gericht träufeln kann.

Anrichten:
Die Creme auf die Teller streichen. Spitzkohl oder Salatherzen darauf platzieren und mit dem Öl beträufeln. 



Eine Inspiration aus:


















Mittwoch, 12. Februar 2025

Lauch mit Miso-Schnittlauch-Salsa

Manche Rezepte, die ich ausprobieren möchte, entdecke ich tatsächlich zufällig. So ging es mir mit diesem Lauch aus dem Kochbuch Flavour von Yotam Ottolenghi. Ich konnte einer Koch-Freundin mit der Besorgung von Tropea-Zwiebeln behilflich sein und wir diskutierten, was für ein Gang in ihrem Menü das werden soll. Sie entschied sich dafür, die Zwiebeln in Misobutter zu schmoren. Ich habe das auch gleich ausprobiert und ein paar Seiten weiter im Kochbuch den Lauch gesehen, der mich auch gereizt hat.

Beim ersten Mal bin ich der Rezeptbeschreibung gefolgt und habe den Lauch in einem sehr großen Topf in Salzwasser gekocht. Dazu gibt es ein umständliches Procedere mit einem Deckel, der den Lauch beschweren soll, damit er nicht oben schwimmt. Danach habe ich den "Einleitungstext" gelesen, in dem von dämpfen gesprochen wird. Ja, klar das ist die deutlich bessere Methode. Weshalb man das dann nicht ins Rezept übernommen hat, ist mir ein Rätsel. Also habe ich es nochmals gekocht und diesmal gedämpft. Es gibt viele Möglichkeiten dies zu tun. Ich mache das am liebsten in einem Bambuskörbchen über dem Wok. Und das Ergebnis war wesentlich überzeugender und macht auch weniger Mühe.

So ist das nun ein schönes, veganes Gericht, das man sogar vorbereiten kann, da der Lauch kalt serviert wird. Auch die anderen Komponenten lassen sich schnell zubereiten. So hat es uns sehr gut gefallen und das wird es noch öfters geben.



für 2 Personen:

4 kleine, junge Lauchstangen
1 Knoblauchzehe
Meersalz
Rapsöl zum Frittieren
Olivenöl

Miso-Schnittlauch-Salsa
1 Stück Ingwer, in der Größe der Knoblauchzehe
1 gestrichener EL weißer Sesam
1 gestrichener EL schwarzer Sesam
1 kleiner Bund Schnittlauch
1 TL Shiro-Miso
4 EL Mirin
2 EL Reisessig
Salz

Bei den Lauchstangen den größten Teil des Grüns entfernen und die äußerste Schicht. Auch die Wurzel abschneiden. Dann gründlich waschen. Vom Lauchgrün die äußeren, dunkelgrünen Teile entfernen und dann ebenfalls gründlich waschen. Die hellgrünen Teile dam längs in sehr feine Streifen schneiden und in Küchenkrepp gut trocknen.

Die Knoblauchzehe schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Einen Teller mit Küchenkrepp auslegen. Das Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Lauchstreifen darin frittieren und dabei ständig rühren. Das geht am Einfachsten mit langen Kochstäbchen aus Holz. Sobald sie braun und knusprig sind, herausheben (auch das geht mit den Stäbchen sehr gut) und auf dem Küchenkrepp abtropfen lassen und leicht salzen.

Nun die Knoblauchscheiben, ebenfalls unter Rühren, frittieren. Mit einem Sieb herausheben, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und salzen.

Die Lauchstangen ca. 20 Minuten über gesalzenem Wasser dämpfen.

In der Zwischenzeit den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Beide Sorten Sesam stark in einer trockenen Pfanne rösten. Den Ingwer schälen und sehr fein würfeln, auf dem Schneidebrett ausstreichen, mit Salz bestreuen und mit der Schneidefläche des Messers ausstreichen. Schnittlauch (etwas zum Garnieren zurückbehalten), Sesam und Ingwer in eine Schüssel geben und mit Miso, Mirin und Reisessig verrühren.

Die Lauchstangen auf Tellern anrichten und mit der Salsa überziehen. Frittierte Lauchstreifen und Knoblauch darüber streuen, mit Olivenöl besprenkeln und den restlichen Schnittlauchröllchen bestreuen.


Eine Inspiration aus:









Link zum Buch





Mittwoch, 5. Februar 2025

#rotebeteglück: Crostini mit Rote-Bete-Püree und Lachs

Im Moment habe ich wenig Freude an Kochbuch-Neuerscheinungen. Irgendwie habe ich den Eindruck, man hat schon alles gesehen und alles was es bisher gab wird jetzt umgebogen für vegane Ernährung oder den Airfryer. So richte ich mein Augenmerk wieder stärker auf "alte Schätzchen " meiner Sammlung. Dazu gehört das Kochbuch "Der Speisemeister" von Frank Oehler, aus seiner Zeit im Restaurant Speisemeisterei in Stuttgart, für das er mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

Viele Rezepte sind sogar sehr einfach umzusetzen, wie dieser Rote-Bete-Dip. Ich habe ihn für ein Crostini mit geräuchertem Lachs verwendet. Auch andere Räucherfische können damit sehr gut kombiniert werden. Rote Bete wandert ja eher langsam auf die Speisezettel. Viele sind von der schlimmen Variante, sauer eingelegt in Gläsern, abgeschreckt. Gut, dass man sie nun frisch als Knolle kaufen und selbst etwas daraus machen kann. 

Wir haben immer mehr Freude an ihr und probieren Neues aus, so wie diese schönen und köstlichen Crostini. Uns haben die sehr gut gefallen. Dazu ein Gläschen Cremant und der Auftakt für einen schönen Abend ist perfekt.

Deshalb darf dieses Rezept gleich in meine Rezeptsammlung #rotebeteglück wandern.

Alternativ habe ich das restliche Rote-Bete-Püree einfach mit einem Stück Räucheraal serviert. Das hat auch sehr gut gepasst und hat den Vorteil, dass man dieses kleine Amuse bereits Tage zuvor, vorbereiten und schnell servieren kann.


für 4 Personen

400 gr. Rote Bete (2-3 Knollen)
Olivenöl
Salz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Cumin
Koriander
Alufolie
150 gr. griechischer Joghurt (10 %)
Zitronensaft

200 gr. geräucherter Lachs oder ein anderer Räucherfisch

1 Baguette
Olivenöl
Sprossen (hier: Lauchsprossen)

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus Olivenöl, Salz, Zucker, Pfeffer, Cumin und Koriander eine dicke Paste rühren und die ungeschälte Rote Bete rundum damit einpinseln. Auf ein Stück Alufolie setzen und einwickeln. Die Beten in eine Auflaufform setzen und für 90 Minuten in den Ofen geben.

In der Zwischenzeit den Lachs und das Baguette in Scheiben schneiden und die Sprossen auflockern. Die Baguettescheiben mit etwas Olivenöl rösten (in der Pfanne oder im Ofen, ja nach Vorliebe). 

Die gegarte Rote Bete etwas auskühlen lassen. Dann schälen, in grobe Würfel schneiden und mit dem Zauberstab fein pürieren Den Joghurt unterrühren und mit Salz, Pfeffer, Cumin, Koriander und Zitronensaft abschmecken.

Das Rote-Bete-Püree auf den Baguettescheiben verteilen, mit Lachs belegen und den Sprossen garnieren.


Eine Inspiration aus:















Donnerstag, 30. Januar 2025

#rotebeteglück: Rote-Bete-Risotto mit Meerrettich-Ricotta und Rucola

Die Schweizer Spitzenköchin Meta Hiltebrand hat ein großes Faible für Risotto. Leider ist es schon sehr viele Jahre her, dass wir in ihrem damaligen Zürcher Restaurant "Le Chef" essen waren. Aber, ich treffe sie immer wieder auf verschiedenen kulinarischen Festivals, wo sie regelmäßig ein Risotto für die Gäste dabei hat.

Da wir im Moment sehr gerne Rote Bete essen und ich gerne unterschiedliche Gerichte damit ausprobiere, stand natürlich sofort dieses Rote-Bete-Risotto aus ihrem Kochbuch "Meta kocht" auf dem Plan. Sehr gelungen fand ich, dass sie auch Rote-Bete-Saft zur Garung des Risottoreis verwendet. So bekommt es eine wunderschöne, tiefrote Farbe. Die Kombination mit Meerrettich und Rucola ist natürlich ein Klassiker und schmeckt immer sehr gut.

Uns hat dieses Risotto sehr gut gefallen und es ergänzt perfekt meine Rezeptsammlung #rotebeteglück für Rote Bete.



für 2 Personen

Risotto:
1 kleine Zwiebel
1 kleinere Rote Bete
Olivenöl
175 gr. Risottoreis
125 ml trockenen Weißwein
100 ml Gemüsebrühe
200 ml Rote-Bete-Saft
1 EL Butter
25 gr. geriebener Parmesan
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 EL Honig

Meerrettich-Ricotta und Rucola:
100 gr. Ricotta
Meerrettich, frisch gerieben
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Handvoll Rucola
Olivenöl

Zwiebel und Rote Bete schälen und fein würfeln. Die Brühe und den Rote-Bete-Saft mischen. Den Parmesan reiben.

Etwas Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen, leicht salzen. Danach Risottoreis und Rote-Bete-Würfel dazugeben und ebenfalls anschwitzen. Mit dem Wein ablöschen und einreduzieren. 

Das Risotto immer wieder mit der Brühe-Rote-Bete-Mischung aufgießen und reduzieren lassen. Dabei regelmäßig umrühren. Sobald der Reis gar und die Rote Bete noch bissfest ist, die Hitze reduzieren und Butter und Parmesan unterrühren. Alles mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken.

In der Zwischenzeit den Meerrettich fein reiben und in den Ricotta rühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Rucola küchenfertig machen.

Anrichten:
Das Risotto auf den Teller geben, eine Nocke vom Ricotta darauf setzen und mit Rucola bestreuen. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:





















Sonntag, 26. Januar 2025

Tropea-Zwiebeln in Misobutter mit Wildkräutersalat

Manchmal kommen Gerichte ganz spontan auf den Tisch, so wie bei diesen Zwiebeln nach Ottolenghi. Ich habe ja das große Glück, dass ich in München jede Zutat bekomme, die ich haben möchte und das meist auch noch mit ganz wenig Aufwand. Das von mir heiß geliebte Frischeparadies im Schlachtviertel hat eigentlich immer das Gewünschte. Andere haben nicht so viel Glück. 

So hat mich eine kochbegeisterte Freundin aus Freiburg bereits Mitte Dezember gefragt, ob ich Tropea-Zwiebeln besorgen kann. Sie lädt regelmäßig zu großen Menüs ein und die Gäste dürfen sich eine Zutat wünschen. Einer hat sich ausgerechnet für diese schöne Zwiebel entschieden. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass man die in manchen Regionen nicht bekommen kann. In meinem  Frischeparadies liegen die immer herum, die gibt es sogar in der Version Frühlingszwiebeln.

Also habe ich ein Paket mit einem Tropea-Zwiebel-Zopf, einem Bund Tropea-Frühlingszwiebeln und ein paar Roscoff-Zwiebeln nach Freiburg geschickt. Danach haben wir uns ausgetauscht, wie die Tropea-Zwiebeln zu einem Gang im Menü werden und sie hat mich auf ein Rezept von Yotam Ottolenghi aus dem Kochbuch Flavour aufmerksam gemacht. Da ich auch noch ein paar Zwiebeln da hatte, wollte ich es unbedingt ausprobieren.

Nach Ottolenghi sollen die Zwiebeln eine Beilage sein, ich habe mich dazu entschieden, sie als eigenständiges Gericht mit einem kleinen Wildkräutersalat mittags auf den Tisch zu bringen.


für 2 Personen

3 Tropea-Zwiebeln
50 gr. Butter
50 gr. Shiro-Miso
300 ml warmes Wasser

Wildkräutersalat
1 Tropea-Frühlingszwiebel
weißer Balsamico
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

1 Auflaufform in der passenden Größe
Alufolie

Den Backofen auf 240 Grad Umluft vorheizen.

Die Zwiebeln schälen und ggf. die erste Schicht ebenfalls entfernen, wenn sie trocken ist. Von Wurzel und Stängel nur sehr wenig entfernen, damit die Zwiebel zusammenhält. Dann längs halbieren. Die Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten in eine Auflaufform legen. Die Zwiebeln sollten genau hineinpassen. Sie dürfen nicht überlappen und es sollte auch kaum Freiraum geben.

Die Butter in einem Topf schmelzen und das Miso einrühren. Mit dem warmen Wasser aufgießen und gut verrühren. Die Mischung über die Zwiebeln geben und die Aufflaufform sorgfältig mit Alufolie abdecken und in den Ofen geben.

Die Zwiebeln dort für 35 Minuten garen, dann die Form herausnehmen, die Alufolie entfernen und die Zwiebeln wenden. Die Schnittflächen mit der Sauce übergießen und erneut in den Ofen geben. Nun müssen die Zwiebeln für weitere 50 Minuten garen. Dabei alle 10 Minuten wenden und übergießen.

In der Zwischenzeit den Salat waschen und trockenschleudern. Aus weißem Balsamico, Salz, Pfeffer und Olivenöl eine Vinaigrette rühen und den Salat marinieren. Die Frühlingszwiebel schräg in feine Scheiben schneiden.

Den Salat auf Tellern anrichten, mit Frühlingszwiebeln bestreuen und die Tropea-Zwiebeln anlegen.


Eine Inspiration aus:









Link zum Buch



 

Freitag, 24. Januar 2025

#rotebeteglück: Rote Bete in Kokosmilch mit Basilikum oder Koriander

Vor kurzem habe ich eine Rezeptsammlung für Rote Bete veröffentlicht, weil ich selbst überrascht war, über die große Anzahl von Rezepten dazu. Ich habe ja schon länger meine Liebe zu Roter Bete entdeckt und bin begeistert über die Vielfältigkeit. Jetzt wollte ich meine Rezeptsammlung erweitern und habe bewusst nach passenden Rezepten gesucht.

Dabei fiel meine Wahl auf ein Gericht aus einem Kochbuch, das sich erst seit kurzem in meiner Sammlung befindet und nach dem ich jahrelang gesucht habe: Keyno von Elisabeth Fischer. Das Keyno war vermutlich eines der ersten vegetarischen Restaurants in München. Leider habe ich es nie besucht und es gibt auch kaum Informationen im Web darüber. 

Das Kochbuch ist kaum erhältlich und wenn einmal eines auf den Markt kommt, wird es für einen absurden Preis angeboten. Ich hatte Glück und konnte eines aus privaten Händen, für einen vernünftigen Preis, kaufen. Mich fasziniert die Vielfalt der Rezepte aus der ganzen Welt und wollte mich unbedingt intensiver damit beschäftigen. Also sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen.

Bereits beim Lesen des Rezeptes fühlte ich mich in die späten 80er Jahre erinnert. Die Autorin verweist in ihrem Rezept auf Grundlange im Buch, wie man eine Kokosnuss schabt, um Kokosmilch zu erhalten. Da ich schon in jungen Jahren gerne exotische Länderküchen gekocht habe, ist mir die Jagd nach passenden Zutaten vertraut. Heute gehen wir einfach in einen Supermarkt und kaufen eine Dose.

Sehr interessant fand ich auch, dass sie zur Roten Bete mit asiatischen Aromen Basilikum kombiniert hat. In vielen Rezepten ist heute zu lesen, wer Koriander nicht mag, ersetzt ihn mit Petersilie. Damals war vermutlich das Thema, dass der Koriander ersetzt werden musste, da er nicht zu bekommen war. Der Ersatz mit Petersilie hat ja nichts mit Geschmack zu tun, sondern ist der Optik geschuldet. Deshalb war ich neugierig auf das Basilikum-Topping. Ich habe das Gericht mit Basilikum, aber auch mit Koriander ausprobiert. Meine Vorliebe gehört dem Koriander, aber als Ersatz finde ich das Basilikum interessanter, als Petersilie.

Ein paar kleine Kniffe und Veränderungen habe ich auch noch vorgenommen und so schmeckt uns das Ganze sehr gut. Ich bin froh, wieder eine ganz andere Zubereitung für Rote Bete entdeckt zu haben. Wer auch seine Liebe zur Roten Bete entdeckt hat, findet viele Rezepte hier.

Mit Koriander:


Mit Basilikum:


für 2 Personen:

2 mittelgroße Rote Beten (ca. 300 gr.)
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. halber Daumen)
5 Stängel Koriander oder Basilikum
1 Zitronengras
1/2 Zitrone
3 Kardamomkapseln
1/2 TL Korianderkörner
1/2 TL Cumin
1/2 TL Chilipulver
1 Prise gemahlene Muskatnuss
Rapsöl
50 ml Gemüsebrühe
300 ml Kokosmilch
Meersalz
Fischsauce

Beilage: Basmatireis

Die Rote Beten schälen und in feine Streifen schneiden (ca. 3 mm breit). Knoblauchzehe und Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. Die Kräuter von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden. Den unteren Teil des Zitronengras mit dem Messerrücken platt schlagen, dann in drei Teile schneiden. Die Schale einer halben Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen.

Die Kardamomkerne aus der Kapsel lösen und mit Koriander und Cumin im Mörser fein zermahlen. Das Chilipulver und die gemahlene Muskatnuss dazu geben.

Etwas Rapsöl in einem Wok erhitzen und Knoblauch, Ingwer und Zitronengras darin anbraten. Die vorbereiteten Gewürze dazugeben und ebenfalls kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und der Kokosmilch auffüllen. Alles einmal aufkochen lassen und mit Salz, Zitronensaft und Fischsauce abschmecken.

Nun die Rote Bete in den Sud geben und für ca. 15 Minuten, bei mittlerer Hitze, bissfest garen. Den Wok dazu abdecken. In der Zwischenzeit den Basmatireis kochen. Immer wieder die Rote Bete umrühren und den Gargrad prüfen. Sie sollte immer noch einen leichten Biss haben. Vor dem Servieren das Zitronengras entfernen.

Rote Bete und Reis anrichten und mit der Zitronenschale und den Kräuterstreifen dekorieren.

Eine Inspiration aus:









Link zum Buch





Donnerstag, 16. Januar 2025

#rotebeteglück: Rote Bete mit geröstetem Quinoa

Bei Roter Bete haben viele eine Blockade, dabei ist das so ein wunderbares Gemüse und gerade jetzt im Winter eine schöne Abwechslung. Natürlich sprechen wir hier nicht von eingelegter Bete im Glas. Ja, die ist schrecklich. Auch eine vorgegarte, eingeschweist in Plastik ist nicht der Anspruch, den man haben sollte. Perfekt schmeckt sie einfach, wenn sie im Ofen gegart wird. Allen, denen ich das bisher empfohlen haben, waren nach dem Ausprobieren begeistert.

Auch dieses schöne vegetarische Gericht aus dem Kochbuch "Johanns Küche" von Johann Lafer wird so zubereitet. Dazu gibt es Quinoa, Rucola und Feta. Die Zubereitungszeit dauert einfach, weil die Bete über eine Stunde im Ofen sein muss. Trotzdem kann man es gut in den Alltag integrieren. Ich schäle und schneide die Beten schon einen Tag vorher und bereite auch die Marinade zu. Dann können sie am nächsten Tag schnell in den Ofen. Und während sie da drin sind, kann man die anderen Komponenten zubereiten, die Küche aufräumen und den Tisch decken. Es ist einfach eine Frage der Organisation.

Man kann auch eine doppelte Menge zubereiten und die Rote Bete am nächsten, oder übernächsten, Tag bei Zimmertemperatur essen. Dann steht blitzschnell das Essen auf dem Tisch.


Weitere 38 Rezepte mit Roter Bete habe ich in dieser Rezeptsammlung gebündet: #rotebeteglück



für 2 Personen

4 mittelgroße Knollen Rote Bete
1 Orange
etwas Ingwer
1 TL Piment d'Espelette
Olivenöl
Salz
50 gr. gemischter Quinoa
1 MSP Kurkuma gemahlen
1 Bund Rucola
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
50 gr. Feta

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Rote Bete schälen und in drei dicke Scheiben schneiden und in eine Auflaufform legen. Sollten kleinere dabei sind, einfach nur halbieren. Die Scheiben sollten etwa gleich dick sein. 

Die Orange heiß abwaschen, trocknen und die Schale mit einem Sparschäler hauchdünn abschälen. Anschließend die Schalenstücke in feine Streifen schneiden. Den Saft auspressen.

Den Ingwer schälen und fein reiben. Das Stück sollte etwas kleiner sein, als ein Daumen. 

Orangensaft mit Orangenschale, Ingwer, Piment d'Espelette und 3 EL Olivenöl verrühren und über die Rote Bete verteilen. Alles salzen. 

Die Auflaufform mit Alufolie abdecken und für eine Stunde in den Backofen geben. Dann die Folie abnehmen und den Ofen ausschalten. Die Auflaufform noch für ca. 15 Minuten im Backofen lassen.

In der Zwischenzeit den Quinoa in einem Sieb gründlich mit kaltem Wasser waschen und gut abtropfen lassen. Wasser, eine Prise Salz und das Kurkuma in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Den Quinoa hineingeben und die Hitze reduzieren. Mit geschlossenem Topfdeckel bei kleiner Hitze für 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend in einem Sieb abgießen, abtropfen und etwas auskühlen lassen. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Quinoa darin, unter ständigem Wenden, knusprig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Rucola vorbereiten. Den Feta mit einer Gabel zerbröseln.

Anrichten:
Quinoa auf zwei Tellern ausstreichen. Die Rote Bete daraufsetzen und mit dem Sud begießen. Mit Rucola garnieren und mit dem Feta bestreuen. Rucola und Quinoa mit dem Sud der Roten Bete beträufeln. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:























Sonntag, 12. Januar 2025

#rotebeteglück - Rezeptsammlung für Rote Bete

Rote Bete? Früher hat es mich da auch geschüttelt, aber da kannte ich sie nur eingemacht im Glas. Und das war wirklich schrecklich. Es ist gut, dass man das Gemüse, besonders im Winter, nun auch frisch kaufen kann. Manchmal findet man auch Gelbe Bete, die etwas süßlicher schmeckt und Chioggia oder Ringelbete, die besonders hübsch ist.

Mittlerweile essen wir sie sehr gerne und sie kommt regelmäßig auf den Tisch. Da sich hier schon einige Rezepte für Rote Bete angesammelt haben, war es Zeit sie jetzt in dieser Rezeptsammlung zu bündeln.

Aktuell umfasst die Sammlung 39 Rezepte mit Roter Bete. In den nächsten Tagen werden weitere dazukommen und die Sammlung wird laufend ergänzt.

Hier ist der Link zu weiteren Rezept-Sammlungen.



Grundrezept für Rote Bete:
Die beste Methode ist es, die Rote Bete im Ofen zu garen. So gare ich sie meistens und verarbeite sie dann weiter. Praktischerweise kann man das auch schon ein paar Tage vorher erledigen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Salz, Zucker, schwarzer Pfeffer, Kümmel in Rapsöl verrühren, damit eine cremige Paste entsteht.

Die gewaschene Rote Bete einzeln auf ein Stück Alufolie setzen und mit der Gewürzpaste einpinseln. Dann in die Alufolie enwickeln und in eine Auflaufform geben. Die Auflaufform für ca. 90 Minuten in den Backofen geben. Sie sollte weich sein. Wer es prüfen möchte, kann mit einem kleinen Messer vorsichtig einstechen.

Die Auflaufform herausnehmen und die Rote Bete abkühlen lassen. Dann auswickeln, schälen und entsprechend dem Rezept portionieren oder die ganzen, kalten Knollen im Kühlschrank aufbewahren.



46 Rezepte für Rote Bete:


Räucheraal und Ringelbete auf Röstbrot






Rote-Bete-Salat mit Birnen


Rote-Bete-Carpaccio mit veganer Wasabimayonnaise



Crostini mit Rote-Bete-Püree und Lachs


Rote-Bete-Risotto mit Meerrettich-Ricotta und Rucola




Rote Bete in Kokosmilch











































































Rote Bete in Kokosmilch




































































































































Mezze: Sellerie-Oliven-Salat mit Granatapfel, Käseröllchen, Rote-Bete-Salat, arabischer Blumenkohl, Gewürzkarotten, gefülltes Mangoldblatt und Salat aus Mangoldstielen
Bries & Foie gras & Rote Bete & Ananas & Kumquat & Apfel













Asiatischer Rote-Bete-Salat





















Warm geräucherte Regenbogenforelle mit Rote-Bete-Salsa




















Forelle knusprig auf der Haut gebraten, Rote-Bete-Blüten-Salat















Gebratene Entenbrust auf Roter Bete und Meerrettich


















Wolfsbarsch mit fruchtiger Roter Bete





















Rote-Bete-Carpaccio mit Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen




















Rote-Bete-Carpaccio mit Bottarga





















Balik-Lachs mit Rote-Bete-Fruchtsalat





















Kümmelrisotto mit Roter Bete



















Saiblingstatar mit bunten Beten





















Gebackene Rote Bete mit Rosenkohlblättern




















Ziegenkäse mit Pfefferkruste und Rote-Bete-Chutney




















Zander auf der Haut gebraten, Topinamburpüree, Rote Bete und Speck-Rosenkohl
Gebeizter Szechuan-Saibling | Wasabi-Mayo | asiatischer Rote-Bete-Salat | Meerrettich-Zuckerschoten | Sprossensalat | Nori-Cracker
Stand: 05.03.2025