Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino beinhaltet ein Rezept, das ich einfach ausprobieren musste. Mandelplätzchen, bei denen kein Brösel Mehl verwendet wird und die somit automatisch glutenfrei sind. Herr bushcook war von Anfang an begeistert und freute sich darauf. Die Vorfreude konnte absolut erfüllt werden, da das Gebäck sehr gut schmeckte und ich war auch begeistert, weil der Teig wirklich einfach herzustellen war und man auch nicht viele Zutaten dafür brauchte.
Gegen das Backen habe ich wirklich eine ausgeprägte Aversion, aber dieses Rezept ging mir sehr gut von der Hand und das werde ich künftig öfter machen. Im Original werden kandierte Kirschen oder blanchierte Mandeln als Deko verwendet. Ich hatte noch eine angebrochene Tüte getrocknete Kirschen und die haben auch gut gepasst.
Beim Formen der Plätzchen habe ich es mir sehr einfach gemacht und aus dem Teig einfach kleine Kugeln gedreht und mit einer Gabel eingedrückt, so wie man es auch mit Gnocchi macht. Sie sehen noch schöner aus, wenn man sie spritzt. Dafür hatte ich keine Geduld. Die Qualität des Rezepts lässt also jede Menge Anti-Bäcker-Verhalten zu.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Paste di Mandorla - Mandelplätzchen
200 gr. gemahlene Mandeln
120 gr. Puderzucker plus etwas mehr für die Arbeitsfläche
5 Tropfen Bittermandelaroma
1/2 Bio-Zitrone - die Schale fein abreiben
1 Eiweiß
getrocknete Kirschen für die Deko
Alle Zutaten außer den Kirschen zum Belegen in einer Schüssel zu einer homogenen Masse vermischen und zugedeckt im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Mandelmasse auf eine mit Puderzucker bestäubte Arbeitsfläche geben und zu einem glatten Teig kneten. Daraus ca. 20 kleine Kugeln rollen. Die Kugeln mit einer Gabel flach drücken und eine halbe getrocknete Kirsche eindrücken. Die Plätzchen auf das Backblech geben und 8 bis 10 Minuten im Ofen backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
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Samstag, 7. Oktober 2017
Donnerstag, 5. Oktober 2017
Gefüllte Sardinen aus Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino
Die gefüllten Sardinen (oder auf italienisch Sarde a beccafico) musste ich einfach machen. Als ich "Das Sizilien Kochbuch" von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino zum ersten Mal wahllos aufgeschlagen habe, landete bei diesem Rezept. Ich habe es als glückliche Fügung gesehen, da ich in der Woche dafür in der Fischtheke meines Münchner Frischeparadies frische Sardinen entdeckt habe. Ich mag diesen würzigen Fisch sehr gerne. Es gibt ihn nicht immer, er hat eine Saison. Unter dem Jahr kann man ihn gefroren bekommen, TK-Fisch kaufe ich nicht gerne.
Die Original-Version wird mit Semmelbrösel gemacht und ist somit nicht glutenfrei. Ich habe es einfach ersetzt mit Blitz-Polenta und das hat sehr gut funktioniert. Besonders herausheben möchte ich die perfekte Beschreibung im Rezepttext, wie man die komplette Sardine entschuppt, aufschneidet und ausnimmt. Dann muss nur noch die Füllung gemacht werden, die mit den Rosinen erstmal sehr ungewöhnlich klingt. Das kräftige Sardinen-Aroma verträgt die Süße sehr gut.
Zugegeben, die Spieße machen etwas Arbeit, aber man kann alles sehr gut vorbereiten und sie erst kurz vor dem Servieren überbacken. Das tolle Aroma lohnt die Arbeit auf jeden Fall.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Sarde a beccafico - Gefüllte Sardinen
für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise
8 frische Sardinen
10 frische Lorbeerblätter
2 Holzspieße
2 EL Blitzpolenta
1 EL Pecorino mit schwarzem Pfeffer
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Bio-Zitrone
Olivenöl
Füllung:
1 Knoblauchzehe
20 gr. Blitzpolenta
1 EL Rosinen
2 EL Pecorino mit schwarzem Pfeffer
1 EL Pinienkerne
3 Stiele glatte Petersilie
2 EL Olivenöl
Meersalz
getrockneter Peperoncino
Die Schuppen der Sardinen unter fließendem Wasser entfernen. Am Bauch längs aufschneiden und die Köpfe entfernen. Dabei die Mittelgräte und die Innereien herausziehen. Die Rückenflosse abschneiden, aber die Schwanzflosse behalten. Die Sardinen auseinanderklappen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
Füllung:
Den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Polenta in einer trockenen Pfanne leicht anrösten. Anschließend die Pinienkerne hellbraun rösten und grob hacken. Die Rosinen in heißem Wasser für 5 Minuten einweichen, anschließend die Flüssigkeit ausdrücken und grob hacken. Die Petersilienblätter abzupfen und sehr fein schneiden. Alle vorbereiteten Zutaten in einer Schüssel mit dem Olivenöl vermengen und mit Salz und Peperoncino abschmecken.
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ungefähr 1 gehäuften TL Füllung auf den oberen Teil der Sardine geben und diese zur Schwanzflosse hin aufrollen. 1 Lorbeerblatt auf den Holzspieß geben und die aufgerollte Sardine ebenfalls aufspießen. Dann mit einem weiteren Lorbeerblatt abschließen. Dies wiederholen, bis auf jedem Spieß 4 Sardinen und 5 Lorbeerblätter sind.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Spieße darauf geben. Den Pecorino reiben, mit der Blitzpolenta mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Spieße mit dieser Mischung bestreuen und mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln. Für 15 bis 20 Minuten im Ofen backen.
Die Original-Version wird mit Semmelbrösel gemacht und ist somit nicht glutenfrei. Ich habe es einfach ersetzt mit Blitz-Polenta und das hat sehr gut funktioniert. Besonders herausheben möchte ich die perfekte Beschreibung im Rezepttext, wie man die komplette Sardine entschuppt, aufschneidet und ausnimmt. Dann muss nur noch die Füllung gemacht werden, die mit den Rosinen erstmal sehr ungewöhnlich klingt. Das kräftige Sardinen-Aroma verträgt die Süße sehr gut.
Zugegeben, die Spieße machen etwas Arbeit, aber man kann alles sehr gut vorbereiten und sie erst kurz vor dem Servieren überbacken. Das tolle Aroma lohnt die Arbeit auf jeden Fall.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Sarde a beccafico - Gefüllte Sardinen
für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise
8 frische Sardinen
10 frische Lorbeerblätter
2 Holzspieße
2 EL Blitzpolenta
1 EL Pecorino mit schwarzem Pfeffer
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Bio-Zitrone
Olivenöl
Füllung:
1 Knoblauchzehe
20 gr. Blitzpolenta
1 EL Rosinen
2 EL Pecorino mit schwarzem Pfeffer
1 EL Pinienkerne
3 Stiele glatte Petersilie
2 EL Olivenöl
Meersalz
getrockneter Peperoncino
Die Schuppen der Sardinen unter fließendem Wasser entfernen. Am Bauch längs aufschneiden und die Köpfe entfernen. Dabei die Mittelgräte und die Innereien herausziehen. Die Rückenflosse abschneiden, aber die Schwanzflosse behalten. Die Sardinen auseinanderklappen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
Füllung:
Den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Polenta in einer trockenen Pfanne leicht anrösten. Anschließend die Pinienkerne hellbraun rösten und grob hacken. Die Rosinen in heißem Wasser für 5 Minuten einweichen, anschließend die Flüssigkeit ausdrücken und grob hacken. Die Petersilienblätter abzupfen und sehr fein schneiden. Alle vorbereiteten Zutaten in einer Schüssel mit dem Olivenöl vermengen und mit Salz und Peperoncino abschmecken.
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ungefähr 1 gehäuften TL Füllung auf den oberen Teil der Sardine geben und diese zur Schwanzflosse hin aufrollen. 1 Lorbeerblatt auf den Holzspieß geben und die aufgerollte Sardine ebenfalls aufspießen. Dann mit einem weiteren Lorbeerblatt abschließen. Dies wiederholen, bis auf jedem Spieß 4 Sardinen und 5 Lorbeerblätter sind.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Spieße darauf geben. Den Pecorino reiben, mit der Blitzpolenta mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Spieße mit dieser Mischung bestreuen und mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln. Für 15 bis 20 Minuten im Ofen backen.
Dienstag, 3. Oktober 2017
Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio aus Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino
Schwertfisch-Carpaccio, mariniert in Zitronensaft und serviert mit viel Olivenöl, esse ich sehr, sehr gerne. Als ich in dem Buch "Das Sizilien Kochbuch" von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino ein Rezept für Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio (oder Carpaccio di Pesce spada al Mandarino) entdeckt habe, war klar, dass ich das für die Rezension ausprobieren werde. Ich habe nämlich auch eine große Schwäche für Mandarinen, also echte Mandarinen und keine Clementinen.
Mir kam der Zufall zur Hilfe und ich konnte frische Mandarinen direkt in Spanien bestellen. Regelmäßig bekomme ich den Newsletter von Delicado48 und zum gleichen Zeitpunkt, als ich das Rezept ausgesucht habe, waren Mandarinen im Angebot.
Ich mache öfter Schwertfisch-Carpaccio, da ich Schwertfisch immer in meinem Münchner Frischeparadies in guter Qualität bekomme. Die größte Schwierigkeit besteht darin, ihn dünn zu schneiden. Eigentlich müsste man ihn direkt von dem großen Stück in dünne Scheiben schneiden, das ist leider nicht möglich, weil man damit den ganzen Betrieb aufhalten würde. Also versuche ich immer einen Mittelweg zu gehen und ein Stück zu kaufen, dass wir auf einmal essen können und ich noch beim Schneiden halten kann. Beim Betrachten des Rezeptbildes kam mir die Idee, die dicke Fischscheibe schräg zu schneiden, wie man das beim geräucherten Lachs macht. Das hat sehr gut funktioniert, leider hatte ich das falsche Messer dabei. Beim nächsten Mal wird es dann perfekt.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Carpaccio di Pesce Spada al Mandarino - Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio
für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise
3 Bio-Zitronen
3 Bio-Mandarinen
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund glatte Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
Meersalz
500 gr. frischer Schwertfisch
4 EL Olivenöl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Die Schale von einer Zitrone und 2 Mandarinen fein abreiben. Den Saft aller Zitronen und Mandarinen auspressen und in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen, in feine Würfel schneiden und zum Zitrussaft geben. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, die Petersilienblätter abzupfen und fein schneiden. Jeweils die Hälfte der Kräuter und die Hälfte der abgeriebenen Schale zum Saft geben. Mit Salz würzen und gut verrühren.
Den Schwertfisch in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden, den Boden einer rechteckigen Form damit auslegen und mit der Marinade beträufeln. Die nächste Lage Fisch darauf geben und wieder beträufeln. So lange fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Den Fisch abdecken und mindestens 5 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Den Fisch aus der Marinade nehmen und auf den Tellern verteilen, mit Olivenöl beträufeln und der restlichen Schale und den restlichen Kräutern bestreuen. Das Carpaccio mit schwarzem Pfeffer würzen.
Mir kam der Zufall zur Hilfe und ich konnte frische Mandarinen direkt in Spanien bestellen. Regelmäßig bekomme ich den Newsletter von Delicado48 und zum gleichen Zeitpunkt, als ich das Rezept ausgesucht habe, waren Mandarinen im Angebot.
Ich mache öfter Schwertfisch-Carpaccio, da ich Schwertfisch immer in meinem Münchner Frischeparadies in guter Qualität bekomme. Die größte Schwierigkeit besteht darin, ihn dünn zu schneiden. Eigentlich müsste man ihn direkt von dem großen Stück in dünne Scheiben schneiden, das ist leider nicht möglich, weil man damit den ganzen Betrieb aufhalten würde. Also versuche ich immer einen Mittelweg zu gehen und ein Stück zu kaufen, dass wir auf einmal essen können und ich noch beim Schneiden halten kann. Beim Betrachten des Rezeptbildes kam mir die Idee, die dicke Fischscheibe schräg zu schneiden, wie man das beim geräucherten Lachs macht. Das hat sehr gut funktioniert, leider hatte ich das falsche Messer dabei. Beim nächsten Mal wird es dann perfekt.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Carpaccio di Pesce Spada al Mandarino - Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio
für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise
3 Bio-Zitronen
3 Bio-Mandarinen
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund glatte Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
Meersalz
500 gr. frischer Schwertfisch
4 EL Olivenöl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Die Schale von einer Zitrone und 2 Mandarinen fein abreiben. Den Saft aller Zitronen und Mandarinen auspressen und in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen, in feine Würfel schneiden und zum Zitrussaft geben. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, die Petersilienblätter abzupfen und fein schneiden. Jeweils die Hälfte der Kräuter und die Hälfte der abgeriebenen Schale zum Saft geben. Mit Salz würzen und gut verrühren.
Den Schwertfisch in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden, den Boden einer rechteckigen Form damit auslegen und mit der Marinade beträufeln. Die nächste Lage Fisch darauf geben und wieder beträufeln. So lange fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Den Fisch abdecken und mindestens 5 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Den Fisch aus der Marinade nehmen und auf den Tellern verteilen, mit Olivenöl beträufeln und der restlichen Schale und den restlichen Kräutern bestreuen. Das Carpaccio mit schwarzem Pfeffer würzen.
Sonntag, 1. Oktober 2017
Rezension: Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino
Seit über 20 Jahren ist der Schauspieler Andreas Hoppe im Ludwigshafen-Tatort als Mario Kopper, Kommissar mit sizilianischen Wurzeln, zu sehen. Nicht schauspielern musste er die Liebe zur einfachen mediterranen Küche. Die hat der begeisterte Hobbykoch auch privat. Nun hat er sich einen großen Wunsch erfüllt und ist nach Sizilien gereist, um das Land, die Menschen und die Küche noch besser kennen zu lernen. Davon erzählt sein erstes Kochbuch "Das Sizilien Kochbuch".
Mit den 20 Jahren gemeinsamer Geschichte mit Mario Kopper im Gepäck und der Leidenschaft der traditionellen Küche Siziliens auf den Grund zu gehen, machte sich Andreas Hoppe auf die Reise. Er traf Menschen, die ihn mit offenen Armen aufgenommen haben und gemeinsam mit ihm sizilianische Spezialitäten gekocht und gegessen haben. So entdeckte er die Plätze und Gerichte, die er in seinem Buch verewigen wollte. Auf einer zweiten Reise begleitete ihn die renommierte Rezeptautorin und Fotografin Cettina Vicenzino. Ihr verdanken wir die vielen stimmungsvollen Fotos und die präzisen Rezepte.
Das Besondere bei dem "Sizilien Kochbuch" sind die schönen Geschichten über Land und Leute, die Andreas Hoppe ähnlich einem Reisetagebuch aufgeschrieben hat. Alle Kochbuchbegeisterten, die in ihren Kochbüchern gerne lesen, können sich so gut in die Stimmung und Atmosphäre vor Ort versetzen. Das erhöht auf jeden Fall den Reiz, die Rezepte auszuprobieren.
Zum Auftakt erzählt Andreas Hoppe in dem Kapitel "Eine Freundschaft, ein Abschied und eine Traumreise" von seiner Motivation dieses Buch zu machen. Die Rezeptkapitel orientieren sich an seinen Stationen der Reise. Angekommen in Syrakus, geht es weiter über Taormina, Calatabiano, Randazzo, Marzamemi wieder zurück nach Syrakus. Auf dieser Reise werden wir mit den kurzweilig zu lesenden Reisegeschichten mitgenommen. Daran schließen sich die, für die jeweilige Station typischen, Rezepte an. Abgerundet wird das mit je einem alphabetischen Rezeptregister in deutscher und italienischer Sprache.
Die Präsentation der Rezepte entspricht dem Standard, wie von einem sorgfältig gemachten Kochbuch zu erwarten ist. Auf einer Seite stehen Rezepttitel auf italienisch und deutsch, Zutatenliste, Personenanzahl, Zubereitungszeit und Zubereitungsanleitung. Manchmal ist auch noch ein Extra-Tipp zu finden. Das Rezeptfoto ist gleich gegenüber abgebildet. Durch die Einflüsse der Araber, Griechen und Spanier gibt es in der sizilianischen Küche viele Gerichte, die in der typischen italienischen Küche nicht zu finden sind. Es ist sehr gut gelungen, dies bei der Rezeptauswahl zu berücksichtigen. Ich habe einige Gerichte entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte.
Die Auswahl der Rezepte für diese Rezension ist mir leicht gefallen. Auf jeden Fall wollte ich die Mandelplätzchen ausprobieren, da sie glutenfrei sind und ich aus diesem Grund sehr wenig backe. Die sind so gut angekommen, dass ich die jetzt öfter machen muss. Die gefüllten Sardinen waren mir auf diese Art bisher völlig unbekannt und sie haben mich sehr neugierig gemacht. Im Original werden sie mit Semmelbrösel gemacht. Das habe ich geändert, um eine glutenfreie Version zu bekommen und es ist problemlos gelungen. Auch wenn sie optisch bei mir nicht so schön waren, der Geschmack war wunderbar. Bei dem Schwertfisch-Carpaccio konnte ich nicht widerstehen, da ich sehr gerne Schwertfisch esse und noch lieber Mandarinen. Auch dieses Fischgericht hat uns sehr gut geschmeckt. Das Nachkochen war problemlos und die Rezepte sehr gut beschrieben. Auch bei dem handwerklichen Teil, die Sardinen auszunehmen und zu füllen, gab es keine offenen Fragen, so gut war die Beschreibung.
Carpaccio di Pesce Spada Al Mandarino
Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio
Sarde a Beccafico
Gefüllte Sardinen
Paste di Mandorla
Mandelplätzchen
Fazit:
"Das Sizilien Kochbuch" von Andreas Hoppe ist mehr, als nur eine Rezeptsammlung. Es ist eine kulinarische Reise mit Geschichten, Fotos und Rezepten in Buchform. Wer in seinen Kochbüchern gerne schmökert, kann sich hier zum Lesen und Kochen verführen lassen. Es ist für ungeübte Hobbyköche gut geeignet, da die Rezepte sehr gut beschrieben und gelingsicher sind. Auch erfahrene Hobbyköche können neue Gerichte entdecken und sich Anregungen holen.
Im September kam Andreas Hoppe nach München in das Eataly, um aus seinem Buch zu lesen und einige Gerichte zu präsentieren. Hier sind ein paar Eindrücke von der Veranstaltung.
Das Besondere bei dem "Sizilien Kochbuch" sind die schönen Geschichten über Land und Leute, die Andreas Hoppe ähnlich einem Reisetagebuch aufgeschrieben hat. Alle Kochbuchbegeisterten, die in ihren Kochbüchern gerne lesen, können sich so gut in die Stimmung und Atmosphäre vor Ort versetzen. Das erhöht auf jeden Fall den Reiz, die Rezepte auszuprobieren.
Zum Auftakt erzählt Andreas Hoppe in dem Kapitel "Eine Freundschaft, ein Abschied und eine Traumreise" von seiner Motivation dieses Buch zu machen. Die Rezeptkapitel orientieren sich an seinen Stationen der Reise. Angekommen in Syrakus, geht es weiter über Taormina, Calatabiano, Randazzo, Marzamemi wieder zurück nach Syrakus. Auf dieser Reise werden wir mit den kurzweilig zu lesenden Reisegeschichten mitgenommen. Daran schließen sich die, für die jeweilige Station typischen, Rezepte an. Abgerundet wird das mit je einem alphabetischen Rezeptregister in deutscher und italienischer Sprache.
Die Präsentation der Rezepte entspricht dem Standard, wie von einem sorgfältig gemachten Kochbuch zu erwarten ist. Auf einer Seite stehen Rezepttitel auf italienisch und deutsch, Zutatenliste, Personenanzahl, Zubereitungszeit und Zubereitungsanleitung. Manchmal ist auch noch ein Extra-Tipp zu finden. Das Rezeptfoto ist gleich gegenüber abgebildet. Durch die Einflüsse der Araber, Griechen und Spanier gibt es in der sizilianischen Küche viele Gerichte, die in der typischen italienischen Küche nicht zu finden sind. Es ist sehr gut gelungen, dies bei der Rezeptauswahl zu berücksichtigen. Ich habe einige Gerichte entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte.
Die Auswahl der Rezepte für diese Rezension ist mir leicht gefallen. Auf jeden Fall wollte ich die Mandelplätzchen ausprobieren, da sie glutenfrei sind und ich aus diesem Grund sehr wenig backe. Die sind so gut angekommen, dass ich die jetzt öfter machen muss. Die gefüllten Sardinen waren mir auf diese Art bisher völlig unbekannt und sie haben mich sehr neugierig gemacht. Im Original werden sie mit Semmelbrösel gemacht. Das habe ich geändert, um eine glutenfreie Version zu bekommen und es ist problemlos gelungen. Auch wenn sie optisch bei mir nicht so schön waren, der Geschmack war wunderbar. Bei dem Schwertfisch-Carpaccio konnte ich nicht widerstehen, da ich sehr gerne Schwertfisch esse und noch lieber Mandarinen. Auch dieses Fischgericht hat uns sehr gut geschmeckt. Das Nachkochen war problemlos und die Rezepte sehr gut beschrieben. Auch bei dem handwerklichen Teil, die Sardinen auszunehmen und zu füllen, gab es keine offenen Fragen, so gut war die Beschreibung.
Carpaccio di Pesce Spada Al Mandarino
Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio
Sarde a Beccafico
Gefüllte Sardinen
Paste di Mandorla
Mandelplätzchen
Fazit:
"Das Sizilien Kochbuch" von Andreas Hoppe ist mehr, als nur eine Rezeptsammlung. Es ist eine kulinarische Reise mit Geschichten, Fotos und Rezepten in Buchform. Wer in seinen Kochbüchern gerne schmökert, kann sich hier zum Lesen und Kochen verführen lassen. Es ist für ungeübte Hobbyköche gut geeignet, da die Rezepte sehr gut beschrieben und gelingsicher sind. Auch erfahrene Hobbyköche können neue Gerichte entdecken und sich Anregungen holen.
Im September kam Andreas Hoppe nach München in das Eataly, um aus seinem Buch zu lesen und einige Gerichte zu präsentieren. Hier sind ein paar Eindrücke von der Veranstaltung.
| Der Autor Andreas Hoppe mit der stv. Presseleiterin des südwest Verlags, Dr. Daniela Völker. |
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