Es ist schon faszinierend, was Spitzenköchen einfällt, wenn sie 5 vorgegebene Zutaten verwenden müssen. Sascha Stemberg ist zu Salatgurke, Gewürzgurken, Dill, Hafer-Crunch und Ziegenfrischkäse ein Dessert eingefallen. Dieses Gericht und noch zwei weitere Rezepte von ihm sind in dem Kochbuch von Stefanie Hiekmann Koch was draus! Was Spitzenköche aus 5 Zutaten zaubern zu finden. Natürlich haben sich der Aufgabe auch andere Köche gestellt und so ist ein spannendes Kochbuch entstanden.
Für mich war klar, dass ich dieses Dessert ausprobieren möchte. Zuvor habe ich bereits Saschas Vorspeise aus den gleichen Zutaten ausprobiert. Obwohl da kaum zusätzliche Dinge verarbeitet wurden, war das Ergebnis sehr unterschiedlich und es war nicht langweilig beides hintereinander zu essen. Geschmeckt hat beides hervorragend.
Meine Rezension des Kochbuchs ist hier nachzulesen.
für 2 Personen als Dessert
Salat:
1 kleine Gurke
1/2 Bio-Limette
4 Stiele Dill
2 EL Essiggurkensud
Die Gurke waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Die Dillspitzen abzupfen und fein schneiden. Aus Limettenabrieb, -saft, Dill und dem Essiggurkensud eine Marinade mischen und die Gurkenscheiben für ca. 10 Minuten darin marinieren.
Dillsud:
1 Bio-Limette
2 Bund Dill
100 ml Apfelsaft
Die Limette auspressen und mit dem Apfelsaft in einen Standmixer geben. Vom Dill die groben Stiele entfernen und ebenfalls in den Mixer geben. Alles fein pürieren. Es darf nicht zu lange gemixt werden, damit durch die entstehende Wärme der Sud nicht grau wird.
Anrichten:
4 EL Hafer-Crunchy
Meersalz
100 g. Ziegenfrischkäse
Den Hafer-Crunch leicht salzen und grob mörsern. Die Gurkenscheiben rosettenförmig auslegen und mit dem Crunch bestreuen. Eine Nocke vom Ziegenfrischkäse abstechen und aufsetzen. Den Sud angießen.
Posts mit dem Label Sascha Stemberg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sascha Stemberg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 21. Mai 2020
Dienstag, 19. Mai 2020
Gurkentatar mit Ziegenfrischkäse und knusprigem Hafer aus Koch was draus! Was Spitzenköche aus 5 Zutaten zaubern von Stefanie Hiekmann
Obwohl ich mich schon mein ganzes Leben in meiner Freizeit intensiv mit kulinarischen Themen beschäftigt habe, fasziniert mich immer noch, wie Profi-Köche herangehen, wenn sie Zutaten haben und daraus etwas kochen sollen. Das ist, so ganz grob gesagt, das Thema des Kochbuchs von Stefanie Hiekmann Koch was draus! Was Spitzenköche aus 5 Zutaten zaubern.
Beim Nachkochen für die Rezension ging es mir eher darum, mich für einen Koch und seine Zutaten zu entscheiden. Meine Wahl fiel auf den sympathischen Sascha Stemberg, den ich virtuell kenne, und wie beide glauben fest daran, dass es auch mal "in echt" klappt. Saschas Zutaten waren Salatgurke, Gewürzgurken, Dill, Hafer-Crunchy und Ziegenfrischkäse. Daraus hat er diese Vorspeise "gezaubert" und noch mit Kaviar "gepimpt". Herausgekommen ist ein frisches und leichtes Gericht, dass sich gut vorbereiten lässt und sicher auch so manchen Gast überraschen kann. Uns hat es sehr gut geschmeckt.
Meine Rezension des Kochbuchs ist hier nachzulesen.
für 4 Personen als Vorspeise
1 große Salatgurke
2 mittelgroße Essiggurken
2 EL Wasser der Essiggurken
180 gr. Ziegenfrischkäse
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
etwas Zitronensaft
4 EL Hafer-Crunchy
1 Bund Dill
1 kleines Glas Saiblingskaviar
Die Gurke schälen, längs halbieren und mit einem Löffel das Kernhaus ausschaben. Dann die Gurke fein würfeln. Die Essiggurken abtropfen und ebenfalls fein würfeln. Alle Gurkenwürfel mit den 2 EL Essiggurkenwasser verrühren. Anschließend 30 gr. Ziegenfrischkäse in die Masse einrühren, damit sie gebunden wird und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Alles für etwa 10 Minuten ziehen lassen und in ein Sieb zum Abtropfen geben.
Den Hafer-Crunchy mit einer Prise Salz würzen und mittelfein mörsern. Die Spitzen des Dills abzupfen.
Zum Anrichten einen Servierring benutzen. Zuerst das Gurkentatar in den Ring geben und flach drücken. Dann das Tatar mit dem Hafercrunch bestreuen, den Ring abziehen und das Tatar rundum mit den Dillspitzen garnieren.
Den restlichen Ziegenfrischkäse zu vier Nocken abstechen und aufsetzen. Mit dem Kaviar dekorieren und sofrot servieren.
Sascha empfiehlt dazu einen Aquavit, was ich sehr spannend finde, aber ich hatte leider keinen.
Beim Nachkochen für die Rezension ging es mir eher darum, mich für einen Koch und seine Zutaten zu entscheiden. Meine Wahl fiel auf den sympathischen Sascha Stemberg, den ich virtuell kenne, und wie beide glauben fest daran, dass es auch mal "in echt" klappt. Saschas Zutaten waren Salatgurke, Gewürzgurken, Dill, Hafer-Crunchy und Ziegenfrischkäse. Daraus hat er diese Vorspeise "gezaubert" und noch mit Kaviar "gepimpt". Herausgekommen ist ein frisches und leichtes Gericht, dass sich gut vorbereiten lässt und sicher auch so manchen Gast überraschen kann. Uns hat es sehr gut geschmeckt.
Meine Rezension des Kochbuchs ist hier nachzulesen.
für 4 Personen als Vorspeise
1 große Salatgurke
2 mittelgroße Essiggurken
2 EL Wasser der Essiggurken
180 gr. Ziegenfrischkäse
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
etwas Zitronensaft
4 EL Hafer-Crunchy
1 Bund Dill
1 kleines Glas Saiblingskaviar
Die Gurke schälen, längs halbieren und mit einem Löffel das Kernhaus ausschaben. Dann die Gurke fein würfeln. Die Essiggurken abtropfen und ebenfalls fein würfeln. Alle Gurkenwürfel mit den 2 EL Essiggurkenwasser verrühren. Anschließend 30 gr. Ziegenfrischkäse in die Masse einrühren, damit sie gebunden wird und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Alles für etwa 10 Minuten ziehen lassen und in ein Sieb zum Abtropfen geben.
Den Hafer-Crunchy mit einer Prise Salz würzen und mittelfein mörsern. Die Spitzen des Dills abzupfen.
Zum Anrichten einen Servierring benutzen. Zuerst das Gurkentatar in den Ring geben und flach drücken. Dann das Tatar mit dem Hafercrunch bestreuen, den Ring abziehen und das Tatar rundum mit den Dillspitzen garnieren.
Den restlichen Ziegenfrischkäse zu vier Nocken abstechen und aufsetzen. Mit dem Kaviar dekorieren und sofrot servieren.
Sascha empfiehlt dazu einen Aquavit, was ich sehr spannend finde, aber ich hatte leider keinen.
Sonntag, 17. Mai 2020
Rezension: Koch was draus! Was Spitzenköche aus 5 Zutaten zaubern von Stefanie Hiekmann
Kochen hat für mich zwei Seiten. Die eine ist solides Handwerk und die andere ist flexible Kreativität. Wenn beides gleichzeitig gegeben ist, dann finden wir das meist bei einem Spitzenkoch und das erklärt auch, weshalb der Besuch in Gourmet-Restaurants so interessant ist. Man kann Menüs erleben, wie man sie zuvor noch nicht gegessen hat. Für mich ist es immer ein großes Glück die eigenständige "Handschrift" eines Kochs zu erleben. Das aktuelle Kochbuch von Stefanie Hiekmann "Koch was draus", gibt einen Einblick, wie ein Spitzenkoch mit Zutaten umgeht und daraus ein Gericht entwickelt.
Die Autorin entwickelte sehr früh ihr Interesse am Journalismus und arbeitete bereits während des Studiums als freie Journalistin. Danach machte sie sich in Osnabrück mit einer Agentur für Kommunikation, Text und Marketing selbständig. Sie spezialisierte sich auf Themen rund um Kochen und Gastronomie. Seit 2014 betreibt sie auch den Foodblog schmecktwohl.de. Der Standort Osnabrück war ideal für das Angebot von Thomas Bühner, in seinem damaligen 3-Sterne-Restaurant La Vie ein zweiwöchiges Praktikum zu absolvieren. Daraus entstand die Idee zu dem Buch "Aufgedeckt – Die Geheimnisse der Spitzenküche".
Gurkentatar mit Ziegenfrischkäse und knusprigem Hafer
Süss-saurer Gurkensalat mit Ziegenkäse und Hafercrunch
Fazit:
"Koch was draus" von Stefanie Hiekmann ist ein schön gemachtes und sehr interessantes Kochbuch. Für einzelne Zutaten braucht es einen Spezialladen oder eine Internet-Bestellung. Die große Zahl der Zutaten sind im Supermarkt erhältlich. Es bietet für ambitionierte Hobbyköche viel Anregung, besonders in den "Randnotizen". Aber auch weniger erfahrene Hobbyköche können ihr Wissen vertiefen und sich an aufwändigere Rezepte heranwagen.
Die Autorin entwickelte sehr früh ihr Interesse am Journalismus und arbeitete bereits während des Studiums als freie Journalistin. Danach machte sie sich in Osnabrück mit einer Agentur für Kommunikation, Text und Marketing selbständig. Sie spezialisierte sich auf Themen rund um Kochen und Gastronomie. Seit 2014 betreibt sie auch den Foodblog schmecktwohl.de. Der Standort Osnabrück war ideal für das Angebot von Thomas Bühner, in seinem damaligen 3-Sterne-Restaurant La Vie ein zweiwöchiges Praktikum zu absolvieren. Daraus entstand die Idee zu dem Buch "Aufgedeckt – Die Geheimnisse der Spitzenküche".
Das Prinzip des neuen Kochbuchs "Koch was draus" ist einfach: 1 Spitzenkoch, 5 Zutaten, 3 Gerichte und 2 Bonuszutaten je Gericht. Das ist die Basis für 10 Kapitel, in denen nicht nur die Gerichte ausführlich in Wort und Bild vorgestellt werden. Mir hat es sehr gut gefallen, dass eine Reportage vorangestellt ist, in der informativ und kurzweilig zu lesen, die Entwicklung und Produktion dieser drei Gerichte beschrieben wird. Dazu gibt es kleine Einschübe, in denen Fachlichkeiten kurz und knapp erklärt werden. In diesem Stil wird der Leser auch an das Konzept des Buchs herangeführt. Vor den Rezeptkapiteln stehen allgemeine Erklärungen über die Anwendung der Rezepte und Grundlagen über Sous-Vide für zu Hause.
Die Rezepte sind sehr klar und übersichtlich auf einer Doppelseite strukturiert. Um diese Reihenfolge nicht zu durchbrechen, wurde bei Rezepten, die zwei Seiten Text benötigen, ein zweites Foto eingefügt. Das kommt bei mir sehr gut an, da ich auch schon Bücher gesehen habe, wo das versäumt wurde und dadurch die Fotos nicht mehr zum Text passen. Alles ist genau und verständlich beschrieben und das Nachkochen gestaltet sich problemlos. Es lohnt sich, immer wieder im Buch zu schmökern, da viele kleine Kniffe aus der Praxis der Spitzenköche verraten werden. Die können sofort im Alltag umgesetzt werden, ohne ein komplettes Rezept nachzukochen.
Mit viel Sorgfalt wurde auch das alphabetische Register am Schluss des Buchs erstellt. Es ist eine Kombination aus Rezepttiteln und Zutaten. Bei jeder Zutat sind bereits die passenden Rezepttitel angegeben und nicht nur die Seitenzahl.
Um dem Konzept des Buchs Rechnung zu tragen, habe ich mich entschieden zwei Rezepte eines Kochs auszuprobieren. Damit kann ich zeigen, dass sich mit den gleichen Zutaten völlig unterschiedliche Gerichte zaubern lassen. Meine Wahl fiel auf den Sternekoch Sascha Stemberg, der Salatgurke, Gewürzgurken, Dill, Hafer-Crunchy und Ziegenfrischkäse zur Verfügung hatte Er machte daraus eine Vorspeise, eine Suppe und ein Dessert. Die Suppe habe ich ausgelassen, da ich besonders das Gurkendessert sehr spannend fand. Das Nachkochen war einfach und ging mir gut von der Hand. Beide Gerichte haben ausgezeichnet und sehr unterschiedlich geschmeckt. Wenn ich es nicht gewusst hätte, dass sie fast die gleichen Zutaten enthalten, hätte ich das nicht vermutet.
Gurkentatar mit Ziegenfrischkäse und knusprigem Hafer
Fazit:
"Koch was draus" von Stefanie Hiekmann ist ein schön gemachtes und sehr interessantes Kochbuch. Für einzelne Zutaten braucht es einen Spezialladen oder eine Internet-Bestellung. Die große Zahl der Zutaten sind im Supermarkt erhältlich. Es bietet für ambitionierte Hobbyköche viel Anregung, besonders in den "Randnotizen". Aber auch weniger erfahrene Hobbyköche können ihr Wissen vertiefen und sich an aufwändigere Rezepte heranwagen.
Abonnieren
Posts (Atom)








