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Freitag, 17. Juli 2026

#lunchtapas - marinierter Lachs mit Tomaten, Verveine und Shiso

In der heißen Jahreszeit gibt es bei uns das, was der Garten gerade hergibt. Und da finden sich immer verschiedene Sorten Cocktailtomaten und Kräuter. Dazu kombiniere ich sehr gerne Zitrusaromen und Fisch. Und so ist dieses schöne und frische Gericht entstanden.


für 2 Personen

200 gr. Lachsloin
1 kleine Knoblauchzehe
5 - 6 kleine Tomaten, gerne verschiedene Sorten
1 Limette
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

zum Anrichten:
Salzflocken
kleine Verveineblätter
kleine Shisoblätter

Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Tomaten vierteln. Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Eine cremige Vinaigrette aus Knoblauch, Limettenschale und -saft, Salz, Pfeffer und Olivenöl rühren.

Den Lachs in feine Scheiben schneiden und auf Tellern auslegen. Mit einem Löffel die Vinaigrette darübergeben, damit er mariniert wird. Etwas Vinaigrette aufheben.

Die Tomaten, Verveine- und Shisoblätter auf dem Lachs verteilen und mit der restlichen Vinaigrette beträufeln. Mit den Krätuerblättern und Tomaten dekorieren und etwas Salzflocken bestreuen. Sofort servieren.




Mittwoch, 4. Februar 2026

#lunchtapas - Räucheraal und Ringelbete auf Röstbrot

Für das Rote-Bete-Carpaccio mit Bottarga habe ich zusätzlich Ringelbete gegart und mariniert. Vom Geschmack war ich begeistert, aber es passte überhaupt nicht zum Bottarga. In meinem Kopf spuckte sofort ein Stück geräucherte Aal herum. Ich liebe geräucherten Aal. 

Wenn meine Eltern mit uns Kindern am Wochenende an den Starnberger See gefahren sind, kauften wir kurz vor der Heimfahrt einen geräucherten Aal. Überall gab es Fischerhütten, die Tafeln hatten, auf denen "Räucheraal" angeschrieben war. Mein Vater liebte auch Räucheraal. Meine Mutter und mein Bruder nicht. Also blieb der Aal für Papa und mich und mir ist diese Liebe geblieben.

Diese Kombination mit dem Aal und dem gerösteten Brot war perfekt, genauso, wie ich mir das vorgestellt habe. Deshalb darf die Ringelbete auch in meine Rezeptsammlung #rotebeteglück - Link zur Sammlung.

An dem Tag, als ich das gekocht habe, gab es auch noch eine weitere Neuentwicklung - Kohlrabi und Bottarga auf Röstbrot und somit ein ganz wunderbares Mittagessen. 



für 8 - 10 kleine Bissen

100 gr. geräuchertes Aalfilet
2 kleine Ringelbeten
Rapsöl
Salz
Zucker
schwarzer Pfeffer
Kümmel
1/2 Zitrone
Olivenöl
ein paar Stiele Schnittlauch
4 bis 5 Scheiben Ciabatta
etwas Butter
etwas Olivenöl

Die Ringelbeten waschen, trocken tupfen und auf je ein Stück Alufolie legen. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus Rapsöl, Salz, Zucker, Pfeffer und Kümmel eine Marinade rühren und die Ringelbeten rundum damit einpinseln. Dann fest in die Alufolie einwickeln und in eine Auflaufform geben.

Für ca. 75 Minuten bei 200 Grad garen. Herausnehmen, auskühlen lassen und dann schälen und in sehr feine Scheiben hobeln.

Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen. Beides mit Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl zu einer Vinaigrette verrühren und die Ringelbete darin über Nacht marinieren.

Den Aal in Stücke schneiden, die auf die Brote passen. Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden.

Die Brotscheiben halbieren. Butter und Olivenöl in einer beschichteten Pfanne aufschäumen lassen und das Brot, bei mittlerer Temperatur, darin rösten.

Die Brote erst kurz vor dem Servieren anrichten, damit das Brot knusprig bleibt. Aal auf das Brot geben, mit der Ringelbete belegen und mit Schnittlauch bestreuen. Sofort servieren.



Räucheraal und Ringelbete auf Röstbrot
Kohlrabi und Bottarga auf Röstbrot





Samstag, 31. Januar 2026

#lunchtapas - Kohlrabi und Bottarga auf Röstbrot

Reste sind etwas schönes, wenn etwas Neues daraus entsteht. Das war meine Grundidee, als noch ein kleines Stückchen Bottarga übrig geblieben ist. Den Bottarga kann man nur in einem Doppelstrang kaufen und dann müssen eben verschiedene Gerichte damit zubereitet werden. Rote-Bete-Carpaccio mit Bottarga und Spaghetti mit Bottarga gab es schon.

Jetzt musste was Neues her. Irgendwie kam ich auf die Idee es mit einer Art Kohlrabi-Salat zu versuchen. Da Zitrusaromen sehr gut zu Bottarga passen und ich noch Salzzitronen hatte, war die neue Bottarga-Variante schnell gezaubert. Und weil ich gerade so schön im Schwung war, gab es für uns auch noch Räucheraal und Ringelbete auf Röstbrot.


für 8 - 10 kleine Bissen

1 kleiner Kohlrabi
etwas Salzzitrone
ca. 5 cm Bottarga-Stück
2 EL Crème fraîche
1 EL Sud der Salzzitrone
1/2 EL Olivenöl
Salz
Prise Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 bis 5 Scheiben Ciabatta
etwas Butter
etwas Olivenöl

Den Kohlrabi schälen und in feine Julienne hobeln. Die kleinen, zarten Kohlrabiblätter für die Deko verwenden. Den Stiel herausschneiden und die Blätter in sehr feine Streifen schneiden.

Das Stück Salzzitrone in kleine Würfel schneiden und mit Crème fraîche, dem Sud, Olivenöl zu einer Marinade verrühren. Mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Den Bottarga grob raspeln.

Die Brotscheiben halbieren. Butter und Olivenöl in einer beschichteten Pfanne aufschäumen lassen und das Brot, bei mittlerer Temperatur, darin rösten.

Die Brote erst kurz vor dem Servieren anrichten, damit das Brot knusprig bleibt. Kohlrabi auf das Brot geben, mit Bottarga bestreuen und mit Kohlrabiblättern garnieren. Sofort servieren.



Räucheraal und Ringelbete auf Röstbrot
Kohlrabi und Bottarga auf Röstbrot





Mittwoch, 14. Januar 2026

Gebackene Sardinen mit frischem Oregano

Ich liebe Sardinen mit ihrem würzig-kräftigen Geschmack. Leider kann man sie nicht das ganze Jahr frisch kaufen. Ihre Saison geht von Mai bis September und nicht jeder Fischhändler hat sie im Angebot. Ich kaufe sie immer, wenn ich sie sehe. 

Als es in meinem Frischeparadies wieder fangfrische Sardinen gab, habe ich gleich ein paar Rezepte ausprobiert. Dieses Gericht lässt sich sehr schön vorbereiten. Man könnte sogar alles in den Auflaufförmchen einen halben Tag vorher fertig machen und dann in den Ofen schieben. Somit wäre das perfekt für Gäste. Weil es mir so gut gefallen hat, habe ich es nochmals in einer anderen Variante ausprobiert. Beides hat seinen Reiz.

Noch bis morgen sucht Nadja von Little Kitchen and more Rezepte aus dem Ofen und veranstaltet gemeinsam mit Zorra vom Blog Kochtopf das gleichnamige Blog-Event. Da bin ich gerne dabei und mache mit meinem Rezept ein bisschen Lust auf die wärmere Jahreszeit.

für 2 Personen als Snack

4 Sardinen
2 Knoblauchzehen
1 kleine rote Chili
1/2 Zitrone
2 Zweige Majoran
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Sardinen schuppen, Kopf und Schwanz wegschneiden und die Gräten entfernen. Darauf achten, dass die beiden Filets noch verbunden sind. Die Filets auf beiden Hautseiten diagonal einschneiden.

Die Knoblauchzehen mit der Schale andrücken. Die Chili längs halbieren, die Kerne entfernen und fein würfeln. Die Zitrone in feine Scheiben schneiden, dabei die Kerne entfernen. Die Majoranblättchen abzupfen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ofenfeste Förmchen mit Olivenöl ausstreichen. Die Sardinen mit Salz und Pfeffer würzen und in die Förmchen legen. Knoblauchzehen und Chili dazugeben und die Zitronenscheiben zwischen die Fische legen. Die Majoranblättchen auf den Sardinen verteilen (ein paar für die Deko aufheben). Alles mit Olivenöl beträufeln und für ca. 10 Minuten in den Ofen geben.



Und das Ganze als Variante:

4 Sardinen
2 Knoblauchzehen
1 kleine rote Chili
1 Schnitz Salzzitrone
2 Zweige Majoran
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Sardinen schuppen, die Gräten und Innereien entfernen. Darauf achten, dass die beiden Filets noch verbunden sind. Die Filets auf beiden Hautseiten diagonal einschneiden.

Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Chili längs halbieren, die Kerne entfernen und fein würfeln. Die Salzzitrone ebemfalls fein würfeln. Die Majoranblättchen abzupfen. Alles mit etwas Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ofenfeste Form mit Olivenöl ausstreichen. Die Sardinen mit Salz und Pfeffer würzen und in die Form legen und mit der vorbereiteten Mischung bedecken und für ca. 10 Minuten in den Ofen geben.




Mein Beitrag zum Blog-Event "Aus dem Ofen"

Blog-Event CCXXV - Aus dem Ofen! (Einsendeschluss 15. Januar 2026)



Eine Inspiration aus:






























Dienstag, 6. Januar 2026

#lunchtapas - Ricotta-Auflauf 2.0

Seit über 20 Jahren mache ich gerne den Ricotta-Auflauf aus dem Kochbuch "River Cafe Easy". Dann habe ich ein Rezept für Gebackenen Ricotta in einem Slowfood-Heft entdeckt. Das hat mich neugierig gemacht und ich wollte es gerne ausprobieren. Leider war das Ergebnis sehr enttäuschend. Es hat uns weder optisch gefallen, noch geschmeckt. 

Ein paar Kleinigkeiten fand ich gut und habe beschlossen, die in mein bewährtes Rezept einzuarbeiten. Und wenn ich schon mal ändere, dann kann ich auch die Menge für 2 Personen reduzieren. Und das hat alles zusammen sehr gut harmoniert. Hier kommt also der Ricotta-Auflauf 2.0. Ich nehme eine mittelgroße Auflaufform und eine kleine. So kann ich den kleinen Rest am nächsten Tag perfekt servieren, da der Ricotta-Auflauf warm und kalt schmeckt.

Weitere schöne Rezepte mit Tomaten sind hier zu finden.



für 2 Personen

250 gr. Ricotta
1 - 2 EL weiche Butter
2 - 3 EL geriebenen Parmesan
1 Knoblauchzehe
1 große Rispe Cocktailtomaten
Olivenöl
3 Eier
100 gr. Crème fraiche
einige Zweige Thymian
1 kleiner Zweig Rosmarin
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Tomaten von der Rispe pflücken und rundum mit einem Schaschlickstab einstechen. Die Knoblauchzehe schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Thymianblätter und die Rosmarinnadeln abstreifen.

In eine kleine ofenfeste Form 2 EL Olivenöl geben. Die Knoblauchwürfelchen, die Hälfte der Thymianblätter und die Rosmarinnadeln hineingeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Tomaten einlegen und alles gut vermengen, damit die Tomaten rundum mit dem Öl überzogen sind. Alles für 15 Minuten in den Backofen geben.

In der Zwischenzeit die Auflaufform mit Butter auspinseln. Den Parmesan reiben und die Auflaufform damit ausstreuen. Den Rand nicht aussparen.

Den Ricotta mit den Eiern mit einem Handrührgerät auf kleinster Stufe verquirlen. Die zweite Hälfte der Thymianblätter und die Crème fraiche einrühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in die Auflaufform geben. Die Form sollte maximal zu 2/3 gefüllt sein, da die Masse aufgeht und nicht überlaufen sollte.

Die gegarten Tomaten auf der Creme verteilen und das aromatisierte Olivenöl mit einem Löffel darüber geben. Die Auflaufform für 20 Minuten in den Backofen geben. Der Auflauf ist fertig, wenn er gestockt ist. Er schmeckt warm und kalt. Ein Salat passt gut dazu.


Eine Inspiration aus:









Link zum Buch








Montag, 29. Dezember 2025

Würzig marinierte Sardinen

Leider ist die Saison kurz, in der man frische Sardinen bekommt. Ich liebe den würzigen Geschmack von Sardinen und kaufe immer welche, wenn ich sie frisch bekommen kann. Im Lauf der Zeit habe ich mir eine Rezeptsammlung zugelegt, um sie immer wieder anders zuzubereiten.

Dieses Gericht stammt von dem ehemaligen 3-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt und wurde in einem Barbuch veröffentlicht, sozusagen als Barfood der Spitzenklasse. Trotzdem lässt es sich relativ einfach und schnell zubereiten. Die meiste Arbeit und das meiste Know-How wird benötigt, um die Sardinen küchenfertig zu machen.

Bei mir gibt es diesen Snack als glutenfreie Variante. Wer das nicht machen muss, kann normales Weizenmehl nehmen.


für 2 Personen als Snack
die Menge kann entsprechend hochgerechnet werden

4 Sardinen
1 kleine Thai-Chili
1 Knoblauchzehe
Reismehl
Olivenöl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Lorbeerblätter
1 TL geräuchertes Paprikapulver, süß
50 ml Weißweinessig
50 ml trockenen Weißwein
50 ml Wasser
Salz

Von den Sardinen Kopf und Schwanz abschneiden, ausnehmen und die Gräten entfernen. Darauf achten, dass die beiden Filets verbunden bleiben.

Die Chili längs halbieren, die Kerne entfernen und dann fein würfeln. Die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein würfeln.

Die Sardinen in Reismehl wenden (nur die Hautseite) und überschüssiges Mehl abstreifen. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die (zusammengeklappten) Sardinen auf beiden Seiten (nur Hautseite) anbraten, bis sie gebräunt sind. Die Sardinen herausnehmen und in eine Porzellanschüssel legen.

Das Öl etwas abkühlen lassen und Knoblauch- und Chiliwürfel zusammen mit Pfeffer bei mittlerer Hitze anbraten. Der Knoblauch sollte goldgelb sein. 

Alles mit dem Gemisch aus Essig, Weißwein und Wasser ablöschen. Lorbeer, Paprikapulver und Salz dazugeben und alles einmal aufkochen lassen. Für rund eine Minute kochen lassen. Dann den Sud mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Sud über die Sardinen gießen. Die Sardinen abgedeckt für mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur marinieren.

Mit etwas Sud servieren.



Eine Inspiration aus:



Mittwoch, 16. Juli 2025

#lunchtapas - Staudensellerie- Gurken-Salat auf Zitrus-Labneh mit Hühnerspießen

Wenn ich einen schönen Staudensellerie sehe, nehme ich ihn gerne mit, da mir sein zarter Geschmack und seine Saftigkeit sehr gut gefallen. Diesmal war es anders herum, ich habe ein Rezept mit Staudensellerie entdeckt, dass mir sehr gut gefallen hat. Da meine Salzzitronen aus waren, musste ich dafür sogar extra neue machen und entsprechend lange hat es gedauert, bis dieses Gericht auf den Tisch kam.

Es hat genau so gut geschmeckt, wir ich mir vorgestellt habe. Im Rezept gab es verschiedene Ideen, diesen Salat zu kombinieren. Ich habe mich für Labneh und Geflügelspieße entschieden und das hat alles sehr gut gepasst. Besonders gut gefallen hat mir, dass man die Zwiebeln gleich in dem Sud der Salzzitronen pickelt.

Den Labneh muss man am Vortag zubereiten und, wenn man fertige Salzzitronen hat, ist dieser Salat schnell gemacht.


für 2 Personen


Salzzitronen:
4 Zitronen
3 EL Meersalz
2 Lorbeerblätter
1 EL schwarze Pfefferkörner
(4 Einmachgläser - 2 für je eine ganze Zitrone und 2 für je eine halbe Zitrone)

Vorbemerkung:
Ich mache die Salzzitronen in kleinen Mengen ein. Das hat den Vorteil, dass ich ein geöffnetes Glas schneller verbrauchen kann. 

Die Zitronen mit heißem Wasser gut abwaschen. Die Einmachgläser und Deckel in heißem Wasser auskochen. 

Eine Zitrone längs halbieren und eine Zitrone auspressen. Die restlichen 2 Zitronen kreuzweise tief einschneiden. Die beiden Zitronenhälften einmal tief einschneiden. In jeden Einschnitt je einen TL Salz geben und leicht einmassieren.

In jedes Einmachglas ein halbes Lorbeerblatt geben und den Pfeffer aufteilen. Die beiden ganzen Zitronen und die beiden halben Zitronen in je ein Glas geben. Das restliche Salz und den Zitronensaft auf die Gläser verteilen. Die Gläser mit heißem Wasser auffüllen und luftdicht verschließen.

Die Gläser an einem kühlen, dunklen Ort 4 - 6 Wochen fermentieren lassen. Meist mache ich das erste Glas mit einer halben Zitrone nach 4 Wochen auf und die restlichen Gläser dann nach 6 Wochen.


Zitrus-Labneh:
400 gr. griechischer Sahnejoghurt
1/2 TL Salz
1/2 Zitrone

Den Joghurt mit dem Salz verrühren und in ein Sieb geben, das mit einem Mulltuch ausgelegt wurde. Ich verwende zum Abtropfen lieber ein Profi-Passiersieb (siehe hier).

Den Joghurt über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen.

Am nächsten Tag die Schale der Zitrone abreiben und mit dem Joghurt verrühren, evtl. mit Salz und Zucker abschmecken. Wenn der Labneh zu dick ist, kann man ihn noch mit etwas Zitronensaft oder Olivenöl verdünnen.


Staudensellerie-Gurken-Salat:
1 kleine rote Zwiebel
1/4 Salzzitrone
3 kleine Landgurken
1/4 Staudensellerie
3 EL kleine Kapern
1/2 Zitrone
3 Zweige Koriander
3 Zweige Minze
Olivnöl
Salz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Zwiebel schälen, halbieren und längs in schmale Streifen schneiden. Etwas Sud von der Salzzitrone abnehmen und die Zwiebelstreifen darin pickeln. Das macht man am besten schon am Vortag.

Die Salzitrone nochmals halbierern, ggf. Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden.

Die Gurken teilweise schälen, immer einen Längsstreifen der Schale stehen lassen. Dann längs vierteln und das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. 

Die Staudenselleriestangen schälen, damit die Fäden entfernt sind, dann in dünne Scheiben schneiden. Mit den Gurken vermengen und mit Salz und Zucker marinierern. Kurz ziehen lassen.

Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen, beides mit Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl zu einer Marinade verrühren.

Einige schöne Blätter der Kräuter für die Deko aufheben. Die anderen Blätter in feine Streifen schneiden.

Salzzitrone, Kapern und Kräuter zum Salat geben und marinieren. Mit Zwiebelstreifen, Minze und Koriander dekorieren.


Hühnerspieße:
1 kleine Hühnerbrust
Salz
Butter
Olivenöl

Die Hühnerbrust in Streifen schneiden und auf Schaschlikspieße geben. Leicht salzen und in einem Gemisch aus Butter und Olivenöl goldbraun braten.


Anrichten:

Den Labneh als Ring auf den Teller streichen. In die Mitte den Salat füllen und dekorieren. Die Hühnerspieße anlegen. Sofort servieren.




Labneh - eine Inspiration aus:









Link zum Buch


Salzzitronen - eine Inspiration aus:









Link zum Buch




Samstag, 12. Juli 2025

#lunchtapas - Kohlrabi mit Salbei und Huhn

Heuer haben wir zum ersten Mal Kohlrabi im Garten angebaut. Wir essen sehr gerne Kohlrabi und am liebsten, wenn er noch jung ist. Von unseren vier Pflanzen war eine dann erntebereit. Die drei anderen waren einfach noch viel zu klein. Also habe ich nach einem Rezept gesucht, was ich schönes damit machen kann und meine Wahl fiel auf ein Kohlrabigemüse mit Salbei. Das hat gut gepasst, weil wir auch einen großen Salbei im Garten haben. Dazu gab es noch ein kleines Stück gebratene Hühnerbrust.

Anfangs war ich skeptisch, ob sich Kohlrabi mit Salbei verträgt. Ich habe sehr bewusst nur kleine Blätter geerntet und das war eine gute Idee. Die Kombination hat uns restlos überzeugt. Der Salbei hat das Aroma des zarten Kohlrabi gehoben und es war ein rundum gelungenes Gericht.

Zum Stauben des Gemüses habe ich Reismehl verwendet. Wer nicht glutenfrei kochen muss, kann auch normales Weizenmehl verwenden.



für 2 Personen

1 junger, kleiner Kohlrabi
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Butter
1/2 EL Reismehl
1/2 Zitrone
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
10 sehr kleine Salbeiblätter oder 5 normal halbiert

Den Kohlrabi schälen und in grobe Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen und in feine Würfel schneiden.

Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen und Knoblauch und Kohlrabi darin anrösten. Leicht salzen und mit dem Reismehl stauben, kurz weiterrösten. 

Den Saft der Zitrone auspressen und das Gemüse damit ablöschen und mit ca. 50 ml Wasser auffüllen. 

Den Topfdeckel auflegen und für ca. 10 Minuten bissfest garen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Salbeiblätter einrühren.

Dazu schmeckt in Butter kurz gebratene Hühnerbrust.














Eine Inspiration aus:









Link zum Buch

Samstag, 4. Januar 2025

#lunchtapas: Basmatireis-Frittata mit Räucherlachs

Bei uns gibt es immer wieder einmal ein Gericht mit Eiern. Hauptsächlich dann, wenn es schnell gehen muss. In dem Kochbuch "Johanns Küche" von Johann Lafer habe ich diese interessante Frittata entdeckt. Sie besteht aus Reis, Sahne, Eiern und Gewürzen. Dazu werden Lachs und Spinat kombiniert. Ich kann mir gut vorstellen, die Frittata auch anders zu würzen und andere Beilagen dazu zu servieren. Damit ist dieses Gericht eine wunderbare Resteverwertung und kann vielfältig kombiniert werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sie in der Zubereitung unkompliziert ist und es schnell geht. Die Frittata habe ich in einer Portion für 4 Personen zubereitet und nur den Lachs und den Spinat für zwei bemessen. Am nächsten Tag hatten wir dann noch eine zweite Hälfte, die ich unkompliziert in einer beschichteten Pfanne auf beiden Seiten kurz gebraten habe. Dazu gab es einen gemischen Salat und einen Hühnerspieß. Das hat auch sehr gut gepasst.


für 2 Personen

75 gr. Basmatireis
Salz
Zucker
35 ml Sahne
3 Eier
Muskatnuss
100 gr. Räucherlachs
50 gr. jungen Spinat
1 EL Olivenöl
1 EL geröstetes Sesamöl

Den Reis in ein Sieb geben und unter laufendem, kalten Wasser waschen. Etwas abtropfen lassen und dann in eine beschichtete Pfanne geben. Die Pfanne sollte idealerweise einen Deckel haben. Den Reis mit 225 ml Wasser und Salz vermengen. Den Deckel auflegen und alles zum Kochen bringen. Auf kleinster Stufe den Reis für 15 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne mit einer Prise Zucker halbsteif schlagen. Die Eier dazugeben und unterschlagen. Es sollte eine cremige Masse entstehen. Die Masse kräftig mit geriebenem Muskat und Salz würzen.

Den Spinat waschen und trockenschleudern. Den Lachs in kleine Stücke zupfen.

Den fertig gegarten Reis mit einer Gabel etwas auflockern. Sollte noch Wasser in der Pfanne sein, dieses verdampfen lassen. Den Reis mit dem Olivenöl beträufeln und die Eimischung gleichmäßig über den Reis gießen. Die Pfanne erneut abdecken und bei mittlerer Hitze für ca. 8 Minuten stocken lassen.

Währenddessen das Sesamöl mit Salz verrühren und den Spinat damit marinieren.

Die Frittata mit einem Pfannenwender in Stücke trennen und auf Teller geben. Mit dem Lachs und dem Spinat bedecken und sofort servieren.

Eine Inspiration aus:



























Sonntag, 15. September 2024

#gurkengrün: Gurken-Carpaccio mit Basilikum-Frischkäse

Letztes Jahr haben wir in unserem Garten zum ersten Mal Gurken angebaut und das Ergebnis hat uns sehr gut gefallen. Also haben wir heuer im Frühjahr unterschiedliche Gurkenpflanzen gekauft und sehen nun einer reichlichen Ernte entgegen. 

Mir haben Gurken schon immer gut geschmeckt und so ganz frisch geerntet aus dem Garten sind sie besonders köstlich. Klar, man kann die kleinen "Snack-Gurken" gleich so aus der Hand essen oder einen schnellen Gurkensalat zubereiten. Aber, mich reizt es neue Gerichte auszuprobieren und hier kommt gleich das Erste. Es ist schnell gemacht und ein wunderbares Essen an heißen Tagen.

Dieses und viele weitere Rezepte mit Gurke sind in der großen Rezeptsammlung rund um Gurken zu finden - Link zur Sammlung.



für 2 Personen:

1 kleine Gurke
150 - 200 gr. Frischkäse
2 - 3 Stiele Basilikum
1/2 Zitrone
Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Mit einem Ziseliermesser die Gurkenschale rundum entfernen. Die Streifen für die Garnitur aufheben. Die Gurke mit einem Hobel in dünne Scheiben schneiden und fächerförmig auf die Teller legen.

Die Blätter des Basilikum abzupfen und in sehr feine Streifen schneiden. Einige Blätter für die Garnitur zur Seite legen.

Den Frischkäse mit Olivenöl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Basilikum unterrühren.

Die Schale der Zitrone abreiben und über den Gurkenscheiben verteilen. Den Saft auspressen. Die Gurken mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Mit zwei Esslöffeln den Frischkäse zu Nocken formen und auf die Gurken setzen. Mit Basilikum und Streifen der Gurkenschale dekorieren und sofort servieren.




Dienstag, 20. August 2024

#tomatenliebe - eingelegte Cocktailtomaten mit Rosmarin

Wenn die ersten Tomaten reif werden, gibt es nichts schöneres, als jeden Tag frische Tomaten zu essen. Irgendwann kommt der Punkt, wo mehr Tomaten reif sind, als man noch bewältigen kann. Das ist dann der richtige Zeitpunkt die Tomatenflut für die tomatenlose Zeit einzumachen.

Dieses Rezept macht wenig Aufwand, man muss nur die Trocknungszeit einplanen und schon hat man ein schönes Apero, wenn man die Tomaten mit Schinken und Salami kombiniert. Auch zu Ziegenfrischkäse schmeckt es sehr gut.

Link zur Rezeptsammlung #tomatenliebe






500 gr. Cocktailtomaten

Olivenöl
Meersalz
2 Knoblauchzehen
1 EL Pinienkerne
1 EL schwarze Oliven
2 EL Rosmarinnadeln

Den Backofen auf 100 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech oder eine große Auflaufform mit Olivenöl auspinseln.

Die Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech setzen und salzen. Die Knoblauchzehen halbieren und in sehr feine Scheiben schneiden. Die Knoblauchscheiben über die Tomaten streuen. Alles für 5 Stunden in den Ofen geben zum Trocknen. Dabei einen Kochlöffel in die Backofentüre klemmen, damit die Flüssigkeit entweichen kann.

Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne goldgelb rösten und mit den etwas zerkleinerten Oliven unter die getrockneten Tomaten mischen. Alles, mit dem ausgetretenen Saft, in ausgekochte Gläser füllen. Mit den Rosmarinnadeln bedecken und mit Olivenöl auffüllen.

Die Gläser für mindestens eine Woche an einem kühlen Ort ziehen lassen. Die Tomaten sind ein schönes Antipasto und lassen sich mit Schinken oder Salami gut kombinieren. Nach dem Öffnen einmal alles verrühren, damit Rosmarinnadeln und Pinienkerne gut verteilt sind.







Eine Inspiration aus:





Freitag, 2. August 2024

#lunchtapas: Zucchini-Häppchen

Bei so einem Umzug wird der ganze Hausstand einmal durchgemischt. Das hat auch Vorteile, weil man dann endlich mal Dinge anpackt, die man schon ewig aufschiebt. Bei mir war es der Stapel Kochzeitschriften und ich habe im Schweizer Heft "kochen" von Annemarie Wildeisen ein Rezept entdeckt, dass mich sofort neugierig gemacht hat.

Zucchetti-Häppchen heißen die kleinen Happen im Original und sie ersetzen Brot mit Zucchini-Scheiben. Das ist natürlich ideal, wenn man glutenfrei kochen muss und sehr sommerlich ist es auch.

Die Grundidee ist ganz einfach. Man schneidet eine junge Zucchini in Scheiben und brät sie von beiden Seiten in Olivenöl. Danach hat mein eine Basis, die man in unzählichen Varianten belegen kann. Das Rezept lässt sich auch gut mit größeren Zucchini zubereiten. Allerdings sollte man dann auf die Zahnstocker verzeichten und die Häppchen mit Messer und Gabel essen. Dann ist das Kerngehäuse zu groß und zu weich, um den Zahnstochern Halt zu geben. Dem Genuss tut dies keinen Abbruch.




Grundlage:
3 - 4 junge Zucchini
Meersalz
Olivenöl

Die Zucchini in 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf beiden Seiten salzen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben von beiden Seiten goldgelb braten und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.


Frischkäse-Häppchen:
1/2 Becher Frischkäse
Olivenöl
etwas Schale einer Zitrone oder Limette
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Schnittlauch

Den Frischkäse mit Olivenöl, abgeriebener Zitronen- oder Limettenschale, Salz und Pfeffer verrühren und abschmecken. 

Den Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Den Frischkäse zu Nocken formen und auf die Zucchinischeiben setzen. Mit Schnittlauch bestreuen und mit Zahnstocher befestigen.

Restlicher Frischkäse schmeckt auch zu Kartoffeln oder auf Brot.


Käse-Häppchen:
Etwas würzigen Hartkäse
Cherrytomaten
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Mit einem Käsehobel breite Späne vom Käse abhobeln und auf die Zucchinischeiben legen. Die Tomaten halbieren und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf jede Scheibe eine halbe Tomaten legen und mit einem Zahnstocker fixieren.


Artischocken-Häppchen:
eingelegte Artischockenherzen
Sardellenfilets

Die Artischocken auf die Zucchinischeiben legen. Die Sardellenfilets einrollen, auf die Artischockenherzen legen und mit einem Zahnstocher fixieren.


Bresaola-Häppchen:
dünne Bresaola-Scheiben
Basilikumblätter

Die Bresaloa-Scheiben zu einem "Sträußchen" zusammenfassen und mit einem Basilikumblatt auf die Zucchinischeiben legen. Mit einem Zahnstocher fixieren.




Die Häppchen können vorbereitet werden, da sie zimmerwarm serviert werden. Die fertigen Häppchen abgedeckt in einem kalten Raum, nicht im Kühlschrank aufbewahren.




Samstag, 27. Juli 2024

#lunchtapas - marinierte Räuchermakrele

Heute möchte ich eine Lanze für geräucherte Fische brechen, besonders für Makrele. Die Makrele ist leider etwas "unmodern" geworden, wie mir scheint. In jedem Münchner Biergarten, der etwas auf sich hält, gibt es sie noch, gegrillt als Steckerlfisch. Geräucherte Makrelen findet man eigentlich immer in der "Räucherecke" der Fischtheke. Und somit hat man bereits ein schönes Produkt, das fast keine Arbeit mehr macht.

Fette, geräucherte Fische wie die Makrele, oder auch der Aal sollten nie zu kalt auf den Tisch kommen. Es empfiehlt sich, sie ein paar Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu nehmen. Als Kontrast zu dem intensiven Aroma ist Säure sehr schön und genau das ist die Idee für diesen Salat. Der lässt sich schnell zubereiten und verträgt es auch, einen Tag im Kühlschrank zu bleiben. Dann sollte man ihn aber nochmals abschmecken.



für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise

250 gr. geräucherte Makrelenfilets
1 kleine rote Zwiebel
4 - 6 Stiele Petersilie
3 EL Kapern
1 Zitrone
Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zucker

Bei den Makrelenfilets die Haut abziehen und die dunklen Teile des Fischfleischs entfernen. Die Filets längs in der Mitte zerteilen und die Gräten entfernen. Danach in kleine Stücke zupfen. Das geht am besten mit den Händen.

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Blätter der Petersilie von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden. Die Kapern in einem Sieb abtropfen lassen. 

Die Schale der Zitrone fein abreiben und sie dann halbieren. Zwei oder drei dünne Scheiben abschneiden und für die Garnitur verwenden. Den Saft der Zitrone auspressen.

Aus Zitronensaft, Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl eine cremige Vinaigrette rühren und in diese Zwiebeln, Petersilie (etwas für Garnitur aufbewahren) und Kapern geben. Alles gut durchrühren.

Die Makrelenstücke auf eine Platte oder in eine Schüssel geben und mit der Vinaigrette bedecken. Mit den restlichen Petersilienstreifen bestreuen und mit den Zitronenscheiben dekorieren.





Donnerstag, 27. Juni 2024

#lunchtapas: Überbackene Auberginenröllchen

In der Kombination mit Tomaten sind Auberginen für mich ein ganz typisches italienisches Essen. Bei diesem Gericht kommen noch Mozzarella und Basilikum dazu. Die Vorbereitung macht etwas Arbeit, aber man könnte das bereits einige Stunden vorher vorbereiten. Dann müssen die Auberginenstreifen nur noch gefüllt und eingerollt und mit Parmesan bestreut werden. So geht es dann kurz in den heißen Backofen und dann stehen die Röllchen auch schnell auf dem Tisch.


1 Aubergine längs in 0,5 cm breite Streifen schneiden

125 gr. Mozzarella in 1 cm große Würfel schneiden

5 Stiele Basilikum in feine Streifen schneiden

3 Flaschentomaten in feine Würfel schneiden

etwas Parmesan fein reiben


Die Auberginenscheiben in einem Kontaktgrill (ohne Fett) weich garen, mit Salz und Pfeffer würzen. Mozzarella, Basilikum und Tomaten mit etwas Olivenöl, wenig Salz und einer Prise Zucker vermengen.

Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Jeweils einen EL von der Tomatenmasse auf ein Ende einer Auberginenscheiben legen und einrollen. Die fertigen Röllchen in eine Auflaufform geben. Den Rest der Tomatenmasse darauf verteilen, mit dem Parmesan bestreuen und etwas Olivenöl beträufeln.

Für ca. 15 Minuten in den Ofen geben und überbacken.





Dienstag, 14. Mai 2024

#lunchtapas - marinierter Lauch mit Burrata und Parmaschinken

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Lauch als eigenständiges Gemüse nicht wahrgenommen wird. Meist endet er im Saucenansatz oder in der Brühe. Hans Haas hat den grünen Teil für ein Lauch-Kartoffel-Püree verwendet und daraus sein legendäres Gericht Lauchpüree mit Kaviar und brauner Butter entwickelt.

Wir essen sehr gerne Lauch, öfters mache ich ein schnelles Gemüse daraus, manchmal auch ein Risotto. Beim Ausmisten alter Kochzeitschriften habe ein Rezept für marinierten Lauch entdeckt und das wollte ich ausprobieren. Der Lauch braucht Zeit, um zu marinieren und ist somit ein perfektes Gericht, das vorbereitet werden kann. So etwas gefällt mir sehr gut und deshalb habe ich es nun in Angriff genommen. Die Kombination von dem eingelegten Lauch mit Parmaschinken, Burrata und Tomaten mit dem Sud ist wirklich perfekt. Ich kann es mir besonders im Sommer sehr gut als erfrischendes Gericht vorstellen. Wenn man den Lauch fertig im Kühlschrank hat, geht das Anrichten sehr schnell. Es ist ein ideales Gericht für Gäste. Dann würde ich den fertigen Lauch in breite Ringe schneiden und schnelle Teller zum Ankommen reichen.


für 2 Personen als Hauptgericht oder für 4 Personen als Vorspeise
kleiner portioniert, kann es als Tapas oder Starter für mehrere Gäste serviert werden.

4 mittelgroße Lauchstangen
2 Chilischoten
6 Pimentkörner
10 Körner schwarzer Pfeffer
250 ml Wasser
125 ml Weißweinessig
Meersalz
Zucker
3 gehäufte EL Kapern
3 gehäufte EL schwarze Oliven
8 Sardellenfilets

4 kleine Burrata
200 gr. Parmaschinken
4 Flaschentomaten
1/2 Bund Schnittlauch
Olivenöl

Den hinteren Teil des Lauchgrüns abschneiden und die Lauchstangen ein paar cm einschneiden. Dann gut waschen, dabei den eingeschnittenen Teil einzeln umklappen und gut spülen, damit die Erde entfernt wird. Die Wurzel vorne knapp abschneiden. Wenn die äußeren Blätter sehr trocken sind, entfernen.

Für die Marinade, die Chilischoten längs halbieren und die Kerne entfernen, in feine Streifen schneiden. Piment- und Pfefferkörner mit dem Messer zerdrücken. Alles mit Wasser, Essig, 1 TL Salz und Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Kurz ziehen und dann abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit, die vorbereiteten Lauchstangen in gesalzenem Wasser ca. 10 Minuten blanchieren. Die Lauchstangen herausheben und in eine passende Schale geben.

Die Kapern abtropfen lassen. Die Oliven ggf. entkernen und grob zerkleinern. Die Sardellenfilets abupfen und in feine Streifen schneiden. Alles in den abgekühlten Sud geben.

Den Sud über die Lauchstangen gießen, die Schale abdecken und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Mindestens eine Stunde vor dem Servieren herausnehmen, damit das Gemüse Zimmertemperatur annimmt.

Den Lauch aus dem Sud nehmen und auf Teller legen. Den Sud durch ein Sieb abseihen. Die Tomaten vierteln. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Tomaten, Parmaschinken und Burrata zum Lauch auf dem Teller anrichten. Lauch und Tomaten mit den abgegossenen Oliven, Sardellen und Kapern bestreuen. 2 EL von dem Sud mit 4 EL Olivenöl verrühren und alles damit beträufeln. (Restlicher Sud kann für Salat-Dressings verwendet werden - im Kühlschrank aufbewahren.) Zum Abschluss den Schnittlauch darüber streuen.





Freitag, 19. April 2024

#lunchtapas - Antipasti mit Staudensellerie

Staudensellerie? Viele können den nicht leiden und ich finde das schade, weil ich ihn sehr gerne esse. Es braucht bloß zwei Dinge, die beachtet werden sollten. 

1. schälen, damit die Fäden entfernt werden

2. sanft dünsten, damit er gar ist und bissfest bleibt

Dieses Rezept stammt aus einem essen & trinken-Heft aus dem Jahr 1998 und ist immer noch aktuell. Ich habe es ein wenig abgewandelt und das Ergebnis hat uns sehr gut gefallen. Es lässt sich gut vorbereiten und geht gut von der Hand.


für 2 Personen

1 mittelgroßer Staudensellerie - ca. 500 gr.
Meersalz
Zucker
50 gr. Grana Padano oder anderen italienischen Hartkäse
1 kleine Knoblauchzehe
3 Stiele Petersilie
2 Sardellenfilets
Olivenöl - ca. 50 bis 75 ml 
1/2 Zitrone
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Staudensellerie in die einzelnen Stiele zerteilen und schälen, damit die Fäden entfernt sind. Danach schräg in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Die Blätter abschneiden und gesondert aufbewahren. Die Staudenselleriestreifen mit Salz und Zucker marinieren und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Dies kann auch über Nacht vorbereitet werden. Am einfachsten macht man das bereits in einem Topf.

In der Zwischenzeit den Käse in Späne hobeln, die Knoblauchzehe fein würfeln, die Petersilienblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden und die Sardellenfilets sehr fein hacken.

Zu den marinierten Staudenselleriestreifen großzügig Olivenöl geben (es ist später die Basis für das Dressing) und mit geschlossenem Topfdeckel bei mittlerer Hitze bissfest dünsten. Danach den Topf vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.

Sobald der Sellerie lauwarm ist, Knoblauch, Petersilie und Sardellenfilets untermischen. Mit Zitronensaft und Pfeffer abschmecken, ggf. mit Salz und Zucker nachwürzen.

Den Staudensellerie auf Teller oder eine Platte geben und mit dem Käse bestreuen, mit den Blättern dekorieren. Sofort servieren.

Das Gemüse schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Wenn man es einen Tag vorher zubereiten möchte, dann den Staudensellerie garen, abkühlen lassen, Knoblauch, Sardellen und Zitronensaft dazu. Den Käse und die Petersilie vorbereiten. Am nächsten Tag rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, Petersilie untermengen und abschmecken. Danach mit Käse und Blättern anrichten.

Dazu passt:
geröstetes Brot
gebratene Hühnerbrust
div. gebratene Fische
frittierter Tofu
für Vegetarier, einfach die Sardellen durch Kapern ersetzen