Es gab einmal eine Zeit, wo es ganz selbstverständlich war, dass man eigene Kaninchen züchtete, um sie dann auch zu essen. Irgendwie ist das aus der Mode gekommen und dabei ist es jetzt wieder in den Fokus geraten. Genauso wie ein Huhn, kann man im Privathaushalt auch ein ganzes Kaninchen kaufen und komplett verwerten. Die beiden haben nicht nur Ähnlichkeit in der Größe und der privaten Verarbeitung, sondern auch im Geschmack. Wer also Hemmungen hat, dieses Gericht mit einem Kaninchen zuzubereiten, der kann gerne auch ein Huhn nehmen.
Mich hat dieses Gericht aus dem neuen Kochbuch "Sizilien in meiner Küche" von Cettina Vicenzino sofort angesprochen, da man es komplett in einem Schmortopf kochen kann. Auch die Kombination von Oliven, Kapern und Rosinen fand ich spannend. Es lässt sich völlig unkompliziert zubereiten und reicht auch für eine größere Runde. Ansonsten gilt das, was für Schmorgerichte immer gilt, aufgewärmt schmeckt es am nächsten Tag noch besser und man muss nicht lange dafür in der Küche stehen.
Meine Rezension ist hier nachzulesen.
Für 4 - 6 Personen
1 ganzes Kaninchen
Meersalz
Olivenöl
600 gr. festkochende Kartoffeln
3 große Zwiebeln
2 Stangen Staudensellerie
100 ml trockenen Weißwein
60 gr. Kapern in Salz
5 Salbeiblätter
2 Zweige Rosmarin
100 gr. grüne Oliven
50 gr. schwarze Oliven
40 gr. Rosinen
80 ml Weißweinessig
40 gr. Zucker
2 Lorbeerblätter
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
zum Anrichten:
Salbeiblätter
Rosmarin
blühende Minze
Das Kaninchen in größere Stücke (Keulen, Rücken, Vorderläufe, Brustkorb, Kopf) teilen. Die Kartoffeln schälen und in große Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls grob würfeln. Beim Staudensellerie die Fäden ziehen und in dicke Scheiben schneiden.
In einem großen gusseisernen Bräter reichlich Olivenöl erhitzen und die Kartoffelwürfel darin goldgelb anbraten. Die Kartoffeln herausheben und nochmals Olivenöl in den Bräter geben. Jetzt die Zwiebelwürfel und die Staudenselleriescheiben darin anbraten. Ebenfalls herausheben und die Kaninchenteile salzen und auf beiden Seiten anbraten.
In der Zwischenzeit die Kapern in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abbrausen und abtropfen lassen.
Das Fleisch mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Nun Zwiebeln, Staudensellerie, Salbeiblätter, Rosmarinzweige, grüne und schwarze Oliven, Kapern und Rosinen dazugeben. Mit Wasser auffüllen, bis die Kaninchenteile knapp bedeckt sind. Den Deckel auflegen und alles, bei mittlerer Temperatur, etwa 40 Minuten schmoren lassen. Zwischendurch die Fleischstücke wenden.
Nach den 40 Minuten die vorgegarten Kartoffeln und den Lorbeer dazu geben und ggf. Wasser nachfüllen, damit alles leicht bedeckt ist. Essig und Zucker verrühren und die Mischung in den Topf gießen. Den Sud mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Temperatur erhöhen und alles offen köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind und die Sauce etwas dicker geworden ist.
Alles auf vier Tellern anrichten und mit Salbeiblättern und Minzblüten anrichten.
Posts mit dem Label Sizilien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sizilien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 1. September 2019
Freitag, 30. August 2019
Salsiccia aus dem Ofen mit Kartoffeln aus Sizilien in meiner Küche von Cettina Vicenzino
Heute gestehe ich mal, dass ich ein ganz großer Liebhaber von Bratwürsten bin, am liebsten fränkische Schweinsbratwürstel oder die italienische Variante Salsiccia, oder Lammbratwürstel oder Wildbratwürstel und so weiter.... Es gehört auch zum guten Ton, wenn man "Nose to Tail" gut findet, Bratwüstel zu essen, weil in so ein Bratwürstel ganz viel reinkommt, was man sonst nicht so gut verwerten könnte. Am allerliebsten habe ich sie vom Grill und ziehe sie einem Stück Fleisch vor. Wenn es daheim schnell gehen muss, dann gibt es bei uns öfters mal Bratwürstel aus der Pfanne. Die Beilage variiert. Das kann ein Salat sein, oder eine Polenta oder nur ein Brot. Neu war mir, dass man die Salsiccia auch im Ofen garen kann. Dieses Rezept habe ich im aktuellen Kochbuch "Sizilien in meiner Küche" von Cettina Vicenzino entdeckt. Ich wusste, dass man diese fetten Würste einstechen soll (das mache ich mit den fränkischen Bratwürsten auch so), damit sie sozusagen im eigenen Fett garen und insgesamt etwas trockener werden. In diesem Fall gibt das Fett seinen wunderbaren Geschmack an das Gemüse ab und so gibt es einen wunderbaren runden und deftigen Geschmack.
Übrigens auch ein ganz tolles Essen zum Vorbereiten. Die Portion ist für 4 Personen ausgelegt und ich habe sie auf zwei GN-Bleche aufgeteilt. Eines davon habe ich früher aus dem Ofen genommen und das zweite fertig gegart. Das erste musste ich am nächsten Tag nur nochmal in das Rohr schieben und in 15 Minuten, ohne Arbeit, stand ein feines Mittagessen auf dem Tisch.
Meine Rezension ist hier nachzulesen.
für 4 Personen
600 gr. festkochende Kartoffeln
1 große rote Zwiebel
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
8 Salsicce mit Fenchel
10 Kirschtomaten
1 Zweig Salbei
2 Zweig Rosmarin
Die Kartoffeln schälen, längs halbieren und dann in walnussgroße Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und längs in Streifen schneiden. Kartoffelwürfel und Zwiebelstreifen in eine Schüssel geben, salzen und mit Olivenöl beträufeln. Alles gut durchmischen, damit alles mit dem Olivenöl überzogen ist. Die Salsicce rundherum mit einer Gabel einstechen. Die Kirschtomaten vierteln. Die Salbeiblätter abzupfen und groß zerreißen. Die Rosmarinnadeln abstreifen. Kirschtomaten, Salbei und Rosmarin in einer Schüssel mischen und zur Seite stellen.
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech leicht mit einem Pinsel mit Olivenöl einstreichen. Die Kartoffeln-Zwiebel-Mischung darauf geben und die Salsicce am Rand dazu legen. Das Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen geben. Die gesamte Garzeit beträgt rund 40 Minuten. Nach 10 Minuten die Kartoffeln und Zwiebeln durchmischen, damit sie von allen Seiten garen. Nach weiteren 10 Minuten diesen Vorgang wiederholen und die Würste umdrehen.
Nach weiteren 10 Minuten Kartoffeln und Zwiebeln erneut wenden und die Tomaten-Kräuter-Mischung leicht salzen und auf das Blech geben. Alles nochmals rund 10 Minuten garen lassen.
Kartoffeln und Würste sollten eine leicht goldbraune Kruste haben. Dann kann alles herausgenommen und auf Teller verteilt werden.
Übrigens auch ein ganz tolles Essen zum Vorbereiten. Die Portion ist für 4 Personen ausgelegt und ich habe sie auf zwei GN-Bleche aufgeteilt. Eines davon habe ich früher aus dem Ofen genommen und das zweite fertig gegart. Das erste musste ich am nächsten Tag nur nochmal in das Rohr schieben und in 15 Minuten, ohne Arbeit, stand ein feines Mittagessen auf dem Tisch.
Meine Rezension ist hier nachzulesen.
für 4 Personen
600 gr. festkochende Kartoffeln
1 große rote Zwiebel
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
8 Salsicce mit Fenchel
10 Kirschtomaten
1 Zweig Salbei
2 Zweig Rosmarin
Die Kartoffeln schälen, längs halbieren und dann in walnussgroße Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und längs in Streifen schneiden. Kartoffelwürfel und Zwiebelstreifen in eine Schüssel geben, salzen und mit Olivenöl beträufeln. Alles gut durchmischen, damit alles mit dem Olivenöl überzogen ist. Die Salsicce rundherum mit einer Gabel einstechen. Die Kirschtomaten vierteln. Die Salbeiblätter abzupfen und groß zerreißen. Die Rosmarinnadeln abstreifen. Kirschtomaten, Salbei und Rosmarin in einer Schüssel mischen und zur Seite stellen.
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech leicht mit einem Pinsel mit Olivenöl einstreichen. Die Kartoffeln-Zwiebel-Mischung darauf geben und die Salsicce am Rand dazu legen. Das Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen geben. Die gesamte Garzeit beträgt rund 40 Minuten. Nach 10 Minuten die Kartoffeln und Zwiebeln durchmischen, damit sie von allen Seiten garen. Nach weiteren 10 Minuten diesen Vorgang wiederholen und die Würste umdrehen.
Nach weiteren 10 Minuten Kartoffeln und Zwiebeln erneut wenden und die Tomaten-Kräuter-Mischung leicht salzen und auf das Blech geben. Alles nochmals rund 10 Minuten garen lassen.
Kartoffeln und Würste sollten eine leicht goldbraune Kruste haben. Dann kann alles herausgenommen und auf Teller verteilt werden.
Mittwoch, 28. August 2019
Pasta mit zarten Kürbisblättern aus Sizilien in meiner Küche von Cettina Vicenzino
Mit Nudelgerichten tue ich mich immer schwer, da ich sie in zwei Varianten kochen muss. Ich könnte natürlich auch glutenfreie Nudeln essen, aber mir gefällt die Konsistenz nicht. Als ich diese Nudelsauce mit Pancetta, Kürbisblättern und -blüten in dem aktuellen Kochbuch "Sizilien in meiner Küche" von Cettina Vicenzino sah, da wollte ich sie unbedingt probieren. Die Sauce hat so einen schönen Geschmack, da lohnte sich auch die Mühe, zuerst die glutenfreien Nudeln in der Pfanne zu schwenken, sie herauszufischen und im Rest der Sauce dann die normalen.
Meine Rezension ist hier nachzulesen.
Die Verwendung von Kürbisblüten in der Küche war mir bekannt, aber Kürbisblätter war neu für mich. Man verwendet dafür die zarten jungen Blätter an den Trieben und ich hatte reichlich davon. Heuer haben wir erstmals einen Muskatkürbis angepflanzt und der ist völlig durchgedreht und hat sich im gesamten Garten ausgebreitet. Da konnte er ruhig ein paar Blüten und Blätter abgeben.
Pancetta, der luftgetrocknete Bauchspeck und das Tomatenmark geben der Sauce einen starken und würzigen Geschmack. Trotzdem kommt das zarte Kürbisaroma von den Blättern und Blüten noch durch. Uns hat dazu ein schöner trockener Riesling aus dem Rheingau von unseren Freunden vom Weingut Dalgaard & Jordan gut gefallen.
für 2 Personen
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
100 gr. Pancettascheiben
3 EL Tomatenmark
Pul Biber (Pepperoniflocken)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Meersalz
4 Stiele Basilikum
grobes Meersalz
200 gr. Nudeln, bevorzugt kurze Sorten
eine große Handvoll zarte, junge Kürbisblätter
ca. 10 Kürbis- oder Zucchiniblüten
50 gr. junger Pecorino
3 EL geriebener Pecorino, gerne älter
Die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Pancettascheiben aufeinander legen und zuerst in Streifen und dann in Würfel schneiden. Die Basilikumblätter von den Stängeln zupfen und grob zerreißen. Die Kürbisblätter grob zerreißen und von den Blüten auch nur die zarten gelben Blüten abreißen und etwas zerkleinern. Den jungen Pecorino in sehr feine Würfel schneiden und den alten Pecorino reiben. 500 ml heißes Wasser vorbereiten.
In einer weiten Pfanne 2 - 3 EL Olivenöl erhitzen und die Knoblauchscheiben und Pancettawürfel darin leicht anbraten. Das Tomatenmark dazugeben und ebenfalls leicht anrösten und mit dem heißen Wasser ablöschen. Die Sauce mit Pul Biber und Meersalz abschmecken und das Basilikum dazugeben. Alles für ca. 10 bis 15 Minuten einköcheln lassen.
Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und aufkochen lassen. Dann das grobe Meersalz einstreuen und die Pasta dazugeben. Die Nudeln etwas kürzer kochen, als es notwendig ist, da sie noch in der Pfanne mit der Sauce nachziehen werden. Kurz vor dem Kochende die Kürbisblätter und -blüten dazugeben und vorsichtig unterrühren. Die Pasta mit den Kürbiszutaten abgießen und etwas Kochwasser auffangen.
Die Pasta mit den Kürbiszutaten und dem jungen Pecorino in die Sauce geben und alles gut durchmischen und für ca. eine Minute zusammen köcheln lassen. Bei Bedarf mit Salz und Pul Biber abschmecken. Die Konsistenz des Gerichts sollte leicht flüssig sein. Falls notwendig, etwas von dem Kochwasser unterrühren.
Alles auf zwei Tellern anrichten, mit dem geriebenen Pecorino bestreuen und etwas Olivenöl beträufeln. Nach Vorliebe kann das Gericht auch noch mit etwas Basilikum und zerrissenen Blüten dekoriert werden.
Meine Rezension ist hier nachzulesen.
Die Verwendung von Kürbisblüten in der Küche war mir bekannt, aber Kürbisblätter war neu für mich. Man verwendet dafür die zarten jungen Blätter an den Trieben und ich hatte reichlich davon. Heuer haben wir erstmals einen Muskatkürbis angepflanzt und der ist völlig durchgedreht und hat sich im gesamten Garten ausgebreitet. Da konnte er ruhig ein paar Blüten und Blätter abgeben.
Pancetta, der luftgetrocknete Bauchspeck und das Tomatenmark geben der Sauce einen starken und würzigen Geschmack. Trotzdem kommt das zarte Kürbisaroma von den Blättern und Blüten noch durch. Uns hat dazu ein schöner trockener Riesling aus dem Rheingau von unseren Freunden vom Weingut Dalgaard & Jordan gut gefallen.
für 2 Personen
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
100 gr. Pancettascheiben
3 EL Tomatenmark
Pul Biber (Pepperoniflocken)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Meersalz
4 Stiele Basilikum
grobes Meersalz
200 gr. Nudeln, bevorzugt kurze Sorten
eine große Handvoll zarte, junge Kürbisblätter
ca. 10 Kürbis- oder Zucchiniblüten
50 gr. junger Pecorino
3 EL geriebener Pecorino, gerne älter
Die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Pancettascheiben aufeinander legen und zuerst in Streifen und dann in Würfel schneiden. Die Basilikumblätter von den Stängeln zupfen und grob zerreißen. Die Kürbisblätter grob zerreißen und von den Blüten auch nur die zarten gelben Blüten abreißen und etwas zerkleinern. Den jungen Pecorino in sehr feine Würfel schneiden und den alten Pecorino reiben. 500 ml heißes Wasser vorbereiten.
In einer weiten Pfanne 2 - 3 EL Olivenöl erhitzen und die Knoblauchscheiben und Pancettawürfel darin leicht anbraten. Das Tomatenmark dazugeben und ebenfalls leicht anrösten und mit dem heißen Wasser ablöschen. Die Sauce mit Pul Biber und Meersalz abschmecken und das Basilikum dazugeben. Alles für ca. 10 bis 15 Minuten einköcheln lassen.
Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und aufkochen lassen. Dann das grobe Meersalz einstreuen und die Pasta dazugeben. Die Nudeln etwas kürzer kochen, als es notwendig ist, da sie noch in der Pfanne mit der Sauce nachziehen werden. Kurz vor dem Kochende die Kürbisblätter und -blüten dazugeben und vorsichtig unterrühren. Die Pasta mit den Kürbiszutaten abgießen und etwas Kochwasser auffangen.
Die Pasta mit den Kürbiszutaten und dem jungen Pecorino in die Sauce geben und alles gut durchmischen und für ca. eine Minute zusammen köcheln lassen. Bei Bedarf mit Salz und Pul Biber abschmecken. Die Konsistenz des Gerichts sollte leicht flüssig sein. Falls notwendig, etwas von dem Kochwasser unterrühren.
Alles auf zwei Tellern anrichten, mit dem geriebenen Pecorino bestreuen und etwas Olivenöl beträufeln. Nach Vorliebe kann das Gericht auch noch mit etwas Basilikum und zerrissenen Blüten dekoriert werden.
Montag, 26. August 2019
Rezension: Sizilien in meiner Küche von Cettina Vicenzino
Bei Kochbüchern haben mich Ausgaben zu Länderküchen schon immer sehr interessiert und aktuell stelle ich einen kleinen Trend fest, dass wieder mehr zu diesem Thema auf den Markt kommt. Neugierig gemacht hat mich das Buch "Sizilien in meiner Küche" von Cettina Vicenzino. Gerade bei der italienischen Küche, mit ihrer sehr starken regionalen Prägung, gibt es noch sehr viel zu entdecken.
Cettina Vicenzino ist geborene Sizilianerin und somit natürlich prädestiniert ein Kochbuch über die sizilianische Küche zu schreiben. Als Kind kam sie mit ihren Eltern nach Köln, wo diese ein italienisches Restaurant eröffneten. Cettina studierte in Hamburg Mode und Kunst. Ihre Liebe zum Kochen und Essen ist immer geblieben. Sie kombinierte diese Leidenschaften und begann mit der Foodfotografie. Heute lebt sie abwechselnd in Bayern und Sizilien und arbeitet als Fotografin, Kochbuchautorin und Künstlerin.
Diese Rezension hat mir viel Freude gemacht und es war mir ein persönliches Anliegen, dieses Buch vorzustellen. Cettina und ich kennen uns virtuell und wir laufen seit Jahren aneinander vorbei. Zum heutigen Erscheinungstermin hat Cettina die Sache persönlich in die Hand genommen und wir haben uns, zusammen mit meiner Bloggerfreundin Susanne (Magentratzerl) in einem schnuckeligen kleinen italienischen Restaurant (Tiziano, von Claudia Canzoniere) zum Mittagessen getroffen und verbrachten eine sehr schöne Zeit, bei guten Gesprächen und gutem Essen).
In ihrem Vorwort schreibt Cettina, dass man das Buch nicht kaufen sollte, wenn man auf der Suche nach vielen Rezepten ist. Wenn man aber mehr über die sizilianische Kultur erfahren möchte, die untrennbar mit Lebensmitteln und Gerichten verbunden ist, dann wird man damit viel Freude haben. Das trifft es sehr genau.
Wie bei Kochbüchern der italienischen Küche üblich, sind die Rezeptkapitel nach der Menüfolge aufgebaut. Bereits hier wurde ich stutzig, dass es nicht die klassische Abfolge von Antipasti, Primi, Secondi und Dolci ist. Die sizilianischen Küche kennt das nicht so, da keine Antipasti gereicht werden. Neu war für mich auch, dass es auch sein, dass nur ein Gericht serviert wird und man dann von Piatto Unico spricht. So sind also Rezepte in den Kategorien Primi, Secondi, Piatto Unico, Intermezzi, Dolci und Bevande (Getränke) zu finden. Mir hat es besonders gut gefallen, dass die Rezepte mit typischen regionalen Zutaten beschrieben sind. Nicht alles davon ist einfach zu bekommen, aber dann wurde ein Ersatz aufgelistet.
Das ganze Buch ist vollgepackt mit Geschichten und Informationen über Sizilien, seine Menschen und seine Küche. Dazu gibt es wunderbare Fotos von Land, Leuten und Essen, dass man es nur schwer weglegen kann, sobald man einmal anfängt zu blättern. Hier merkt, welchen beruflichen Background Cettina hat und sie hat es geschafft das alles zwischen zwei Buchdeckel zu packen.
Die Rezepte sind gut und verständlich beschrieben. Bei den ungewöhnlicheren Zutaten gibt es Angaben zum Ersatz und jedes Rezept hat ein stimmungsvolles Foto vom fertigen Gericht, sowie Informationen darüber, wie lange die Zubereitung dauert und für wie viele Personen es reicht.
Cettina Vicenzino ist geborene Sizilianerin und somit natürlich prädestiniert ein Kochbuch über die sizilianische Küche zu schreiben. Als Kind kam sie mit ihren Eltern nach Köln, wo diese ein italienisches Restaurant eröffneten. Cettina studierte in Hamburg Mode und Kunst. Ihre Liebe zum Kochen und Essen ist immer geblieben. Sie kombinierte diese Leidenschaften und begann mit der Foodfotografie. Heute lebt sie abwechselnd in Bayern und Sizilien und arbeitet als Fotografin, Kochbuchautorin und Künstlerin.
Diese Rezension hat mir viel Freude gemacht und es war mir ein persönliches Anliegen, dieses Buch vorzustellen. Cettina und ich kennen uns virtuell und wir laufen seit Jahren aneinander vorbei. Zum heutigen Erscheinungstermin hat Cettina die Sache persönlich in die Hand genommen und wir haben uns, zusammen mit meiner Bloggerfreundin Susanne (Magentratzerl) in einem schnuckeligen kleinen italienischen Restaurant (Tiziano, von Claudia Canzoniere) zum Mittagessen getroffen und verbrachten eine sehr schöne Zeit, bei guten Gesprächen und gutem Essen).
In ihrem Vorwort schreibt Cettina, dass man das Buch nicht kaufen sollte, wenn man auf der Suche nach vielen Rezepten ist. Wenn man aber mehr über die sizilianische Kultur erfahren möchte, die untrennbar mit Lebensmitteln und Gerichten verbunden ist, dann wird man damit viel Freude haben. Das trifft es sehr genau.
Wie bei Kochbüchern der italienischen Küche üblich, sind die Rezeptkapitel nach der Menüfolge aufgebaut. Bereits hier wurde ich stutzig, dass es nicht die klassische Abfolge von Antipasti, Primi, Secondi und Dolci ist. Die sizilianischen Küche kennt das nicht so, da keine Antipasti gereicht werden. Neu war für mich auch, dass es auch sein, dass nur ein Gericht serviert wird und man dann von Piatto Unico spricht. So sind also Rezepte in den Kategorien Primi, Secondi, Piatto Unico, Intermezzi, Dolci und Bevande (Getränke) zu finden. Mir hat es besonders gut gefallen, dass die Rezepte mit typischen regionalen Zutaten beschrieben sind. Nicht alles davon ist einfach zu bekommen, aber dann wurde ein Ersatz aufgelistet.
Das ganze Buch ist vollgepackt mit Geschichten und Informationen über Sizilien, seine Menschen und seine Küche. Dazu gibt es wunderbare Fotos von Land, Leuten und Essen, dass man es nur schwer weglegen kann, sobald man einmal anfängt zu blättern. Hier merkt, welchen beruflichen Background Cettina hat und sie hat es geschafft das alles zwischen zwei Buchdeckel zu packen.
Die Rezepte sind gut und verständlich beschrieben. Bei den ungewöhnlicheren Zutaten gibt es Angaben zum Ersatz und jedes Rezept hat ein stimmungsvolles Foto vom fertigen Gericht, sowie Informationen darüber, wie lange die Zubereitung dauert und für wie viele Personen es reicht.
Jede Menge Adressen von Produzenten, Restaurants und Hotels sind im Anhang zu finden. Ein, sehr umfangreiches, alphabetisches Register listet Zutaten, Rezepttitel und Fachbegriffe auf.
Die Gerichte im Buch sind sehr unterschiedlich, da Cettina traditionelle Rezepte und Lieblingsrezepte der Menschen, die sie auf ihren Reisen getroffen hat, vorstellt. Es waren nur wenige dabei, wo ich sagen konnte, dass ich es schon einmal gesehen oder gegessen habe. Deshalb hat mich vieles gereizt und letztendlich bin ich bei meiner Auswahl pragmatisch vorgegangen. Wir haben heuer zum ersten Mal einen Muskatkürbis und der beansprucht mittlerweile den ganzen Garten für sich alleine. Also war klar, dass er Blüten und Blätter für ein Nudelgericht opfern muss. Von einem anderen Gericht hatte ich noch ein großes Stück Wassermelone übrig, aus der ich den Pudding gekocht habe. Im Originalrezept werden Jasminblüten verwendet, ich habe mir mit Orangenblütenwasser beholfen. Das Kaninchen und die Salsicce sind wunderbare Gerichte, wenn es schnell gehen muss und man kann sie an einem anderen Tag wieder aufwärmen. Die haben mir sehr geholfen, als ich wenig Zeit hatte. Alle Rezepte waren sehr gut nachvollziehbar, gingen mir gut von der Hand und haben sehr gut geschmeckt.
Pasta mit zarten Kürbisblättern
Salsiccia aus dem Ofen mit Kartoffeln
Süßsaures Kaninchen
Wassermelonenpudding
Wassermelone pürieren, mit Zucker und Orangenblütenwasser mischen. Mit Maisstärke binden und stocken lassen. Zum Servieren mit Schokolade und Pistazien garnieren.
Fazit:
"Sizilien in meiner Küche" von Cettina Vicenzino ist ein faszinierendes Buch über Sizilien, mit einem kulinarischen Schwerpunkt. Man kann interessante und weniger bekannte Gerichte ausprobieren, sich einlesen über spezielle Zutaten und die Einflüsse, die diese Küche geprägt haben. Man kann auch einfach nur darin blättern, die Fotos anschauen und sich für eine Reise inspirieren lassen. Die Rezepte sind sehr gut erklärt und deshalb auch für weniger erfahrene Hobbyköche geeignet. Dieses Buch ist nicht nur ein Kochbuch, es ist viel mehr und regt an, eine Region über die Kulinarik zu begreifen.
Die Gerichte im Buch sind sehr unterschiedlich, da Cettina traditionelle Rezepte und Lieblingsrezepte der Menschen, die sie auf ihren Reisen getroffen hat, vorstellt. Es waren nur wenige dabei, wo ich sagen konnte, dass ich es schon einmal gesehen oder gegessen habe. Deshalb hat mich vieles gereizt und letztendlich bin ich bei meiner Auswahl pragmatisch vorgegangen. Wir haben heuer zum ersten Mal einen Muskatkürbis und der beansprucht mittlerweile den ganzen Garten für sich alleine. Also war klar, dass er Blüten und Blätter für ein Nudelgericht opfern muss. Von einem anderen Gericht hatte ich noch ein großes Stück Wassermelone übrig, aus der ich den Pudding gekocht habe. Im Originalrezept werden Jasminblüten verwendet, ich habe mir mit Orangenblütenwasser beholfen. Das Kaninchen und die Salsicce sind wunderbare Gerichte, wenn es schnell gehen muss und man kann sie an einem anderen Tag wieder aufwärmen. Die haben mir sehr geholfen, als ich wenig Zeit hatte. Alle Rezepte waren sehr gut nachvollziehbar, gingen mir gut von der Hand und haben sehr gut geschmeckt.
Pasta mit zarten Kürbisblättern
Salsiccia aus dem Ofen mit Kartoffeln
Süßsaures Kaninchen
Wassermelonenpudding
Wassermelone pürieren, mit Zucker und Orangenblütenwasser mischen. Mit Maisstärke binden und stocken lassen. Zum Servieren mit Schokolade und Pistazien garnieren.
Fazit:
"Sizilien in meiner Küche" von Cettina Vicenzino ist ein faszinierendes Buch über Sizilien, mit einem kulinarischen Schwerpunkt. Man kann interessante und weniger bekannte Gerichte ausprobieren, sich einlesen über spezielle Zutaten und die Einflüsse, die diese Küche geprägt haben. Man kann auch einfach nur darin blättern, die Fotos anschauen und sich für eine Reise inspirieren lassen. Die Rezepte sind sehr gut erklärt und deshalb auch für weniger erfahrene Hobbyköche geeignet. Dieses Buch ist nicht nur ein Kochbuch, es ist viel mehr und regt an, eine Region über die Kulinarik zu begreifen.
Samstag, 7. Oktober 2017
Mandelplätzchen aus Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino
Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino beinhaltet ein Rezept, das ich einfach ausprobieren musste. Mandelplätzchen, bei denen kein Brösel Mehl verwendet wird und die somit automatisch glutenfrei sind. Herr bushcook war von Anfang an begeistert und freute sich darauf. Die Vorfreude konnte absolut erfüllt werden, da das Gebäck sehr gut schmeckte und ich war auch begeistert, weil der Teig wirklich einfach herzustellen war und man auch nicht viele Zutaten dafür brauchte.
Gegen das Backen habe ich wirklich eine ausgeprägte Aversion, aber dieses Rezept ging mir sehr gut von der Hand und das werde ich künftig öfter machen. Im Original werden kandierte Kirschen oder blanchierte Mandeln als Deko verwendet. Ich hatte noch eine angebrochene Tüte getrocknete Kirschen und die haben auch gut gepasst.
Beim Formen der Plätzchen habe ich es mir sehr einfach gemacht und aus dem Teig einfach kleine Kugeln gedreht und mit einer Gabel eingedrückt, so wie man es auch mit Gnocchi macht. Sie sehen noch schöner aus, wenn man sie spritzt. Dafür hatte ich keine Geduld. Die Qualität des Rezepts lässt also jede Menge Anti-Bäcker-Verhalten zu.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Paste di Mandorla - Mandelplätzchen
200 gr. gemahlene Mandeln
120 gr. Puderzucker plus etwas mehr für die Arbeitsfläche
5 Tropfen Bittermandelaroma
1/2 Bio-Zitrone - die Schale fein abreiben
1 Eiweiß
getrocknete Kirschen für die Deko
Alle Zutaten außer den Kirschen zum Belegen in einer Schüssel zu einer homogenen Masse vermischen und zugedeckt im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Mandelmasse auf eine mit Puderzucker bestäubte Arbeitsfläche geben und zu einem glatten Teig kneten. Daraus ca. 20 kleine Kugeln rollen. Die Kugeln mit einer Gabel flach drücken und eine halbe getrocknete Kirsche eindrücken. Die Plätzchen auf das Backblech geben und 8 bis 10 Minuten im Ofen backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Gegen das Backen habe ich wirklich eine ausgeprägte Aversion, aber dieses Rezept ging mir sehr gut von der Hand und das werde ich künftig öfter machen. Im Original werden kandierte Kirschen oder blanchierte Mandeln als Deko verwendet. Ich hatte noch eine angebrochene Tüte getrocknete Kirschen und die haben auch gut gepasst.
Beim Formen der Plätzchen habe ich es mir sehr einfach gemacht und aus dem Teig einfach kleine Kugeln gedreht und mit einer Gabel eingedrückt, so wie man es auch mit Gnocchi macht. Sie sehen noch schöner aus, wenn man sie spritzt. Dafür hatte ich keine Geduld. Die Qualität des Rezepts lässt also jede Menge Anti-Bäcker-Verhalten zu.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Paste di Mandorla - Mandelplätzchen
200 gr. gemahlene Mandeln
120 gr. Puderzucker plus etwas mehr für die Arbeitsfläche
5 Tropfen Bittermandelaroma
1/2 Bio-Zitrone - die Schale fein abreiben
1 Eiweiß
getrocknete Kirschen für die Deko
Alle Zutaten außer den Kirschen zum Belegen in einer Schüssel zu einer homogenen Masse vermischen und zugedeckt im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Mandelmasse auf eine mit Puderzucker bestäubte Arbeitsfläche geben und zu einem glatten Teig kneten. Daraus ca. 20 kleine Kugeln rollen. Die Kugeln mit einer Gabel flach drücken und eine halbe getrocknete Kirsche eindrücken. Die Plätzchen auf das Backblech geben und 8 bis 10 Minuten im Ofen backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Donnerstag, 5. Oktober 2017
Gefüllte Sardinen aus Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino
Die gefüllten Sardinen (oder auf italienisch Sarde a beccafico) musste ich einfach machen. Als ich "Das Sizilien Kochbuch" von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino zum ersten Mal wahllos aufgeschlagen habe, landete bei diesem Rezept. Ich habe es als glückliche Fügung gesehen, da ich in der Woche dafür in der Fischtheke meines Münchner Frischeparadies frische Sardinen entdeckt habe. Ich mag diesen würzigen Fisch sehr gerne. Es gibt ihn nicht immer, er hat eine Saison. Unter dem Jahr kann man ihn gefroren bekommen, TK-Fisch kaufe ich nicht gerne.
Die Original-Version wird mit Semmelbrösel gemacht und ist somit nicht glutenfrei. Ich habe es einfach ersetzt mit Blitz-Polenta und das hat sehr gut funktioniert. Besonders herausheben möchte ich die perfekte Beschreibung im Rezepttext, wie man die komplette Sardine entschuppt, aufschneidet und ausnimmt. Dann muss nur noch die Füllung gemacht werden, die mit den Rosinen erstmal sehr ungewöhnlich klingt. Das kräftige Sardinen-Aroma verträgt die Süße sehr gut.
Zugegeben, die Spieße machen etwas Arbeit, aber man kann alles sehr gut vorbereiten und sie erst kurz vor dem Servieren überbacken. Das tolle Aroma lohnt die Arbeit auf jeden Fall.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Sarde a beccafico - Gefüllte Sardinen
für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise
8 frische Sardinen
10 frische Lorbeerblätter
2 Holzspieße
2 EL Blitzpolenta
1 EL Pecorino mit schwarzem Pfeffer
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Bio-Zitrone
Olivenöl
Füllung:
1 Knoblauchzehe
20 gr. Blitzpolenta
1 EL Rosinen
2 EL Pecorino mit schwarzem Pfeffer
1 EL Pinienkerne
3 Stiele glatte Petersilie
2 EL Olivenöl
Meersalz
getrockneter Peperoncino
Die Schuppen der Sardinen unter fließendem Wasser entfernen. Am Bauch längs aufschneiden und die Köpfe entfernen. Dabei die Mittelgräte und die Innereien herausziehen. Die Rückenflosse abschneiden, aber die Schwanzflosse behalten. Die Sardinen auseinanderklappen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
Füllung:
Den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Polenta in einer trockenen Pfanne leicht anrösten. Anschließend die Pinienkerne hellbraun rösten und grob hacken. Die Rosinen in heißem Wasser für 5 Minuten einweichen, anschließend die Flüssigkeit ausdrücken und grob hacken. Die Petersilienblätter abzupfen und sehr fein schneiden. Alle vorbereiteten Zutaten in einer Schüssel mit dem Olivenöl vermengen und mit Salz und Peperoncino abschmecken.
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ungefähr 1 gehäuften TL Füllung auf den oberen Teil der Sardine geben und diese zur Schwanzflosse hin aufrollen. 1 Lorbeerblatt auf den Holzspieß geben und die aufgerollte Sardine ebenfalls aufspießen. Dann mit einem weiteren Lorbeerblatt abschließen. Dies wiederholen, bis auf jedem Spieß 4 Sardinen und 5 Lorbeerblätter sind.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Spieße darauf geben. Den Pecorino reiben, mit der Blitzpolenta mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Spieße mit dieser Mischung bestreuen und mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln. Für 15 bis 20 Minuten im Ofen backen.
Die Original-Version wird mit Semmelbrösel gemacht und ist somit nicht glutenfrei. Ich habe es einfach ersetzt mit Blitz-Polenta und das hat sehr gut funktioniert. Besonders herausheben möchte ich die perfekte Beschreibung im Rezepttext, wie man die komplette Sardine entschuppt, aufschneidet und ausnimmt. Dann muss nur noch die Füllung gemacht werden, die mit den Rosinen erstmal sehr ungewöhnlich klingt. Das kräftige Sardinen-Aroma verträgt die Süße sehr gut.
Zugegeben, die Spieße machen etwas Arbeit, aber man kann alles sehr gut vorbereiten und sie erst kurz vor dem Servieren überbacken. Das tolle Aroma lohnt die Arbeit auf jeden Fall.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Sarde a beccafico - Gefüllte Sardinen
für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise
8 frische Sardinen
10 frische Lorbeerblätter
2 Holzspieße
2 EL Blitzpolenta
1 EL Pecorino mit schwarzem Pfeffer
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Bio-Zitrone
Olivenöl
Füllung:
1 Knoblauchzehe
20 gr. Blitzpolenta
1 EL Rosinen
2 EL Pecorino mit schwarzem Pfeffer
1 EL Pinienkerne
3 Stiele glatte Petersilie
2 EL Olivenöl
Meersalz
getrockneter Peperoncino
Die Schuppen der Sardinen unter fließendem Wasser entfernen. Am Bauch längs aufschneiden und die Köpfe entfernen. Dabei die Mittelgräte und die Innereien herausziehen. Die Rückenflosse abschneiden, aber die Schwanzflosse behalten. Die Sardinen auseinanderklappen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
Füllung:
Den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Polenta in einer trockenen Pfanne leicht anrösten. Anschließend die Pinienkerne hellbraun rösten und grob hacken. Die Rosinen in heißem Wasser für 5 Minuten einweichen, anschließend die Flüssigkeit ausdrücken und grob hacken. Die Petersilienblätter abzupfen und sehr fein schneiden. Alle vorbereiteten Zutaten in einer Schüssel mit dem Olivenöl vermengen und mit Salz und Peperoncino abschmecken.
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ungefähr 1 gehäuften TL Füllung auf den oberen Teil der Sardine geben und diese zur Schwanzflosse hin aufrollen. 1 Lorbeerblatt auf den Holzspieß geben und die aufgerollte Sardine ebenfalls aufspießen. Dann mit einem weiteren Lorbeerblatt abschließen. Dies wiederholen, bis auf jedem Spieß 4 Sardinen und 5 Lorbeerblätter sind.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Spieße darauf geben. Den Pecorino reiben, mit der Blitzpolenta mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Spieße mit dieser Mischung bestreuen und mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln. Für 15 bis 20 Minuten im Ofen backen.
Dienstag, 3. Oktober 2017
Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio aus Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino
Schwertfisch-Carpaccio, mariniert in Zitronensaft und serviert mit viel Olivenöl, esse ich sehr, sehr gerne. Als ich in dem Buch "Das Sizilien Kochbuch" von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino ein Rezept für Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio (oder Carpaccio di Pesce spada al Mandarino) entdeckt habe, war klar, dass ich das für die Rezension ausprobieren werde. Ich habe nämlich auch eine große Schwäche für Mandarinen, also echte Mandarinen und keine Clementinen.
Mir kam der Zufall zur Hilfe und ich konnte frische Mandarinen direkt in Spanien bestellen. Regelmäßig bekomme ich den Newsletter von Delicado48 und zum gleichen Zeitpunkt, als ich das Rezept ausgesucht habe, waren Mandarinen im Angebot.
Ich mache öfter Schwertfisch-Carpaccio, da ich Schwertfisch immer in meinem Münchner Frischeparadies in guter Qualität bekomme. Die größte Schwierigkeit besteht darin, ihn dünn zu schneiden. Eigentlich müsste man ihn direkt von dem großen Stück in dünne Scheiben schneiden, das ist leider nicht möglich, weil man damit den ganzen Betrieb aufhalten würde. Also versuche ich immer einen Mittelweg zu gehen und ein Stück zu kaufen, dass wir auf einmal essen können und ich noch beim Schneiden halten kann. Beim Betrachten des Rezeptbildes kam mir die Idee, die dicke Fischscheibe schräg zu schneiden, wie man das beim geräucherten Lachs macht. Das hat sehr gut funktioniert, leider hatte ich das falsche Messer dabei. Beim nächsten Mal wird es dann perfekt.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Carpaccio di Pesce Spada al Mandarino - Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio
für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise
3 Bio-Zitronen
3 Bio-Mandarinen
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund glatte Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
Meersalz
500 gr. frischer Schwertfisch
4 EL Olivenöl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Die Schale von einer Zitrone und 2 Mandarinen fein abreiben. Den Saft aller Zitronen und Mandarinen auspressen und in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen, in feine Würfel schneiden und zum Zitrussaft geben. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, die Petersilienblätter abzupfen und fein schneiden. Jeweils die Hälfte der Kräuter und die Hälfte der abgeriebenen Schale zum Saft geben. Mit Salz würzen und gut verrühren.
Den Schwertfisch in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden, den Boden einer rechteckigen Form damit auslegen und mit der Marinade beträufeln. Die nächste Lage Fisch darauf geben und wieder beträufeln. So lange fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Den Fisch abdecken und mindestens 5 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Den Fisch aus der Marinade nehmen und auf den Tellern verteilen, mit Olivenöl beträufeln und der restlichen Schale und den restlichen Kräutern bestreuen. Das Carpaccio mit schwarzem Pfeffer würzen.
Mir kam der Zufall zur Hilfe und ich konnte frische Mandarinen direkt in Spanien bestellen. Regelmäßig bekomme ich den Newsletter von Delicado48 und zum gleichen Zeitpunkt, als ich das Rezept ausgesucht habe, waren Mandarinen im Angebot.
Ich mache öfter Schwertfisch-Carpaccio, da ich Schwertfisch immer in meinem Münchner Frischeparadies in guter Qualität bekomme. Die größte Schwierigkeit besteht darin, ihn dünn zu schneiden. Eigentlich müsste man ihn direkt von dem großen Stück in dünne Scheiben schneiden, das ist leider nicht möglich, weil man damit den ganzen Betrieb aufhalten würde. Also versuche ich immer einen Mittelweg zu gehen und ein Stück zu kaufen, dass wir auf einmal essen können und ich noch beim Schneiden halten kann. Beim Betrachten des Rezeptbildes kam mir die Idee, die dicke Fischscheibe schräg zu schneiden, wie man das beim geräucherten Lachs macht. Das hat sehr gut funktioniert, leider hatte ich das falsche Messer dabei. Beim nächsten Mal wird es dann perfekt.
Hier könnt Ihr meine Rezension nachlesen.
Carpaccio di Pesce Spada al Mandarino - Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio
für 2 Personen als Hauptgang oder 4 Personen als Vorspeise
3 Bio-Zitronen
3 Bio-Mandarinen
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund glatte Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
Meersalz
500 gr. frischer Schwertfisch
4 EL Olivenöl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Die Schale von einer Zitrone und 2 Mandarinen fein abreiben. Den Saft aller Zitronen und Mandarinen auspressen und in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen, in feine Würfel schneiden und zum Zitrussaft geben. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, die Petersilienblätter abzupfen und fein schneiden. Jeweils die Hälfte der Kräuter und die Hälfte der abgeriebenen Schale zum Saft geben. Mit Salz würzen und gut verrühren.
Den Schwertfisch in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden, den Boden einer rechteckigen Form damit auslegen und mit der Marinade beträufeln. Die nächste Lage Fisch darauf geben und wieder beträufeln. So lange fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Den Fisch abdecken und mindestens 5 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Den Fisch aus der Marinade nehmen und auf den Tellern verteilen, mit Olivenöl beträufeln und der restlichen Schale und den restlichen Kräutern bestreuen. Das Carpaccio mit schwarzem Pfeffer würzen.
Sonntag, 1. Oktober 2017
Rezension: Das Sizilien Kochbuch von Andreas Hoppe und Cettina Vicenzino
Seit über 20 Jahren ist der Schauspieler Andreas Hoppe im Ludwigshafen-Tatort als Mario Kopper, Kommissar mit sizilianischen Wurzeln, zu sehen. Nicht schauspielern musste er die Liebe zur einfachen mediterranen Küche. Die hat der begeisterte Hobbykoch auch privat. Nun hat er sich einen großen Wunsch erfüllt und ist nach Sizilien gereist, um das Land, die Menschen und die Küche noch besser kennen zu lernen. Davon erzählt sein erstes Kochbuch "Das Sizilien Kochbuch".
Mit den 20 Jahren gemeinsamer Geschichte mit Mario Kopper im Gepäck und der Leidenschaft der traditionellen Küche Siziliens auf den Grund zu gehen, machte sich Andreas Hoppe auf die Reise. Er traf Menschen, die ihn mit offenen Armen aufgenommen haben und gemeinsam mit ihm sizilianische Spezialitäten gekocht und gegessen haben. So entdeckte er die Plätze und Gerichte, die er in seinem Buch verewigen wollte. Auf einer zweiten Reise begleitete ihn die renommierte Rezeptautorin und Fotografin Cettina Vicenzino. Ihr verdanken wir die vielen stimmungsvollen Fotos und die präzisen Rezepte.
Das Besondere bei dem "Sizilien Kochbuch" sind die schönen Geschichten über Land und Leute, die Andreas Hoppe ähnlich einem Reisetagebuch aufgeschrieben hat. Alle Kochbuchbegeisterten, die in ihren Kochbüchern gerne lesen, können sich so gut in die Stimmung und Atmosphäre vor Ort versetzen. Das erhöht auf jeden Fall den Reiz, die Rezepte auszuprobieren.
Zum Auftakt erzählt Andreas Hoppe in dem Kapitel "Eine Freundschaft, ein Abschied und eine Traumreise" von seiner Motivation dieses Buch zu machen. Die Rezeptkapitel orientieren sich an seinen Stationen der Reise. Angekommen in Syrakus, geht es weiter über Taormina, Calatabiano, Randazzo, Marzamemi wieder zurück nach Syrakus. Auf dieser Reise werden wir mit den kurzweilig zu lesenden Reisegeschichten mitgenommen. Daran schließen sich die, für die jeweilige Station typischen, Rezepte an. Abgerundet wird das mit je einem alphabetischen Rezeptregister in deutscher und italienischer Sprache.
Die Präsentation der Rezepte entspricht dem Standard, wie von einem sorgfältig gemachten Kochbuch zu erwarten ist. Auf einer Seite stehen Rezepttitel auf italienisch und deutsch, Zutatenliste, Personenanzahl, Zubereitungszeit und Zubereitungsanleitung. Manchmal ist auch noch ein Extra-Tipp zu finden. Das Rezeptfoto ist gleich gegenüber abgebildet. Durch die Einflüsse der Araber, Griechen und Spanier gibt es in der sizilianischen Küche viele Gerichte, die in der typischen italienischen Küche nicht zu finden sind. Es ist sehr gut gelungen, dies bei der Rezeptauswahl zu berücksichtigen. Ich habe einige Gerichte entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte.
Die Auswahl der Rezepte für diese Rezension ist mir leicht gefallen. Auf jeden Fall wollte ich die Mandelplätzchen ausprobieren, da sie glutenfrei sind und ich aus diesem Grund sehr wenig backe. Die sind so gut angekommen, dass ich die jetzt öfter machen muss. Die gefüllten Sardinen waren mir auf diese Art bisher völlig unbekannt und sie haben mich sehr neugierig gemacht. Im Original werden sie mit Semmelbrösel gemacht. Das habe ich geändert, um eine glutenfreie Version zu bekommen und es ist problemlos gelungen. Auch wenn sie optisch bei mir nicht so schön waren, der Geschmack war wunderbar. Bei dem Schwertfisch-Carpaccio konnte ich nicht widerstehen, da ich sehr gerne Schwertfisch esse und noch lieber Mandarinen. Auch dieses Fischgericht hat uns sehr gut geschmeckt. Das Nachkochen war problemlos und die Rezepte sehr gut beschrieben. Auch bei dem handwerklichen Teil, die Sardinen auszunehmen und zu füllen, gab es keine offenen Fragen, so gut war die Beschreibung.
Carpaccio di Pesce Spada Al Mandarino
Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio
Sarde a Beccafico
Gefüllte Sardinen
Paste di Mandorla
Mandelplätzchen
Fazit:
"Das Sizilien Kochbuch" von Andreas Hoppe ist mehr, als nur eine Rezeptsammlung. Es ist eine kulinarische Reise mit Geschichten, Fotos und Rezepten in Buchform. Wer in seinen Kochbüchern gerne schmökert, kann sich hier zum Lesen und Kochen verführen lassen. Es ist für ungeübte Hobbyköche gut geeignet, da die Rezepte sehr gut beschrieben und gelingsicher sind. Auch erfahrene Hobbyköche können neue Gerichte entdecken und sich Anregungen holen.
Im September kam Andreas Hoppe nach München in das Eataly, um aus seinem Buch zu lesen und einige Gerichte zu präsentieren. Hier sind ein paar Eindrücke von der Veranstaltung.
Das Besondere bei dem "Sizilien Kochbuch" sind die schönen Geschichten über Land und Leute, die Andreas Hoppe ähnlich einem Reisetagebuch aufgeschrieben hat. Alle Kochbuchbegeisterten, die in ihren Kochbüchern gerne lesen, können sich so gut in die Stimmung und Atmosphäre vor Ort versetzen. Das erhöht auf jeden Fall den Reiz, die Rezepte auszuprobieren.
Zum Auftakt erzählt Andreas Hoppe in dem Kapitel "Eine Freundschaft, ein Abschied und eine Traumreise" von seiner Motivation dieses Buch zu machen. Die Rezeptkapitel orientieren sich an seinen Stationen der Reise. Angekommen in Syrakus, geht es weiter über Taormina, Calatabiano, Randazzo, Marzamemi wieder zurück nach Syrakus. Auf dieser Reise werden wir mit den kurzweilig zu lesenden Reisegeschichten mitgenommen. Daran schließen sich die, für die jeweilige Station typischen, Rezepte an. Abgerundet wird das mit je einem alphabetischen Rezeptregister in deutscher und italienischer Sprache.
Die Präsentation der Rezepte entspricht dem Standard, wie von einem sorgfältig gemachten Kochbuch zu erwarten ist. Auf einer Seite stehen Rezepttitel auf italienisch und deutsch, Zutatenliste, Personenanzahl, Zubereitungszeit und Zubereitungsanleitung. Manchmal ist auch noch ein Extra-Tipp zu finden. Das Rezeptfoto ist gleich gegenüber abgebildet. Durch die Einflüsse der Araber, Griechen und Spanier gibt es in der sizilianischen Küche viele Gerichte, die in der typischen italienischen Küche nicht zu finden sind. Es ist sehr gut gelungen, dies bei der Rezeptauswahl zu berücksichtigen. Ich habe einige Gerichte entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte.
Die Auswahl der Rezepte für diese Rezension ist mir leicht gefallen. Auf jeden Fall wollte ich die Mandelplätzchen ausprobieren, da sie glutenfrei sind und ich aus diesem Grund sehr wenig backe. Die sind so gut angekommen, dass ich die jetzt öfter machen muss. Die gefüllten Sardinen waren mir auf diese Art bisher völlig unbekannt und sie haben mich sehr neugierig gemacht. Im Original werden sie mit Semmelbrösel gemacht. Das habe ich geändert, um eine glutenfreie Version zu bekommen und es ist problemlos gelungen. Auch wenn sie optisch bei mir nicht so schön waren, der Geschmack war wunderbar. Bei dem Schwertfisch-Carpaccio konnte ich nicht widerstehen, da ich sehr gerne Schwertfisch esse und noch lieber Mandarinen. Auch dieses Fischgericht hat uns sehr gut geschmeckt. Das Nachkochen war problemlos und die Rezepte sehr gut beschrieben. Auch bei dem handwerklichen Teil, die Sardinen auszunehmen und zu füllen, gab es keine offenen Fragen, so gut war die Beschreibung.
Carpaccio di Pesce Spada Al Mandarino
Mandarinen-Schwertfisch-Carpaccio
Sarde a Beccafico
Gefüllte Sardinen
Paste di Mandorla
Mandelplätzchen
Fazit:
"Das Sizilien Kochbuch" von Andreas Hoppe ist mehr, als nur eine Rezeptsammlung. Es ist eine kulinarische Reise mit Geschichten, Fotos und Rezepten in Buchform. Wer in seinen Kochbüchern gerne schmökert, kann sich hier zum Lesen und Kochen verführen lassen. Es ist für ungeübte Hobbyköche gut geeignet, da die Rezepte sehr gut beschrieben und gelingsicher sind. Auch erfahrene Hobbyköche können neue Gerichte entdecken und sich Anregungen holen.
Im September kam Andreas Hoppe nach München in das Eataly, um aus seinem Buch zu lesen und einige Gerichte zu präsentieren. Hier sind ein paar Eindrücke von der Veranstaltung.
| Der Autor Andreas Hoppe mit der stv. Presseleiterin des südwest Verlags, Dr. Daniela Völker. |
Abonnieren
Posts (Atom)



























