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Donnerstag, 9. Juli 2026

Currysuppe mit Huhn-Lauch-Spießchen & Nashi-Birne

Bei diesem Rezept aus dem Kochbuch "Einfach Bau" von Sarah und Christian Bau weiß ich fast nicht, was ich sagen soll. Da funktioniert wenig und vieles macht einfach keinen Sinn. In der, möglichst nah am Original, gekochten Variante hat es uns auch nicht geschmeckt. Am nächsten Tag habe ich aus den Resten und ein bisschen Anpassung nochmal eine Suppe gekocht, weil ich nichts wegwerfen wollte. Und die hat uns wesentlich besser geschmeckt.

Von einzelnen Komponenten werden Mengen hergestellt, die dann im Rezept nicht verwertet werden, dabei hätte man die Menge anpassen können. Es gibt Unklarheiten zwischen den Angaben zu den Zutaten und der Verwendung. Und die Beschreibung, wie man die kleinen Spieße machen soll, habe ich nicht verstanden. Letztendlich habe ich mir das Rezeptfoto genau angeschaut und es dann "nachgebastelt". Ich habe mich über das Rezept richtig geärgert und hier eine andere Version aufgeschrieben, die funktionieren sollte.

Meine Rezension ist hier zu finden: Link


für 2 Personen


Suppe:
400 ml Milch
100 gr. Kokosraspel
3 kleine Schalotten
1/2 Knoblauchzehe
1 Fingerspitze Ingwer
1 Zitronengrasstängel
1/2 Nashibirne
1 Zweig Thymian
15 Korianderstängel
50 gr. Butter (evtl. etwas mehr zum Aufschäumen)
1 EL mildes gelbes Currypulver
100 gr. Sahne
200 ml Geflügelfond
Salz
Cayennepfeffer
etwas Limettensaft

Milch und Kokosraspeln in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze für etwa 15 Minuten köcheln lassen, dann durch ein Sieb passieren.

Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden. Beim Zitronengras den unteren Teil mit dem Messer anschlagen und den Stängel dritteln. Die Nashi-Birne schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Thymian zu den geschnittenen Zutaten geben. Die Korianderstängel in Ringe schneiden und zur Seite legen.

Die Butter in einem Topf erhitzen und den Thymian mit den vorbereiteten Zutaten darin anschwitzen. Das Currypulver darüber stäuben und mit anbraten. Nun die Korianderstängel, die Sahne und den Geflügelfond dazugeben alles einmal aufkochen lassen und dann für etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen, damit die Suppe sämig wird. 

Thymian und Zitronengras entfernen und im Thermomix fein pürieren. Wem die Konsistenz nicht fein genug ist, der kann sie danach noch durch ein Sieb streichen. Die Suppe wieder in einen Topf geben und mit Salz, Cayennepfeffer und etwas Limettensaft pikant abschmecken. 

Zum Servieren mit dem Zauberstab aufschäumen und ggf. noch etwas Butter dazugeben.


Hühnerspieße:
1 kleine Hühnerbrust ohne Haut
Salz
Pfeffer aus der Mühle
4 - 5 Frühlingszwiebeln
Butter
Schaschlik-Spieße aus Holz

Die Hühnerbrust längs in 4 - 5 gleich breite Streifen schneiden. Aus dem grünen Teil der Frühlingszwiebeln längere Stücke schneiden. Die Länge sollte in etwa der Breite der Hühnerbruststreifen entsprechen.

Die Hühnerbruststreifen an einem Ende mit dem Spieß aufspießen. Dann ein Stück Frühlingszwiebel aufspießen. Nun den Hühnerbruststreifen etwas nach unten ziehen und erneut aufspießen. Das Hühnerfleisch sollte sich um die Frühlingszwiebel wickeln. Erneut ein Stück Frühlingszwiebel darauf setzen und wieder mit dem Hühnerbruststreifen umwickeln. Solange fortfahren, bis der ganze Hühnerbruststreifen auf dem Spieß steckt.

Für jeden Streifen einen solchen Spieß herstellen. Hat man zwei kurze Hühnerfleischstreifen vom Rand der Hühnerbrust, kann man auch zwei für einen Spieß verwenden, damit auf jedem Spieß ungefähr gleich viel Fleisch ist.

Die Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die fertigen Spieße auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und in der Pfanne goldbraun braten.


Einlage:
1/2 Nashi-Birne
Limettensaft

Die Nashi-Birne schälen und entkernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und mit etwas Limettensaft beträufeln.


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch






Montag, 15. Juni 2026

Blaukrautsuppe mit Zitrus-Pistazien

So ein ganzer Kopf Blaukraut kann mengentechnisch eine Herausforderung sein. Jedenfalls ging es mir so, als ich einen gekauft habe, um diesen köstlichen Blaukrautsalat zu machen. Danach hatte ich immer noch die Hälfte übrig und bin in meinem Rezeptarchiv auf die Suche gegangen.

Es sollte auf jeden Fall eine Suppe werden. Ich schwankte zwischen einem Blaukraut-Cappuccino mit Thymianschaum und Apfel-Thymian-Chutney oder diesem Rezept. Da haben mich besonders die Zitrus-Pistazien gereizt und, dass der Aufwand geringer ist. Am ursprünglichen Rezept habe ich ein paar Dinge verändert. Das Ergebnis hat uns sehr überzeugt. Besonders die saure Sahne und die Zitrus-Pistazien machen die Suppe frisch und angenehm.


für 4 Personen

400 gr. Blaukraut
Salz
Zucker
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 Äpfel
5 Wacholderbeeren
5 Pimentkörner
5 Nelken
1 Lorbeerblatt
Rapsöl
1 EL Apfelessig
800 ml Geflügelbrühe
200 ml Apfelsaft
1 EL Honig
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

3 EL Pistazien
Zitrone
Salz
Sauerrahm

Das Blaukraut in feine Streifen schneiden, den Strunk entfernen. Die Blaukrautstreifen in einer Schüssel mit Salz und Zucker vermengen.

Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Äpfel schälen, entkernen und ebenfalls würfeln. 

Wacholder, Piment und Nelken grob mörsern und in einen Teefilter füllen. Das Lorbeerblatt an den Seiten leicht einreissen. 

Das Rapsöl in einem weiten Topf erhitzen und die Schalotten und Knoblauch darin anschwitzen, sofort leicht salzen. Das Blaukraut und die Äpfel dazugeben und ebenfalls anschwitzen. Das Gemüse mit Essig, Brühe und Apfelsaft ablöschen. Alles gut durchrühren und die Gewürze und das Lorbeerblatt hineingeben. 

Bei schwacher Hitze und geschlossenem Topfdeckel ca. 20 Minuten dünsten lassen.

Die Pistazien grob hacken und in einer trockenen Pfanne rösten. Die Schale der Zitrone abreiben und mit Salz mischen. Die Pistazien in diese Mischung geben und gut verrühren.

Das Gewürzsäckchen und das Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe pürieren und mit Salz, schwarzem Pfeffer und Honig abschmecken.

Anrichten:
Die Suppe in Suppenschalen oder -teller geben, mit saurer Sahne und Zitrus-Pistazien garnieren.


Eine Inspiration aus:










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Mittwoch, 25. März 2026

Türkei vegetarisch: Cremige Blumenkohlsuppe mit geröstetem Halloumi und Kräuterpesto

Das größte Problem bei Blumenkohlgerichten ist, dass man sie nicht in kleinen Mengen kochen kann, da der Blumenkohl einfach die Portionsgröße vorgibt. Bei dieser Suppe aus dem Kochbuch "Türkei vegetarisch" macht das aber nichts, da sie so gut schmeckt, dass man sich freut, wenn ein Rest übrig bleibt.

Eine tolle Ergänzung sind das Pesto und die Halloumiwürfel, die auch ein paar Tage halten. So hat man schnell ein wunderbares Gericht auf dem Tisch.

Mehr Information zum neuen Kochbuch von Orhan und Orkide Tancgil gibt es in meiner Rezension.



für 6 Personen als Hauptgericht

1 Blumenkohl
Olivenöl
1 frische Knoblauchknolle
4 Schalotten
1/2 TL Baharat
1 TL Cumin gemahlen
Muskat
1/2 Zitrone
1,4 Liter Gemüsebrühe
1 EL Butter
200 gr. Halloumi
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
etwas Zucker

Pesto:
6 Stängel Koriander
6 Stängel Petersilie
50 gr. grüne Oliven, entsteint
Knoblauch aus dem oberen Drittel der Knoblauchknolle
2 - 3 EL Zitronensaft
2 - 3 EL Olivenöl
etwas Salz

Anrichten:
Würfel aus dem Stiel des Blumenkohls
etwas Butter
Salz
geröstete Halloumiwürfel
Kräuterpesto

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Den Blumenkohl putzen und in Röschen teilen. Den Strunk schälen und in feine Würfel schneiden. Die Röschen auf ein Backblech legen, mit 2 - 3 EL Olivenöl beträufeln und Salz und Pfeffer bestreuen. Die Würfel vom Stiel in einen kleinen Kochtopf geben und mit etwas Salz und Zucker marinieren.

Das obere Drittel der Knoblauchknolle abschneiden und mit der Schnittseite nach unten auf das Blech legen.

Das Blech in den Ofen geben und etwa 25 Minuten goldbraun und weich rösten, gelegentlich wenden.

Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen.

Die Schalotten schälen und fein würfeln. In einem großen Topf 2 - 3 EL Olivenöl erhitzen und die Schalottenwürfel bei niedriger Hitze einige Minuten dünsten. 

Die gerösteten Knoblauchzehen aus der Schale der Knolle drücken und zusammen mit den Gewürzen in den Topf geben und gut durchrühren.

Den gerösteten Blumenkohl dazugeben, kurz anschwitzen und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Alles ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Zwischenzeitlich etwas Butter zu den Würfeln vom Blumenkohlstiel geben und, mit geschlossenem Topfdeckel, bei kleiner Hitze dünsten.

Die Butter einrühren und die Suppe mit dem Zauberstab fein pürieren. Zitronenabrieb und Zitronensaft einrühren und abschmecken.

Den Halloumi in kleine Würfel schneiden. Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Käsewürfel, bei kleiner Hitze, knapp 5 Minuten knusprig und goldbraun braten.

Für das Pesto die Kräuter klein schneiden, die Oliven und den Knoblauch fein würfeln. Alles mit Olivenöl zu einer groben Paste pürieren. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe in tiefe Teller geben und mit Halloumi, Pesto und den Blumenkohlwürfeln garnieren. 


Eine Inspiration aus:















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Donnerstag, 5. März 2026

#zitrusliebe - Pikante Zitronen-Suppe mit Gemüse

Diese Suppe habe ich schon öfters gekocht und Notizen zu meiner Variante im Kochbuch "Zitrusfrüchte" vermerkt. Jetzt wird es aber endlich Zeit, dass ich sie im Blog vorstelle. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein. Vor ein paar Tagen habe ich die Rezeptsamlung #zitrusliebe veröffentlicht und fast zeitgleich kam eine Einladung zum passenden Blog-Event. Susanne vom Blog Magentratzerl und Zorra vom Blog Kochtopf wünschen sich Gerichte mit Zitrusfrüchten.

Obwohl in dieser Suppe typische asiatische Aromen zu finden sind, schmeckt sie ganz anders durch die Verwendung von Zitronensaft und Sternanis. Außerdem hat sie eine leichte Bindung, die von der Maisstärke kommt. Die Maisstärke ist sehr angenehm, da sie nicht klumpt und glutenfrei ist. In der Originalversion ist sie mit Reis. Ich verwende gerne Glasnudeln und gare diese vor und zerkleinere sie. So kann man sie besser mit dem Löffel essen.

Die Suppe lässt sich sehr gut vorbereiten und dann schnell auf den Tisch bringen, wenn man die Suppenbasis kocht, die Glasnudeln einweicht und Gemüse und Huhn passend schneidet.

Weitere Lieblingsrezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in meiner Sammlung #zitrusliebe - direkter Link.

Rezeptsammlungen zu anderem saisonalen Obst und Gemüse gibt es auf dem gleichnamigen Reiter - direkter Link.



für 4 Personen

100 gr. Glasnudeln
1 L Geflügelbrühe
250 ml klarer Apfelsaft
3 EL Maisstärke
2 kleine Zitronen oder 1 große
1 Stück Ingwer, etwa daumengroß
1 roter Peperoncino
2 Sternanis
4 Stangen Staudensellerie
2 Karotten
100 gr. Zuckerschoten
2 Hühnerbrüste ohne Haut
Salz
Zucker
1 - 2 EL Fischsauce
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
5 Stiele Koriander


Die Glasnudeln in warmen Wasser einweichen, abtropfen lassen und mundgerecht zerkleinern.

Die Zitronen halbieren, den Saft auspressen, die Schale in grobe Stücke schneiden. Die lngwerwurzel schälen und in feine Scheiben schneiden.

Vom Peperoncino das untere Drittel abschneiden und schräg in dünne Scheiben schneiden, dabei entkernen. Den Rest längs aufschneiden und entkernen, in Streifchen schneiden. Den Staudensellerie schälen und in kleine Scheiben schneiden. Die Karotten schälen und schräg in feine Scheiben schneiden. Wer es noch feiner mag, halbiert die Karotte längs und schneidet sie dann in feine Scheiben. Die Zuckerschoten schräg in feine Streifen schneiden. Die Hühnerbrust in feine Streifen schneiden.

Die Geflügelbrühe aufkochen. Die Maisstärke mit dem Apfelsaft glatt rühren, zur Geflügelbrühe geben und unter Rühren aufkochen. Zitronensaft und -schalen, lngwer, die Streifen der Peperoncini und Sternanis dazugeben. Etwa 10 Minuten ziehen lassen. Die Suppe durch ein feines Sieb passieren und in den Kochtopf zurückgeben. Die Karotten dazufügen, und ca. 3 Minuten bei schwacher Hitze kochen, damit sie bissfest bleiben. Danach die Zuckerschoten, den Staudensellerie, die Peperoncini-Scheiben, Hühnerbrust und die Glasnudeln dazugeben und alles für ca. 5 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Korianderblätter abzupfen und die Stiele in feine Ringe schneiden. Die Suppe mit Salz, Zucker, Fischsauce und Pfeffer abschmecken. Die Korianderstiele dazugeben. Die Suppe in tiefe Teller geben, mit Korianderblättern dekorieren und sofort servieren.


Mein Beitrag zum Blog-Event "Zitrusfrüchte"


Blog-Event CCXXVII - Zitruszeit! (Einsendeschluss 15. März 2026)


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch




Freitag, 23. Januar 2026

#fenchelfreude - Fenchelsuppe mit Schwarzbrot-Croutons und geräuchertem Lachs

Es ist eine schöne Tradition für uns, dass vor Silvester eine liebe Freundin eine Sammelbestellung für geräucherten Lachs aus Irland macht. Diese Tradition hat sie von ihrem Vater übernommen und wir schließen uns gerne an. Seit meiner Kindheit ist Lachs zu Silvester ebenfalls eine schöne Tradition. So eine Lachsseite schaffen wir aber nicht so schnell und meist bleiben ein paar Scheiben übrig. Wie froh war ich, dass ich dieses Rezept entdeckt habe und für meine paar Scheiben die perfekte Ergänzung entdeckt habe.

Das Suppenrezept ist eigentlich ein Grundrezept und kann mit unterschiedlichen Gemüsesorten kombiniert werden. Für das Aroma sorgen Zwiebel, Knoblauch und Wiener Suppenwürze, für die Bindung Kartoffeln. Wiener Suppenwürze war mir bisher unbekannt, liest sich aber sehr interessant. Das ist eine traditionelle, fermentierte Würzsauce aus Lupinen, Hafer, Salz und Wasser und hat einen intensiven Umami-Geschmack. Da sie mir bisher unbekannt war und ich auch keine zur Hand hatte, habe ich sie mit heller Misopaste ersetzt. Bei unserem nächsten Ausflug nach Österreich werde ich mir eine besorgen.

Wer Fenchel genauso gerne isst, wie ich, für den habe ich hier eine Rezeptsammlung zusammengestellt.



für 2 Personen:

4 kleine Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 mehlige Kartoffeln, mittelgroß
2 Fenchelknollen
Olivenöl
Salz
1 EL helle Misopaste
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss
ca. 800 ml Gemüsebrühe

Croutons:
Butter
2 Scheiben Schwarzbrot
Prise Salz

4 - 5 Scheiben einer geräucherten Lachsseite


Schalotten und Knoblauchzehe schälen und würfeln. Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Beim Fenchel die harten Stiele und den Strunk entfernen. Das Fenchelgrün für die Deko aufheben. Dann ebenfalls in 2 cm große Würfel schneiden.

Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das ganze Gemüse darin, unter Rühren, anschwitzen und sofort leicht salzen. Misopaste, Pfeffer und geriebene Muskatnuss dazu geben und gut durchrühren. Mit Gemüsebrühe auffüllen und alles gut verrühren.

Einmal aufkochen lassen und bei geschlossenem Deckel für ca. 30 Minuten simmern lassen.

In der Zwischenzeit das Brot in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einer beschichteten Pfanne aufschäumen lassen und die Brotwürfel darin knusprig braten. Herausnehmen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und leicht salzen.

Die Lachsscheiben in 4 - 5 Streifen schneiden und diese zu einem kleinen Röllchen aufrollen.

Das Fenchelgrün klein zupfen.

Prüfen, ob das Gemüse weich ist und 2 bis 3 Schöpflöffel der Flüssigkeit abnehmen. So kann man später die Konsistenz der Suppe bestimmen. Die Suppe mit dem Pürierstab sehr fein pürieren und so viel Flüssigkeit dazugeben, bis die Konsistenz passt. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Suppe in tiefe Teller geben und mit Lachsröllchen, Brot-Croutons und Fenchelgrün dekorieren. Sofort servieren.



Eine Inspiration aus:





















Montag, 14. April 2025

Fenchel-Estragon-Suppe mit Chorizo

Fenchel gibt es bei uns regelmäßig, meistens als Salat mit Orange oder Salzzitrone. Irgendwie hatten wir Lust darauf, Fenchel mal anders zu essen. Im Lauf der Jahre habe ich mir angewöhnt, Rezepte nach der Hauptzutat abzulegen und kann also gezielt suchen. Mir stach diese Suppe ins Auge, weil ich neugierig war, wie der Estragon und die Chorizo mit dem Fenchel harmonieren. Und ich muss sagen, das Ergebnis war ungewöhnlich, hat uns aber sehr gut geschmeckt.

Die Vorbereitungsarbeit besteht hauptsächlich aus dem Schneiden der Zutaten. Danach kommt alles in den Topf und muss weichgekocht werden. Das geht schnell und während der Kochzeit hat man Zeit andere Dinge zu tun. Ich räume dann meistens die Spülmaschine aus oder ein.

Die Menge für 4 Personen ist reichlich bemessen und wir haben die Suppe auf zweimal gegessen. Sie lässt sich ganz unkompliziert, bei nicht zu großer Hitze, wieder erwärmen. Dazu passt auch sehr gut geröstetes Brot.


für 4 Personen

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
4 mittlere Fenchelknollen
kleiner Bund Estragon
1 Limette
1-2 kleine Chorizo
Olivenöl
1 Liter Hühnerbrühe
200 gr. Schmand
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Vom Fenchel Strunk und Stiele entfernen und in kleine Würfel schneiden. Das Fenchelgrün abzupfen und beiseite stellen.

Die Blätter vom Estragon abzupfen und einige für die Garnitur beiseite stellen. Die Blätter in schmale Streifen schneiden.

Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen.

Von der Chorizo ein paar Scheiben für die Deko abschneiden. Bei der restlichen Chorizo die Haut abziehen und das Wurstbrät fein hacken.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Fenchel darin bei mittlerer Hitze anschwitzen und leicht salzen. Das Gemüse sollte glasig, aber nicht gebräunt sein.

Die gehackte Chorizomasse unterrühren und kurz mitgaren lassen. Danach mit der Hühnerbrühe aufgießen. Alles gut verrühren, die Hitze reduzieren und den Topfdeckel auflegen. Das Gemüse in etwa 30 Minuten weich kochen lassen.

In der Zwischenzeit die Chorizoscheiben in einer beschichteten Pfanne knusprig braten und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Vorsichtig die Haut abziehen, ohne die Scheiben zu beschädigen.

Wenn das Gemüse weich ist, Estragonstreifen, Limettenschale und -saft unterrühren und alles in einen Standmixer geben. Die Suppe sehr fein pürieren. Wenn es nicht fein genug ist, durch ein Sieb streichen. Den Schmand einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in Suppentassen füllen und mit Chorizoscheiben, Estragonblättern und Fenchelgrün dekorieren. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:


















Montag, 20. Januar 2025

Calamari in Miso-Sud

Aktuell dreht sich bei mir vieles um Johann Lafer, da ich das große Glück hatte, ihn bei einem Gastkoch-Event bei Lucki Maurer im Stoi, wieder einmal zu treffen. Damals habe ich mein Lafer-Lieblings-Kochbuch mitgebracht, damit er es mir signiert. Und nun habe ich einiges aus diesem Buch ausprobiert, um es besprechen zu können.

Heute standen diese Calamari auf dem Plan. Im Original heißt das Rezept Calamari und Thai-Spargel im Miso-Sud. Was macht man jetzt, wenn man mitten im Winter Lust auf dieses Gericht hat? Da ist mir eingefallen, dass Kohlrabi auch der "Spargel des armen Mannes" genannt wird und ich habe beschlossen dadurch den Spargel zu ersetzen. Vorsichtshalber sind mir noch ein paar Shiitakepilze in den Einkaufskorb gesprungen.

Das Ergebnis war mehr als überzeugend. Es hat so köstlich geschmeckt, dass ich es unbedingt nochmal kochen möchte, wenn Thai-Spargel wieder zu bekommen ist. Erstaunt hat mich auch, dass es wirklich schnell zu kochen ist. In 30 Minuten steht das völlig unkompliziert auf dem Tisch.



Für 2 Personen

6 kleine Calamaretti
1 kleiner Kohlrabi (oder ein halber)
75 gr. Zuckerschoten
1 Handvoll Shiitakepilze
Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
400 ml Fischfond oder Gemüsefond
1 EL Misopaste (Shiro-Miso)
1 Handvoll Sprossen (in meinem Fall: Lauchsprossen)

Die Calamaretti küchenfertig machen. Den Kopf, die Innereien und das durchsichtige Rückgrat herausziehen). Die Haut abziehen. Die Tentakel unterhalb der Augen abschneiden und das Gebiss herausdrücken und entfernen. Die Tube in breite Streifen schneiden und zu den Tentakel geben. Alles andere muss entsorgt werden.

Den Kohlrabi schälen und in kleine Stifte schneiden. Die Zuckerschoten schräg in schmale Streifen schneiden. Die Shiitakepilze in Streifen schneiden.

Olivenöl in einem Wok erhitzen und die Calamari darin scharf anbraten, dabei salzen und pfeffern. Wenn sie gar sind herausheben und im restlichen Öl Kohlrabi, Zuckerschoten und Pilze für ca. 2 Minuten anbraten. Sie sollen gar sein, aber bissfest bleiben. Alles mit dem Fond ablöschen und einmal aufkochen lassen. Die Misopaste einrühren und abschmecken. Die Calamari wieder dazugeben und den Wok vom Herd nehmen.

Calamari, Gemüse und Flüssigkeit in Suppentellern anrichten. Die Sprossen mit der Hand auflockern und die Teller damit garnieren. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:
























Dienstag, 10. Dezember 2024

#kürbiszeit: Holsteiner Kürbissuppe mit Räucheraal

Diesmal ging es dem letzten Butternut-Kürbis aus dem Garten "an den Kragen". Was sich beim Muskatkürbis bewährt hat, habe ich auch hier gemacht und den Kürbis zuerst einmal geschält, entkernt und portioniert. Ein großes Stück ging auch diesmal an die Schwiegermutter, damit sie sich ihre geliebte Kürbissuppe kochen konnte.

Auch ich habe diesmal eine Suppe geplant. Anfangs hatte ich keine Idee, bis ich in einem älteren Kürbiskochbuch dieses Rezept mit Aal entdeckt habe. Da wir beide sehr gerne Aal essen, wollte ich sie ausprobieren.

Sie ist schnell gekocht und steht schon nach 30 Minuten auf dem Tisch. Der Aal passt sehr gut dazu und sie hat uns ausgezeichnet geschmeckt.



für 4 - 6 Personen

350 gr. Butternut Kürbisfleisch
1 kleine Schalotte
80 gr. Butter
Meersalz
4 EL Apfelessig
500 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 Stücke Räucheraalfilet
Kürbiskernöl
Schnittlauch

Den Butternut und die Schalotte fein würfeln. Die Butter in einem weiten Topf zerlassen und zuerst die Schalottenwürfel, danach die Kürbiswürfel anschwitzen. Alles leicht salzen und mit dem Apfelessig ablöschen und der Gemüsebrühe auffüllen.

Bei mittlerer Hitze den Kürbis weich köcheln. Gegen Ende der Garzeit die Sahne dazugeben. In der Zwischenzeit den Aal in mittelgroße Würfel und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In Suppentassen anrichten und mit Aal, Schnittlauch und Kürbiskernöl garnieren.




Montag, 23. September 2024

#gurkengrün - kalte Gurkensuppe mit Ingwer und Gin

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal eine kalte Gurkensuppe veröffentlicht, bei der ich das Rezept in einem älteren Kochbuch gefunden habe. Irgendwie scheint mir, dass die Spitzenköche in der Vergangenheit Freude daran hatte aus Gurken kalte Suppen zu machen. Und ich muss sagen, mir gefällt das auch sehr gut.

Diese Suppe habe ich in einem der ersten Kochbücher von Frank Oehler gefunden. Der Titel "Der Speisemeister" leitet sich von seinem damaligen Restaurant "Speisemeisterei" in Stuttgart ab, für das er auch eine Michelinstern erkochen konnte. Die Speisemeisterei ist seit vielen Jahren ein Spitzenrestaurant in Stuttgart. Auch vor Frank Oehler kochte doch Martin Öxle auf höchstem Niveau und hat damals sein Kochbuch mit einem ähnlichen Titel, "Martin Öxle - Speisemeister" veröffentlicht. Ich werde nachschauen, ob es auch dort eine kalte Gurkensuppe gibt und sie ausprobieren.

Leider hat sich Frank Oehler aus der Öffentlichkeit und dem Gastrobetrieb zurück gezogen. Er wurde einem größeren Publikum durch die Sendung "Die Kochprofis" bekannt, in der Profiköche versuchten Restaurants in Schieflage zu helfen. Er gehörte neben Stefan Marquard, Ralf Zacherl und Martin Baudrexel zur Ur-Besetzung.

Die Suppe lässt sich sehr schnell zubereiten und braucht etwas Kühlzeit. Das bedeutet aber auch, dass man sie vorbereiten und schnell servieren kann. So etwas gefällt mir immer sehr gut. Sie schmeckt sehr gut und ist perfekt für einen heißen Tag, da sie sehr erfrischend ist. Und sie schmeckt komplett anders, als die "Geeiste Gurkensuppe mit Lachs", nach einem Rezept von Josef Viehhauser, die ich auch schon gekocht habe. Beide Suppen haben ihre Berechtigung.


Weitere Rezepte für kalte Suppen gibt es hier - Link zur Rezeptsammlung

und

weitere Rezepte für Gurken gibt es hier - Link zur Rezeptsammlung




für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

4 Minigurken oder 2 Salatgurken
1 Bund Dill
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischen Ingwer, etwas daumengroß
1/2 Zitrone
400 gr. griechischen Joghurt, 10 %
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
20 ml Gin, auch alkohlfrei möglich

Die beiden Enden der Gurken abschneiden. Die Gurken längs halbieren, in grobe Stücke schneiden und in einen Standmixer geben. Die Stiele des Dills abschneiden und die Spitzen in den Mixer geben. Ein paar Dillspitzen zum Anrichten aufbewahren. Die Knoblauchzehe schälen, halbieren, etwas zerkleinern und zu den Gurken geben. Den Ingwer schälen, grob würfeln und ebenfalls in den Mixer geben. Den Saft der Zitrone in den Mixer pressen. Etwas Salz und Zucker dazugeben und alles sehr fein pürieren.

Den Joghurt in die pürierte Gurkenmasse rühren und mit Salz, Pfeffer und Gin abschmecken. Wer einen Mixer hat, den man auch auf kleiner Stufe betreiben kann, kann den Joghurt kurz mitpürieren.

Die Suppe für mindestens 2 Stunden kalt stellen. Sie zieht dann besser durch und der Joghurt dickt nach und macht die Konsistenz besser.

Zum Anrichten die Suppe in Suppentassen gießen und mit den Dillspitzen dekorieren. Sofort servieren.














Eine Inspiration aus:






















Weitere Empfehlung:













Link zum Buch

Mittwoch, 4. September 2024

Geschmorte Kalmare mit Fenchel-Zwiebel

Calamaretti gibt es bei uns ab und zu, Kalmare leider nie. Das liegt wohl daran, dass mir dazu nur die gebackene Version einfällt und die nicht glutenfrei ist. Deshalb stach mir dieses Rezept, wo der Kalmar geschmort wird sofort ins Auge. Es ist ein traditionelles spanisches Rezept aus dem Kochbuch "Die spanische Landküche" von José Pizarro und macht etwas Schneidearbeit. Auch der Kalmar muss geputzt werden. Technisch geht das genauso, wie Calamaretti, ist aber etwas aufwändiger, wegen der Größe. Die ganze Arbeit lohnt sich aber sehr, weil man eine wunderbar herzhafte Suppe bekommt. Man kann sie einen Tag vorher vorbereiten, dann erwärmen und den letzten Schritt, bei dem die Kalmare dazukommen, erst beim Aufwärmen machen.

Weitere spannende Rezepte aus diesem Buch und meine Rezension sind hier zu finden:
Link zur Rezension.



für 4 Personen

75 ml Olivenöl
2 große Gemüsezwiebeln
1 Fenchel
6 Zweige Thymian
2 Kalamare
600 ml Gemüsebrühe 
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Kräutersauce:
1 Bund Petersilie
Fenchelgrün
1 Zitrone
Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Den Fenchel längs vierteln, das Fenchelgrün für die Sauce aufheben, den Strunk entfernen und den Fenchel in feine Streifen schneiden. Die Thymianblätter von den Stielen streifen. Die Kalamare putzen, dabei die Tentakel unterhalb der Augen abschneiden, das Kauwerkzeug entfernen. Danach die Innereien und das Rückgrat entfernen. Zum Schluss die Haut abschaben und den Kalamar in Ringe schneiden.

Das Olivenöl erhitzen und Zwiebel- und Fenchelstreifen darin anschwitzen, leicht salzen. Rund 10 Minuten anbraten, zwischendurch immer wieder umrühren. Dann den Thymian dazugeben und kurz anschwitzen, mit der Brühe ablöschen und aufkochen lassen. Die Kalamare dazugeben, aber nicht rühren, damit sie obenauf liegen. Den Topf mit dem Deckel schließen und die Hitze reduzieren. Bei kleiner Hitze etwa 40 Minuten sanft schmoren lassen. Die Zwiebeln und der Kalamar sollten weich sein.

Mit einer Schaumkelle die Kalamare aus dem Topf heben und auf einem Teller beiseite stellen. Bei mittlerer Temperatur die Zwiebeln und den Fenchel für ca. 10 Minuten weiter schmoren lassen, bis alles schön klebrig ist.

In der Zwischenzeit die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden. Das Fenchelgrün ebenfalls abzupfen und fein schneiden. Die Schale der Zitrone fein abreiben. Alles in ein hohes Becherglas geben und mit etwas Zitronensaft und Olivenöl fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Abschluss die Kalamare wieder in den Topf geben und gut untermengen. Alles für ca. 4 Minuten aufwärmen. Das Gericht in tiefe Suppenteller geben und mit dem Dressing beträufeln. Sofort servieren.




Mittwoch, 14. August 2024

#gurkengrün - Geeiste Gurkensuppe mit Lachs

Manchmal ergibt es sich ganz zufällig, dass man ein altes Kochbuch aufschlägt und von einem Rezept angelacht wird, das genau zu dem Gemüse passt, dass im Garten gerade ausufert.

So ging es mir vor kurzem. Wir haben heuer keine Zucchinischwemme, da wir vorsichtshalber nur eine Pflanze gekauft haben. Wir haben eine Gurkenschwemme. Irgendwie hatten wir vergessen, dass wir schon zwei Pflanzen haben, als wir bei einem anderen Gärtner eine interessante Sorte entdeckten. Gut, so eine Gurke kann man auch mal wegknabbern, Stichwort: Snackgurken. Aber irgendwann wird es doch zu viel.

Genau zu diesem Zeitpunkt fiel mir ein sehr altes Kochbuch, aus einer Serie, die ich sehr schätze, in die Hand: Le Canard von Josef Viehhauser. Das Le Canard ist ein sehr schönes Restaurant oberhalb der Elbe und war damals mit einem Michelinstern ausgezeichnet. Als Josef Viehhauser sein Engagement dort beendete, über nahm es Ali Güngömüs und nannte es Le Canard Nouveau. Auch er konnte den Stern erkochen. Nachdem Ali nach München zurückkehrte, stand es länger leer. Nun wurde es renoviert und wird bald wieder eröffnen.

Das Kochbuch stammt aus dem Münchner Hugendubel Verlag, den es schon sehr lange nicht mehr gibt. In den 90ern veröffentlichten sie viele und sehr schöne Kochbücher. Darunter waren auch namhafte Autoren, wie Otto Koch, Alfons Schuhbeck und Vincent Klink. Ich habe leider nie herausgefunden, wie viele Bücher es gibt. Es könnte sein, dass ich die ganze Serie im Regal stehen habe, aber sicher bin ich mir nicht.

Beim Durchblättern ist mir aufgefallen, dass viele Rezepte gar nicht schwer umsetzbar sind und immerhin stehen sie für Sterneküche. Ich habe mir gleich einige eingemerkt und am nächsten Tag das erste ausprobiert, diese Geeiste Gurkensuppe. Die geht wirklich sehr schnell und schmeckt wunderbar. Eben eine kalte Suppe, die perfekt für heiße Tage ist.

Sie passt auch in meine aktuelle Rezeptsammlung von kalten Suppen - der Link zur Sammlung ist hier.



für 2 - 4 Personen (als Haupt- oder Vorspeise)

5 kleine Gurken oder 3 normale Salatgurken
500 ml Buttermilch
1/2 EL Meersalz
1 TL Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zitronensaft
4 Zweige Basilikum
Kürbiskernöl
Räucherlachs oder gebeizter Lachs

Die Gurken schälen, längs vierteln, das Kerngehäuse entfernen und grob würfeln. Die Gurkenwürfel in einer Schüssel mit Salz und Zucker vermengen und abgedeckt eine Stunde stehen lassen.

Die Gurkenwürfel mit der entstandenen Flüssigkeit und der Buttermilch in einen Mixer geben und fein pürieren. Es empfiehlt sich, die Buttermilch am Anfang nicht ganz zu verwenden. So kann man die Konsistenz noch verändern. Die Suppe mit Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Basilikumblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. Den Lachs in kleine Streifen schneiden, die mundgerecht sind.

Die Suppe evtl. nochmals abschmecken und in Suppenteller gießen, mit dem Kürbisöl beträufeln, mit dem Basilikum bestreuen und die Lachsscheiben auflegen. Sofort servieren.




Eine Inspiration aus:

































               

Sonntag, 21. Juli 2024

#kaltesuppen - Rezeptsammlung für kalte Suppen

Wenn es im Sommer richtig heiß ist, dann essen wir sehr gerne kalte Suppen. Die kann man auch wunderbar vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Dann gebe ich sie gerne in eine Flasche mit einem sehr weiten Hals und kann sie später ganz leicht in eine Suppentasse oder einen Suppenteller gießen.

Beim Zusammenstellen dieser Rezeptsammlung war ich manchmal etwas unglücklich, dass die alten Fotos so schlecht und dem guten Geschmack der Suppe nicht ebenbürtig sind. Vielleicht schaffe ich es in diesem verregneten Sommer noch, die eine oder andere Suppe zu kochen und neu zu fotografieren.

Weitere Rezeptsammlungen gibt es hier - Link zu den Sammlungen




Hier sind aktuell die Rezepte von 17 kalten Suppen zu finden.
Die Sammlung wird laufend ergänzt.








Aprikosen-Gazpacho





















































































Limetten-Vichysoisse

































Zuckermelone mit Kokossirup






















Stand: 14.08.2024