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Donnerstag, 30. Januar 2025

#rotebeteglück: Rote-Bete-Risotto mit Meerrettich-Ricotta und Rucola

Die Schweizer Spitzenköchin Meta Hiltebrand hat ein großes Faible für Risotto. Leider ist es schon sehr viele Jahre her, dass wir in ihrem damaligen Zürcher Restaurant "Le Chef" essen waren. Aber, ich treffe sie immer wieder auf verschiedenen kulinarischen Festivals, wo sie regelmäßig ein Risotto für die Gäste dabei hat.

Da wir im Moment sehr gerne Rote Bete essen und ich gerne unterschiedliche Gerichte damit ausprobiere, stand natürlich sofort dieses Rote-Bete-Risotto aus ihrem Kochbuch "Meta kocht" auf dem Plan. Sehr gelungen fand ich, dass sie auch Rote-Bete-Saft zur Garung des Risottoreis verwendet. So bekommt es eine wunderschöne, tiefrote Farbe. Die Kombination mit Meerrettich und Rucola ist natürlich ein Klassiker und schmeckt immer sehr gut.

Uns hat dieses Risotto sehr gut gefallen und es ergänzt perfekt meine Rezeptsammlung #rotebeteglück für Rote Bete.



für 2 Personen

Risotto:
1 kleine Zwiebel
1 kleinere Rote Bete
Olivenöl
175 gr. Risottoreis
125 ml trockenen Weißwein
100 ml Gemüsebrühe
200 ml Rote-Bete-Saft
1 EL Butter
25 gr. geriebener Parmesan
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 EL Honig

Meerrettich-Ricotta und Rucola:
100 gr. Ricotta
Meerrettich, frisch gerieben
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Handvoll Rucola
Olivenöl

Zwiebel und Rote Bete schälen und fein würfeln. Die Brühe und den Rote-Bete-Saft mischen. Den Parmesan reiben.

Etwas Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen, leicht salzen. Danach Risottoreis und Rote-Bete-Würfel dazugeben und ebenfalls anschwitzen. Mit dem Wein ablöschen und einreduzieren. 

Das Risotto immer wieder mit der Brühe-Rote-Bete-Mischung aufgießen und reduzieren lassen. Dabei regelmäßig umrühren. Sobald der Reis gar und die Rote Bete noch bissfest ist, die Hitze reduzieren und Butter und Parmesan unterrühren. Alles mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken.

In der Zwischenzeit den Meerrettich fein reiben und in den Ricotta rühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Rucola küchenfertig machen.

Anrichten:
Das Risotto auf den Teller geben, eine Nocke vom Ricotta darauf setzen und mit Rucola bestreuen. Sofort servieren.


Eine Inspiration aus:





















Freitag, 18. August 2017

Menschen, Tiere, Sensationen.... Lucki Maurers Kulinarik Festival 2017

Zugegeben, außer einem Bären als Papp-Aufsteller, gab es keine Tiere auf dem 6. Kulinarik-Festival im Hotel Waldschlößl. Aber dafür jede Menge Menschen und sensationelles Essen. Kein Wunder, was Lucki Maurer, fast schon im privaten Kreis, erstmals zum 150. Jubiläum des Familienhotels gestartet hat, hat sich zum kulinarischen Hot-Spot Deutschlands entwickelt. Wenn er ruft, dann folgen ihm nicht nur die Spitzenköche aus der Region, viele seiner Kollegen, die zu guten Freunden geworden sind, Nachwuchstalente, Winzer, Sommeliers, Brenner und andere Genuss-Experten. Auch die Gäste stehen jedes Jahr in den Start-Löchern, wenn er über facebook den Karten-Vorverkauf eröffnet. Entsprechend schnell sind die Tickets vergriffen und jeder ist erleichtert, dass er im kommenden Jahr wieder dabei sein kann.


Das alljährliche Gruppenfoto ist inzwischen eine Herausforderung geworden, um alle fleißigen Hände, die die Gäste verwöhnen einfangen zu können. Mit diesem Foto wird immer der offizielle Start eingeleitet. Vorher ist die Atmosphäre sehr entspannt, die Protagonisten kommen an, bauen ihre Stände auf und geben ihren Gerichten den letzten Schliff. Einen sehr schönen Bericht, wie es sich anfühlt, wenn man hier als Koch dabei ist, gibt es bei Robert. Zum lesen, bitte hier klicken.


Die Zelte stehen, die Köche freuen sich über das Wiedersehen, die Gäste sind neugierig und freuen sich über den perfekten Sommertag. (Im Bild Heiko Antoniewicz, und Adrien Hurnungee mit Bär und mit den Kollegen Stefan Lemberger, Laura Kroiss und Wolfgang Müller.)


Für jede Menge Charme sorgte Meta Hiltebrand, die gemeinsam mit Christoph Brand eine Roulade vorbereitet hatte. Den lauschigsten Platz des Geländes teilen sich jedes Jahr Steffen Prase und die Jungs von der Kochbox.


Zum ersten Mal waren heuer Tobi Stegmann, Zweitplatzierter bei The Taste und der Spitzenkoch Alexander Huber dabei. Alte Hasen dagegen sind Anton Schmaus, Spyridoula Kagiaoglou, Stefan Marquard und Jockel Kaiser. Eine besondere Augenweide war heuer das bezaubernde Empfangskomitee unter der Leitung von Stephanie Maurer.


Thomas Schindler, Louis Lingnau, Katharina Angerer, Markus Haxter, Rabea Bilz und Ralf Bos - die müssen auch jedes Jahr dabei sein. Einige von Ihnen haben inzwischen den Job gewechselt, aber für Luckis Kulinarikfestival ziehen sie jedes Jahr wieder die Kochjacke an.


Neben den Jungs von der Kochbox gehören Frieder Ziebs, Johann Pilz, Volker Debus, Veronique Witzigmann und Xiao Wang zu den festen Größen an diesem Abend.


Die Auswahl an Essen war wirklich sensationell und für jeden Geschmack etwas dabei. Filigrane Gerichte aus der Sternegastronomie hatten genauso ihre Berechtigung, wie Burger, Würstel, Eintöpfe oder etwas vom Grill.


Ich habe es weder geschafft, alles zu essen, noch alles zu fotografieren. Deshalb bin ich sehr froh für die Unterstützung meiner Freundin Petra vom Blog "Der Mut Anderer", die mir großzügig ausgeholfen hat.


Auch für Süßschnäbel und Käseliebhaber gab es Köstlichkeiten zu entdecken.


Gutes Essen und gute Getränke gehören zusammen und auch dafür war mit einer großen Auswahl gesorgt. Der Winepunk Marco Giovanni Zanetti schenkte seine Weine ebenso aus, wie die Weingüter Horst Sauer, Markus Molitor oder Künstler.


Sebastian Class von Neverland Wines hatte ebenfalls wunderbare Weine dabei. Die Bier-Liebhaber umlagerten den Stand der Rhaner Brauerei, die heuer auch mit tollen Craft-Bieren begeistern konnte.


Wie immer, das Kulinarik-Festival war ein ganz besonderes Erlebnis und wir hatten viel Spaß und eine grandiose Nacht. Es ist so groß geworden, dass ich nicht mehr herum komme, alle zu porträtieren und alles zu probieren. Deshalb sorry an alle, die nicht genannt wurden und nächstes Jahr beim Fotografieren bitte vordrängeln.



Donnerstag, 26. März 2015

Meta Hiltebrand,
geballte Frauenpower im Le Chef, Zürich

Meta Hiltebrand ist ein sprühendes Feuerwerk und ihre Kreativität lebt sie beim Kochen aus. Seit vielen Jahren wollte ich schon immer bei ihr essen. Sie hat mich in ihren Bann gezogen und ich wusste nie warum. Bei meinen Recherchen zu meinem Bericht habe ich festgestellt, dass sie auf den Tag genau 20 Jahre jünger ist als ich. Und so ein gemeinsamer Geburtstag verbindet doch, oder? :-)

Die Schweizerin besuchte eine Kochschule in Zürich und im Anschluss daran machte sie eine Kochausbildung in den renommierten Zürcher Restaurants Rigihof und Bauhaus. Danach kochte sie u. a. im Widder Hotel und Münsterhof. In der Schweiz ist sie einem breiten Publikum durch die Sendung kochen.tv von TeleZüri bekannt. 

In ihrem ersten Restaurant, der "Kutscherhalle", lebte sie nach eigenen Worten die "wilden Jahre" aus. 2013 übernahm sie zusätzlich das Traditionslokal "Le Chef" des verstorbenen Gastronomen Fredi Tschanz. Meta steht für eine kreative Marktküche mit mediterranen Einflüssen. Am besten kann man dies mit dem Menü Surprise kennenlernen. Als Hommage an Fredi Tschanz gibt es auf der Karte auch noch seine beliebtesten Klassiker.

Wir wollten am liebsten die quirlige Meta auf dem Teller haben und entschieden uns für das Überraschungsmenü.


Steinpilzflan mit Serrano-Schinken, Lakritzreduktion und Rettichsprossen

Gebratene Riesencrevette auf Mango-Balsamico-Flan mit Spargel-Mascarpone,
Grenadine-Balsamico-Reduktion und Granatapfelkernen

Prosecco-Zitronengras-Süppchen und Lammrack im Kräutermantel auf Favabohnen-Salat
mit Erdbeermark und Grand-Marnier-Vanille-Sauce

Jakobsmuschel mit Steinpilz-Belugalinsen und Rucola

Argentinisches Rinderfilet im Himbeerstaub auf Spinat-Cocktailtomaten-Risotto mit Trüffelsauce

Waldbeerenstreusel, Honig-Rosmarin- und Grenadine-Panna-Cotta, Apfel-Zimt-Kompott mit
weißem Schokoladen-Quark-Mousse, Chili-Schoko-Herz


Das war ein sehr gelungener, lustiger Abend mit einem feinen Menü. Und es hat sehr viel Spaß gemacht, ein paar Worte mit Meta zu wechseln.