Dienstag, 29. Januar 2013

Zusammenfassung: Kochen - die neue digitale Schule

Kochen - die neue digitale Schule vom Zabert Sandmann Verlag hat mich sofort angesprochen. Ich werde sehr oft gefragt, welches Kochbuch ich empfehlen würde für Kochanfänger. Da habe ich bisher schon immer den Klassiker Kochen aus dem gleichen Verlag empfohlen. Dieses Buch steht schon ewig in meinem Buchregal und wenn ich auf der Suche nach Basisinformationen bin, schaue ich da auch mal hinein. Deshalb war mir beim ersten Durchblättern sofort aufgefallen, daß das neue Buch wirklich ein neues Buch ist und keine Modernisierung des alten. Geblieben ist die Kombination aus Fachinformationen, allgemeiner Kochtechnik und Rezepten. Völlig neu ist, den allgemeinen Teil mit Videos zu ergänzen.



Um die Videos nutzen zu können, gibt es im Buch einen PIN-Code und damit kann man sich auf www.kochen-digital.de registrieren. Wer einen ersten Eindruck gewinnen will, kann sich dort auch einen Trailer anschauen. Zusätzlich sind alle Grundtechniken mit einem QR-Code versehen und so stehen die Videos auch auf dem Smartphone bereit. Gerade diese Videos finde ich sehr hilfreich. Mir hilft es immer mehr zu sehen, wie etwas funktioniert, als nur darüber zu lesen.



Im ersten Kapitel werden Küchenbasics erklärt. Das geht von Küchenausstattung über Garmethoden bis zur Vorstellung von Kräutern und Gewürzen. Daran schließen sich die Kapitel mit den Rezepten an. Da ist alles dabei, was das Herz begehrt:
- Vorspeisen
- Salate
- Suppen & Eintöpfe
- Nudeln
- Reis
- Kartoffeln
- Gemüse & Vegetarisch
- Fisch & Meeresfrüchte
- Geflügel & Wild
- Fleisch aus Pfanne & Wok
- Fleisch aus Ofen & Topf
- Saucen & Dips
- Desserts & Süßes
Jedes Kapitel startet mit den Grundtechniken. Das sind bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen, zu denen auch die Videos zur Verfügung stehen. Die Rezeptauswahl finde ich genau richtig und dem aktuellen Kochtrends entsprechend. Da sind Gerichte aus der klassischen deutschen Küche genauso vertreten, wie mediterrane und asiatische. Es ist mir auch leicht gefallen, ein eher klassisch orientiertes Menü zusammen zu stellen. Es würde mich auch sehr reizen, noch ein asiatisch inspiriertes Menü zu kochen. Da habe ich einige Rezepte gefunden, die mich sehr angelacht haben. Zu jedem Rezept gibt es ein ansprechendes Foto. Das weckt natürlich die Lust zum Nachkochen.



Alles, was ich gekocht habe, hat auch sehr gut funktioniert. Hoffentlich vergibt man mir meinen Eigensinn, aber im Lauf der Jahre sind mir einige Dinge in Fleisch und Blut übergegangen und die habe ich auch beim Nachkochen beibehalten. Trotzdem bin ich überzeugt, daß sich der ungeübte Hobbykoch auch eng an das Rezept halten kann.

Künftig habe ich also die Qual der Wahl. Schaue ich in den "Roten Löffel" oder in den "digitalen Roten Löffel". Ziemlich sicher werde ich mir das entsprechende Video ansehen. Gutes Konzept und für mich schlüssig für unsere multi-mediale Welt. Künftig empfehle ich bei der Frage: "Mein Sohn/meine Tochter zieht in die erste eigene Wohnung. Welches Kochbuch gebe ich ihm/ihr mit?", das Kochen - die neue digitale Schule.

Ausprobiert habe ich:

Ossubuco mit Gemolata und Safranreis







 Spinatsalat mit Entenbrust und Kirschvinaigrette
 Blumenkohlcreme mit Kräutern
Glasierte Kalbshaxe mit geräucherten Bouillon-Kartoffeln











Kommentare:

  1. Ach, das hast Du so schoen beschrieben, dass mich das Buch gleich neugierig macht. Ich bin schliesslich auch kochbuchsuechtig, obwohl doch verd* weit weg von den Quellen...

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    1. Jetzt konnte ich hoffentlich Deine Fragen beantworten :-).
      Manchmal bist Du doch auch in D., dann kannst Du ja Deine Süchte ausleben.

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