Samstag, 9. August 2014

Alle Jahre wieder: Sommerfest im Bürogarten

Der Wettergott hat es heuer besonders gut mit uns gemeint und für unser kleines Sommerfest ordentlich Sonne mit Temperaturen über 30 Grad geschickt. Gleich bei der Ankunft habe ich mich wieder an dem schönen Anblick erfreut.

In den Beeten tummeln sich unterschiedliche Gemüse, Salate, Kräuter und essbare Blüten. An der Hausmauer stehen die Tomaten perfekt in der Sonne.

Die Bäume zeigen schon viele kleine Früchte, die wir bald ernten können. Ich habe schon mal jede Menge kleine Gläser vorbereitet und freue mich aufs Einmachen.

Bei den Vorspeisen habe ich auf mein bewährtes Repertoire zurück gegriffen und es gab:
- gebeizten Lachs mit Gurkennudeln und Limetten-Schmand
- Karotten-Orangen-Salat mit Ingwer-Vinaigrette und geräucherter Entenbrust
- Limetten-Vichysoisse


Für das Vorspeisenbuffet habe ich auch noch zwei neue Rezepte ausprobiert. Zu meiner großen Freude sind beide Salate sehr gut angekommen und waren bei den heißen Temperaturen schön frisch.


Gemüse-Pfirsich-Salat mit Garnelen
(12 Personen)


24 Garnelen
Rapsöl
2 Knoblauchzehen
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Knoblauchzehen anschlagen und im Rapsöl erhitzen, damit es aromatisiert wird. Die Garnelen entdarmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf beiden Seiten braten. Das Braten der Garnelen sollte erst kurz vor dem Servieren erfolgen.

250 gr. Zuckerschoten
4 kleine Fenchel
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Bio-Zitrone
Olivenöl
Holunderblütenessig
4 Pfirsich
50 gr. Mandelsplitter

Die Zuckerschoten längs in schmale Streifen schneiden und mit Salz und Zucker marinieren. Beim Fenchel die Fäden der Außenseite ziehen und den Strunk entfernen. Das Fenchelgrün aufbewahren und den Fenchel in schmale Scheiben schneiden, dann mit Salz und Zucker marinieren. Beide Gemüse stehen lassen, bis sie Wasser ziehen und getrennt mit einem guten Schuss Olivenöl bissfest garen.

Die Schale der Zitrone fein abreiben und den Saft auspressen. Den Fenchel mit dem Zitronensaft und der -schale mischen und auskühlen lassen. Die Zuckerschoten ebenfalls auskühlen lassen.

Die Mandelstifte in einer trockenen Pfanne goldgelb rösten. Die Pfirsiche an der unteren Seite über Kreuz einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen. Mit kaltem Wasser abschrecken und die Schale entfernen. Dann die Pfirsiche halbieren und in feine Spalten schneiden.

Alle Zutaten vermischen und mit einem Dressing aus Holunderblütenessig, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken.




Neu auf dem Buffet war auch der marokkanische Kichererbsensalat mit Hühnerbrust.
12 Personen


4 Hühnerbrüste
Butterschmalz
1 Knoblauchzehe
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Backofen auf 120 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Knoblauchzehe im Butterschmalz anbraten und die Hühnerbrüste mit Salz und Pfeffer würzen. Rundum im Butterschmalz anbraten und auf ein Gitter legen. Im Backofen 25 Minuten braten lassen. Herausnehmen, etwas auskühlen lassen und in Scheiben schneiden.

300 gr. Kichererbsen
3 rote Zwiebeln
1 marokkanische Salzzitrone
1 großer Bund Petersilie
2 rote Chili
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Kichererbsen am Vortag in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Kichererbsen mit kaltem Wasser aufsetzen und ca. eine Stunde leicht köcheln lassen, bis sie weich sind.

Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Sofort salzen. Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Blätter der Petersilie abzupfen und grob hacken. Die Knoblauchzehe schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Die Salzzitrone vierteln und die Viertel in sehr feine Streifen schneiden.

Alle Zutaten mischen und mit einem Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat mit den Scheiben der Hühnerbrust servieren.



Auf den Grill sollte diesmal ein richtiger Hauptdarsteller: Cotes de Bouef! Die Steaks hatte ich mit etwas Olivenöl eingerieben und dann bei 60 Grad im Ofen vorgegart. Dann kamen sie nur noch kurz auf den glühenden Grill. Die unglaublichen Augen der männlichen Gäste haben viel Spaß gemacht. Die konnten es gar nicht glauben, dass man auch mit einer ganz kurzen Grillzeit ein tolles Ergebnis hat.

Deshalb waren die Begleiter zum Fleisch eher einfach gehalten und das hat perfekt gepasst:
- Rosmarinkartoffeln
- marinierte Zucchini
- Kartoffelkaas
- Wildkräutersalat


Zu so einem tollen Steak schmeckt natürlich ein schöner Rotwein am besten. Bei den heißen Temperaturen an diesemTag hatte ich aber keine Lust auf einen schweren Rotwein. Bisher bin ich da immer auf einen gut gekühlten Rosé ausgewichen. Nun habe ich etwas Neues entdeckt: einen leichten Rotwein, der ebenfalls gekühlt getrunken werden kann und nur 11,5 % Alkohol hat. Die Cuvée aus Zweigelt und Sankt Laurent stammt vom Familien-Weingut Schaller vom See im Burgenland und ist z. B. in der Vinothek Hacker in Rosenheim erhältlich. Und damit war meine Vorstellung vom Sommerfest perfekt erfüllt.

Kommentare:

  1. .....und alle Jahre wieder freuen wir uns über die Bilder eures wunderschönen Bürogartens und deiner wunderbaren Küche zum Bürogartenfest

    Grüßle vom Tölzer Feuerkopf

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    1. Deshalb berichte ich auch jedes Jahr gerne davon. Es freut mich, dass es Dir gefallen hat :-)

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  2. Ja, hab ich mir auch gerade gedacht, hab ich letztes Jahr schon bewundert und auch diesmal nehme ich mir ein paar Inspirationen mit :-)

    Die Steaks etwas vorzugaren finde ich sehr interessant... wie lange hast du sie denn dafür im Ofen gelassen?

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    1. Freut mich, liebe Britta, dass Du dadurch Anregungen bekommen hast. Das Fleisch habe ich bei 55 - 60 Grad (der Ofen geht nicht so genau) für 4 Stunden vorgegart. Dazu habe ich es mit Olivenöl eingerieben (nicht gewürzt!!) und in Frischhaltefolie gewickelt, damit es nicht austrocknet.

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