Samstag, 13. August 2016

Wassermelonenpizza - perfektes Sommeressen

Irgendwo habe ich ein Foto entdeckt, auf dem eine aufgeschnittene Scheibe Wassermelone mit einem Topping zu sehen war. Diese Idee begeisterte mich und ich habe mir das Foto gespeichert. Ich versuchte zu erkennen, was eine Scheibe Wassermelone zur Pizza macht. Geholfen hat mir dabei die Zoom-Funktion und die Erinnerung daran, dass Feta und Minze sehr gut zu Wassermelone passen. Ich habe mir eine Liste mit möglichen Zutaten aufgeschrieben und dann einfach ausprobiert.

Mit meinem ersten Versuch war ich schon sehr zufrieden. Nur den geräucherten Paprika würde ich beim nächsten Mal nicht mehr verwenden. Die Zubereitung ist sehr einfach und man benötigt kein gramm-genaues Rezept. Da reichen schon etwas Augenmaß und das Abschmecken.


Das wichtigste Topping sind die Calamaretti und der Rucola. Etwas Salz ist notwendig und der Pfeffer bringt die notwendige Schärfe. Im Alltag verwende ich sehr wenig Gewürze, da mir der Eigengeschmack der Lebensmittel wichtig ist. Meist komme ich mit Salz und Pfeffer aus. Dafür lege ich beim Pfeffer großen Wert auf die Sorte und den Mahlgrad. Für die Wassermelonenpizza wollte ich Tellicherry-Pfeffer verwenden und ihn gröber mahlen. Seit vielen Jahren verwende ich eine elektrische Pfeffermühle, die nur wenig Mahlstufen hat und sich nur umständlich verstellen lässt. Dazu gibt es ein paar leere Keramikmühlen, die ich, je nach Bedarf, entleere und neu befülle. Das ist auch nicht praktisch. Vor einigen Monaten habe ich eine Pfeffermühle entdeckt, die mir diese lästigen Sorgen abnimmt. Ich verwende sie täglich und sehr flexibel.


Meine Pfeffermühle "Zanzibar" hat ein Peugeot-Mahlwerk. Jeder, der schon einmal eine solche Pfeffermühle in der Hand hatte, weiß, dass es kein besseres Mahlwerk gibt. Es läuft ganz leicht und ohne Kraftanstrengung. Den Mahlgrad kann man von Stufe 1 (sehr fein) bis Stufe 5 (grob), durch einfaches drehen, einstellen. Auf dem Foto unten sieht man gut das Ergebnis. Die Vorratsbehälter für die unterschiedlichen Pfeffersorten können direkt für die Pfeffermühle verwendet werden. Es gibt kein umständliches Befüllen mehr. Man schraubt einfach das Glas mit dem Pfeffer aus der Mühle und ein anderes hinein. Wer nicht warten will, bis die Pfefferbehälter leer sind, um sie mit seinen Lieblingssorten zu füllen, der kann auch leere Gläser kaufen.


2 Scheiben Wassermelone
2 fingerdicke Streifen von einem 200 gr. Stück Feta
8 Calamaretti
1 gute Handvoll Rucola
1 Tomate (grünes Zebra)
(evtl. ein paar Wildkräuter)
Zitronensaft
Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
getrocknete Minze

Die Wassermelonenscheiben auf einen Teller geben und in acht Stücke schneiden. Den Rucola waschen und trocken schleudern. Die Tomate in kleine Würfel schneiden. Den Feta zerbröseln.

Die Calamaretti putzen, in Ringe schneiden, leicht salzen und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl braten und auf der Wassermelone verteilen. Tomatenwürfel und Fetabrösel ebenfalls verteilen. Den Rucola in die Mitte setzen. Alles vorsichtig mit getrockneter Minze bestreuen und mit Salz und grob gemahlenem Pfeffer würzen. Etwas Zitronensaft und Olivenöl über die Pizza geben und sofort servieren.




1 Kommentar:

  1. Ganz tolle Idee mit der Wassermelonenpizza. Sieht wirklich klasse aus. Diesen Sommer habe ich Feta mit Wassermelone auch ausprobiert und muss sagen das es wirklich gut schmecken.
    Ganz liebe Grüße,
    Anisa

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