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Sonntag, 27. September 2026

#lilafreude - Auberginen Nanbanzuke

Wenn im Garten Erntezeit ist und ich von einem Gemüse viel habe, dann bevorzuge ich Rezepte, bei denen die Hauptzutat dieses Gemüse ist. So habe ich zufällig dieses Auberginen Nanbanzuke entdeckt. Eigentlich ist Nanbanzuke klassische japanische Hausmannskost mit gebratenem Fisch und wird dann mariniert und mit Chili und Frühlingszwiebeln kombiniert. Durch das Marinieren werden die Zutaten noch aromatischer und weicher. Deshalb kann man es sehr gut kalt servieren. Das hat natürlich auch den Vorteil, dass man es vorbereiten kann.

Uns hat es sehr gut gefallen. Es ist wirklich blitzschnell gemacht und schmeckt sehr gut, auch an heißen Tagen.

Weitere Auberginen-Rezepte habe ich in der Rezeptsammlung #lilafreude zusammengestellt - Link zur Sammlung.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise


500 gr. Auberginen
Rapsöl
Salz
2 Frühlingszwiebeln

Sauce:
2 EL Reisessig
1,5 EL Zucker
Prise Salz
2 EL Sojasauce
100 ml Dashi
getrocknete Chilischote

Die Auberginen in unregelmäßige, mundgerechte Stücke schneiden. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Auberginenstücke darin, bei mittlerer Hitze, rundum anbraten, leicht salzen. Sie sollten ca. 5 - 10 Minuten braten und weich sein.

Die getrocknete Chilischote in sehr feine Ringe schneiden. Die Menge sollte ungefähr einen TL ergeben. Alle Zutaten der Sauce gut verrühren, damit sich Zucker und Salz auflösen.

Die Auberginen in eine Schüssel geben und mit der Sauce übergießen. Alles gut vermengen und abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Reis kochen und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Auberginen mit Reis und den Frühlingszwiebeln servieren. Wer mag kann auch noch ein paar feine Ringe der getrockneten Chili für die Deko verwenden.










Samstag, 19. September 2026

#lilafreude: Knusprige Auberginen mit Miso-Sauce

Schon seit Jahren haben wir Auberginenpflanzen im Garten. Allerdings eher unbekannte Sorten, da man ja "normale" Auberginen in guter Qualität überall kaufen kann. Wir haben kleine Früchte, darunter auch eine weiße Aubergine und eine längliche japanische. Die größten Früchte werden ungefähr faustgroß, die kleinsten sind wie eine große Walnuss.

Heuer ist scheinbar ein "Auberginen-Jahr" und der Ertrag ist so gut, wie noch nie. Deshalb kann ich heuer einige neue Auberginen-Rezepte ausprobieren. In meiner Rezeptdatenbank war dieses, das mich sofort angefixt hat. Ich liebe frittiertes Gemüse und mit der Maisstärke ist es glutenfrei, was für uns ja wichtig ist.

Nicht so begeistert hat mich die Sauce. Für eine schnelle Lösung empfiehlt Ralph Schelling japanische Kewpie Mayonnaise mit Miso zu verrühren. Ich habe beim nächsten Mal lieber meine Misocreme gemacht. Da wird Crème fraîche mit Miso, Salz und Limettenabrieb verrührt.

Weitere Rezeptideen für Auberginen habe ich in der Rezeptsammlung #lilafreude zusammengestellt - Link zur Sammlung.



Hier ist die Variamte mit der Original-Sauce:


für 2 Personen

knusprige Auberginen:
400 gr. Auberginen
2 EL Maisstärke
Rapsöl zum Frittieren
Salz

Die Haut der Auberginen rundum einritzen (das geht am besten mit einer Rasierklinge) und in die Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Auberginenstücke in einer Schüssel mit der Maisstärke mischen. Sie sollten rundum bedeckt sein.

Das Rapsöl auf 180 Grad erhitzen und die Auberginen darin für 3 bis 4 Minuten knusprig frittieren. Sie sollten innen weich und außen knusprig sein. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

Miso-Sauce, wie sie uns besser schmeckt:
Créme fraîche
Miso
Limette
Salz

Die Crème fraîche und das Miso verrühren. Das Verhältnis sollte ungefähr 2/3 zu !/3 sein. Mit Salz und Limettenabrieb abschmecken. 

Da jedes Miso anders schmeckt, kann ich keine genauen Angaben machen. Einfach ausprobieren, wie es am besten schmeckt.


Miso-Sauce im Original:
3 EL weißer Sesam
50 ml Wasser
1 EL helle Misopaste
1 EL Mirin
1 EL Sojasauce
Rapsöl

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten. Alle Zutaten, außer dem Öl, in ein Becherglas geben und mit einem Stabmixer durchmixen. 

Das Öl in einem feinen Strahl einlaufen lassen und die Masse dabei mixen, bis sie sich zu einer cremigen Sauce vermengt hat.



Eine Inspiration aus:










Link zum Buch










Sonntag, 5. Juli 2026

Miso-Auberginen mit Erdnüssen

In der zweiten Kochrunde für meine Rezension (hier zu lesen) zum Kochbuch "Einfach Bau" von Sarah und Christian Bau, habe ich mich entschlossen ein Gericht mit Auberginen zu kochen. So ähnlich habe ich es schon einmal nach einem Rezept von Stevan Paul ausprobiert. Da dachte ich noch, es kann nicht viel schief gehen.

Das Rezept hat deutlich besser funktioniert, als die beiden ersten. Trotzdem hatte ich zu kämpfen. Die japanischen Auberginen sind, auch in München, kaum zu bekommen. Wir hatten zwar eine Pflanze im Garten, aber leider hat der Anbau nicht geklappt. Ein besonders großes Problem ist das Sesamöl. Es macht einen Unterschied, ob es Sesamöl oder geröstetes Sesamöl ist und dazu fehlt die Information. Geschmacklich gibt es da große Unterschiede und ich verwende es eher sparsam. Grundsätzlich war mir die Menge an Sesamöl immer zu viel.

Im Originalrezept wird die Miso-Erdnuss-Sauce auf die Aubergine gespritzt. Egal, wie sehr ich sie püriert habe, sie war immer noch zu stückig, und hat sowohl den Spritzbeutel, als auch die Spritzflasche verstopft. Das Problem ist einfach, dass man eine haushaltsübliche Menge im Thermomix oder ähnlichem Gerät nicht richtig pürieren kann. So habe ich die Sauce einfach mit einem Löffel aufgetragen. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch und sieht auch gut aus.

Der Reis war ein echtes Highlight, den wird es künftig öfter geben.

Mehr Rezepte rund um die Aubergine gibt es in meiner Rezeptsammlung #lilafreude.



für 2 Personen

Auberginen:
2 kleine, schmale Auberginen
1 EL geröstetes Sesamöl
1 EL Rapsöl
50 gr. Erdnüsse
1/2 EL weißer Sesam
1/2 EL schwarzer Sesam

Den Stiel der Auberginen abschneiden und sie längs halbieren. Das Fruchtfleisch kreuzweise bis zur Schale einschneiden, damit Rauten entstehen. Die Schale nicht einschneiden. Eine große Schüssel mit kaltem Wasser füllen, die Auberginen einlegen und mit einem Teller beschweren, damit sie komplett unter Wasser sind. Für 10 Minuten stehen lassen.

Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Sesam- und Rapsöl verrühren.

Die Erdnüsse in einer trockenen Pfanne rösten. 20 Stück halbe Erdnüsse herausnehmen und zur Seite legen. Die restlichen Erdnüsse grob hacken.

Schwarzen und weißen Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Die Auberginen aus dem Wasser nehmen und mit Küchenkrepp gut abtrocknen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Auberginen auf den Schnittflächen mit der Ölmischung bestreichen und mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech legen. Das Blech in die obere Mitte des Backofens schieben und die Auberginen für ca. 25 Minuten garen.


Misoglasur:
50 gr. helle Misopaste
10 gr. Honig
10 gr. Sake
10 gr. Mirin
10 gr. Sojasauce

Alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren. Darauf achten, dass sich auch der Honig gelöst hat.

Das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Grillfunktion des Ofens mit 200 Grad einstellen.

Die Auberginen umdrehen und die Schnittflächen großzügig mit der Misoglasur bedecken. Dann das Blech oben in den Ofen schieben und etwa 10 Minuten backen. Die Misoglasur sollte leicht karamellisieren.

Die Auberginen herausnehmen und mit den gehackten Erdnüssen und etwa der Hälfte des gerösteten Sesams bestreuen.


Jasminreis:
1 kleine Knoblauchzehe
50 gr. Butter
200 gr. gekochten Jasminreis
Salz
Tobiko-Kaviar

Der Jasminreis sollte unbedingt am Vortag gekocht werden und vollständig ausgekühlt sein. Wie man Reis ohne Reiskocher perfekt gart, habe ich hier vorgestellt.

Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.

Die Butter in einer beschichteten Pfanne aufschäumen lassen und den Knoblauch dazugeben und leicht bräunen, sofort etwas salzen. Den Jasminreis in die Pfanne geben und die Hitze reduzieren. Langsam knusprig braten.

Zum Schluss etwas Tobiko dazugeben und alles mit Salz abschmecken.


Miso-Erdnuss-Sauce:
10 gr. helle Misopaste
20 gr. Erdnussbutter
10 gr. Reisessig
10 gr. geröstetes Sesamöl
20 gr. Wasser

Alle Zutaten in ein Becherglas geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Dies ist notwendig, da die Erdnussbutter "stückig" ist und glatter werden muss. 

Die Sauce mit einem Löffel in Streifen auf die Auberginen geben.


Anrichten:
2 - 3 Frühlingszwiebeln
restlicher gerösteter Sesam
restliche geröstete Erdnusshälften

Die Frühlingszwiebeln schräg in feine Ringe schneiden. 

Die Auberginen mit Frühlingszwiebeln, Erdnüssen und Sesam garnieren und sofort, zusammen mit dem Reis, servieren.

Durch das Einschneiden des Fruchtfleischs löst sich dieses gut von der Haut und man isst die Haut nicht mit.





Freitag, 13. März 2026

#lilafreude - Rezeptsammlung für Auberginen

Mit der Aubergine ist es so eine Sache. Sie kann großartig sein, aber auch schrecklich. Das liegt nicht an ihr, das liegt an der Zubereitung. Diese Rezeptsammlung soll helfen, die Aubergine zu schätzen.

Als der "Jahrhundertkoch" Eckart Witzigmann sich in München mit seinem ersten Restaurant selbständig machte, nannte er es Aubergine, da die Aubergine sein Lieblingsgemüse ist. In der Farbe der Schale erschienen danach auch einige Kochbücher, die sich auf die kreativste Zeit seines Schaffens bezogen.

Ich habe die Aubergine in der italienischen Küche und mit den orientalischen Länderküchen schätzen gelernt und deshalb einige Rezepte auf meinem Blog veröffentlicht. Nun habe ich sie mit dieser Rezeptsammlung #lilafreude gebündelt und werde sie in nächster Zeit ergänzen.


Aktuell sind hier 24 Rezepte zu entdecken.

(Stand: 27.09.2026)

Zu weiteren Rezeptsammlungen geht es über diesen Link.


Auberginen Nanbanzuke






Knusprige Auberginen mit Miso-Sauce





Geröstete Aubergine mit grünem Kräuteröl







Nasu Goma-Ae - frittierte Aubergine mit Sesamsauce




Auberginen-Carpaccio




Auberginenmus
Auberginen mit Miso
Ratatouille-Röllchen
Miso-Auberginen mit Blattsalat





















Auberginencreme mit Sardellen



Dienstag, 2. Dezember 2025

#lilafreude: Nasu Goma-Ae - Frittierte Aubergine mit Sesamsauce

Der Aubergine wird nachgesagt, dass man sie nicht so zubereiten kann, dass sie gut schmeckt. Dabei ist sie überraschend vielseitig und hat ihren Platz in unterschiedlichen Länderküchen gefunden. Man schätzt sie in Italien, in orientalischen Ländern und auch in Asien. 

Wenn ich eine Zubereitungsart entdecke, die ich noch nicht kannte, dann probiere ich das gerne aus. So wie die geschälte und frittierte Aubergine im aktuellen Kochbuch von The Duc Ngo. Das Kochen geht erstaunlich schnell und das Ergebnis schmeckt ungewöhnlich, aber sehr gut.

Hier ist meine Rezension des Kochbuchs "The Duc Ngo - Neue asiatische Küche" zu finden.



für 2 Personen:

Aubergine:
1 Aubergine
5 grüne Stiele der Frühlingszwiebel
1 EL Sesam weiß
1 Liter Rapsöl

Die Aubergine schälen und längs achteln. Die Achtel quer halbieren. 
Die grünen Teile der Frühlingszwiebel schräg in sehr feine Streifen schneiden.
Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten.

Das Rapsöl in einem Wok auf 180 Grad erhitzen. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen. Die Auberginenstücke im heißen Öl goldgelb frittieren. Dabei öfters wenden. Herausheben, auf dem Küchenkrepp abtropfen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 


Sauce:
2 EL Tahinpaste
1/2 EL Sesam weiß
1 gehäufter EL Zucker
1 Prise Salz
1/2 EL Sojasauce
1 EL Reisessig
2 EL Rapsöl
1 EL Sesamöl geröstet

Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten und mit allen anderen Zutaten vermischen. Mit einem Schneebesen zu einer cremigen Sauce rühren und mit Salz abschmecken.


Anrichten:
Die frittierten Auberginenstücke auf Teller geben und mit der Sauce übergießen. Mit Frühlingszwiebeln und Sesam dekorieren.


Eine Inspiration aus:




















Samstag, 22. November 2025

#lilafreude - Geröstete Auberginen mit Sardellen und Oregano

Leider gilt für Aubergine grundsätzlich, egal wie gut es schmeckt, sie sieht nicht hübsch aus. Ich habe versucht das mit einer hübschen Schale auszugleichen.....

Dafür hat dieses Rezept einen weiteren Vorteil, es geht einfach und schnell. Unsere Auberginenernte ist heuer leider nicht so erfolgreich, wie die Jahre davor. Das ist einfach diesem verregneten Sommer geschuldet. Endlich waren einmal drei von den violetten und eine von den weißen Mini-Auberginen gleichzeitig reif und ich wollte sie schnell gemeinsam verarbeiten.

Fündig geworden bin ich in dem Kochbuch Simple von Yotam Ottolenghi und habe es entsprechend meinen Anforderungen "umgemodelt". Es hat uns ausgezeichnet geschmeckt.


für 2 Personen als Beilage


4 Mini-Auberginen
Salz
Olivenöl
2 Sardellenfilets
1 Schuss Weißweinessig
1 sehr kleine Knoblauchzehe
1 TL getrockneter Oregano
1/2 Bund Petersilie
schwarzer Pfeffer

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Eine passende Auflaufform mit Backpapier bedecken.

Stiel der Auberginen abschneiden und dann vierteln. In einer Schüssel mit 1/2 TL Salz vermengen. Die Auberginen auf das Backpapier legen und rundum mit Olivenöl einpinseln. Die Auflaufform für 35 Minuten in den Backofen geben. Die Auberginen sollen solange geröstet werden, bis die Auberginen dunkelbraun und gegart sind.

In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe sehr fein würfeln und in eine kleine Schüssel geben. Die Sardellen auf einem Brett mit einer Gabel zerdrücken und zum Knoblauch geben. Den Oregano mit den Fingern zerbröseln und die harten Stiele aussortieren. Alles mit Essig, Oregano und Olivenöl zu einer cremigen Sauce rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden. Ein paar Blätter für die Deko zurücklegen.

Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. Dann in einer Schüssel mit der Sauce und der Petersilie vermengen. Dazu sollten sie noch warm sein. Zum Servieren auf einen Teller oder in eine Schale geben und mit Petersilienblätter dekorieren.

Dazu schmeckt Brot, Huhn, Fisch oder einfach etwas Reis.


Eine Inspiration aus:

Sonntag, 5. Oktober 2025

#lilafreude - Auberginen-Carpaccio

Vorsorglich habe ich einige Auberginen-Rezepte herausgesucht, für unsere Ernte im Garten. Das war heuer aber ein Trauerspiel. Die wenigen Mini-Auberginen, die ich hatte, haben nur für ein anderes, kleines Rezept gereicht. 

Aber dieses Auberginen-Carpaccio, aus einem der meist unterschätzten Kochbücher von Tim Mälzer, hat mich so gereizt, dass ich eine Aubergine gekauft habe. Er verwendet dafür die gestreiften Tiger-Auberginen, da sie milder im Aroma sind. Ich habe eine ganz normale genommen, da leider die Bitternoten mittlerweile weg gezüchtet wurden.

Ansonsten hat mich das sehr überzeugt, nicht nur geschmacklich, sondern auch wegen der unkomplizierten und teilweise ungewöhnlichen Zubereitung. Anfangs war ich skeptisch, wegen der kurzen Kochzeit und dem Einfrieren. Ich habe es noch ein zweites Mal mit anderen Zeiten probiert, muss aber sagen, dass die Variante von Tim besser funktioniert.



für 2 Personen als Vorspeise

1 mittelgroße Aubergine
Salz
Olivenöl
1/2 Zitrone
Rucola
Parmesan
Pfeffer
Salzflocken

Die Aubergine rundum mit einer Gabel einstechen. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen geben, die Aubergine hineingeben und mit einem kleineren Topf beschweren, damit sie ganz unter Wasser bleibt. Rund 10 Minuten kochen.

Ein passendes Stück Klarsichtfolie mit ein paar Tropfen Olivenöl bestreichen. Die Aubergine aus dem Topf heben und etwas abtropfen lassen. Dann in die Klarsichtfolie einwickeln und für ca. 30 Minuten in den Tiefkühler geben.

In der Zwischenzeit den Parmesan mit einem Sparschäler in Streifen hobeln und den Rucola vorbereiten.

Die Aubergine in sehr dünne Scheiben schneiden und auf Tellern anrichten. Mit Olivenöl und Zitronensaft besprenkeln. Grob gemahlenen Pfeffer darübergeben und mit Parmesan und Rucola bestreuen. Zum Schluss noch Salzflocken darüberstreuen.



Eine Inspiration aus:



















Sonntag, 3. November 2024

#lilafreude: Auberginencreme mit Sardellen

Wir mögen Auberginen und finden auch, dass man sie sehr vielseitig verwenden kann. Da sie bei uns im Garten auch sehr gut in großen Töpfen wachsen, habe ich manchmal eine "kleine Schwemme". Dann probiere ich gerne unterschiedliche Rezepte aus und am liebsten solche, bei denen ich Zutaten im Vorrat habe, die ich gerne aufbrauchen möchte. 

So komisch es klingt, aber dieses Rezept von den Brüdern Karl und Rudi Obauer aus Österreich hat perfekt gepasst. In unserem Kühlschrank habe ich ein Glas Sardinen schon länger hin und her geschoben. Mein Mann isst die sehr gerne und ich habe immer welche daheim. Aber diesmal war ihm nicht so sehr danach und das Glas ging mir im Weg um.

Thematisch passt dieser Beitrag sehr gut zum aktuellen Blog-Event "Schätze aus dem Vorratsschrank" bei Zorra Kochtopf, zu dem meine Blogger-Freundin Susanne vom Blog magentratzerl ins Leben gerufen hat.

Ich habe eine größere Portion gemacht, da sich die Creme drei Wochen im Kühlschrank hält. So hat man zwar neuen Vorrat, aber auch schnell ein fertiges Mittagessen zur Hand.

Dieses Rezept und über 20 weitere mit Auberginen sind in meiner Rezeptsammlung #lilafreude zu finden - Link zur Sammlung



Das hat auch zwei Jahre später sehr gut geschmeckt und diesmal mit Tomaten
und Olivenkraut angerichtet.


2 mittelgroße Auberginen
1 mittelgroße rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
200 ml Olivenöl
50 gr. Sardellenfilets
4 EL Sauerrahm
4 EL Crème fraîche
1 TL Cumin gemahlen
1 TLCayennepfeffer
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

zum Anrichten:
Kirschtomaten
Kresse oder Sprossen

Die Auberginen klein würfeln und für mindestens 30 Minuten in stark gesalzenes Wasser geben. Am besten mit einem Teller beschweren.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Auberginen in ein Sieb abgießen und mit den Händen etwas ausdrücken.

Das Olivenöl in einem tiefen Topf erhitzen und Auberginenwürfel, Zwiebel- und Knoblauchscheiben für rund 5 Minuten anrösten, leicht salzen. Danach die Sardellenfilets, Sauerrahm und Crème fraîche und die Gewürze dazugeben und alles gut verrühren. Die Masse bei mittlerer Hitze für rund 15 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich die Masse nicht am Topfboden anlegt.

Zum Abschluss mit dem Pürierstab sehr fein pürieren, abschmecken (Vorsicht mit Salz) und auskühlen lassen. Die Creme hält sich im Kühlschrank rund 3 Wochen.

Zum Anrichten die Creme in einen tiefen Teller geben und mit Kirschhälften und Kresse dekorieren. Dazu geröstetes Brot reichen.


Mein Beitrag zum Blog-Event

Blog-Event CCXIII - Schätze aus dem Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. November 2024)


Eine Inspiration aus:









Link zum Buch