Samstag, 1. Oktober 2011

Apfel-Thymian-Chutney

Es geht weiter, ganz tapfer trete ich dem Apfelberg entgegen. Der Lohn für meinen Mut wird ein sehr aromatisches Chutney das besonders köstlich zu Käse schmeckt.


1 kg Äpfel
500 gr. Zwiebeln
2 TL getrockneter Thymian
1 Stange Zimt
300 ml Honigessig
400 gr. Zucker
1 TL Salz



Äpfel schälen, entkernen und klein würfeln. Mit 300 gr. Zucker und dem Salz mischen. Mindestens eine Stunde stehen lassen, bis das Obst Wasser gezogen hat.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und ebenfalls fein würfeln. Mit dem Zucker in einer Pfanne leicht karamellisieren und mit allen anderen Zutaten zu den Äpfeln geben.

Das Chutney einmal aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze ganz langsam einkochen. Besonders zum Schluß immer wieder umrühren, es könnte sonst anbrennen.

Die Zimtstange entfernen und das Chutney in vorbereitete Twist-Off- Gläser füllen.

Es paßt besonders gut zu Käse.



Kommentare:

  1. Hallo Bushcook,,

    kämpfe gerade auch mit gefühlten Tonnen von Äpfeln-soviel Saft kann die Familie garnicht trinken!
    Deshalb möchte ich nun noch deine chutneys machen.
    Was bitte ist Honigessig?
    lg
    marga

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    1. Das ist ein spezieller Essig, den es in allen Supermärkten im Elsass gibt. Auch im grenznahen Bereich ist er in Deutschland gut zu bekommen. Alternativ kannst Du einen sehr milden hellen Essig nehmen.

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  2. Zu blöd, gestern ist meine Tochter aus Straßburg zurückgekommen!
    Dann bleibt mir nur der helle Balsamico.
    Vielen Dank
    marga

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    1. Wenn sie da öfter ist, dann laß' Dir den auf jeden Fall mitbringen. Ist auch sehr gut im Salat.

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  3. Hallo Bushcook,

    ich muß mich outen! Wie bitte schön karamelisiert man Zwiebeln?

    LG aus Berlin

    Susanne

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    1. Hallo Susanne,
      ist doch nicht schlimm :-).
      Du gibst den Zucker in die Pfanne und verteilst ihn. Dann kommen die Zwiebelwürfelchen dazu. Alles bei kleiner Hitze erwärmen. Jetzt schmilzt der Zucker und die Zwiebeln garen in ihm. Es wird flüssig, Du kannst dann auch immer wieder umrühren. Wenn die Zwiebeln so ähnlich aussehen, wie beim glasig dünsten in Butter, sind sie fertig und können zu den anderen Zutaten des Chutneys. Ich gebe sie immer gleich von der Pfanne in den Topf.

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    2. Danke schön für die super schnelle Antwort. Mache gerade Apfel Thymian Chutney und dann das Quitten Orangen Chutney. Wo kommen dir die Inspirationen her? Ich werde mal dein Quitten Orangen Chutney als Quitten Zitronen Chutney abwandeln (nächstes Jahr?). Was sollte uns davon abhalten die Schale mitzuverarbeiten, wenn die Früchte (Quitte) definitiv ungespritzt sind? Ich vermisse das tolle Aroma durch das Schälen!?

      Gruß

      Susanne

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    3. Mit den Schalen hast Du recht, das Aroma ist schon wichtig. Beim Quitten-Meerrettich-Chutney und beim pikanten Quittenmus verarbeite ich die Schale mit. Aber beim Quitten-Orangen-Chutney bin ich mir unsicher, wie der Biß mit Schale ist. Das Ch. sollte ein wenig schlotzig sein, da könnte die Schale stören. Ich bin aber sehr neugierig, wie es wird, wenn Du die Schale dran läßt.

      Aber, keine Sorge - die Schale und die Kernhäuser werfe ich nicht weg, sondern setze sie als Likör an.

      Und die Inspirationen? Die begegnen mir an jeder Ecke. Diese beiden Chutneys mache ich bestimmt seit mind. 5 Jahren und habe sie immer weiterentwickelt. Beide Ideen kommen von einer Marmelade (ich mag' keine und habe es deshalb zum Chutney umgearbeitet...)

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  4. genau was ich gesucht habe :)

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    1. dann hat es Dir geschmeckt :-)
      freut mich sehr

      gutes Gelingen...

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  5. An dieser Stelle ein herzliches Danke für die Gelegenheit, dieses Chutney (in einer abgewandelten Fassung) beim #fcfr14 kosten zu können - es war das Tüpfelchen auf dem i zu der Suppe, die es begleitet hat. Ich mag sonst Apfelchutneys eher nicht, aber das war eine Offenbarung (und Honigessig ist für den nächsten Elsaß-Shoppingtrip fest vorgemerkt),

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    1. Vielen Dank Petra für die schöne Rückmeldung. Den Honigessig kann ich Dir gerade bei pikant eingemachtem Obst sehr empfehlen. Er hat keine beissende Säure, die nicht mehr "weg-gewürzt" werden kann.

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  6. Haben soeben das wunderbare Apfel Chutney fertig gemacht. In Ermangelung des elsässischen Honigessig, heben wir den Naturtrüben Met-Essig von Karl Buchta / Hohenau (AT) verwendet.

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    1. Lieber Martin,
      das hört sich sehr gut an. Wichtig ist einfach, dass der Essig mild ist und nicht mit der Essigsäure vorschmeckt. Bin gespannt, wie es Euch gefällt.

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