Donnerstag, 30. Juni 2016

Entenbrust auf Sharon-Rucola-Salat

In meinem gemischten Paket von Delicado48 waren auch perfekt reife Sharonfrüchte, bei uns auch als Kaki bekannt. Die kaufe ich hier nie, weil sie meist sehr unreif sind und damit völlig geschmacklos sind und bei mir eher ein pelziges Gefühl auslösen. Dabei ist das eine sehr aromatische Frucht, die geschmacklich an Melone erinnert, aber nicht so süß ist. Man kann sie deshalb sehr gut auch für pikante Speisen verwenden.

Eine Kombination aus Fleisch und Salat richte ich sehr gerne in tiefen Schalen, wie hier Cuba von ASA-Selection, an.




Für 4 Personen als Zwischengericht oder 2 Personen als Hauptgericht

2 weibliche Entenbrüste
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

2 Bund Rucola (oder eine handelsübliche Schale)
1 Sharon
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
guten Balsamico
Tamari
Olivenöl

Rosa Pfefferbeeren


Den Backofen auf 140 Grad vorheizen. Die Entenbrüste parieren und dann die Haut gitterförmig einschneiden und salzen. Mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne legen und diese erhitzen. So lange braten, bis das Fett ausgetreten ist und die Haut knusprig ist. Dann die Fleischseite salzen und pfeffern und kurz anbraten. Die Entenbrüste auf ein Gitter legen und für 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

In der Zwischenzeit den Rucola waschen und, falls nötig, zerkleinern. Die Sharonfrucht in Würfel schneiden. Salz und Pfeffer in Balsamico verrühren, Tamari zugeben und mit dem Olivenöl zu einer cremigen Vinaigrette rühren.

Die Entenbrust im verbliebenen Fett nochmals auf der Hautseite kurz knusprig braten und in Scheiben schneiden.

Rucola und Sharonwürfel auf Schalen anrichten und das Dressing darauf verteilen. Die Entenbrüste darauf setzen. Alles mit Rosa Pfefferbeeren bestreuen. Dazu gibt man diese in ein grobmaschiges Sieb und reibt sie mit einem Löffel. So hat man nur die farbigen Schalen auf dem Teller. Die groben Körner bleiben zurück. Diese kann man in eine Pfeffermühle geben oder für den nächsten Fond statt Pfefferkörnern verwenden.



Mittlerweile trinken wir zu rotem Fleisch auch ganz gerne einen Weißwein. Den schweren Rotweinen haben wir schon länger abgeschworen und unsere Liebe zu leichten Rotweinen entdeckt. Zur Entenbrust mit dem fruchtigen Salat wollte ich gerne einen Rotwein servieren. Da bot sich unsere Neuentdeckung, ein sehr leichter (11 % Alkohol) Spätburgunder Kabinett an. Dieser Wein wurde vom Mosel-Weingut Stein für die Weinentdeckungsgesellschaft ausgebaut.



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