Mittwoch, 16. Oktober 2013

Jerusalem-Menü: Kohlrabisalat

Kohlrabi steht für mich auf einer Stufe mit Spargel. Ich liebe Kohlrabi, wenn er jung, frisch und zart ist. Für das Jerusalem-Menü habe ich im Bio-Markt einen Kohlrabi gekauft (aus der Region stand auf der Kiste).

Am Abend kam Herr bushcook heim und hat den optischen Zwilling meines gekauften Kohlrabis aus dem Bürogarten mitgebracht. Ich habe mich dazu entschlossen, beide Kohlrabi zu verarbeiten und einen Salat als Abendessen für uns beide zu nehmen und den zweiten für das Menü am nächsten Tag. Bereits beim Aufschneiden ahnte ich, daß es im Kohlrabi-Universum himmelweite Unterschiede gibt.

Der gekaufte war innen ganz komisch glasig weiß und in der Struktur fast holzig und der aus dem Bürogarten war sehr zart, das Messer fiel fast durch und durch und durch hellgrün. Auch im Geschmack trennten die beiden Welten. Klar, ich habe sie nicht gemischt und den weniger guten als Abendessen serviert und mich auf den perfekten im Menü am nächsten Tag gefreut.



4 Personen - als kleine Vorspeise

1 kleiner grüner Kohlrabi
40 gr. griechischer Joghurt
35 gr. saure Sahne
25 gr. Sahne
1 kleine Knoblauchzehe
1 TL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
1 TL getrocknete Minze
Meersalz
Zucker
schwarzer Pfeffer

Garnitur:
Sumach
Kresse
Minze


Den Kohlrabi schälen, vierteln und in sehr dünne Scheiben schneiden. Mit Salz und Zucker marinieren. Die Knoblauchzehe schälen und in sehr feine Würfel schneiden.

Aus Joghurt, saurer Sahne, Sahne, Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl und getrockneter Minze ein Dressing rühren und mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Den Kohlrabi mit dem Dressig vermischen und auf Teller geben. Die Minzblätter abzupfen und in sehr feine Längsstreifen schneiden.

Mit Sumach, Kresse und Minzblätterstreifen garnieren.





Der Kohlrabisalat war eine Komponente bei der gemüsigen Vorspeise und die Gäste und ich mochten ihn sehr gerne:



Eine Anregung aus dem wunderschönen Kochbuch von Yotam Ottolenghi:

Kommentare:

  1. Das sieht ja lecker aus. Kohlrabi (da steckt ja ein Rabi da drinnen im Wort :-)) kann ich zwar nicht mit Spargel vergleichen, wenn er aber zart ist, dann ist er schon sehr lecker.

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    1. Der Vergleich ist sicher schwierig, wenn Du nicht den Bürogarten-Kohlrabi kennst. Ich habe einen wirklich sehr guten Bio-Markt um die Ecke und trotzdem liegen bei dem dort gekauften Kohlrabi Welten dazwischen.

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  2. Ich aß Kohlrabi immer roh ohne irgendwas.. ich glaub, das werd ich nun ändern. Das sieht sehr lecker aus!

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    1. Ich mag ihn roh und gedünstet und ich bin gespannt, wie Dir diese Variante gefällt.

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  3. Den Salat habe ich auch gemarkert. ;-)
    Der Link zum Menue funktioniert leider nicht, dabei würde es mich sehr interessieren.
    Und Kohlrabi, oje, wie oft habe ich schon ähnliche Enttäuschungen erlebt, deshalb steht er nur noch selten auf dem Speiseplan, obwohl ich ihn sehr liebe...

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    1. Danke Dir für den Hinweis - ich habe es geändert. Hier ist der richtige Link:

      http://bushcooks-kitchen.blogspot.de/2013/10/jerusalem-menu-nach-ottolenghi.html

      Und glaube mir, ich bin sehr glücklich über die wunderbare Kohlrabi-Qualität, die ich bekommen kann. Das ist Luxus für mich.

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  4. ....natürlich! Ein Lob auf euren sagenhaften Bürogarten :-))
    Das Rezept ist sehr vielversprechend. Wird zur nächsten Kohlrabizeit nachgekocht.
    Grüßle vom Tölzer Feuerkopf

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    1. Gerne meine Liebe, das schmeckt Euch bestimmt :-)

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