Samstag, 13. Juni 2015

Liebstöckel-Quinoa-Cracker
Kräuter von Tanja Grandits

In der Schweiz, und leider nur dort, gibt es sehr feines Apero-Gebäck aus Quinoa von Tanja Grandits zu kaufen. Da Quinoa glutenfrei ist und diese Cracker richtig gut schmecken und nicht nur einfach eine glutenfreie Alternative sind, wollte ich schon lange damit experimentieren. Zu meiner großen Freude befindet sich in dem neuen Kochbuch "Kräuter" von Tanja Grandits ein Rezept dafür. Selbstverständlich wollte ich das für meine Rezension ausprobieren.

Das Foto auf dem Buch sah vielversprechend aus. Darauf waren hellgrüne Knusperteile zu sehen. Ich schob die Farbe auf den Liebstöckel. Bei mir wollten die einfach nicht diese hübsche Farbe annehmen. Ich habe sogar etwas mehr von den Kräutern dazu gegeben. Mehr durfte es aber auf keinen Fall sein, da Liebstöckel ein sehr intensives Aroma hat.

Ich war mir auch nicht sicher, ob ich den Quinoa gut genug püriert habe. Ich hatte noch einen besonders feinen und kleinkörnigen Quinoa aus Frankreich. So einen habe ich hier bei uns noch nie gesehen und vermutlich lässt sich der gröbere auch besser zermahlen.

Optisch war ich nicht zufrieden, aber Konsistenz und Geschmack haben mich überzeugt. Diese Cracker lassen sich auch mit wenig Aufwand herstellen. Ich werde sie auf jeden Fall nochmals mit einem anderen Quinoa ausprobieren.




für eine kleine Menge

50 gr. Quinoa
150 ml Gemüsebrühe
1 Msp. Salz
1 EL gehackter Liebstöckel

Den Backofen auf 90 Grad vorheizen.

Den Quinoa in der Gemüsebrühe weich kochen. Die Flüssigkeit muss vollständig verdunstet sein. Die Liebstöckelblätter abzupfen und hacken. Die Quinoamasse mit Salz und Liebstöckel abschmecken und kurz mixen. Die Körner sollen noch sichtbar sein.

Die warme Masse auf eine Silpatmatte dünn aufstreichen und im Backofen trocknen lassen. Das kann 2 - 3 Stunden dauern. In die Ofentür einen Kochlöffel klemmen, damit sie ein Stück offen bleibt.

Die getrocknete Masse in Stücke brechen und luftdicht aufbewahren. Sonst zieht sie Feuchtigkeit und wird wieder weich.





Zu dieser Knabberei serviere ich heute einen ganz besonderen Secco. Schon seit ein paar Jahren trinken wir mit großer Begeisterung die Obstsäfte von Van Nahmen. Jetzt gibt es auch alkoholfreie Seccos, die ideal sind für heiße Tage oder für Kinder. Wir haben gleich zwei verschiedene Sorten parallel verkostet. Hier darf man ohne Reue das ein oder andere Glas mehr trinken. Beide Frucht-Seccos perlen sehr schön und machen im Glas viel Spaß.




Der Frucht-Secco Apfel-Quitte schmeckt genauso, wie Quitte schmecken muss. Das volle fruchtige Aroma, mit der leichten Süße und den sprudelnden Perlen ist ein sehr feines Getränke und besonders zu empfehlen, wenn man es gerne etwas süßer hat.



Der Frucht-Secco Apfel - Rote Johannisbeere - Himbeere ist sehr erfrischend und ist durch die Säure der Johannisbeere weniger süß, ohne herb zu sein. Dies wird geschickt durch die Himbeere aufgefangen. Die intensive rote Farbe macht ihn auch noch zu einem echten Hingucker.

Kommentare:

  1. Alkoholfreie Secos - gute Idee für das heiße Wetter. Ich experimentiere auch gerade mit Quinoa, die Idee Cracker daraus zu machen scheint mir interessant.

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    1. Danke Dir, die Seccos haben wir sogar für unser Sommerfest bestellt.

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