Mittwoch, 14. März 2018

SZ Gourmet-Award 2018: ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Preisverleihung

Vergangenen Montag war es wieder soweit, die Süddeutsche Zeitung verlieh den SZ Gourmet Award. Dieser Preis wird alle zwei Jahre verliehen und im Fokus stehen dabei gastronomische Betriebe in München, die in diesem Zeitraum neu eröffnet wurden. Im Fokus stehen dabei gutes Essen und ein interessantes kulinarisches Konzept. Gutes Essen ist ein weiter Begriff und kann doch auch ganz einfach sein. Was zählt ist die Qualität und der Geschmack. In diesem Sinne war vom Sternerestaurant bis zur bodenständigen Küche alles dabei. Als große Liebhaberin von Ethno-Küche auf gehobenem Niveau hat es mich sehr gefreut, dass einige interessante Restaurants mit landestypischer Küche dabei waren.


Gefeiert wurde im Münchner Traditionskino Gloria Palast im Stachus-Rondell. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich gar nicht mitbekommen habe, wie liebevoll man dieses schöne Kino modernisiert hat und dort auch ein interessantes gastronomisches Konzept anbietet.



Gleich zum Auftakt wurden im Foyer Champagner und kleine Vorspeisen gereicht. Das war eine schöne Gelegenheit vertraute Gesichter zu begrüßen und über die anwesende Prominenz zu staunen. Die feierliche Preisverleihung fand im Kinosaal statt, der mich mit seinem tollen Komfort sehr erstaunte. An jedem Platz gab es ein kleines Tischchen und einen Fußschemel. So stand einem interessanten und schönem Abend nichts im Wege. Charmant führten zwei Mitarbeiterinnen des Verlags durch das Programm und stellten die zehn nominierten Restaurants vor. Dazu gab es kurze Filme zur Einstimmung. Diese Videos sind hier zu finden.


Die Recherchen der Jury-Mitglieder ergaben 30 Neueröffnungen, die des SZ Gourmet Awards würdig wären. Letztendlich haben es zehn davon in die Auswahl geschafft. Nominiert waren:


Savoy


Schneeweinchen und Rosenbrot


Vu Tang Kitchen


The Indian Affaiirr


Polka


Balbeek


Rocca Riviera


Izakaya


Schuhbecks Fine Dining im Boettners


Mun



Nach dem Genuss des Hauptgangs war das Publikum sehr gespannt, welches der zehn nominierten Restaurants sich mit dem Titel schmücken durfte. Die Jurymitglieder Birgit Kruse und Franz Kotteder von der Süddeutschen Zeitung sowie Caspar-Friedrich Brauckmann von Kustermann kamen gemeinsam mit dem Jury-Vorsitzenden Jan Hartwig auf die Bühne, um den Gewinner zu küren. Der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Küchenchef des Ateliers im Bayerischen Hof verlas dann die Entscheidung.


Über die Auszeichnung durfte sich dann Mun Kim vom Restaurant Mun freuen. In der Begründung meinte Jan Hartwig, dass jemand, der mit so viel Liebe und Engagement Reis kocht und Sojasaucen selbst ansetzt, ein würdiger Preisträger ist.




Herzlichen Dank an die Süddeutsche Zeitung für die Einladung zu diesem besonders schönen Abend.


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