Samstag, 12. Mai 2018

Lachssashimi mit Limetten-Teriyaki-Sauce und Puffreis

Lachs kommt bei uns regelmäßig auf den Tisch, da er unkompliziert ist und uns gut schmeckt. Ich kaufe ihn immer in meinem Frischeparadies in München. Nicht erst seit der Eröffnung der neuen Fischtheke bin ich begeistert von der Auswahl und der Qualität. Die einfachste Form der Zubereitung ist, den Lachs roh zu lassen. Das setzt natürlich absolute Frische voraus und ich bin froh, dass ich mit meiner Einkaufsquelle auf der sicheren Seite bin.

Im aktuellen Kochbuch von Alexander Herrmann "Schnell mal was Gutes" entdeckte ich das Rezept für Lachssashimi, wie man rohen Lachs nennt. Jetzt kann man sich zu Recht fragen, für was man da ein Rezept braucht, aber mich haben die Beilagen zum Fisch interessiert. Ich wollte schon lange einmal eine Teriyakisauce selbst machen, da die gekaufte nicht glutenfrei ist. Im Rezept wird etwas Mayonnaise damit aromatisiert. Wer den Aufwand mit der selbstgemachten Mayo scheut, der kann gut auf einen kleinen Becher Schmand zurück greifen.

Ganz besonders neugierig war ich auf den Puffreis. Es war mir bisher nicht bewusst, dass man den so einfach herstellen kann. Es braucht auch nicht viel Frittieröl, wenn man das Ganze in einem kleinen Butterpfännchen macht. Da der Reis trocken ist, kann man das Öl hinterher sogar noch zum Braten verwenden.

Dieses elegante Gericht hat uns sehr gut geschmeckt und ich kann es mir auch als feine Vorspeise in einem Gästemenü vorstellen. Der Vorteil ist, dass Reis und Sauce vorbereitet werden können und somit muss nur noch der Lachs aufgeschnitten und angerichtet werden. Da passt natürlich ein besonders schöner Teller, wie der aus der Serie kolibri by Tim Raue von ASA.

Meine Rezension von "Schnell mal was Gutes" könnt Ihr hier nachlesen.



für 2 Personen

2 Frühlingszwiebeln
Meersalz
Zucker
1 kleiner Becher Schmand
Abrieb und Saft von 1/4 Bio-Limette
1 EL Teriyakisauce
Tamari
250 gr. frischer Lachsloin ohne Haut

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und mit etwas Salz und Zucker marinieren. Bis zur Weiterverwendung ziehen lassen.

Den Schmand mit Limettenabrieb, einem guten Spritzer Saft, Teriyakisauce, einigen Spritzern Tamari und 2 Prisen Salz würzig abschmecken

Den Lachs in 2 - 3 mm dicke Scheiben schneiden.


Puffreis:
Rapsöl
2 EL Parboiled-Langkornreis
1 kleines Butterpfännchen aus Metall
kleines Metallsieb zum Frittieren

Das Öl im Butterpfännchen erhitzen. Zum Testen der richtigen Temperatur einfach einen Kochlöffelstiel aus Holz ins heiße Fett tauchen: Steigen sofort Bläschen auf, ist das Fett optimal zum Frittieren.

Eine kleine Metallschüssel und das Metallsieb vorbereiten. Den Reis in das heiße Fett geben und mit dem Kochlöffelstiel mehrmals umrühren. Die Reiskörner sollen knusprig werden, aber hell bleiben. Sobald sie knusprig sind sofort mit dem Öl in das Sieb geben. Kurz abtropfen lassen und auf  Küchenpapier entfetten und leicht salzen.


Anrichten:
1 Prise Chiliflocken
2 Prisen schwarzer Sesam
Fleur de Sel
2 Limettenspalten

Etwas Sauce auf zwei Tellern verteilen und den Lachs darauf anrichten. Locker mit Frühlingszwiebeln, knusprigen Puffreis, Chili, Sesam und Fleur de Sel bestreuen. Mit Limettenspalten servieren.



Schnelle Teriyaki-Sauce:
125 ml Sake
75 ml Tamari
50 ml Mirin
1 EL Reisessig
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer, etwa 1/2 Daumen groß
3 EL Zucker

Den Ingwer mit der Schale in dünne Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Beides mit allen Flüssigkeiten und dem Zucker in einen Topf geben und langsam sirupartig einkochen lassen. Das dauert etwa 20 Minuten. Durch ein Sieb in eine Flasche füllen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen