Samstag, 9. Juni 2018

Gegrillte Haxe mit Limette, Ingwer und grünem Gemüse aus Backe, Brust und Bauch von Manuela Rüther

Dieses Gericht aus dem aktuellen Kochbuch "Backe, Brust und Bauch" von Manuela Rüther hat vieles, was ich gerne esse. Besonders die grünen Gemüse mit Saubohnen und Zuckerschoten haben es mir angetan. Dabei geht es in dem Buch um Fleisch und zwar um die immer stärker in den Fokus rückenden "Second Cuts". Im Mittelpunkt steht also die Schweinshaxe, die mit dem Gemüse, Reis und asiatischen Basis-Zutaten modern interpretiert wird. Ich habe mich für die vorderen Haxen entschieden, da ich eine kleinere Portion haben wollte.

Beim Nachkochen habe ich mich an die Vorgaben im Rezept gehalten, obwohl es da ein paar Stellen gab, mit denen ich nicht so einverstanden war. Dies hat sich auch im Ergebnis niedergeschlagen. Ich lerne am liebsten immer in der Praxis und habe das Rezept deshalb so aufgeschrieben, wie ich es beim nächsten Mal mit guten Gewissen kochen würde. Ein paar Zutaten habe ich ersetzt, wie das Malzbier oder die Sojasauce, da ich glutenfrei kochen muss.

Meine Rezension zu diesem Kochbuch könnt Ihr hier finden.


für 2 Personen

2 kleine Schweinshaxen
1 Chili
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer daumengroß
Meersalz
100 ml Bier (ich habe glutenfreies Weißbier genommen)
Zucker
3 EL Tamari
1 EL Teriyaki-Sauce (wer glutenfrei kochen muss, macht sie selbst - Rezept)
1/2 Limette
2 Stängel Zitronengras
3 Zweige Thymian
300 gr. Saubohnen (nur die Bohnen oder ca. 400 gr. in Hülsen)
125 gr. Zuckerschoten
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
Rapsöl
Sesamöl
2 Zweige Koriander
2 Zweige Thai-Basilikum
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 Tasse Basmatireis

Die Schwarte der Haxe mit einem Messer rautenförmig einschneiden. Den Backofen auf 160 Grad Unter-/Oberhitze aufheizen. Die Chili in sehr feine Ringe schneiden. Den Ingwer und die Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden. Beides mit den Chili-Ringen in einen Mörser geben und mit Salz zu einer Paste verreiben. Die Fleischseite der Haxen damit einreiben.

Die halbe Limette auspressen und den Saft mit Bier, Tamari und Teriyaki-Sauce in einen Bräter geben, in dem die Haxen Platz haben. Der Bräter sollte nicht zu groß sein, damit das Fleisch in Flüssigkeit liegen kann. Das Zitronengras halbieren und mit dem Messerrücken zerdrücken. Zusammen mit den Thymianzweigen in die Flüssigkeit legen.

Die Haxen mit der Schwarte nach unten in die Flüssigkeit legen. Den Bräter mit einem Deckel oder mit Alufolie abdecken und ca. 2,5 Stunden auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Ofens garen.

Nach einer Stunde den Deckel bzw. die Alufolie abnehmen und die Haxen umdrehen, damit die Schwarte oben liegt. Während der weiteren 1,5 Stunden Garzeit die Haxen öfters mit dem Sud begießen. Am Ende der Garzeit, wenn das Fleisch weich ist, den Ofen auf 200 Grad schalten und solange weiterbraten, bis die Schwarten kross sind. Unterstützend kann der Grill zugeschaltet und die Schwarte mit Salz bestreut werden.

Während der Garzeit der Haxen können die Beilagen vorbereitet werden. Dazu die Saubohnen aus den Hülsen lösen und in Salzwasser sehr bissfest blanchieren. Danach kurz abkühlen lassen und die Häutchen um die Bohnenkerne entfernen. Die Zuckerschoten schräg halbieren, die Frühlingszwiebeln in grobe Stücke und dann in Streifen schneiden. Koriander- und Thai-Basilikum-Blätter von den Stielen zupfen und in Streifen schneiden.

Kurz vor dem Ende der Garzeit der Haxen den Basmatireis garen. Das Rapsöl in einem Wok erhitzen und Saubohnen, Zuckerschoten und Frühlingszwiebeln darin braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn das Gemüse bissfest ist, mit Sesamöl besprenkeln und mit den Kräutern bestreuen.

Die Haxe mit dem Sud, Gemüse und Reis servieren.



Keine Kommentare:

Kommentar posten

Was passiert, wenn Du hier einen Kommentar hinterlässt?
1. Ich freue mich darüber.
2. Ich versuche ihn in den nächsten Tagen zu beantworten.
3. Dein Kommentar und Dein Kontakt wird gespeichert. Das ist ein Standard von Blogger, dem Tool, das ich nutze, um diesen Blog zu schreiben.
4. Ich mache sonst nichts. Die Kommentare stehen einfach so unter dem Blog-Beitrag.
5. Wenn Du das nicht willst, nimm' einfach die Finger von der Tastatur.
6. Ich verkaufe keine Daten, ich mache keine Auswertungen damit und ich lösche nichts. Ich lebe ein ganz normales Leben und habe Freude am Kochen und am Teilen meiner Erfahrungen. Für alles andere habe ich keine Zeit, keine Nerven und keine Erfahrung.