Dienstag, 2. Oktober 2018

Ein Menü von Hans Haas im Restaurant Tantris

Die Münchner Sterne-Gastronomie wird im Moment ziemlich durchgewirbelt. Ein langjähriges Restaurant wird leider geschlossen und einer der Spitzenköche ist in den verdienten Ruhestand gegangen, womit München auf Sicht drei Sterne verlieren wird. Aber es gibt auch vielversprechende neue Ansätze, die meine Hoffnung geweckt haben, dass sich das Blatt auch wieder wendet.

Wie ein Fels in der Brandung stehen dafür das legendäre Restaurant Tantris und sein langjähriger Chefkoch Hans Haas. Für mich ist es immer eine ganz besondere Freude, wenn ich am Tantris ankomme und durch die Drehtüre gehe. Da habe ich das Gefühl, ich war kurz in einer Zeitmaschine und stehe wieder in den 70ern. Und genau das mag ich. Dieses ganz spezielle Design in Rottönen, an dem nichts verändert wird und das heute Kult ist.

Kult ist natürlich auch die Küche von Hans Haas mit seiner eleganten Bodenständigkeit und den ganz feinen Aromen. Es war ein sehr schöner Abend, den wir uns vor zwei Wochen zu unserem Hochzeitstag gegönnt haben.


Marinierte Makrele mit Sesam

Entenleber-Terrine

Langustine auf marinierten Steinpilzen

Lauwarme Forelle mit Safran, Fenchelgrün und Limonen-Buttermilchfond

Konfierte Sepioline mit Eigelb und Kaviar gefüllt

Seeteufel im Ganzen gebraten mit Blumenkohl und Paprika-Chorizosud



Kürbisravioli mit geschmolzener Entenleber

Medallion von Rehrücken mit Waldpilzen

Dessert aus Zwetschgen, Topfen und Rotweineis

Petits four


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