Sonntag, 19. Juli 2026

fine dining in München: Sebastian Mundstock im Fogosch

Anfang Mai hat das Fogosch in der Maxvorstadt, als viertes Restaurant des Sternekochs Jürgen Wolfsgruber, mit einer fulminanten Party eröffnet. Bereits an diesem Abend hat es uns sehr gut gefallen und nun waren wir neugierig darauf, einen Menü-Abend dort zu erleben.

Wie im Tschecherl und im Obers, gibt es auch  im Fogosch für 85.-- Euro das Ö-Makase. Das ist ein Wortspiel, abgeleitet vom japanischen Omakase kombiniert mit Ösi-Charme. Es gibt ein 5-Gang-Überraschungs-Menü, bei dem der Küchenchef die Gerichte bestimmt. Für dieses haben wir uns entschieden. 

Die kalten Vorspeisen werden im Gastraum, hinter einer Theke, angerichtet. Das hat Tim übernommen. Wie immer, habe ich mir einen Platz gesucht, wo man zuschauen kann, weil mir das besonders viel Spaß macht. In der Küche haben der Küchenchef Sebastian und Kilian sich um die warmen Gerichte und die Hauptspeisen gekümmert. 

Wie der Name Fogosch (österr. für Zander) schon sagt, steht Fisch im Vordergrund. Und er steht auch im Mittelpunkt, da die Gerichte maximal reduziert sind, um den Fisch bestmöglich zu präsentieren. So entstehen Gerichte, die in ihrer vermeintlichen Einfachheit große Kochkunst sind. Dazu gibt es einen sehr liebevollen Service von Maximilian Sierk-Paul und seinen Kollegen. Als Gast kann man sich wohl fühlen und einen schönen kulinarischen Abend erleben.

Das Fogosch ist seit der Eröffnung in der Liste unserer Lieblingsrestaurants in München.

 
(Besuch vom 06.06.2026)

Bericht von der Eröffnungsparty am 4. Mai 2026



Sauerteigbrot . Anchovisbutter

Tim beim Anrichten der Vorspeisen

Saibling . Spargel


Aal . Rote Bete

Sebastian am Grill

Saiblingsbauch . Estragonöl


Sebastian und Kilian beim Anrichten der Hauptspeisen

Steinbutt . Salat, Spargel, Pfifferlinge

Marinierte Erdbeeren . Vanilleeis





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