Montag, 15. Oktober 2018

Rheingau, Mosel, Ahr - unsere kulinarische Reise im September

Heuer war es endlich wieder möglich eine kulinarische Reise durch Deutschland zu machen. Die vergangenen drei Jahre waren sehr schwierig und wir hatten viele Baustellen zu bearbeiten. Im September haben wir uns getraut wenigstens 10 Tage auf Reisen zu gehen. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und die Zeit sehr genossen. Einige kulinarische Highlights haben wir uns gegönnt, über die ich in den nächsten Tagen berichten möchte.


Den Auftakt machte Mario Lohninger in Frankfurt. Das Lohninger in der Frankfurter Innenstadt ist immer ein Pflichttermin für uns, da es nirgendwo so grandiose und handgemachte glutenfreie Nudelgerichte gibt.

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Am Abend probierten wir in Frankfurt ein Gourmet-Restaurant aus, das wir noch nicht kannten. Unsere Wahl fiel auf das Seven Swans und Ricky Saward. Für seine vegetarischen Menüs bezieht er die Produkte aus eigenem Anbau und verwertet mit viel Engagement und Kreativität alles, was der Acker hergibt.


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Im Rheingau erwartete uns die erste Weinprobe im VDP-Weingut August Eser. Das Familienweingut wird von Désirée Eser geführt. Sie baut die Rieslinge nach Lagen aus und das kann man deutlich schmecken. Besonders erwähnenswert sind der Riesling "My Way" und der Rosé "Pretty in Pink" (links und rechts im Bild).



Zum Abendessen ging es zurück nach Wiesbaden in die ENTE. Dort hatte der Küchenchef Michael Kammermeier sich sogar eine Überraschung für uns überlegt und servierte im Hauptgang ein großartiges Tomahawk-Steak.

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Die nächsten Tage verbrachten wir bei unserem Freund Uli Stein auf dem Weingut. In der Alfer Hölle, direkt vor dem Haus Waldfrieden, hingen pralle Trauben, wie wir sie noch nie gesehen haben. Der Winzer und sein Team hatten alle Hände voll zu tun, um das Lesegut in den Keller zu bringen. Das war der Grund, weshalb wir uns entschlossen hatten, zum Mittagessen die Sternegastronomie an der Mosel auszuprobieren und somit nicht im Weg zu stehen.




Den Auftakt machte Thomas Schanz in Piesport. In seinem Restaurant Schanz gibt es die Möglichkeit auch Mittags das Menü zu essen, wie es auf der Abendkarte steht. Die Gelegenheit haben wir gleich genutzt und waren sehr begeistert.

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Zum nächsten Lunch fuhren wir nach Trittenheim ins Wein- und Tafelhaus zur Familie Oos. Die erste Überraschung war eine Chefin aus Tirol und die zweite ein Grüner Veltliner, der in der berühmten Lage Trittenheimer Apotheke wächst. Zum Konzept gehört auch, dass es nicht immer Sterneküche gibt, wie Samstag Mittags. Dann kocht Alexander Oos "leger" und meint damit gut bürgerlich mit Pfiff. Uns hat es viel Spaß gemacht und wir freuen uns darauf, das nächste Mal die Gourmet-Karte kennen zu lernen.


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Unser "Sonntagsessen" in dieser Woche sollte ein ganz besonderes werden. Es ging ins Restaurant Sonnora, eines von zehn Restaurants in Deutschland, das mit drei Michelinsternen ausgezeichnet ist. Letztes Jahr verstarb leider der langjährige Küchenchef Helmut Thieltges. Die Verantwortung für die Küche übernahm sein Sous-Chef Clemens Rambichler und konnte die Bewertung halten.


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Die Reise ging weiter und wir machten Station in Rüssels Landhaus bei Harald Rüssel. Am Abend gönnten wir uns in seinem Gourmet-Restaurant ein schönes Menü.

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Für große Abwechslung sorgte Sarah Henke in ihrem Restaurant YOSO in Andernach. Die gebürtige Koreanerin serviert dort Spitzenküche mit koreanischen Aromen. Gut gelungen ist auch die entspannte Atmosphäre des Restaurants, das auch unerfahrenen Gästen die Scheu nimmt.

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Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen und zum Sinziger Schloss zu fahren. Dort fand das 13. Trüffelsymposium rund um den Ahrtrüffel statt. Dem Verein Ahrtrüffel ist es wieder gelungen hochkarätige Redner und Aussteller einzuladen. Es war ein sehr lehrreicher und genussvoller Tag für uns.

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Im Anschluss an das Symposium servierte Jean-Marie Dumaine in seinem Restaurant Vieux Sinzig ein Trüffelmenü, bei dem man deutlich die Unterschiede der verschiedenen Trüffelsorten schmecken konnte.

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Zum Abschluss unserer kulinarischen Reise ging es zur Familie Steinheuer in Heppingen. Dort war ich bereits letztes Jahr und durfte hinter die Kulissen der Kochbuch-Produktion blicken. Da ich bei solchen Reisen immer Herrn bushcook vermisse, konnten wir es diesmal gemeinsam erleben.

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Die eine Nacht daheim war nur ein kleiner Stop-Over und am nächsten Tag hängten wir noch ein besonderes Event an. Wir fuhren in den Bayerischen Wald zu Lucki Maurer in den STOI. Er hatte Justin Leone zu Gast, der mit viel Temperament und grandiosen Weinen sein amerikanisch inspiriertes Menü begleitete.

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