Freitag, 27. Februar 2026

fine dining in München: Dominik Käppeler im Showroom

Die Sterneküche liegt mir am Herzen. Nicht aus Snobismus, sondern aus Achtung der Arbeit von Köchen und der Liebe zur Kulinarik. Ja, man kann auch ohne Stern gut bis sehr gut essen. Aber, man kann immer ein gewisses Niveau erwarten, wo man sich sonst nicht sicher sein kann.

So gehen wir sehr gerne in die Sterne-Restaurants in München, aber auch zu anderen Lokalen, die fine dining anbieten, oder sich Mühe geben. Wir beobachten aber auch, dass sich junges Publikum schwer tut, solche Restaurants zu besuchen. Es gibt verschiedene Aktionen, Anreize zu schaffen, jungen Menschen den Einstieg "schmackhaft" zu machen.

Gourmetküche sollte für jeden zugänglich sein und so hat Dominik Käppeler einen sehr charmanten Weg gefunden, dies zu erreichen. Wir gehen seit vielen Jahre gerne zu ihm und, damit ich kein schlechtes Gewissen habe, versuche ich wenigstens einmal in Jahr in unsere Lieblings-Restaurants in München zu gehen. Vor kurzem war es wieder soweit. Und es war eine tolle Erfahrung für uns. 

Wir waren umringt von jungen Menschen, die sehr interessiert an Essen und Getränken waren. Man merkte ihnen an, dass sie wenig Erfahrung haben, aber das ist nicht wichtig. Sie hatten Freude an dem Abend. Dominik hat einen youtube-Kanal, auf dem er seine Follower mitnimmt in seine kulinarische Welt und einen Blick hinter die Kulissen gibt. Das macht neugierig und so besuchen ihn viele in seinem Restaurant und haben zum ersten Mal eine fine-dining-Erfahrung. 

Das zeigt auch, wie unkompliziert und entspannt die Atmosphäre bei ihm ist. Dazu gibt es ein schönes Menü, eine interessante Weinbegleitung und einen charmanten Service. Was will man mehr?

Wir haben viele Lieblings-Restaurants in München, eines davon ist der Showroom von Dominik Käppeler. Die anderen habe ich in dieser Liste zusammengefasst - Link zur Liste.

(Besuch vom 20.02.2026)



Apero
Crystal Bread | Yuzu | Tomaten | Knoblauch | Basilikum | Sardelle

Amuse Gueule 1
Rosenkohl | Meerrettich | Limette | Grünkohl

Amuse Gueule 2
Blumenkohl | Pomelo | Jakobsmuschel | Earl Grey


Brot und Nussbutterschaum

Vorspeise
Rote Bete | Salzzitrone | Ananas | Aal | Kokos


Suppe
Sellerie | Birne | Liebstöckel | Haselnuss | Saibling


Vegetarisch 1
Lauch | Quitte | Dill | Buttermilch


Vegetarisch 2
Schwarzwurzel | Ingwer | Persimon | Salbei | Pekannuss


Hauptgang
Ochsenbacke | Kartoffel | Shiitake | Mandarine | Sucuk


Käse
Taleggio | Dattel | Pistazie | Orange | Oliven


Dessert
Mandel | Litschi | Cranberry | Grüner Apfel | Kaffirlimette


Petits Fours

Besuch vom 4. Juni 2024

Besuch vom 30. November 2023

Besuch vom 1. Juni 2023

Besuch vom 31. August 2023

Besuch vom 10. Dezember 2022

Besuch vom 30. Juni 2022

Besuch vom 21. September 2021

Besuch vom 2. März 2020

Besuch vom 14. Juni 2019

Besuch vom 24. Juni 2017

Besuch vom 21. März 2017


Mittwoch, 25. Februar 2026

Türkei vegetarisch: Kohlrabi-Cacik

Von der Idee Kohlrabi für ein Tzatziki, oder Cacik, wie es auf türkisch richtig heißt, zu verwenden war ich sofort begeistert. Ich esse sehr gerne Kohlrabi und besonders die zarten, kleinen haben es mir angetan. Genau die sind für dieses Gericht am besten. Dieses Cacik aus dem Kochbuch "Türkei vegetarisch"  hat es mir sehr angetan und das wird es künftig öfters geben. 

Mehr Information zum neuen Kochbuch von Orhan und Orkide Tancgil gibt es in meiner Rezension.


für 4 Personen als Beilage oder 6 - 8 Personen als Teil einer Meze-Auswahl

2 kleine Kohlrabi mit je ca. 150 gr.
1 Minigurke
1 Knoblauchzehe
5 Stängel Dill
1 Zitrone
300 gr. Sahnejoghurt
etwas Salz
4 EL Olivenöl

Anrichten:
junge Kohlrabiblätter
etwas Dill
etwas Pfeffer
etwas Pul Biber
etwas Olivenöl

Den Kohlrabi schälen und in feine Würfel schneiden. Die jungen zarten Blätter in feine Streifen schneiden und für die Deko aufbewahren. Die Gurke ungeschält ebenfalls fein würfeln. 

Den Knoblauch schälen und grob würfeln. Mit Salz bestreuen und mit der breiten Seite der Messerklinge zu einem Püree reiben. Und mit Joghurt, Salz und Olivenöl in einer kleinen Schüssel verrühren.

Den Dill klein schneiden. Die Schale der Zitrone fein abreiben. Beides mit Kohlrabi und Gurke vermischen. Anschließend mit dem Joghurt verrühren.

Alles in eine Schüssel geben und mit Joghurt, Salz und Olivenöl verrühren. Den Cacik in eine Schüssel geben oder auf einem großen Teller verteilen.

Bei den zarten, kleinen Kohlrabiblättern den Stiel entfernen und in feine Streifen schneiden. Besonders kleine Blätter im Ganzen verwenden. Den Dill von den Stielen zupfen.

Mit Dill, Kohlrabiblättern, Pfeffer und Pul Biber garnieren. Zum Schluss noch mit Olivenöl beträufeln.

Gut gekühlt hält der Cacik etwas 3 Tage.



In Kombination mit Kichererbsensalat mit Zitronen-Joghurt-Dressing und Karotten-Quitten-Salat als Meze-Auswahl.


Eine Inspiration aus:















Link zum Buch







Montag, 23. Februar 2026

fine dining in München - Hans Jörg Bachmeier im Bachmeier Genussfreuden

Direkt neben dem Isartor ist das Restaurant Bachmeier Genussfreuden. Dort kocht mit Hans Jörg Bachmeier einer der wenigen letzten Schüler von Eckart Witzigmann, die man in München noch erleben kann. Damit steht er für eine produktorientierte Küche, deren Basis die französische Klassik ist. 

Die Nähe zum Viktualienmarkt merkt man seiner kleinen Karte an. Er kauft am liebsten tagesaktuell das ein, was in guter Qualität verfügbar ist und zaubert daraus seine köstlichen Gerichte. Das charmante Damen-Duo im Service bietet die dazu passende Weinbegleitung an.

Beim letzten Besuch im Januar haben wir uns ein kleines Menü aus der Tageskarte zusammenstellen lassen. Es war wieder ein sehr schöner Abend mit gutem Essen und entspannter Atmosphäre. Das kleine Restaurant ist modern und trotzdem gemütlich eingerichtet. Da kann man sich wohlfühlen. Da es eine Theke mit Barstühlen gibt, findet man auch einen Platz, wenn man sich spontan entschließt zu kommen.

Seit vielen Jahren steht das Bachmeier Genussfreuden auf unserer Liste der Lieblingsrestaurants in München - Link zur Liste.


(Besuch vom 21.01.2026)

Besuch vom 22. März 2025

Besuch vom 20. März 2024

Besuch vom 29. Februar 2024

Besuch vom 27. September 2023

Besuch vom 24. März 2023

Besuch vom 5. Oktober 2022

Kochbuch-Präsentation "In der Welt daheim" vom 30. Juni 2022

Besuch vom 25. Mai 2022

Besuch vom 27. August 2021

Kochbuch-Präsentation "Heimat schmeckt am besten" vom 7. Mai 2019

Besuch vom 4. Mai 2019 (Blauer Bock)

Kochbuch-Präsentation "Streetfood" vom 3. Mai 2016

Kochbuch-Präsentation "Einfach. Gut. Bachmeier" vom 16. Februar 2013

Besuch vom 31. Dezember 2012 (Blauer Bock)




Brot mit Olivenöl und Salz

Irish Mor Austern


Tatar von der Karotte

Saibling gebeizt, Rote Bete & Meerretich


Weißer Trüffel & Spinat, Ei


Skrei, Topinambur, Jus

Basilikumsorbet mit Gin



Samstag, 21. Februar 2026

#zitrusliebe - Thunfischsteak mit Zitrusfrucht-Salsa

Das ist doch mal ein toller Zufall. Vor ein paar Tagen habe ich eine Rezeptsammlung für Zitrusfrüchte veröffentlicht und mir vorgenommen, noch einige Rezepte dafür auszuprobieren. Und da entdecke ich, dass Susanne vom Blog Magentratzerl bei Zorra einen Blog-Event mit dem gleichen Thema veranstaltet. Darüber habe ich mich so richtig gefreut, dass ich unkompliziert ein paar schöne Gerichte beitragen kann.

In meiner umfangreichen Kochbuch-Sammlung stehen ein paar Bücher zum Thema Zitrusfrüchte. Mein absolutes Lieblingsbuch ist das "Zitrusfrüchte" vom Schweizer Koch Armin Zogbaum. Amazon ist ja unerbittlich, wenn ich das Buch aufrufe, dann steht da: gekauft am 20. Februar 2005. Wir haben also schon 20-jähriges, das Buch und ich. Ich habe viel daraus gekocht und dann längere Zeit nicht mehr. Deshalb habe ich mir dieses Rezept ausgesucht und wieder ein paar Dinge verändert, wie sie in meinen Notizen stehen.

Uns hat es sehr gut geschmeckt und ich bin froh, dass ich es in meiner Version nicht mehr suchen muss, sondern hier schnell finde.

Weitere Lieblingsrezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in meiner Sammlung #zitrusliebe - direkter Link.

Rezeptsammlungen zu anderem saisonalen Obst und Gemüse gibt es auf dem gleichnamigen Reiter - direkter Link.


für 2 Personen

2 dicke Thunfischsteaks
Salz
Olivenöl

Marinade:
1/2 Limette
1 kleine Chilischote
1 EL Rapsöl
1/2 EL Rum
Prise Piment gemahlen

Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Alle Zutaten der Marinade verrühren und die Thunfischsteaks von beiden Seiten damit einpinseln. Den Thunfisch bei Zimmertemperatur für 30 Minuten abgedeckt stehen lassen, damit die Marinade einziehen kann.

Zitrusfrucht-Salsa:
1 Grapefruit
1 Orange
4 Kumquats
2 - 3 Frühlingszwiebeln
1 rote Chilischote
4 Stiele Koriander
1/2 Limette
Prise Piment gemahlen
1 EL Olivenöl
Salz
Zucker

Koriander für die Garnitur

Grapefruit und Orange filetieren und in eine Schüssel geben. Die Kumquats in feine Scheiben schneiden und dabei die Kerne entfernen. Die Frühlingszwiebeln schräg in feine Scheiben schneiden (auch das Grün). Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Alles zu den Zitrusfrüchten in der Schüssel geben und vermengen.

Den Koriander mit den kleinen Stielen in feine Streifen schneiden und zur Seite legen.

Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Mit Olivenöl verrühren und Piment, Salz und Zucker abschmecken. Die Salsa damit marinieren. Den Koriander erst kurz vor dem Servieren untermischen.

Die Thunfischsteaks aus der Marinade nehmen und trocken tupfen, leicht salzen. Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Steaks von beiden Seiten kurz braten. Sie sollen innen roh bleiben. 

Die Zitrusfrucht-Salsa auf Tellern anrichten. Die Thunfischsteaks diagonal durchschneiden und auf die Salsa setzen. Mit Koriander garnieren.


Mein Beitrag zum Blog-Event "Zitrusfrüchte"

Blog-Event CCXXVII - Zitruszeit! (Einsendeschluss 15. März 2026)


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch




Freitag, 20. Februar 2026

Rezension: Türkei vegetarisch von Orhan und Orkide Tancgil

Leider habe ich Orhan und Orkide Tancgil nie persönlich kennengelernt, aber virtuell kenne ich beide seit einer gefühlten Ewigkeit. Bereits 2014 habe ich ein Kochbuch der beiden rezensiert und ihren Weg immer verfolgt. Dann erschien im Brandstätter Verlag, in Zusammenarbeit mit Katharina Seiser, "Türkei vegetarisch" und das wurde schnell zu einem Standardwerk für diese Art der Küche. Aktuell erscheint nun das neue Kochbuch "Türkei vegetarisch" der beiden. 


Weitere Rezensionen zu diesem Buch sind bei Susanne im Blog Magentratzerl und Denise im Blog LeseLust & Löffel zu finden.

Vor rund 20 Jahren startete das Ehepaar Orhan und Orkide Tancgil einen Foodblog mit türkischen Rezepten. Parallel bauten sie ein Feinkostgeschäft mit Onlineshop und Kochstudio auf. Sie drehten Koch-Videos, schrieben Kochbücher, traten in Fernsehsendungen auf, gaben Kochkurse und etablierten ihre kulinarische Welt "KochDichTürkisch", mit der sie die türkische Küche alltagstauglich machen wollen.

Diese Leidenschaft, die türkische Küche, den deutschen Haushalten zugänglich zu machen, spürt man auch in ihrem neuen Buch. Es ist ein sehr schöner und persönlicher Blick auf die vegetarische türkische Küche geworden. Sie nehmen uns mit in die kulinarische Welt ihrer Heimat und erzählen ihre Geschichte. Das beginnt beim Vorwort und geht weiter bei den Rezepten, die Hinweise zur Geschichte des Gerichts und Tipps zu Haltbarkeit, Ersatz von Zutaten oder Veränderung der Mengen enthalten.

Die Rezeptkapitel sind diesmal nicht nach Saison, sondern nach den klassischen türkischen Speisekatagorien eingeteilt:
- Suppen & Eintöpfe
- Meze, Aufstriche & Cremes
- Frische Salate & Beilagen
- Gerichte in Olivenöl & Gefülltes
- Gemüse als Hauptgericht
- Pilaw, Börek & Co.
- Süsses

Zu jedem Rezept gibt es ein ansprechendes Rezeptfoto. Die Rezepte sind gut strukturiert mit allen Zutaten in einer Spalte am Rand und dem Rezepttext daneben. Zusätzlich zu der Angabe für wie viele Personen die Menge reicht, gibt es auch noch Piktogramme, die z. B. hinweisen, ob das Rezept auch vegan ist, ob man es vorbereiten kann, ob man es mit wenig Geschirr kochen kann oder besonders schnell zubereitet werden kann. Eine schöne Ergänzung ist ein QR-Code, mit dem man auf spotify die passende türkische Musik hören kann. Manche Rezepte haben einen eigenen QR-Code und führen zu Videos oder weiteren Erläuterungen auf der Homepage der Autoren. 

Ich bin mit einigen, sehr klassischen, Gerichten aus der türkischen Küche vertraut und deshalb wollte ich neue Rezepte ausprobieren. Angesprochen haben mich sehr viele Rezepte und meine Auswahl fiel auf ein Cacik mit Kohlrabi, das uns ganz besonders begeistert hat. Dazu gab es noch Kichererbsensalat und Karotten-Quitten-Salat. So hatten wir ganz schnell und unkompliziert eine kleine Mezze-Auswahl mit Gerichten, die uns sehr gut gefallen haben. Auberginengerichte sind aus der türkischen Küche nicht wegzudenken, diese Variante war gut vorzubereiten und sehr schmackhaft. Die Blumenkohlsuppe mit dem Halloumi war ebenfalls ein echtes Highlight. Alle Rezepte waren sehr gut erklärt und die Arbeit ging mir leicht von der Hand.


Kohlrabi-Cacik

Kichererbsensalat mit Zitronen-Joghurt-Dressing
(Link folgt)
Karotten-Quitten-Salat
(Link folgt)
Geröstete Aubergine mit grünem Kräuteröl
(Link folgt)











Cremige Blumenkohlsuppe mit geröstetem Halloumi und Kräuterpesto
(Link folgt)





















Ergänzt werden die Rezepte mit einigen Menüvorschlägen zu Themenmenüs, einem Glossar, in dem die türkischen Lebensmittel erklärt werden und zwei Rezeptregistern. Eines listet die Rezepte alphabetisch auf und das zweite ordnet die Rezepte nach Kategorien.

Fazit:
Das neue Kochbuch "Türkei vegetarisch" von Orhan und Orkide Tancgil ist ein sehr schönes und alltagstaugliches Buch zur vegetarischen, türkischen Küche. Es macht Lust, die Rezepte auszuprobieren. Die Zutaten sind im Supermarkt gut erhältlich nur für wenig Produkte braucht man einen türkischen Supermarkt, von denen es aber genug gibt. Auch weniger erfahrene Hobbyköche können die gut erklärten Rezepte umsetzen.
Wer bereits andere Bücher von den beiden hat, wird einige Rezepte im aktuellen Kochbuch wieder finden. Aus Bayram wurden zehn Rezepte übernommen. Bei den Klassikern, die unverzichtbar für dieses Thema sind, gibt es Varianten auch in anderen Büchern.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Lauwarme Oktopus-Ceviche (Tako Ceviche)

Schon öfter habe ich in der Fischtheke vorgegarte Oktopusarme gesehen. Einmal habe ich sie gekauft, da ich es praktisch finde, wenn man Lust darauf hat. Sie haben mir leider nicht geschmeckt. Dann habe ich dieses Rezept von The Duc Ngo aus seinem Kochbuch entdeckt. Da werden sie gebraten und dann zu einer Art Salat verwendet, auch wenn er es Ceviche nennt.

Ich war neugierig und der Arbeitsaufwand ist wirklich sehr gering. Also habe ich es ausprobiert und so haben mir die vorgegarten Oktopusarme sehr gut gefallen. Mit dieser Methode kann ich mir noch viele andere Kombinationen vorstellen. Manchmal ist es so einfach, ein gutes Grundprodukt aufzuwerten.

Meine Rezension zum Kochbuch ist hier zu finden.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

Ceviche:
3 vorgekochte Oktopusarme
Olivenöl
1 kleine rote Zwiebel
1 roter Peperoncino
1/2 Bund Koriander
1 Strang Kirschtomaten
1 Avocado
Salzflocken

Dressing:
60 ml Reisessig
15 ml Sesamöl
15 ml Sojasauce
20 gr. Zucker

Die Zwiebel schälen, vierteln und längs in sehr feine Streifen schneiden. Den Peperoncino schräg in feine Scheiben schneiden, die Kerne entfernen. Den Koriander, mit einem Teil der Stiele, in feine Streifen schneiden. Die Kirschtomaten vierteln. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und mit einem Löffel aus der Schale heben. Dann würfeln. Alles in einer Schüssel vermengen. Etwas Koriander für die Deko zur Seite legen.

Alle Zutaten für das Dressing mit einem Schneebesen verrühren. Den Salat mit etwas Dressing marinieren.

Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Oktopusarme darin knusprig braten.

Den Salat auf Tellern anrichten. Den Oktopus in Stücke schneiden und darauf anrichten. Mit dem restlichen Dressing beträufeln und dem zurückbehaltenen Koriander und Salzflocken bestreuen. 



Eine Inspiration aus:

Link zum Buch