Mittwoch, 23. April 2014

Ein Herzerl für's Olsen

Manche Geschichten sind ein bisserl verrückt und so eine Geschichte habe ich Euch heute mitgebracht.

Letzten Herbst war ich auf einem Blogger-Event, der unter dem Motto "Genuss" stand. Ein Programmpunkt sollte auch ein Wettbewerb sein. Im Vorfeld rätselten wir, was uns da wohl erwartet und dachten an einen Koch-Wettbewerb, bei dem wir in Gruppen gegeneinander antreten und der anwesende Koch kürt dann einen Sieger, oder so ähnlich. Der Wettbewerb entpuppte sich als "Basteln" von Lebkuchen-Herzen. Der Teig war schon vorbereitet und wir sollten dann die Herzen backen, verzieren und ein Foto davon über instagram veröffentlichen. Wer die meisten Reaktionen erntet, hat gewonnen.

Aha, dachte ich mir, wie komme ich jetzt vernünftig aus dieser Nummer wieder raus? Mit diesen Lebkuchen-Herzen hatte ich schon als Kind ein Problem. Die wurden bei uns daheim einfach nicht gekauft, weil sie sowieso nicht essbar und somit Verschwendung von Lebensmitteln waren. Es gab ausschließlich diese kleinen Schokoherzen, die in knallrotes Papier eingewickelt waren und die haben wir auch gegessen. Die vorgesehene Dekoration aus Eischnee mit viel Lebensmittelfarbe und Zuckerkügelchen und -herzchen gehören zu den Dingen, die ich für überflüssig halte. Und um das ganze noch zu toppen, war Amelie von kunterbuntweißblau so lieb, mir genau an diesem Tag zu erklären, wie man überhaupt so einen instagram-Account anlegt. Oder anders gesagt, ich hatte Zugang zu einem Social-Media-Kanal ohne einen einzigen Kontakt, der das wahrnehmen würde.

Ich beschloss, ein "Protest-Herz" zu gestalten und schnörkelte eine gelbe Bordüre aufs Herzerl und verzierte die bunten Buchstaben mit Zuckerherzen in verschiedenen Rosatönen und Zuckerkugerl in weiß, rosa und silber. Um mich herum gab es nur verständnislose Blicke. Egal, ich war meiner Sache sicher und schritt zum letzten Schritt, machte ein Foto und veröffentlichte es über instagram und facebook. Die Damen waren höflich und man klickte die Herzen der anderen Teilnehmerinnen natürlich an. Ich hatte aber noch ein Like mehr und das hat mich mehr gefreut, als hunderte davon. Es kam von Steven Schneider, einem der kreativsten Sushi-Köche Deutschlands - der hatte mich verstanden.



Was als Beamtenbeleidigung in den USA startete wurde in Deutschland von Ole Plogstedt, dem Chef der Roten Gourmet Fraktion aufgegriffen und in "All Cooks Are Bastards" umgewandelt. Die ganze Geschichte erzählte er ausführlich in diesem Interview.

Mein Herzerl lag einige Zeit zuhause herum und ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Dann ergab sich eins zum anderen und ich hatte einen tollen Plan. Letztes Jahr veranstaltete Ole Plogstedt am Messe-Sonntag in seinem Restaurant Olsen in Hamburg die erste ACAB-Night. Die wurde so erfolgreich und beliebt, dass er dies heuer wiederholen wollte. So stimmte ich den Termin mit Freunden ab, die mitgehen wollten und wir beschlossen, nach dem Besuch der Gastro-Vision, dort zu essen.

Ich packte das Herzerl sorgfältig in Seidenpapier und legte es in eine Dose. Im Handgepäck flog ich es nach Hamburg und es durfte den ganzen Tag in meiner Handtasche beim Besuch der Gastro-Vision dabei sein. Wir starteten ganz vernünftig in den Abend mit einem Menü und hatten bereits viel Spaß am Tisch und uns unglaublich viel zu erzählen, dass wir kaum richtig zum Essen gekommen sind. So langsam füllte sich das Lokal und man spürte schon an der guten Stimmung, das wird so eine Art "Klassentreffen".

Kartoffelsüppchen

Ceviche

Entrecote vom Friesischen Ox, Schnibbelbohnen, blaue Kartoffeln, Knoblauchjus

Ananas-Cocos-Törtchen mit Maracuja

Es gab keinen freien Stuhl mehr und so wurde eben improvisiert, damit alle Platz finden konnten. Ole hatte zwischenzeitlich auch gegessen und lief durch das Restaurant, um die Gäste zu begrüssen. Das war der richtige Moment. Ich erzählte ihm die Geschichte, so wie ich sie Euch erzählt habe und schenkte ihm das Herzerl. Seine Reaktion war unfassbar für mich. Er hat sich so gefreut und sagte: "Das habe ich schon einmal auf facebook gesehen!" Er trug es mit Begeisterung um den Hals und es war leider vom Transport schon etwas lädiert und so beschloss er, ihm einen Ehrenplatz im Restaurant zu geben. Wer also einmal das Herzerl selbst sehen möchte, der muss ins Olsen gehen :-).

Zu vorgerrückter Stunde wurde die Abendkarte aufgehoben und es gab einfach nur noch Currywurst. Das wurde auch dankbar angenommen, da die Jungs der Kochbox ihr eigenes Bierfass mitbrachten. Glücklicherweise fand sich noch ein freier Tisch, um es aufzubauen und Ralf Jakumeit zapfte es gekonnt mit zwei Schlägen an. Oberbürgermeister-reif, wie am Nebentisch begeistert kommentiert wurde.

Tolle Menschen, tolle Stimmung, tolle Party - so werden Legenden geboren. Die Nacht wurde lang, hat aber unglaublich viel Spaß gemacht.



P.S. Den Herzerl-Wettbewerb hat eine Bloggerin gewonnen, die aus der Mitte ein zweites Herz ausgestochen hat und es mit silber Zuckerperlen verzierte, als Nieten, wie sie meinte. Sie streifte es über ihr Handgelenk und trug es auf dem Foto als Armreif. Damit schloss sich für mich der Kreis zum Thema Lebensmittel und ihre Verwendung. Der Preis war übrigens eine Küchenmaschine, die zwar teuer, aber bezahlbar ist. Mein Preis ist unbezahlbar und unvergesslich. Lieber Ole, ich danke Dir sehr!

Montag, 21. April 2014

Besuch der Gastro-Vision

Wer glaubt ich hätte schon genug, der irrt. Nach einem trubeligen Tag auf dem Messegelände in Hamburg und zwei wunderbaren Menüs in der Küchenwerkstatt und im Piment, stand für heute die Gastro-Vision auf dem Plan.

Sie findet jedes Jahr, parallel zur riesigen Internorga, im Empire Riverside Hotel in Hafennähe statt und gilt als kleine, feine Messe. Neben den Ständen der Aussteller gibt es bei unterschiedlichen Koch-Shows mit prominenten Köchen viel zu entdecken. Die Gastro-Vision öffnet ihre Pforten nur für angemeldete Fachbesucher.


Wir waren wieder mit unserem Hamburger Freund unterwegs und steuerten als erstes den Stand seines Obst- und Gemüsehändlers an. Dort konnten wir gleich die neuen vegetarischen Gerichte probieren und Michael Marker berichtete mit viel Herzblut von seinen regionalen Produkten aus Hamburg und dem Umland. Ein paar Stände weiter bin ich völlig fasziniert von den fertigen Pralinen und Schokodekorationen von dobla.


Die Gastro-Vision ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert. Mein Lieblingsraum war die Nature Taste Area, in der ein schöner großer Holztisch stand und kleine, feine Stände darum plaziert waren. Meine Neugierde wurde von der Hamburger Gewürzmanufaktur 1001 Gewürze geweckt. Von denen verwende ich schon seit Jahren einige Currys und besitze ein paar Kochbücher von der Chefin, Bettina Matthaei. So gab es gleich jede Menge Gesprächsstoff mit den netten Damen am Stand. Sie haben sich sehr gefreut, weil ich der erste Besucher überhaupt an ihrem Messestand war. Dann durfte ich gleich die vorbereiteten Häppchen mit den neuesten Produkten probieren. Besonders begeistert haben mich die Hanf-Karamell-Sprinkles, die so schön knusprig und würzig waren. Schade, dass die Gastro-Vision keine Verkaufsmesse ist, sonst hätte ich mir gleich ein Döschen mitgenommen.


So langsam wurde es Zeit eine der Koch-Shows zu besuchen. Dort traf ich gleich Heiko Schulz und Thomas Schlömp von der Kochbox aus Berlin. Die waren total glücklich, dass ihr Kochbuch Culinary Rebellion nun erschienen ist. Und ich war total happy, dass alle Beteiligten gleich etwas hineinschreiben konnten. Im Buch finden sich nicht nur die koch-verrückten Ideen der Kochbox-Jungs, sondern auch von befreundeten Köchen, wie Ralf Jakumeit von den Rocking Chefs und Lucki Maurer. Ralf war schon fleissig dabei ein paar Vorbereitungen für die nächste Präsentation zu treffen.


Der nächste Star-Koch on stage sollte Lucki sein und darauf freute ich mich besonders, weil ich noch nie einen Teller von ihm gegessen hatte. Ich träumte so vor mich hin von einem tollen Stück Wagyu aus Luckis eigener Herde. Aus diesen Träumen wurde ich sehr unsanft gerissen, als er sein Gericht vorstellte: Kopf, Herz und Blut - ein veganer Hauptgang!!! Jeder Koch sollte einen veganen Gang kochen und heute war Lucki dran. Ich fühlte mich irgendwie, wie zur falschen Zeit am falschen Ort. Und so kam ich in den Genuss von Tofu, Rote-Bete-Risotto und Kopfsalat. Das wird vermutlich nicht das neue Signature-Dish von Lucki Maurer, obwohl es sehr gut schmeckte. Ich glaube der Tofu liegt ihm nicht so, weil er sich schon Tipps geholt hat, wie man den lecker macht. Überzeugt hat ihn nur der Tipp von Wolfgang Müller, den Tofu mit Hackfleisch zu füllen.


Frisch gestärkt machte ich mich auf eine neue Runde durch die Veranstaltungsräume und entdeckte auch bei Heiko Antoniewicz neue vegane Produkte. Bei Havelland Express gab es nun ein wunderbares Stückchen Fleisch sous-vide-gegart. Da war die Schlange gleich viel länger, als bei Luckis veganem Teller :-). Auf der Suche nach einem süßen Abschluss landete ich wieder vor der Show-Bühne.


Dort präsentierte Andy Vorbusch, der Chef-Pâtissier des Restaurants Vendôme, wie moderne Desserts aussehen können und ich probierte gleich einmal das "Brot-Dessert". Seine Kreationen werden über die Patisserie auch als Dessert-Komponenten angeboten. Einen besonderen Namen hat sich die Patisserie Lehrwerkstatt gemacht, in der professionelle Kurse für Pâtissiers angeboten werden.

Samstag, 19. April 2014

Marokkanische Spitzenküche bei Wahabi Nouri im Piment

Für den zweiten Abend in Hamburg hatte ich einen Besuch im Restaurant Piment eingeplant. Dort zeichnet Wahabi Nouri für die Küche verantwortlich. Der gebürtige Marokkaner kombiniert europäische Spitzenküche mit orientalischen Aromen. Als große Liebhaberin der orientalischen Küche habe ich  im Herbst sehr gerne sein neues Kochbuch "Piment" rezensiert. Dabei war es mir wichtig, die Restaurant-Rezepte für eine Umsetzung am heimischen Herd zu adaptieren und war schon sehr gespannt, wie der Profi-Koch das beurteilt.

Das kleine Restaurant liegt mitten im schönen Stadtteil Eppendorf, der von den vielen Jugendstil-Häusern und schönen Läden und Restaurants geprägt ist. Nach dem freundlichen Empfang und einem Glas Champagner ging es gleich mit dem Menü los. Besonders gefreut hat mich, dass Wahabi Nouri sich nach dem Service Zeit nehmen wollte, für ein kurzes Gespräch.


Schaum-Macaron mit Zwiebelmus

Karotten-Rosen-Pesto, Salz-Zitronen-Butter

Geräucherte Kartoffel mit Avocadoschaum

Himmel und Erde, Gänseleber, Wildtatar, Früchte

Aubergine Lecker mit Tomate

Couscous mit sieben Gemüsen

Gewürzschaumsuppe mit Überraschungskuppel
Diese Suppe hatte ich für die Rezension auch schon gekocht.

Goldforelle und Langustinos, Variation von der Karotte, Krustentiernage

Etoufee-Taube, B'stilla, Schwarzwurzel

Gereifter Brie, Früchtebrot, Kürbiskernsorbet

Apfel, Karamell, Zimt

Schokoladenzauber, Muscatblüte-Eis

Pralinenauswahl
Wie versprochen hatte Wahabi Nouri nach dem Service Zeit für ein kleines Gespräch mitgebracht. Ich fragte ihn, wie er es sieht, dass ich bei seinem gebeizten Kalbstatar statt einer Eigelb-Sphäre ein profanes Wachtel-Spiegelei serviert hatte? Da meinte er nur ganz trocken: "Zuhause hätte ich auch ein Wachtel-Spiegelei gemacht." Das bestärkt mich darin, dass auch für Amateure jedes Kochbuch Anregungen bereit hält und man auf keinen Fall stoisch an den Rezepten festhalten, sondern sie als Anregung sehen sollte. Diesen Weg werde ich auch künftig bei den Rezensionen beschreiten.

Das feine Menü mit den orientalischen Aromen war der perfekte Abschluss eines bunten und trubeligen Messetags. Und der nächste Tag hatte ebenfalls ein volles Programm im Gepäck.

Donnerstag, 17. April 2014

Begegnungen, Entdeckungen und viel Spaß auf der Internorga

Der Samstag startete sehr früh mit einem Blogger-Rundgang auf der Internorga. Zuhause hatte ich mit dem Internet-Auftritt und der App bereits versucht mir einen Überblick zu verschaffen. Bei der Vielfalt des Angebots von 1.200 Ausstellern war das schier unmöglich. So habe ich wenigstens eine Liste mit Ausstellern angelegt, die mich besonders interessierten oder wo Freunde und Bekannte arbeiteten.

Jetzt freute ich mich schon darauf die bloggenden Kollegen aus dem hohen Norden kennen zu lernen. Im Pressezentrum gab es erstmal ein fröhliches Hallo. Besonders bedanken möchte ich mich bei Bianca von der Hamburg Messe und Dorothea von lottmannpr für die tolle Betreuung. So ein Grüppchen Blogger ist ja schwerer zu hüten, als ein Sack Flöhe.

Mit Kaffee gut gestärkt traten wir zum Rundgang durch die unzähligen Hallen an. Glücklicherweise war der Rundgang gut vorbereitet und eine Vorauswahl für uns getroffen worden. Gleich zum Start entdeckten wir die kleinen Pitas der israelischen Nina Bakery und konnten den ersten Hunger stillen. Ein paar Stände weiter kamen bei mir heimatliche Gefühle auf, da Dallmayr den Kaffee nur ein paar Strassen entfernt von unserem Haus röstet und mahlt. Der gewaltige Leuchter aus Tassen und Kannen war genauso beeindruckend, wie das vielfältige Sortiment von Kaffee und Tee.



Die Internorga bietet nicht nur ein sehr breites Spektrum rund um die Gastronomie, sondern auch ein großes Rahmenprogramm. Dazu gehörte auch die Ausrichtung der Pizza-EM, die am Montag stattfinden sollte. So konnten wir bei pizza e pasta noch die Herstellung der perfekten Pizza kennenlernen. Ganz Mutige von uns schlüpften dazu auch in die passenden T-Shirts und Schürzchen. Besonders mutig war "der Wurstsack" Hendrik Haase, der am nächsten Tag in der Jury sitzen würde und natürlich nun alle Feinheiten der Pizza kennen sollte.


So langsam ließ sich mein Handy nicht mehr bändigen, da blitzten immer mehr SMS und Mails auf und fragten: "Wo bist Du? Wo bleibst Du? Wir sind in Halle ..., komm' doch endlich!" Ich beschloss den armen Hendrik seinem Schicksal zu überlassen (das sollte noch Folgen haben) und signalisierte meinen Blogger-Freundinnen, dass ich jetzt ein paar Freunde treffen möchte. Frau Küchenlatein, Karin von Lisbeths und Kerstin von My cooking love affair wollten sich gerne anschließen. Ich bin ja ein Orientierungs-Chaot, aber die Beschilderung war sogar für mich verständlich und wir kamen gut in Halle A4 an. Und diese Halle wurde meine absolute Lieblings-Messe-Halle.


Der erste Weg ging direkt zum Stand von Bohner, einem süddeutschen Familienunternehmen, die Geräte für Gastronomieküchen herstellen. Einen besonderen Ruf haben sie sich für ihre Teppanyaki-Grills und Front-Cooking-Stationen erworben. Auf der Internorga stellten sie ihre Produkt-Neuheit, eine Front-Cooking-Einheit mit einer integrierten Absaugung vor. Und wie präsentiert man solche Geräte auf einer Messe? Ganz einfach, man stellt Spitzen-Köche hinter die Geräte und die zeigen, wie man damit arbeiten kann. Ein toller "Neben-Effekt" ist natürlich, dass die großartigen Gerichte auch jemand essen muss. In diesem Fall waren das wir :-). Und so wurden wir von Michael Wurm, seiner bezaubernden Frau Julia und Xiao Wang richtig verwöhnt.



So sehen richtig glückliche Food-Blogger aus. Sogar Stefan Marquard hat sich Zeit genommen, um ein Foto mit den Mädels zu machen. Sagte ich schon, dass die Halle A 4 meine Lieblings-Halle und der Bohner-Stand mein Lieblings-Stand war? Direkt am Bohner-Stand schließen sich die Stände von Dick-Messer, Bos-Food, microplane, Keltenhof und Komet an. Muss ich erklären, was für eine schrecklich gefährliche Umgebung das für mich ist? Meine Dick-Messer begleiten mich schon viele Jahre sehr treu, ohne meine microplane-Reibe würde ich keinen Parmesan anfassen und Ralf Bos ist eine sichere Anlaufstelle für alle Lebensmittel und Produkte, die man sich nur vorstellen kann.


Zwei bewährte Duos und ich freue mich immer, wenn wir uns treffen. Florian Knecht, der die tollen Blattsalate, Kräuter und Blüten des Keltenhofs präsentiert. Und Hubertus Tzschirner, der zeigt, wie unkompliziert mit den Wasserbädern von Komet sous-vide-gegart werden kann. Meine Emily und mein Kammer-Vakuumierer stammen auch aus der Komet-Familie.

Auch wenn es uns sehr schwer fiel, wir mussten uns vom ganzen Bohner-Team verabschieden und suchten wieder Anschluss an unseren Blogger-Rundgang. Einen kleinen Abstecher zum iSi-Stand haben wir uns noch gegönnt und dann liefen wir an der Skywalk-Tafel vorbei. Das ist der längste gedeckte Tisch, den man sich überhaupt vorstellen kann und er verbindet die A-Hallen mit den B-Hallen. Unser Ziel war die Back-Show der Wildbakers in Halle B 6.


Johannes Hirth und Jörg Schmidt halten das Fähnchen des Bäckerhandwerks hoch. Sie gehören zu den leider immer weniger werdenden Bäckern, die in ihrer Backstube noch alles selbst machen und hochwertige Backwaren produzieren. 2012 gewannen sie den Titel "deutsche Meister der Bäckermeister" und engagieren sich vielfältig für das Bäckerhandwerk. Beide arbeiten noch in der eigenen Bäckerei, geben innovative Backkurse und stehen mit einer witzigen Back-Show auf der Bühne. Da zeigen sie den Chili-Cheese-Twister oder auch das Brot-Sushi. Die Rezepte und Blog-Berichte über ihren Auftritt sind auf ihrer Homepage nachzulesen.

So langsam qualmten allen Bloggern und unseren netten Begleiterinnen die Füsse und wir freuten uns auf einen entspannten Messe-Abschluss in der LiquID-Bar, die sich in der Newcomers Arena befand. Dort durften wir Gin Tonic probieren und die unterschiedlichen Gins von Haymans kennenlernen. Das Tonic dazu stammte von Goldberg. Seit der letzten Finest Spirits schaue ich bei Gin und Tonic genauer hin und bin immer noch begeistert von den vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten. Der neueste Hit sind  Cockteas, also Cocktails, die mit Tee gemixt werden. Wir bekamen eine kleine Auswahl präsentiert, die mir aber durch die Bank zu süß waren. So langsam klang ein toller Tag aus und ich war so froh, dass mein Hotel gleich um die Ecke lag. So konnte ich Zeit sparen und mich schnell für das Abendprogramm fertig machen.


Am Sonntag besuchten wir die Gastro-Vision, die zum Rahmenprogramm der Internorga gehört. Davon und vielen weiteren Erlebnissen berichte ich Euch in den nächsten Tagen. Der Montag startete wieder auf der Internorga.

Für die Übernachtungen habe ich wieder mein Lieblingshotel in Hamburg, das Fritz-Hotel in der Schanze gebucht. Dort fühle ich mich sehr wohl und auch die Lage ist einfach toll. Man ist mitten in der Schanze und die öffentlichen Verkehrsmittel liegen direkt vor der Haustüre. Auch zur Messe sind es nur ein paar Schritte. Das beste daran ist, dass der Fussweg zur Messe direkt beim Eingang der Lieblingshalle endet.


Heute wurde ich von Herrn bushcook begleitet und wir trafen uns mit einem Freund, der in Hamburg ein großes Catering-Unternehmen leitet. Als erstes müssen wir quer durch die Halle, um uns wieder beim Bohner-Stand zu treffen. Gleich am Eingang steht TV-Koch-Prominenz. Mario Kotaska referiert über Milchreis im Konvektomaten und hat viele interessierte Zuhörer. Natürlich, es ist Montag und damit sind hauptsächlich Gastronomen unter den Besuchern. Bei Bohner wird schon wieder an den Teppanyaki-Grills gebrutzelt und das Frühstück ist heute eben ein perfekt gebratenes Fleisch und das berühmte Kartoffel-Kürbis-Gemüse von Michael Wurm. Jetzt wird es Zeit endlich die Liste abzuarbeiten. Um schneller voran zu kommen gehen wir die meisten Strecken durch das Außengelände und entdecken auch so witzige Dinge, wie bewohnbare Weinfässer.


Unglücklicherweise müssen wir auch durch eine Halle, in der Porzellan und Gläser ausgestellt werden. Bei ASA habe ich mich unsterblich in dieses türkise Service mit Craquelée verliebt. Das musste natürlich einziehen. Genauso, wie ein Paket BASIC textur, ein Bindemittel, das aus Zitronenschale hergestellt wird. Auf mein Handy mag' ich schon gar nicht mehr schauen, der arme Hendrik postet im Minuten-Takt die Pizzas, die er für die Pizza-EM verkostet und beurteilt. Da sind tolle Kreationen dabei, aber über 30 Pizzas sind schon eine gewaltige Herausforderung. Kurz danach laufen wir wieder über den Verbindungsgang mit der langen gedeckten Tafel und genau in seine Arme. Er sieht etwas mitgenommen aus, aber es liegen noch ein paar Pizzas vor ihm.......



Auf dem Rückweg zum Ausgang bleiben wir noch in der Wein-Welt hängen. Dort präsentiert der Weinhändler unseres Freunds, Rindchens Weinkontor verschiedene Winzer. Er macht mich neugierig, mit der Aussage, dass er einen tollen Luganer hat. Als Münchnerin bin ich da sehr skeptisch. Ganz München trinkt Luganer, das ist total hip und total schrecklicher Wein. Aber er sollte recht behalten, das war wirklich der erste Luganer, der mir gut geschmeckt hat. Glücklicherweise gibt es auch eine Filiale in München, da muss ich noch vorbei schauen.

Zwei Tage haben wir auf der Internorga verbracht und ich habe das Gefühl, dass wir nur einen ganz kleinen Ausschnitt gesehen haben. Aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht und war sehr interessant. Auch wenn der Weg für mich nach Hamburg weit ist, es hat sich sehr gelohnt und ich glaube nächstes Jahr bin ich wieder dabei.

Dienstag, 15. April 2014

Toller Start in Hamburg:
Gerald Zogbaum in der Küchenwerkstatt

Auf diese Hamburg-Reise habe ich mich schon ein halbes Jahr gefreut und die Zeit ist so schnell verflogen, dass sie nun bereits einen Monat zurück liegt. Wir haben soviel tolle Dinge erlebt, dass ich gar nicht anders kann, als Euch zu berichten.

Mitte März findet auf dem Hamburger Messegelände die größte Gastronomie-Messe Deutschlands, Internorga, statt. Zusätzlich gibt es jede Menge flankierende Veranstaltungen, von denen wir auch einige besucht haben. Sogar Herr bushcook hat sich in den faszinierenden Bann der Kulinarik-Welt ziehen lassen. Obwohl ich in Hamburg nie alleine war und rund um die Uhr liebe Freunde treffen konnte, war es für mich besonders schön, dass er dabei war und tapfer alles mitgemacht hat.

Für den Auftakt am Anreisetag habe ich mich für einen Besuch in der Küchenwerkstatt von Gerald Zogbaum entschieden. Das war ein toller Start. Die Küchenwerkstatt befindet sich in einer schönen, alten Villa an der Alster. Bereits die Anfahrt an der Alster entlang mit Blick auf die beleuchteten Villen hat mich wieder erinnert, wie schön Hamburg ist und wie gerne ich hier bin.

So prunkvoll die Villa von außen ist, so schlicht ist sie von innen. Ich mochte das hochwertige, reduzierte Ambiente sehr. Da wirkt das "Markenzeichen" des Hauses, ein Schneebesen besonders charmant. Der findet sich auf der Karte und auf den schönen Weingläsern. Leider lässt er sich nicht besonders gut fotografieren, deshalb müsst Ihr ihn bei einem Besuch selbst entdecken. Die Umsetzung eines glutenfreien Menüs für Herrn bushcook war völlig problemlos, da kaum glutenhaltige Produkte im Menü verwendet wurden. So kamen wir in den Genuss eines fast identischen und sehr leichten Menüs.


Avocadobrot, Krabben, Ceviche-Shot

Roher Skrei auf Reiscracker mit Yuzu-Marmelade

Norwegische Jakobsmuschel pochiert und als Salat, Mandarine, Fenchel

Wintersellerie in Salz gebacken, püriert, glasiert, geknuspert, geräucherte Butter

Skrei, glasierte Feige, Feigen-Hühnerjus, Süsskartoffel, Pancetta

Schulter vom Eiderstedter Salzwiesenlamm über Holzkohle gegrillt, glasiert, Aubergine, Miso, Jus mit Grapefruit und Olivenöl

Karree vom Holsteiner Kalb, dreimal Artischocke, Petersilie

Chuao-Schokolade, Lychee, heiss und kalt

Schokokuss, Kartoffelchips-Schoko, Marshmello-Schoko
Der perfekte Abschluss für mich war natürlich noch die Signatur von Gerald Zogbaum eines meiner Kochbücher. Leider gibt es kein eigenes von ihm, aber zwei sehr interessante Kochbücher, in denen Hamburger Küchenchefs mit ihren Restaurants und Rezepten vorgestellt werden. In Band 2 kommt auch Gerald Zogbaum zu Wort.

Butter bei die Fische: Hamburger Koch-Künstler. Ihre Rezepte. Ihre Restaurants. Ihre Ideen.

Noch mehr Butter bei die Fische: Hamburger Koch-Künstler. Ihre Rezepte. Ihre Restaurants. Ihre Ideen.

Sonntag, 13. April 2014

Die Kult-Kartoffelsuppe zum Löffeln gut

Jeden Monat ermöglicht die Grande Dame der Food-Blogger-Szene Zorra einem anderen Blogger, ein Thema für einen Blog-Event bei ihr zu placieren. Aktuell ist Petra von Obers trifft Sahne mit dem Thema "Lieblingslöffelessen" dabei. Da war ich wieder extrem unter Zugzwang. Ich nehme an Zorras Blog-Events grundsätzlich gerne teil, weil es mir Spaß macht ein gemeinsames Thema zu bearbeiten und weil es mir wichtig ist, die Solidarität unter den Bloggern zu stärken. Und, so wie in diesem Fall, bin ich besonders gerne dabei, wenn ich den Ideengeber persönlich kenne.

Petra habe ich in Hamburg kennengelernt, nach "unserem Lauf". Heike und ich hatten bei Topfgeldjäger den maximalen Gewinn erkocht und das gebührend mit einem Glutamat-Hamburger gefeiert. Am nächsten Tag trafen wir uns zum Frühstück und ich brauchte ein bisserl Zeit zu verstehen, weshalb an jedem Tisch entweder zwei Frauen oder zwei Männer sassen und alle uns anstarrten! Aha, das waren die anderen Kandidaten, die noch nicht dran gekommen sind. Ein Pärchen waren Petra und ihre Kochpartnerin, die wegen uns in dieser Staffel ergebnislos nach Hamburg gekommen sind. Sorry, Petra :-). Aber ein paar Wochen später kamen die beiden zum zweiten Mal und haben genauso toll abgeräumt.

So auf den letzten Drücker konnte ich jetzt meinen Beitrag für Petras Event fertigmachen. Die Idee für das Thema war sofort da, mit der Ausführung war es etwas schwieriger, weil ich kaum daheim war. Von meinen bunten kulinarischen Abenteuern berichte ich noch in den nächsten Tagen.

Lieblingslöffelessen sind für mich Suppen, etwas anderes esse ich nicht mit dem Löffel. Da bin ich eigen, genauso eigen, wie bei dieser Kartoffelsuppe. Meine Mutter hat regelmäßig Kartoffelsuppe gekocht und da gab es Kartoffeln, Suppengemüse und Speck in Würfeln. Das haben alle Familienmitglieder auch genauso gegessen, nur ich nicht. Ich habe zuerst die Gemüsewürfel von den Kartoffelwürfel getrennt und dann mit einer Gabel die Kartoffeln sorgfältig zerdrückt. Danach wurde einmal kräftig umgerührt und mit viel Genuss gegessen. Die anderen waren schon fertig mit dem Essen. Das hat mir nichts ausgemacht. Ich esse nicht gerne heiß, ich liebe lauwarmes Essen. Manchmal gab es aufgeschnittene Wiener Würstchen in der Suppe. Nur nicht für mich. Bis heute esse ich Wiener nur kalt, und Grillhendl mit Messer und Gabel und Pizza nur mit den Händen, aber sonst bin ich ganz normal. :-)

Ich wollte genau diesen Geschmack und genau diese Konsistenz, aber ein bisserl weniger Arbeit bei Tisch haben. Im Tiefkühler waren noch drei Hühner-Karkassen und ich hatte schon länger geplant endlich daraus eine Geflügelbrühe zu kochen. Dafür verwende ich auch alle Schalen und Abschnitte von Sellerie, Karotten und Lauch. Dann kommen noch Zwiebeln mit Schale, Kräuterstiele, Lorbeer und was sonst noch so herum liegt hinein. Für die Geflügelbrühe musste ich die Hühner immer portionieren und in zwei Töpfen köchen. Die Anschaffung von Indie, meinem AEG-Induktionskochfeld, hat leider zur Aufgabe aller Töpfe geführt. Diesmal hatte ich keine Lust mehr und habe mir im Profi-Bedarf einen schönen großen Topf gekauft. Das funktioniert prima, weil ich ja zwei Kochfelder zu einem zusammenschalten kann. Und so blubberte die Brühe fröhlich vor sich hin und war gleich sehr verliebt in meinen neuen Topf.


Beim Rezept bleibe ich diesmal sehr ungenau, weil das eine Suppe ist, die man einfach mal so "aus dem Kasterl" kocht.

Ich würfle dazu Karotten und Sellerie sehr fein und mariniere sie mit Salz und Zucker, bis sie Wasser gezogen haben. Die schönen Teile vom Lauch schneide ich in schmale Stücke und gebe sie dazu. Die Kartoffeln schäle ich und würfle sie ebenfalls. Sie werden mit Geflügelbrühe sehr weich gekocht und mit dem Kartoffelstampfer zerdrückt. Das spart das langwierige Aussortieren und Zermatschen bei Tisch :-).

Für den Geschmack braucht es etwas Speck. Bevorzugt nehme ich Bacon und würfle ihn fein und lasse ihn in einem Topf aus. Dann gebe ich die marinierten Gemüsestücke dazu und lasse sie ebenfalls anbraten. Wer mag kann auch noch ein paar Zwiebel- und/oder Knoblauchwürfelchen anbraten. Ich lösche mit Geflügelbrühe ab und gare das Gemüse bissfest. Jetzt kann ich die zerdrückten Kartoffeln darunter rühren und alles mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken.

Weil der Bärlauch gerade schon schön ist, kommen noch ein paar Blätter in feine Streifen geschnitten dazu. Es geht aber auch Petersilie oder Schnittlauch. Auf keinen Fall gehen warme Wiener!!!!



Weil die Suppe so eine Herzensangelegenheit ist, darf sie auch in mein wunderschönes neues Geschirr. Entdeckt habe ich es auf der Internorga (von der ich Euch noch erzählen werde) auf dem ASA-Stand. Die Farbe und das Craquelée haben mich genauso begeistert, wie die organische Form. Ich bin auch so glücklich, dass es auf dem Foto gut aussieht. Farbiges Geschirr ist beim Fotografieren oft sehr problematisch, deshalb ziehe ich meist weiße Teller vor. Der erste Auftritt ist doch schon sehr gut gelungen für meinen Beitrag zu Petras Blog-Event.

Blog-Event XCVII - Lieblingslöffelessen (Einsendeschluss 15. April 2014)

Freitag, 11. April 2014

Sous Vide-Garen mit Hubertus Tzschirner.

Das SousVide-Garen ist eine moderne Methode, um Fleisch, Fisch, Obst oder Gemüse perfekt zu garen. Das Gargut wird dazu mit Gewürzen und Olivenöl oder Butter, evtl. auch Fond, in einen Beutel gegeben und vakuumiert. Sobald Flüssigkeiten im Beutel sind benötigt man einen Kammervakuumierer. Der verhindert, dass die Flüssigkeit eingesaugt wird. Die Beutel kann man durchaus auch ein paar Tage vorher vorbereiten.

Gegart werden diese Beutel im Wasserbad bei konstanter niedriger Temperatur. Deshalb ist es wichtig, dass diese Wasserbäder grad-genau eingestellt werden können. Seit über einem Jahr bin ich auch stolze Besitzerin von so einem Gerät und sehr zufrieden mit meiner Emily von Komet. Es ist sehr hilfreich für diese Methode ein gutes Fachbuch mit Erläuterungen, Rezepten und genauen Tabellen zu Temperatur und Zeit zu haben. Mir hat sehr das Buch "Sous-Vide - Der leichte Einstieg in die sanfte Gartechnik" von Hubertus Tzschirner geholfen. Drei Rezepte aus diesem Buch habe ich auch schon vorgestellt.

Ich habe mir immer schon gewünscht, einmal einen entsprechenden Kurs zu machen. Sicher könnt Ihr Euch meine große Freude vorstellen, als ich zum Sous Vide-Kurs mit Hubertus Tzschirner und Uli Wüllenweber vom Münchner Küchenstudio Ludwig  6 und der storykitchen eingeladen wurde.

Hubertus hat in seinem Menü nichts ausgelassen und wir durften bereits zum Amuse seine Fingerfood-Spezialitäten kennen lernen. Das war ein feiner Auftakt für die wunderbaren Sous Vide-Gerichte, die danach kamen. Diese Rezepte hat er in seinem zweiten Kochbuch Fingerfood 3.0 veröffentlicht. Es war sehr spannend für mich die "Originale" probieren zu können, da ich das Buch letztes Jahr rezensiert habe.


Hubertus mit den kleinen Köstlichkeiten aus Fingerfood 3.0

Ist diese kleine Kinderküche nicht entzückend? Ich habe mich richtig gefreut, als ich das Ausstellungsstück im Küchenstudio entdeckt habe. Hubertus und Uli zeigten uns zwischenzeitlich Eier, die bei unterschiedlichen Temperaturen im Wasserbad gegart wurden. In den Vakuumierbeuteln waren bereits Lachsloins und Entenbrüste vorbereitet. Sie kamen dann in die Ariane, das ist die große Schwester von meiner Emily, die genauso aussieht, aber nur halb so groß ist.

Tolle Zutaten wurden bei diesem Event verwendet. Ich bin ein ganz besonders großer Fan von den zarten Salaten und Kressesorten des Keltenhofs, der in der Nähe von Stuttgart ist. 

An diesem Abend wurden wir von Hubertus und Uli so richtig verwöhnt. Sie hatten alles perfekt vorbereitet und für uns ein tolles Menü gekocht. Am Schluss wurden sie ein bisserl übermütig mit ihren Messern - aber keine Angst, die tun nix, die wollen nur spielen :-).

Austernshot

Jakobsmuschel mit Vulcano

Lachsloin an marinierter Wasabirauke

Entenbrust mit Erbsenpüree

Wagyu-Tafelspitz

Mango-Papaya-Salat mit Koriander

Zum süßen Abschluss gab es einen Ausblick auf Hubertus neues Kochbuch "Roh" mit Mango, Papaya und Okraschote. Habe ich schon erwähnt, dass ich der größte lebende Okraschoten-Fan bin? Es war ein rundum schöner Abend mit sehr gutem Essen und viel Spaß. Vielen Dank an alle Beteiligten.